Gott bewahre, gar keine Internetverbindung verfügbar ist.
Wenn sich eine Sache deutlich verbessert hat, dann die Anzahl der mitgelieferten Treiber und Stabilität durch Abschottung des Kernels von Treibern (was ja leider durch VirenScanner *hust* Crowd Strike *hust* und tolle Anticheat Maßnahmen wieder niedergerissen wird). Aber als ich das erste mal mit einem neuen Gerät in das Problem gerannt bin, dass das Setup partout nicht weitermachen wollte, weil es nicht mit dem Internet verbunden war, war ich wirklich voller Abscheu.
Mir ist es relativ egal, ob das Setup schön aussieht. Es sollte funktional sein. Einmal Debian installieren. Das gibt nerdige Vibes und es fühlt sich an wie eine wirklich Installation und Konfiguration.
Windows hat ja schon einen malwareartigen Charakter angenommen indem es nach der Installation das "Customer Experience Pack" nachlädt und Candy Crush und weiteren Mist installiert. Danke, brauche ich nicht.
Die Prozessliste ist dermaßen voll. Da lobe ich mir die Übersichtliche Liste von Windows XP. Ein frisch installiertes XP brauchte nach Installation der Treiber ca 200 MB RAM. Das war ja seit jeher ein Treiber.
Ich meine: Manche Dinge sind durchaus Komfortfeatures wie die Erkennung von Bluetoothgeräten im Kopplungsmodus. Aber gleichzeitig laufen so viele Komponenten mit, die ich im Leben nicht brauchen werde. Ich habe selbst wieder abstand von Debloatern genommen, weil es mir teilweise zu einem späteren Zeitpunkt das OS zerschossen hat.
Dazu kommt noch die Qualität. Frisch installiert, auf
Updates installieren geklickt und... der Button bleibt. Nichts passiert. Scheinbar war der Dienst einfach noch nicht bereit, weil im Hintergrund weitergearbeitet wird.
Ich vermisse die Zeit in denen das auch noch einigermaßen Übersichtlich war. Jetzt bekommt man Power Automate in den Autostart und Popups erzählen mir, dass ich OneDrive einrichten soll und mein PC noch nicht vollständig gesichert sei. LASS MICH DOCH EINFACH IN RUHE!