Wegen Fortnite und Apex Legends: Fußball-Trainer verhängt Internet-Verbot

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Ralph Hasenhüttl, Trainer des FC Southampton, hat seinen Spielern ein WLAN-Verbot auferlegt. Spielsucht sei ein großes Problem und dasselbe wie Alkoholismus oder Drogenabhängigkeit.

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Hatte nicht sogar ein Bundestrainer seinen Jungs während dem Turnier Sex mit den mitgereisten Ehefrauen und Freundinnen verboten, weil dadurch die sportliche Leistung auf dem Platz sinkt? Habe da vage was in Erinnerung, ist aber schon paar Jahre her...
 
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Er will den Spielern jetzt nicht wirklich vorschreiben, was sie privat machen? Wenn sie einen Ausgleich zum Training brauchen... aber wenn sie vor wichtigen Spielen bis tief in die Nacht zocken, ist das natürlich blöd - das sollte nicht passieren. Man sieht ja, was passiert, wenn Spieler unkonzentriert sidn. WM 2014: alles rasieren, 2018: alles gnadenlos verkacken.
 
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Der Profisport hat eben dieselben Probleme wie andere Bereiche auch.
Der neue Trainer der Arizona Cardinals will in Besprechungen Pausen einbauen damit die Spieler auf Social Media zugreifen können (Arizona Cardinals: NFL-Trainer fuehrt Smartphone-Pausen ein).
In der MLB hat ein Spieler einen Fernseher zerschmettert, weil seine Teamkameraden WÄHREND EINES BASEBALLSPIELS Fortnite gezockt hatten (Carlos Santana smashed a television because Phillies players were playing 'Fortnite' during a game last September - CBSSports.com)

Dass sowas im Profisport überhaupt notwendig ist, dass trotz der absurd hohen Gehälter hier eine derartige Arbeitseinstellung an den Tag gelegt wird, für mich nur traurig.
Und ja, man MUSS den Spielern teilweise vorschreiben was sie privat machen. Ronaldo fliegt in der Traningswoche nach Tunesien, Brazzo ist gerne mal von Italien unter der Woche nach München in die Disco. Jeder solche scheiß führt schlimmstenfalls dazu dass die Topspieler des Vereins dann wenn es darauf ankommt nicht fit ist. Vereine zahlen mittlerweile absolute Unsummen um Spieler zu verpflichten, dazu kommen massive Gehälter. Kann sehr gut nachvollziehen wenn man für dieses Investment dann auch die Garantie haben möchte dass der werte Herr nicht bis mitten in der Nacht zockt, v.a. nicht wenn am nächsten Tag ein Punktspiel ansteht.
 
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Tja, die Spieler sind dann halt auch "Investitionen", die die erwartete Leistung bringen sollen.
Mensch ? Nee ...

Die sind ausführende Investitionen. Die müssen funktionieren, denn sonst war die Investition umsonst, bzw. schlecht angelegtes Geld und das sieht das Management nicht gern, falls die Statistiken nicht stimmen. Das Wichtigste sind die Statistiken und Zahlen !
Is aber anderswo in der Arbeitswelt auch so.

Falls da ein paar aus der Reihe tanzen und nicht (voll professionell) funktionieren wollen, is das nicht gern gesehen.

Vielleicht entziehen die Spieler sich dem Druck, der auf sie ausgeübt wird, ja auch manchmal einfach indem sie durch's Zocken "abschalten" !?
 
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Tja, die Spieler sind dann halt auch "Investitionen", die die erwartete Leistung bringen sollen.
Mensch ? Nee ...
Ich war selbst Teil einer Nationalmannschaft mit Teilnahme an mehreren Weltmeisterschaften. Wenn du in so einem Umfeld nicht "funktionierst" dann hast du dort keine Zukunft. Auf der anderen Seite, wer dort keine Leistung bringt, der hat dort ebenfalls nichts verloren.
Zur Wettkampfvorbereitung gehört halt mal Ernährung, ausreichend Schlaf und Regeneration. Wer das nicht hinbekommt weil er zockt, der sollte sich mindestens überdenken. Dass sowas im Profisport, bei den Gehältern, noch stärker von Vereinsführungsseite auswirkt ist für mich absolut nachvollziehbar. Grade das Beispiel in Philly, da verliert das Team Baseballspiele während ein Teil der Mannschaft während des laufenden Spiels Fortnite zockt. Da kann die Geldstrafe meiner Meinung nach nicht hoch genug ausfallen für sowas.


Vielleicht entziehen die Spieler sich dem Druck, der auf sie ausgeübt wird, ja auch manchmal einfach indem sie durch's Zocken "abschalten" !?
Mag sein. Persönlich konnte ich einen negativen Einfluss des Computerspielens am Vorband von Wettkämpfen bei mir ausmachen. Das ist nicht allgemeingültig, aber ich zocke nichtmehr wenn ich am nächsten Tag sportliche Leistung bringen muss.
Zumindest nichts kompetetives. Eher SP Spiele mit ner Menge Story und keine MP Geschichten.

Nur muss ich auch sagen, es hat seine Zeit gedauert bis ich das für mich erkannt hatte. Will mir nicht vorstellen wie ich früher abgeschnitten hätte, wenn ich konsequenter Schlaf & Regeneration statt zocken angesetzt hätte.
 
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Tja, die Spieler sind dann halt auch "Investitionen", die die erwartete Leistung bringen sollen.
Mensch ? Nee ...

Die sind ausführende Investitionen. Die müssen funktionieren, denn sonst war die Investition umsonst, bzw. schlecht angelegtes Geld und das sieht das Management nicht gern, falls die Statistiken nicht stimmen. Das Wichtigste sind die Statistiken und Zahlen !
Is aber anderswo in der Arbeitswelt auch so.

