Xbox Series X/S: Spieler können Titel auch nur teilweise installieren

PCGH-Redaktion

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Microsoft hat erklärt, dass manche Next-Gen-Titel auf der Xbox Series X und Xbox Series S nur teilweise installiert werden müssen. So können Spieler sich auf die Komponenten konzentrieren, die ihnen wichtig sind und gleichzeitig sparen sie Speicherplatz bei immer größer werdenden Titeln.

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Es wäre auch wünschenswert, dass man bei jedem Spiel einzeln entscheiden kann, welche Sprachen installiert werden sollen. Auf Dialoge in Spanisch/Russisch/Französisch/... kann ich gerne verzichten. Deutsch reicht mir aus, und wenn nicht lokalisiert dann halt Englisch/Japanisch. Da kann sicher einiges bei z. B. einen Spiel wie TLOU2 eingespart werden.
 
Das ist ja das, was von Sony auch schon angekündigt wurde. Teils ging das auch schon bei der PS4, aber dort eben auch nur bei wenigen First Party-Spielen.

Befürchte, dass das bei der XSX/XSS und der PS5 auch darauf hinauslaufen wird. Denn die Entwickler für Multiplattformen machen sich da vermutlich weit weniger Gedanken zu.
 
Es wäre auch wünschenswert, dass man bei jedem Spiel einzeln entscheiden kann, welche Sprachen installiert werden sollen. Auf Dialoge in Spanisch/Russisch/Französisch/... kann ich gerne verzichten. Deutsch reicht mir aus, und wenn nicht lokalisiert dann halt Englisch/Japanisch. Da kann sicher einiges bei z. B. einen Spiel wie TLOU2 eingespart werden.

Ich würde es allgemein begrüssen wenn man die Sprache seiner Wahl einstellen könnte. Zumindest auf der Xbox muss man immer die System Sprache ändern wenn man z.B Englisch haben möchte. Dies wirkt irgendwie rückständig!

Gerade Spiele wie HALO, Gears of War oder auch ein CoD, spiele ich einfach lieber auf Englisch, da Deutsch nicht nur deplaziert sondern oft etwas halbgar wirkt. Ich bin ja schon fast froh dass GTA weiterhin ganz arrogant nur Untertitel bietet! ^^

Zum Thema. Ja das wäre toll wenn man Spiele nach Möglichkeit in Paketen installieren könnte. Aber grundsätzlich spiele ich meistens alles oder versuche auch den Multiplayer gerne mal. Wo ich aber vor Freude klatschen würde, wenn man z.B FIFA ohne den FUT Modus installieren könnte etc. Denn da weis ich, dass ich den einfach nie (mehr) anrühren werde.
 
Das kommt davon, wenn man um jeden Preis eine PCI 4.0 SSD im System haben will um mit der Durchsatzrate zu protzen. Eine "Normale" SSD mit doppeltem Speicher und gleichem Preis, wäre für die meisten Konsoleros wohl das bessere Konzept gewesen. Direkt zum Start merken auf einmal beide Konsolenhersteller das vielleicht doch zu wenig Speicher verbaut ist um mehr als 4 Spiele zu installieren. Aber Hauptsache die SSD hat eine 100000 MBit/s Anbindung. :schief:
 
Das man künftig evtl nur den SP oder MP runterlädt/installiert, je nachdem was man braucht, ist ja schon länger im Gespräch für die Next Gen.
Bringt halt aber bei einem großen AC-Titel etc garnichts.
 
Neues per se geil finden, ist typisch wenn man "jung" ist. Neues per se schlecht finden, weil früher eh alles besser war, ist typisch, wenn man "alt" ist. Was ist man, wenn einem bei neuer Technik nur einfällt: "Jo, toll. Variable Installationen fand ich schon in den 90ern toll, als sie flächendeckender Standard nicht nur bei Spielen, sondern auch bei Anwendungen und sogar Betriebssystemen waren."?
 
Neues per se geil finden, ist typisch wenn man "jung" ist. Neues per se schlecht finden, weil früher eh alles besser war, ist typisch, wenn man "alt" ist. Was ist man, wenn einem bei neuer Technik nur einfällt: "Jo, toll. Variable Installationen fand ich schon in den 90ern toll, als sie flächendeckender Standard nicht nur bei Spielen, sondern auch bei Anwendungen und sogar Betriebssystemen waren."?

Also ich bin Alt :D
Aber variable Installationen sind eigentlich ganz Cool, vor allem wenn man so wie ich keine MP und keine Zwischensequenzen als Videos mag.
Problem ist leider nur das es nicht richtig unterstützt wird und es auch keine Regeln gibt die dazu zwingen Richtlinien einzuhalten.
Diese Grundidee gab es ja schon von Anfang an mit den DLL in Windows, die am ende nur dazu geführt haben, das jeder seine eigenen DLL mit bringt, oder so viele verschachtelte Abhängigkeiten eingebaut haben, das die System noch größer sind als jemals zuvor.
Um nur mal so ne Zahl reinzuwerfen, ich habe auf meiner Windows Installation 32.845 Dateien mit der enden DLL!
So ähnlich wird es auch bei Spielen sein, so lange es keine Regeln gibt, die einschränken oder Inhalte vorgeben, wird es nie wirklich funktionieren , da Entwickler immer den leichteren Weg bevorzugen.
 
Da kann man @PCGH_Torsten nur 100%ig zustimmen!

