News Windows 11 KB5022360: Einige Apps stürzen auf Intel-PCs ab

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Wie Microsoft bestätigt hat, kann es zu Abstürzen auf Intel-PCs kommen, nachdem man das Windows Update KB5022360 installiert hat. Doch diesmal ist Windows 11 nicht alleine schuld.

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Doch diesmal ist Windows 11 nicht alleine schuld.
Das man dies hinzufügen muss ist schon traurig genug ;-)

und die Fehlermeldung "apphelp.dll fehlt" erscheint.
[...]
Wie Microsoft bestätigt hat, kann es zu dieser Fehlermeldung kommen, wenn ein zu alter Grafikkartentreiber auf einen aktuellen Patch trifft.
Wäre es nicht wunderbar wenn einem Windows direkt glasklar sagt was Sache ist, als auf irgendwas zu verweisen womit gefühlt 99,999% der Leute gar nichts anfangen können, wie zum Beispiel "Dein Grafiktreiber ist zu alt und macht Probleme, aktualisieren ihn, danke.", dass wäre ein geiles Nutzerfreundliches Feature für Win11 für das ich sogar umziehen würde.
 
Ich nutze zwar einen Intel i7 990x und da habe ich bisher keine Abstürze nach dem Update gehabt.:D
Alles läuft wie geschmiert...
 
Das man dies hinzufügen muss ist schon traurig genug ;-)


Wäre es nicht wunderbar wenn einem Windows direkt glasklar sagt was Sache ist, als auf irgendwas zu verweisen womit gefühlt 99,999% der Leute gar nichts anfangen können, wie zum Beispiel "Dein Grafiktreiber ist zu alt und macht Probleme, aktualisieren ihn, danke.", dass wäre ein geiles Nutzerfreundliches Feature für Win11 für das ich sogar umziehen würde.

Noch viel geiler wäre eine Funktion, die ich jetzt mal improvisierter Weise "Auto Update" nenne:
Ein Betriebssystem installiert einfach selbständig Grafikkarten-Treiber-Updates, weil über 90 Prozent der Anwender so etwas sowieso nie von alleine machen würden. Und bei den anderen 10 Prozent könnte eine solche Funktion vor Betriebssystem-Updates den aktuellen Treiberstand prüfen und dann einfach keine Patches einspielen, für welche die nötigen Systemvorraussetzungen gar nicht erfüllt sind. Ich weiß, klingt wild, ist aber auch nur so eine Idee von mir.

Offensichtlich eine, die für Microsoft nicht umsetzbar ist. Denn wenn sie "Auto Updates" in Windows implementiert, hätten, aber trotzdem uralte Treiber beibehalten oder gar über neuere drüber installiert werden, dann wäre ja doch wieder Windows Schuld. Und man könnte nicht mit dem Finger auf Intel zeigen, die schon lange neuere Treiber anbieten. Diese aber, im Gegensatz zu Microsoft, nicht installieren könn(t)en, weil sie dem User die Kontrolle überlassen, anstatt nach Lust und Laune (und ohne Rücksicht auf Kompatibilitäten) Änderungen an dessen System vorzunehmen.
 
Mal ne andere Frage:
wenn jemand absichtlich seine Grafiktreiber (und vielleicht auch den anderen Hardwarekram) nicht (regelmäßig) aktualisiert, wie hoch ist dann wohl die Wahrscheinlichkeit, dass eben jene Person das dann auch mit den Windows Updates im Allgemeinen so hält?
Oder war das jetzt ein Update, was man absolut nicht mehr verhindern konnte und was sich von ganz alleine reininstalliert hat?
Denn irgendwie sehe ich da gerade keinen direkten Zusammenhang, warum man mit Absicht so eine komische Situation hätte herbeiführen können oder wollen.
Also selbst in der Firma müssen wir zumindest einmal jährlich die Treiber aktualisieren, damit die neue Jahresversion der CAD Software damit abgeglichen wird.
Und diese bekommt manchmal auch noch einen 2ten Treiber zertifiziert, den man sich dann draufhauen kann, eben weil mit dem zuerst zertifizierten auch noch nachträglich Probleme aufgetreten sind.
Also wie gesagt, eigentlich ist man ja eher entweder der Allesinstallierernerd, oder aber der NeverTouchSicherheitsfanatiker.

Ach ja, by the way: warum ist die News wieder so komisch geschrieben, dass alle erst einmal denken müssen, alle Intelrechner würde nach dem Update abschmieren?
Ist ja genau die Umkehrnews zu dem Artikel zu "Intel macht die beste Treiberproduktfplege dank Hogwarts wie auch immer Klimbimsspiel", wie man überall lesen kann.
Und nicht einmal im dickgeschriebenen zusammenfassenden Übersichtstext steht das ersichtlich drin, sondern im Kleingedruckten stehen dann erst die fehlenden Details, die die ganze "Sensations"News dann wieder herunterspielen und relativieren und zum Thema ein Sack Reis in China fällt um und so verblasst.
Ich vermisse da also wirklich ein wenig Ehrlichkeit (auch den damit verbundenen Herstellern gegenüber).
Man hätte ja auch gleich schreiben können und sollen, dass die Windows Apps nur bei veralteten Treibern abschmieren können.
Der Betreff wäre unwesentlich länger gewesen, aber präziser, und wie gesagt vor allem ehrlicher.
Und gelesen hätte man die News ja trotzdem.
Aber so ist das wirklich nur Bild Niveau.
Die liegt gleich beim Dönermann aus und da werden genau solche Texte wieder dick und fett auf der Titelseite zu finden sein, wo man sich dann (künstlich) drüber aufregen oder amüsieren kann.
Diese Art der Berichterstattung haben andere Seiten aber auch drauf, ist bei Computerbase exakt gleich.
Lernt man das jetzt so beim Studium?
Fachrichtung Bildjournalismus?
Denn das Problem ist ja, weil sich die dicken Überschriften immer fest ins Hirn brennen und manche schon gar nicht mehr alles Kleingedruckte so genau durchlesen oder vielleicht nur die Überschriften überfliegen, es abspeichern, und dann schon woanders hinklicken.
Aber die dadurch geBILDete Meinung ist und bleibt ja so vorhanden.
Gestern alle: hey, Intel macht die beste Treiberproduktpflege. nVidia und AMD sind zu faul und wollen nur das dicke Geld.
Heute aber alle: was? Windows schmiert nach nem Update auf Intel Rechner ab? WTF?!
Das die News somit oft genug auch falsch verstanden werden, obwohl im Prinzip ja alles im langen Text richtig steht und auch so erklärt wird, sieht man ja auch an diversen Kommentaren, die man dann darunter finden kann.
Denkt mal bitte drüber nach.
Danke.
 
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