Apple-Gewinn vor iPhone-5S-Release sinkt um 18 Prozent

PCGH-Redaktion

Kommentar-System
Teammitglied
Jetzt ist Ihre Meinung gefragt zu Apple-Gewinn vor iPhone-5S-Release sinkt um 18 Prozent

Apple hat jetzt die Zahlen des zweiten Geschäftsquartals vorgelegt und zum ersten Mal seit zehn Jahren muss der iPhone-Hersteller einen Gewinnrückgang vermelden. Absolut handelt es sich zwar immer noch um den viertbesten Quartalsgewinn aller Zeiten, allerdings hat man im Vergleich zum letzten Jahr deutliche Gewinneinbußen hinnehmen müssen.

[size=-2]Bitte beachten Sie: Der Kommentarbereich wird gemäß der Forenregeln moderiert. Allgemeine Fragen und Kritik zu Online-Artikeln von PC Games Hardware sind im Feedback-Unterforum zu veröffentlichen und NICHT im Kommentarthread zu einer News. Dort werden sie ohne Nachfragen entfernt. Sollten Sie Fehler in einer News finden, schicken Sie diese bitte an online@pcgameshardware.de mit einem aussagekräftigen Betreff.[/size]


lastpost-right.png
Zurück zum Artikel: Apple-Gewinn vor iPhone-5S-Release sinkt um 18 Prozent
 
Aber den Analysten ist das ja zu wenig und das wirkt sich wiederum auf den Aktienkurs aus.
Dass vor kurzem das iPhone in China gestartet ist, wird beim Betrachten des "Verlusts" am liebsten gleich ignoriert.
 
Spiegelt sich ja auch hervorragend im Aktienkurs wieder. Der Marketingaktienkurs entbläst sich jetzt eben auf die realen Gegenwerte. ;)

MfG
 
Spiegelt sich ja auch hervorragend im Aktienkurs wieder. Der Marketingaktienkurs entbläst sich jetzt eben auf die realen Gegenwerte. ;)

MfG

Na ja, die Firma ist ja kein Papiertiger wie so viele andere. Die verdienen einen dermaßen großen Haufen Geld, da ist ein hoher Aktienkurs nicht mehr als gerechtfertigt. 130Millarden Barvermögen auf der Braeburn-Bank.... das ist schon ne Hausnummer. Die könnten wenn sie wollten AMD aus der Portokasse übernehmen, und weils so schön ist noch ein kleines Land wie Luxemburg dazu.... na ja gut vllt etwas übertrieben =)

Aber mal als Beispiel: Intel hat einen aktuellen Börsenwert von 115,5Mrd Dollar. Apple wäre tatsächlich in der Lage die kompletten Aktien mit Bargeld zu kaufen.
 
Apple müsste momentan 145 Milliarden haben, von denen sie bis 2015 angeblich 100 Milliarden an Dividenden ausschütten wollen.
Mal schauen, ob es wirklich so kommt.

Dass Intel nicht mehr wert ist wundert mich.
 
Aber mal als Beispiel: Intel hat einen aktuellen Börsenwert von 115,5Mrd Dollar. Apple wäre tatsächlich in der Lage die kompletten Aktien mit Bargeld zu kaufen.
Wenn das bekannt werden würde, dann würden die Aktienwerte sich innerhalb von ein paar Stunden mehr als verdoppeln, dann wars das mit der Portokasse. ;-)

MfG
 
Ich finde der Apfel Kurs muss muss um einiges sinken um den realen Wert zu erreichen, bei Apfel sieht man wenigstens sehr gut wie die Börse hautnah funktioniert.
Jeder kleine Pieps entscheidet ob man im Kurs steigt oder sinkt, gestern habe ich gelesen das der Aktienkurs in den USA kurz drastisch gesunken ist, weil eine Falschmeldung einer Hackergruppe eine Meldung verbreitet hat das im Weißen Haus eine Bombe explodiert ist.
Apfel macht einfach nur gutes Marketing, darum wird auch so viel eingenommen.
Ich gehe davon aus das die Blase Apfel bald platzen wird, und noch weitaus weniger Gewinn gemacht wird, denn die Konkurrenz hat mächtig aufgeholt.
 
naja wenn man bedenkt das das produktportfolio von apple eigentlich recht überschaubar ist und obwohl eine menge geld verdient wird, sind die realen anlagen abseits von patenten doch eher mickrig und wenn man dabei bedenkt das sowohl der us-dollar als auch der euro in starken schwierigkeiten steckt (ich vermute es wird eine massive entwertung geben), naja, dann könnte man bei dem aktienkurs schon von einer blase reden.
 