Ausgefeilte Installationsroutinen gibt es kaum noch, geschweige denn eine Auswahl der Optionen.
"Früher" konnte man ja sogar noch die DX Runtime oder VC Redistributables und ähnliche Scherze an/abwählen.
Heute muss man doch eher schon genau hinschauen um überhaupt die Option für den Speicherort zu finden, von Bloatware abwählen ganz zu schweigen :nene: Ansonsten klickt man einfach 3x auf "weiter" und fertig...
 
Neues per se geil finden, ist typisch wenn man "jung" ist. Neues per se schlecht finden, weil früher eh alles besser war, ist typisch, wenn man "alt" ist. Was ist man, wenn einem bei neuer Technik nur einfällt: "Jo, toll. Variable Installationen fand ich schon in den 90ern toll, als sie flächendeckender Standard nicht nur bei Spielen, sondern auch bei Anwendungen und sogar Betriebssystemen waren."?

Nur, dass bei Spielen die CD immer mitlaufen musste und daher das Laufwerk immer röhrte. Das brauche ich heute nicht muss ich zugeben.
 
Also ich bin Alt :D
Aber variable Installationen sind eigentlich ganz Cool, vor allem wenn man so wie ich keine MP und keine Zwischensequenzen als Videos mag.
Problem ist leider nur das es nicht richtig unterstützt wird und es auch keine Regeln gibt die dazu zwingen Richtlinien einzuhalten.
Diese Grundidee gab es ja schon von Anfang an mit den DLL in Windows, die am ende nur dazu geführt haben, das jeder seine eigenen DLL mit bringt, oder so viele verschachtelte Abhängigkeiten eingebaut haben, das die System noch größer sind als jemals zuvor.
Um nur mal so ne Zahl reinzuwerfen, ich habe auf meiner Windows Installation 32.845 Dateien mit der enden DLL!
So ähnlich wird es auch bei Spielen sein, so lange es keine Regeln gibt, die einschränken oder Inhalte vorgeben, wird es nie wirklich funktionieren , da Entwickler immer den leichteren Weg bevorzugen.

Diesen missglückten Versuch von Zentralisierung halte ich bis heute für einen riesigen Fehler. Selbst im besten Fall hätte man damit nur wenige Promille Speicherplatz eingespart, in Praxis deutlich weniger, und im Gegenzug gibt es wohl kaum ein größeres Fehler- und Sicherheitsrisiko als gemeinsam genutzte Dateien. Und die gleichzeitig begonnene Praxis, immer mehr spielspezifische Dateien in Systemordnern abzulegen, hat dazu geführt, dass eine Neueinrichtung des Systems heute eine Woche oder, je nach Zahl der Anwendungen, wenigstens ein Wochenende erfordert, während man in den 90ern nach einer Stunde fertig war. (Genug Festplattenplatz zum ablegen aller Installationsdateien vorausgesetzt. Von CD hatte man halt noch eine weitere Stunde Kaffeepause in der Mitte.)

Nur, dass bei Spielen die CD immer mitlaufen musste und daher das Laufwerk immer röhrte. Das brauche ich heute nicht muss ich zugeben.

Bei Vollinstallationen blieb die CD eigentlich nach Abfrage des initialen Kopierschutzes (so vorhanden) ruhig.
 
Und die gleichzeitig begonnene Praxis, immer mehr spielspezifische Dateien in Systemordnern abzulegen, hat dazu geführt, dass eine Neueinrichtung des Systems heute eine Woche oder, je nach Zahl der Anwendungen, wenigstens ein Wochenende erfordert, während man in den 90ern nach einer Stunde fertig war.
Meine Erfahrung ist genau gegensätzlich. Heutzutage ist bei mir ein komplettes Neuaufsetzen in etwa 4 Stunden durch.
In den 90ern hat es ja schon fast solange gedauert alle drölfzig Disketten sauber einzulesen und in den 2000ern hat man dann erstmal 2 Tage alle Treiber zusammengesucht.

Ich bezweifle sehr stark, dass viele Entwickler gebrauch von der Funktion machen. Sein wir mal ehrlich, wahrscheinlich ist es relativ komplex so eine Funktion sinnvoll und für den User gewinnbringend zu implementieren. Bis man das drauf hat ist SSD Speicher so billig, dass die Einarbeitung und Perfektion in so eine Technologie schon wieder obsolet ist.
 
Drölfzig Disketten sind für mich eher Stand der 80er, spätestens mit Windows 9X waren CDs die Regel. Aber auch mit denen konnte es dauern, deswegen schrieb ich "wenn die Festplatte groß genug war". Von HDD konnte man 98SE in unter 20 Minuten installieren und im gleichen Verzeichnis habe ich auch gleich noch die Treiber abgelegt – wer für aktuelle Treiber erstmal diverse Heft-CDs durchsuchen musste, der brauchte tatsächlich länger. Wobei meiner Erfahrung nach damals in wesentlich mehr Fällen die im Lieferumfang der Hardware enthaltenen Treiber bereits ausgereift waren (bei Creative sogar manchmal stabiler als spätere Releases ^^).
Eine saubere Neuinstallation inklusive aller hier populären Modifikationen für Windows 10 und einer Neuinstalation aller Programme innerhalb von nur vier Stunden finde ich allerdings sehr sportlich. Die meisten Anwender bräuchten nach Format C: schon ein vielfaches um ihre nicht getrennt gespeicherte Steam-Bibilothek neu runterzuladen.

Konsolenentwickler sollten die Technik eigentlich noch rumliegen haben. Komplettinstallationen sind dort noch nicht lange die Regel, vor der Verbreitung von Online-Vertrieb und mit den anfangs sehr kleinen Serien-Festplatten war es keineswegs unüblich, dass ein Teil der Daten vom optischen Medium gestreamt wurde. Das sollte sich leicht reaktivieren lassen – wenn man will.
 
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