K
Körschgen
Guest
ür sowas ist, zumindest in meinem Umfeld, keine Zeit da. Fortbildungen müssen präzise auf das Anwendungsgebiet zugeschnitten sein, nicht andersherum. Ist eine Kosten/Zeit Frage.
Nein, falsch gedacht.
Es geht hier nicht um die Tatsache wie Schulungen aufgebaut sein müssen...
Das Anwenden von bestimmten MS Produkten (um genau zu sein auch nur die zu dem Zeitpunkt aktuelle Version) wird schon in Schulen angelernt.
Hätte man dort aber Kompetenzen vermittelt und keine 1,2,3 Klick Anleitungen, würde ein Wechsel im Interface nicht solche Probleme bereiten.
Glaubt mir, ich bekomme das leider genug mit.
Es werden Schritte (Klicks) auswendig gelernt, statt zu verstehen was gemacht wird.
Eben, weil solche Kompetenzen noch immer nicht vernünftig im Bildungswesen vermittelt werden.Liegt evtl. daran, dass die verantwortlichen Lehrkräfte selber fast nichts drauf haben in dem Bereich
und es Nutzer gibt, die 20, 30, 40 Jahre ihres Lebens nix mit PCs am Hut gehabt haben.
Genau!
Und auf diese Alteisen wird dann bei der Gestaltung von IT-Prozessen Rücksicht genommen, was absolut falsch ist.
Aber wenn man die Leute um sich herum, die eigentlich 8-10 Stunden vorm PC hocken, so sieht, macht dieser Kindergarten durchaus Sinn.
Nein macht es nicht, es ist nur eine Weiterführung des Problems.
Ich kritisiere nicht, dass Unwissende einfach abgeholt werden müssen.
Ich kritisiere dass unsere Verwaltungen und co, solche Lehrgänge im Jahr 2020 machen.
Es geht vor allem darum, dass wir uns nicht noch mehr Generationen "digital natives" heranziehen, die vllt noch irgendwelche Apps bedienen können aber keinerlei Kompetenzen entwickeln, die sie auf andere Software oder ähnliches anwenden können.
Ich bringe gerne das Beispiel aus meiner Praxis, von dem CEO, der nicht wusste, dass man Fenster an der Titelleiste ziehen, verschieben und in der Größe ändern kann.
"Ja stimmt, das ging früher mal" (damit war XP/7 gemeint, die Windows Versionen wo man das noch optisch sehen konnte
)Das sind dann auch die Kandidaten, die sich gegen einen Wechsel zu Linux am Arbeitsplatz aussprechen würden, weil Veränderung...
Besonders schlimm, wenn der PC eher als Feind, als als Helfer angesehen wird....
Wir schauen hier einfach mit unterschiedlichen Perspektiven auf das Problem:
Du, mit der aktuellen, praktischen Herangehensweise.
Ich, mit einer allgemeinen Verzweiflung und der Bitte, solche Probleme doch endlich mal an der Wurzel anzugehen.
Es fängt bei mir in den Schulen und der Regierung an.
Hier muss akut gehandelt werden.
Da bringen auch obskure Datenschutzregelungen nichts, die im Endeffekt nur die User nerven, hier müssen echte Alternativen gefördert werden.
Das Geheimnis zum Erfolg heißt hier "einfach mal machen", und ist der gleiche Grund, warum "andere" das irgendwie hinbekommen und bei uns alles tot diskutiert und verschlafen wird.
Die typische "ja aber ich jetzt" Denke eben...
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