wieder mal SSD-Kaufberatung...

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Tim1974

Guest
Hallo,

da in meinen täglich genutzten Rechnern die letzte verbliebene Festplatte immer lauter wird, eventuell sogar einen mechanischen Schaden hat und das in einem Rechner, mit dem auch ab und zu Audioaufnahmen gemacht werden einfach nicht mehr geht, muß sie nun einer zweiten SSD weichen.

Verbaut ist momentan eine Samsung 840 Evo mit 120 GB, auf der Windows 10 und die wichtigsten Programme insalliert sind. Darauf sind noch etwa 72 GB frei, auf der knapp 1 TB HDD sind noch etwa 700 GB frei.
Also belege ich momentan zusammen etwa 280 GB Speicherplatz, somit hab ich mir überlegt, wäre es wohl am wirtschaftlichsten eine 500 GB Samsung 850 Evo zu kaufen und die kleine 120 GB Samsung 840 Evo drinn zu lassen, dann bräuchte ich auch das System und alle Programme nicht neu zu installieren.

Jetzt die eigentlichen Fragen:
1. Der Rechner kann auch M2-SSDs nutzen, macht es Sinn jetzt schon auf etwas anderes als SATA3 zu setzen, ich meine spürt man den Geschwindigkeitsvorteil der schnellen M2-SSDs, die ja oft mit etwa 6 mal höheren Datentransfereraten beworben werden als normale SATA3-SSDs, beim Booten oder Programmstart?

2. Mal angenommen ich kaufe eine Samsung 850 Evo mit 500 GB oder 1000 GB und würde doch Windows 10 und alle Programme neu auf die neue SSD installieren, würde ich dann gegenüber der gut 3 Jahre alten 840 Evo einen Geschwindigkeitsvorteil beim Booten oder Programmstart spüren?

Gibt es noch anderes was ich vor dem Kauf beachten sollte?

Gruß
Tim
 
Hallo Tim1974,

wenn du wichtige Informationen auf der alten Platte hast und du schon ihren Zustand zweifelst, ist es empfehlenswert, dass du die wichtige Dateien auf einer anderen Platte sicherst. So eine Gefähr sollte man, meiner Meinung nach, nicht unterschätzen.
Du könntest dann den Zustand der Platte mit dem Hersteller-Tool überprüfen.

Auf der neuen SSD könntest du das Betriebssystem entweder neu aufspielen, oder, mithilfe einer Klonen-Programms, von der kleineren SSD – darauf klonen. Solche Programmen verschieben 1:1 die Partition von einer Festplatte auf einer anderen mit dem ganzen BS mit allen Dateien, Programmen, Spiele und Einrichtungen.

Unterstützt dein Mainboard m.2 PCIe SSDs? M.2 ist nur ein Form-Faktor, es bestimmt keine bestimmte Schnittstelle-Standart. Es gibt m.2 SATA Platten, m.2 PCI Platten, m.2 PCI NVMe Platten, die im Moment die schnellersten m.2 SSD Platten sind usw.
Eine M.2 PCIe SSD ist im Prinzip schneller als eine 2.5'' SATA3 SSD, weil die SATA Schnittstelle die Leistung einer modernen SSD etwa verhindert. Beim normalen Gebrauch (Beim Zocken auch) kann man diesen Unterschied aber kaum merken.

Liebe Grüße
Titania_WD
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

ich hab ein Gigabyte Z97X-Gaming5 Mainboard in dem PC, meines Wissens nach unterstützt das M2-SSDs.

Der einzige Punkt über den ich mir im Klaren werden muß ist, ob eine Samsung 960 Evo merklich schneller ist als eine Samsung 850 Evo, beide in der 500 GB Version!?
Falls das beim Booten und Programmstart nicht merklich sein sollte, ist noch die Frage, ob ich wirklich wieder eine Samsung SSD nehme oder eine von Sandisk oder PNY, die günstiger wären?

Gruß
Tim
 
Hallo nochmals,

ja, dein Mainboard verfügt über einen m.2 PCIe-Konnektor.

Über Marken und Modelle kann ich nichts sagen. Bei den Tests sind die m.2 PCI SSDs ziemlich schneller als die 2.5'' SATA3. Beim Booten würde man vieleicht eine Unterschied merken, weil die Übertragungsrate viel höher sind; beim Zocken und alltäglichem Gebrauch – vielleicht nicht. Immerhin würde ich an deiner Stelle eine m.2 SSD nehmen, wenn das Mainboard m.2 PCIe unterstützt. Sie sind einfach die Zukunft :)

lg
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

ja ich hab mir auch überlegt, es wäre irgendwie unsinnig für das System jetzt noch eine zweite SATA3-SSD zu kaufen.
Ich werd damit noch bis ins neue Jahr warten und dann wenn die Preise hoffentlich etwas fallen lieber eine schnelle M.2-SSD nehmen, die rund 3000 MB/s schafft. Dann nehm ich vorne die kleine 120 GB Samsung 840 Evo raus und spiele das System auf die neue und schnelle M.2 SSD.
Vielleicht lassen sich die Laufwerksschächte vorne entfernen, dann käme noch mehr Luft vom Frontlüfter ins Gehäuse, es ist dort unten auf höhe des 3,5"-Festplattenkäfigs ja ein bequiet 140mm Silent Wings 2 Lüfter installiert.

Gruß
Tim
 
Hallo nochmals,

ja, das sieht als ein guter Plan. Die 120GB SATA SSD kann praktisch kommen – man könnte darauf zum Beispiel Spiele oder Programme installieren, falls die m.2 SSD knapp wird.
Und – wie gesagt, ich würde an deiner Stelle auf jedem Fall den Zustand der derzeitigen Platten überprüfen, wenn ich in der Zukunft darauf wichtige Dateien speichern vorhabe.

lg
 
Ja, aber auf deinem Mainboard ist der M2 Anschluss nur mit 10 statt 32 Gbit/s angebunden. Damit kannst du eine SSD wie die 960er Evo oder Pro nicht ausreizen.

