Youtube: Kommt das Abo-Modell nun auch nach Deutschland?

Das YT seit es zu Google gehört vermehrt Einnahmen generiert durch Werbung ist eine Entwicklung die ich nicht mittragen möchte. Wenn Google diese Einnahmen zu einem Teil weitergibt mag das ja sehr edel erscheinen, ist aber ein Geschäftsmodell mit dem Geld verdient wird. Und da kann es für den einzellnen YTer so ungerecht erscheinen wie es will. Belästigung als Geschäftsmodell ist unsexy und wird dann von vielen abgelehnt.

und gleichzeitig sagst du:
Ja Youtube ist praktisch. Ich kann auch ohne Leben, sobald es kostenpflichtig wird, werde ich das auch. Gibt wichtigeres.

Wenn Werbung inakzeptabel ist und von dir geblockt wird, du aber nicht bereit bist Geld zu zahlen. Wie um alles in der Welt sollen sich der Dienst und die Menschen dahinter finanzieren?
Mal ganz zu schweigen vom Geld verdienen - das will jeder und ist erst einmal auch nicht verwerflich. Aber wenn alle so denken würden gäbe es kein Youtube. Es gäbe generell nur sehr wenige Web-Angebote, die wenn dann alle eine Registrierung mit sämtlichen persönlichen Daten verlangen würden um wenigstens durch den Verkauf dieser an Geld zu kommen.

Der Ad-Block ist gerade beim Surfen auf unbekannten Seiten schon fast ein Must-Have, alleine wegen des Schutzes...aber wenn ich auf einer Seite etwas umsonst konsumiere finde ich sollte man auch dazu bereit sein, den Menschen dahinter nicht Ihre Einnahmen zu nehmen.

Edit:
...Und "Das YT seit es zu Google gehört vermehrt Einnahmen generiert durch Werbung" stimmt natürlich. Es kostet aber auch von Minute zu Minute mehr. Die Nachfrage steigt, Auflösung und Framerate steigen enorm: Mehr Bandbreite und belastbarere/mehr Server werden benötigt. Es gibt DEUTLICH mehr Content als früher, stetig und absurd schnell wachsend. Die Daten müssen auch gespeichert und verwaltet werden. Die Content-Produzenten müssen teilweise bezahlt werden. Auch hier gibt es immer mehr Leute, die mit Youtube ihr Geld verdienen. Wo mehr Kosten sind muss auch mehr Geld rein kommen.

Ein freiwilliges Abo-Modell, wie es hier vorgeschlagen wird, ist doch für niemanden ein Nachteil: Wer mit der Werbung leben möchte tut das, wer die Gebühr zahlen will macht das. Und wer weiterhin meint, er müsse umsonst konsumieren soll das eben tun, eventuell steht er eines Tages auf der anderen Seite und fragt sich, warum einige Menschen nicht dazu bereit sind, auch nur eine kleine Gegenleistung für gebotene Leistung zu geben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Werbefrei und dafür bezahlen, danke aber nein danke, AdblockPlus erledigt das schon für mich, selbst auf meinem Smartphone sehe ich nie Werbung auf YouTube da dort kein Falsh installiert ist bzw möglich/nötig ist.
 
Falsches Forum ? Mal davon abgesehen fand ich die Werbung bei YouTube immer angenehm. Nicht so penetrant wie bei bei manch anderen wie bspw. PCGH :-P
 
@ FrozenFlame6:

Ich finde meine zwei Aussagen schließen sich nicht aus. Wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht hat YT am Anfang auch funktioniert und da war diese Art von aufdringlicher Werbung noch nicht "Business as usual" und wenn es so gewesen wäre, wäre es warscheinlich nie so groß geworden wie es aktuell ist, daher finde ich dein Argument "es gäbe kein YT" nicht nachvollziehbar.

Aber ich stimme dir zu, es ist nichts verwefliches an dem Willen Geld zu verdienen, ich finde nur den Weg dafür falsch, weshalb ich an einem kostenpflichtigen YT (mal unabhängig davon ob es so kommt, micht betrifft oder what ever) nicht teilnehme.

Ich stimme dir auch zu, das YT schnell wächst und Geld kostet. Ich kenne keine Daten, aber wie ich schon sagte, früher ist es auch fix gewachsen und da gings auch ohne die "starke Werbebelästigung", zumindest ist so meine Erinnerung. Das Problem des Wachstums ist ja auch, das jeder "Heini" nachm Klobesuch sein Kackvideo hochläd, auf das sich dann am Ende 50.000 Leute verirren und die Seite direkt leaven.

P.S.: Freiwilliges Abo, ist sicher kein Problem ansich, aber für mich der Beginn vom Ende einer "freien Plattform" wie zu Anfangszeiten. Das ist wie mit der Maut oder vielen anderen Beispielen.
 
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