Aber den Analysten ist das ja zu wenig und das wirkt sich wiederum auf den Aktienkurs aus.
Dass vor kurzem das iPhone in China gestartet ist, wird beim Betrachten des "Verlusts" am liebsten gleich ignoriert.
Kurzum: Ja.

Diesmal hat es sogar eine nachvollziehbare Begründung (ist selten bei den Glaskugel-Zecken): Die Gewinnmarge ist gesunken. Gestiegener Umsatz bei leicht gesunkenem Verlust heisst weniger Gewinn pro umgesetztem Taler, sprich weniger profitabel für den einzelnen Anteilseigner. Das wird in einem Kasino, wo es nur auf Profitmargen ankommt nunmal bestraft, so sind da die Spielregeln.


Fernab ist bei Apple inzwischen der grelle Lack ab, Steve fehlt einfach - mal wieder. Der Mann war ein Marketinggenie und Visionär, er wusste, was die Leute in Zukunft haben wollen würden, bzw. hat dieses bedürfnis bei ihnen erst erschaffen können. Apple ist unterm Strich eine hippe Designerbude mit angehangener Soft- und Hardwareabteilung, die leben von Ideen, und da war Jobs die Idealbesetzung als Chef. Bei ihm ging die börse halt davon aus, dass Apple weiterhin mit neuen Produkten immer weiter wachsen könnte, unter einem BWL-Verwalter wie Cook fehlt dieses besondere Etwas, und Apple ist nur noch eine Hipsterfirma wie viele andere. Gefährlich wirds, wenn Apples Nimbus unter der Kundschaft ebenso leiden sollte wie bereits unter den Marktbeobachtern, denn würde Apple als "normal" gelten, könnten sie ihre Premiumpreise nicht mehr fahren, dann wäre Preiskampf gegen Samsung und Co. angesagt, und das überlebt Apple schlicht nicht ...

Ist noch lange hin bis zu dem Punkt, Apple hat gute Designer, Steves Freund Johnny Ive als Beispiel, der nebst Steve hauptverantwortlich war und ist fürs äussere Design der Produkte. Apple braucht einen Kreativen als Chef, keinen BWL'ler, das ging schon einmal massiv schief, und endete fast im Bankrott ... Ideen müssen her, ist Apple kein Trendsetter, stirbt es. Die nächste grose Idee wird derzeit imo von anderen besetzt: Googles Glasses werden meiner Meinung nach noch dieses Jahrzehnt das Smartphone ergänzen, wenn nicht gar ersetzen ... Apple muss dieses Jahr war liefern, sonst geht die Talffahrt an der Börse weiter, und die ersten Fans werden hibbelig.
 
Kurzum: Jein. :D

Gerade jetzt wird es für Anteilseigner interessant, weil Apple auch mal Dividenden ausschütten will, was sie ja früher nicht interessiert hat.

Beim Rest hast du mehr oder weniger Recht, aber deine Aussage zeigt auch die fast schon generelle Erwartung an Apple.
So wie es aussieht, müssen sie ständig Innovationen bringen, obwohl das heutzutage immer schwerer wird und wenn dann auch nur ein Gerücht durchsickert, steht schon irgendein Konkurrent mit der selben Idee da, natürlich ganz plötzlich und rein aus eigener Schaffenskraft.

Als vom neuen Apple TV die Rede war, hat "irgendjemand" sofort seine TVs mit den Funktionen ausgerüstet, die man von Apple erwartet hat.
Als ein Gerücht von der iWatch die Runde machte, hat sofort "irgendjemand" ähnliche Pläne vorgestellt.
Apple hat aber ziemlich zeitgleich mit Google mit der Entwicklung einer Datenbrille begonnen, aber ansonsten dürfen sie ja nichts großartiges verraten, weil sonst sofort jemand "deren" Ideen kopiert.

Das ist dann zwar schlecht für den Aktienkurs, aber immer noch besser als sich ständig in die Karten schauen zu lassen.
naja wenn man bedenkt das das produktportfolio von apple eigentlich recht überschaubar ist und obwohl eine menge geld verdient wird, sind die realen anlagen abseits von patenten doch eher mickrig und wenn man dabei bedenkt das sowohl der us-dollar als auch der euro in starken schwierigkeiten steckt (ich vermute es wird eine massive entwertung geben), naja, dann könnte man bei dem aktienkurs schon von einer blase reden.
Die realen Anlagen?
Apple kann mehr Kohle ausgeben als die USA. :D
 
Kurzum: Jein. :D

Gerade jetzt wird es für Anteilseigner interessant, weil Apple auch mal Dividenden ausschütten will, was sie ja früher nicht interessiert hat.

