Weniger ist mehr? TUL stellt neuartiges Lüfter-Design für Grafikkarten vor

AW: Weniger ist mehr? TUL stellt neuartiges Lüfter-Design für Grafikkarten vor

Mein Gedanke ging eher in Richtung "singender" Lüfter, je nach Drehzahl einen anderen Ton und das kommt auf ner Grafikkarte richtig gut.:devil:
Das könnte natürlich passieren, sollte sich aber vermeiden lassen.

Alleine bei dem Bildern zum angeblichen Luftstrom musste ich schon lachen, speziell das letzte ist mehr als lächerlich.
Warum? Natürlich ist der Luftstrom nur angedeutet, aber imo nicht unrealistisch.

Möglichst viel Fläche und eine gescheite Baseplate mit richtig eingelassenen Heatpipes (kein Direct Touch).
Möglichst viel Fläche ist nicht immer von Vorteil. Man benötigt den richtigen Lamellenabstand für die gewünschte Drehzahl.

Dazu einen ordentlichen Fan Shroud, der den Fans ein paar mm Luft zum Kühler lässt (Minimierung der Deadzone).
Das ist bei Grakas schwierig, da man eh kaum Platz hat. Ein breiterer Kühlkörper oder Lüfter rentiert sich in dem Fall wohl mehr. Das Verhältnis von Platzbedarf zu Leistungssteigerung ist bei Vorkammern relativ schlecht.

Jegliche "Optimierungen" am klassischen Rotordesign sind sowieso nur Marketing. Mann kann zwar Luftverwirbelungen und damit den Geräuschpegel optimieren, verliert dann aber an Förderleistung und/oder statischem Druck.
Das stimmt schlichtweg nicht. Z.B. mit den genannten Winglets kann man die Lautstärke und den Stromverbrauch senken, während der Durchsatz und Druck gleich bleiben. Der Nachteile ist der höhere Materialeinsatz.

Es hat schon seine Gründe warum Weltmarktführer noch immer auf klassische Rotordesigns setzen.
Wer ist in welchem Markt weltmarktführer?

Wenn man bei den Fans für GPUs mal etwas verbessern will, dann sollte man bei den Lagern, dem Motor und der Motorelektronik anfangen. Daran könnte man bei 98% aller Fans wirklich etwas verbessern.
Da stimme ich dir zu, aber Elektronik und Lager kosten bei jedem Lüfter. Ein neues Blattdesign muss man nur einmal entwickeln und "toolen", dann kosten sie nicht (deutlich) mehr als Standarddesigns.

Der erste Teil der Idee ist gut, aber Riehmen und kette ne katastrophe;)
/sign.
Viel zu viele Stör- und Geräuschquellen.

Wenn schon dann baut man den Motor aussen rum:) also feste Magnete in das Lüfterblatt und aussen rum im Rahmen die Windungen.
Das gab es schon vor Jahren und ist afaik patentiert.

Ich finde die Idee von PowerColor mal sehr gut, etwas an der Kühlung der Grafikkarten zu ändern. Bis auf Passiv und Wakü hat sich da in den letzten Jahren ja nicht viel getan. Nun mal die ersten Tests abwarten
Andere Lüfterdesigns gibt es immer wieder von allen möglichen Herstellern. ;)
 
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Meiner Ansicht nach sollten die mal die Narbe weglassen (auf das kleinste notwendige Maß verkleinern) und den Motor in die Ecken des Rahmens bauen. Bei nem Lüfterblatt, was so ähnlich geformt ist wie beim E-Loop ließe sich doch über nen Zahnriemen oder Zahnradbetrieb ordentlich was an Drehzahl aufbauen.

Das hat schon seine Gründe (Momente, Trägheit, Haltbarkeit, Kosten) wieso die Nabe nach wie vor in der Mitte ist. Das Ding soll ja nur ein paar Gramm Plastik drehen.

Ich warte ja auf den Lüfter mit der ersten "variablen Turbinengeometrie" ... im Auto gibt das seit Jahren ^^ .
 
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