Mist! :daumen2: Warum machen die sowas?
Schon die Lüftersteuerung bei dem Board regt mich auf und dann auch noch sowas... :wall:

Außerdem scheint mir der M.2-Slot zwischen dem oberen PCIe-Slot mit der dicken Grafikkarte drinn und dem CPU-Sockel zu liegen, vermutlich bei mir verdeckt durch den CPU-Kühler, den ich zum Einbau der M.2-SSD dann wohl ausbauen müßte, oder?
W2u98226.jpg

Falls dem so sei, scheidet M.2 definitiv aus, weil ich den Kühler nicht dafür abnehme und dazu vielleicht noch die Grafikkarte wieder ausbaue...

Dann wird es vielleicht doch eine einfache 500 GB SATA3 mit TCL-Chips von Samsung oder so.
 
Hallo nochmals,

''Außerdem scheint mir der M.2-Slot zwischen dem oberen PCIe-Slot mit der dicken Grafikkarte drinn und dem CPU-Sockel zu liegen, vermutlich bei mir verdeckt durch den CPU-Kühler, den ich zum Einbau der M.2-SSD dann wohl ausbauen müßte, oder? ''
- ja, genau da zwischen dem CPU, der Graka und den RAM-Slots. Probiere es erst ohne irgendetwas rauszunehmen. Wenn es nicht klappt – könntest du die RAM oder die Graka ausbauen. Das sind kleine Fische. Mit dem CPU wird es komplizierter sein.

10Gb/s – das sind theoretische Übertragungsrate von 1.25GB/s – ist das nicht genug? :)
Die Zugriffszeiten werden auch sehr schnell auf diesem Port sein.

Liebe Grüße
Titania_WD
 
Hallo,

solch große Umbauaktionen reizen mich bei dem PC momentan nicht, oder anders gesagt, das ist mir zu aufwändig, für den möglichen Geschwindigkeitsvorteil. Dazu die Wärmeentwicklung der M.2-SSDs, über die oft berichtet wird, die heizt dann den CPU-Kühler mit an, muß alles nicht sein, so viele Wärmequellen dann auf so engem Raum.
Wenn sie mal kaputt gehen sollte, muß ich wieder den ganzen Rechner zerlegen um sie raus zu bekommen und wieder um die neue dann einzubauen...
Das ist für mich keine alltagstaugliche Lösung, ebenso nur ca. 1/3 der möglichen Bandbreite nutzen zu können, sofern die Info denn stimmt!?

Ich kann ja in den nächsten Rechner gleich und nur eine M.2-SSD nehmen, der wird dann ja von Null komplett neu aufgebaut, außerdem nehme ich dann ein Asus-Board, da liegt der Slot hoffentlich besser und ist mit voller Geschwindigkeit angebunden.

Aber zurück zu heute und jetzt, dieses Jahr kauf ich keine Hardware mehr (Weihnachtspreise...), mir reichen erstmal die knapp 120 GB der kleinen System-SSD aus, Anfang kommenden Jahres werd ich dann wohl wie ursprünglich geplant eine 500 GB SATA3-SSD vorne einbauen, das ergibt mit der jetzigen dann zusammen ca. 620 GB und sollte vollkommen ausreichen auf die kommenden Jahre gesehen.

Kann man denn sagen das Samsung die besten SATA3-SSDs baut?
Oder ist Sandisk ebenbürdig, was Geschwindigkeit, Zuverlässigkeit, Langzeithaltbarkeit (Schreibzyklen usw.) und Verarbeitung angeht?
Was ist mit Toshiba, OCZ oder PNY, auch die bauen SSDs, die teils deutlich günstiger sind?

Gruß
Tim
 
Grundsätzlich kann man auch bei SSDs nicht nach Herstellern gehen, sondern man muss explizit Modelle benennen.
Die Sandisk Ultra II ist bspw für ihren Preis recht gut, während die restlichen Sandisk SSDs nicht so das Wahre sind.
Crucial MX200& 300 sind auch sehr gut, während die BX100&200 eher billig und nicht so gut sind.
 
Was mir bei Sandisk mißfällt ist, daß ich auf deren Seite keinerlei Hinweise darüber finde, ob TCL- oder MCL-Speicherzellen verwendet werden.
Z.B. würde mich die Sandisk Extreme PRO 480 GB SSD interessieren, die müßte doch besser sein als die Sandisk Ultra, oder?

Samsung finde ich auch relativ teuer und die Verfügbarkeit in den Läden vor Ort ist nach meiner Erfahrung auch nicht so doll.
 
Ist laut Tests TLC NAND Speicher.

Die Extreme Pro ist viel zu teuer.
Ist dasselbe Spiel wie mit der 850 Pro.
Zu teuer und dabei zu geringer Nutzen.
 
Gibts denn bezüglich MLC-Speicherzellen einen Preis-/Leistungsgeheimtipp?

Teils wird wohl auch behauptet, die Sandisk Extreme Pro hätte MLC, meist steht aber nichts davon dabei...

Könnte man nicht auch so argumentieren, wenn man z.B. eine Samsung 850 Evo mit 1 TB nimmt, daß die durch die etwa doppelte Speichermenge, auch etwa doppelt so viele Schreibvorgänge aushält wie das 500 GB Modell?
Falls ja, könnte man dann auch behaupten, die Samsung 850 Pro 512 GB hat keine Vorteile bei der maximalen Beschreibbarkeit gegenüber der Samsung 850 Evo 1 TB?
 
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