Beim Rest hast du mehr oder weniger Recht, aber deine Aussage zeigt auch die fast schon generelle Erwartung an Apple.
So wie es aussieht, müssen sie ständig Innovationen bringen, obwohl das heutzutage immer schwerer wird und wenn dann auch nur ein Gerücht durchsickert, steht schon irgendein Konkurrent mit der selben Idee da, natürlich ganz plötzlich und rein aus eigener Schaffenskraft.

Als vom neuen Apple TV die Rede war, hat "irgendjemand" sofort seine TVs mit den Funktionen ausgerüstet, die man von Apple erwartet hat.
Als ein Gerücht von der iWatch die Runde machte, hat sofort "irgendjemand" ähnliche Pläne vorgestellt.
Apple hat aber ziemlich zeitgleich mit Google mit der Entwicklung einer Datenbrille begonnen, aber ansonsten dürfen sie ja nichts großartiges verraten, weil sonst sofort jemand "deren" Ideen kopiert.

Das ist dann zwar schlecht für den Aktienkurs, aber immer noch besser als sich ständig in die Karten schauen zu lassen.
Stimmt zwar, aber anders können sie ihre Preise nicht rechtfertigen, die leben schlicht vom ihren Nimbus der Ideenschmiede, "Think Different" war ja mal das offizielle Firmenmotto.


Dass Apple einen Gutteil der eigenen Reserven an die Aktionäre ausschüttet ist mehr Ausdruck der Ideenlosigkeit seitens Cooks, um die Aktie künstlich attraktiv zu halten, eine wirkliche Strategie für die Zukunft ist das nicht, wenn der Gewinn gleichzeitig wegbricht.


Apple ist zur Innovation verdammt, und bisher lief das fabelhaft, Apple hat den Personal-Computer quasi erfunden, den digitalen, legalen Musikmarkt definiert nebst Playern, und hat den Goldstandard für das moderne Massen-Smartphone gesetzt: Kapazitativer Touchscreen und Apps, eine Erweiterung dieser Idee ist das Computer-Pad, das in den Köpfen diverser Marktbeobachter ja angeblich den PC killen soll ...

In dieser Gewichtsklasse muss Apple weiter im Gespräch sein und neue Märkte erfinden, auch wenn bzw. gerade weil die Konkurrenz auf mittlere Sicht sie im selbst geschaffenen Markt irgendwann wieder überholt. Eine Idee wäre wearable electronics, also "intelligente", als Kleidung tragbare Elektronik (durch die nutzbar machbare Bewegung sogar als Aufladegerät nutzbar) beispielsweise, die schon erwähnte Datenbrille bzw. Headsup-Displays mit augemented reality im Allgemeinen ... das immer wieder spekulierte Apple-TV hätte imo nicht wirklich den Einschlag den Apple braucht, ein teurer Designer-Fernseher mit iTunes drin wäre verhältnismässig unkreativ, verglichen mit iPod/Phone/Pad.
Die realen Anlagen?
Apple kann mehr Kohle ausgeben als die USA. :D
Die USA drucken seit Jahren mehr Dollar als Klopapier ... da kann Apple noch so viel Geld verdienen. xD
 
Ja, das mit den USA war nicht so ernst gemeint. :D

Einen Smart-TV, den man ordentlich und vor allem einfach steuern kann, fände ich schon innovativ genug.
Das Ziel von Apple (und einigen anderen) ist ja, das Ökosystem so weit wie möglich zu vergrößern, was auch mit einer Kundenbindung einher geht.
Je mehr man in Apps und Co. investiert, desto weniger wird man auf ein anderes System wechseln und hier sind sie noch zu schwach aufgestellt.

Ich hab mir extra ein MacBook gekauft (ok, mein ASUS U3S hab ich getötet, also musste was Neues her), damit ich alle Geräte syncen und gemeinsam verwenden kann.
Wenn ich jetzt noch unterwegs mit dem iPhone einen Film auf den TV laden, oder eine Aufnahme starten könnte, wäre das auch praktisch. Interessant wird auch, wie iWatch und iGlass das Ökosystem ergänzen.
Hier können sie aber nichts ausplaudern, weil Samsung z.B. zu schnell etwas "ähnliches" aus dem Hut zaubern kann.
 
Samsung dürfte längst dabei sein, Google Glass nachzubauen ... und von einer Samsung Uhr habe ich die Tage auch schon was gehört ... ^^


Google ist btw selber gar nicht so amüsiert über die Android-Dominanz von Samsung-Geräten, besonders, da Samsung da viel eigenes Softwarezeug mit dran flanscht.




Vom TV bin ich noch nicht so ganz überzeugt, aber ich lasse mich da gerne überrschen, bei iTunes lasse ich eh längst Unsummen für alles Mögliche, mir solls Recht sein.
 
Zurück