Falls da ein paar aus der Reihe tanzen und nicht (voll professionell) funktionieren wollen, is das nicht gern gesehen.

Vielleicht entziehen die Spieler sich dem Druck, der auf sie ausgeübt wird, ja auch manchmal einfach indem sie durch's Zocken "abschalten" !?

Ich kann das Geheule nicht mehr hören. Neuerdings klagen Politiker auch über "Stress". Ich hab Verständnis mit jedem normalen Arbeitnehmer der Stress hat und drunter leidet. Der darf sich auch Auszeiten nehmen.

Bei Leuten die 100k Jahresgehalt kriegen ist mir das egal. Die kriegen als Ausgleich sehr viel Geld und können mit 40 in Rente, da können sie genug zocken. Und JEDER Arbeitgeber hat ein Recht darauf das der AN die Erholungszeiten zur Erholung nutzt. Also sollen die Herren Jungmillionäre aufhören zu zocken, Profistreamer werden, richtig arbeiten oder Platz machen für jemanden der die Chance ernst nimmt. Ein Internetverbot ist also legitim. Boateng und Co hätten auch mehr bei der WM geleistet wenn sie weniger diesen Dreck gespielt hätten. Die haben ne Verantwortung, vorallem als Nationalspieler. Wenn sie es nicht ernst nehmen wollen, da warten genug andere auf ne Chance.

Geht wohl los. Kompetetiv können sie auf dem Platz sein. Southamptom ist nämlich einfach nur schlecht.
 
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da verliert das Team Baseballspiele während ein Teil der Mannschaft während des laufenden Spiels Fortnite zockt.

Da sieht man doch mal, wie hoch die Motivation und die Identifizierung mit dem Verein ist. Nämlich gleich Null.

Wenn man nur noch ausführende, bezahlte Maschine ist, die die erwünschte Leistung zu erbringen hat, kann das doch nicht gut, oder gesund sein, oder ?

Ich schätze wenn da mehr Menschlichkeit herrschen würde und eine Mannschaft gebildet worden wäre, mit denen die sich identifizieren, wo man sich richtig reinhängt, für's Team, dann hätten die auch nicht lieber Fortnite gezockt, als ihr Team anzufeuern, bzw. sich dafür reinzuhängen.

Heute sind es aber eher einzelne, hochbezahlte Stars, jeder für sich Egoist, bzw. seine eigene Firma, inkl. Marketing-Management, die im nächsten Jahr gleich wieder wo anders spielen könnten. Identifizierung Null Komma gar nicht.
Man geht da hin, wo am meisten bezahlt wird, ist eh reich genug und somit gar nicht gezwungen sich da irgendwie rein zu hängen. Wofür denn auch ? Farben/Namen können getauscht werden.

Der eigene Verein, kann nächstes Jahr der Rivale sein. Oder man wechselte sogar doppelt die Seiten. Erst Verein A, der Verein B eigentlich hasst(jedenfalls die Fans sich gegenseitig, wie bei "Erzrivalen"), dann is man bei Verein B und spielt gegen A, danach wieder bei A und spielt gegen B.
Total willkürlich. Einfach nur Kohle machen ...

Wo soll denn Motivation her kommen ? Noch ne Million oben drauf, auf die 45 Millionen, die schon im Keller rumliegen ? Juckt glaube ich nicht besonders.

Ich kann das nachvollziehen, wenn da manche keinen Bock haben. Haben doch eh ausgesorgt, finanziell. Und dieses Vereinstheater glaubt doch heute kein Mensch mehr. Du kannst auch Verein X morgen einfach umpinseln und austauschen gegen Verein Y. Was zählt sind Zahlen. Geld. Gewinne.
Oder soll man sich dolle reinhängen, für den besoffenen Pöbler auf der Tribüne, der einen anschreit, man solle sich doch mal anstrengen, während er sich die Currywurst reinzieht und den Sitznachbarn voll Bier schüttet ?
Oder für den Vereinskollegen/Mitspieler, der bereits den Vertrag mit dem Gegnerverein unterschrieben hat, da man dort mehr verdient ?

Ööhm, nö. ;)


Zocken ist jedoch sinnvoll !
Kann ich sehr gut nachvollziehen. Ihr etwa nicht ? :D
 
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Die Nation ist geschockt: Klassische Leistungssportler und eSportler können doch tatsächlich ein und dieselben Personen sein ...

Aber an sich ist die Entscheidung nachvollziehbar. Für Spieler ist ihr Sport Arbeit, Turniere sind - auch außerhalb der eigentlichen Spiele und des Trainings - Arbeitszeit oder doch zumindest Bereitschaftszeit. Und über die verfügt der Arbeitgeber, was zumindest bei Profi-Sportlern auch entsprechend vergütet wird. Mit dicken Schecks kommt große Verantwortung. :D
 
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Heute sind es aber eher einzelne, hochbezahlte Stars, jeder für sich Egoist, bzw. seine eigene Firma, inkl. Marketing-Management, die im nächsten Jahr gleich wieder wo anders spielen könnten. Identifizierung Null Komma gar nicht.
Man geht da hin, wo am meisten bezahlt wird, ist eh reich genug und somit gar nicht gezwungen sich da irgendwie rein zu hängen. Wofür denn auch ? Farben/Namen können getauscht werden.

Der eigene Verein, kann nächstes Jahr der Rivale sein. Oder man wechselte sogar doppelt die Seiten. Erst Verein A, der Verein B eigentlich hasst(jedenfalls die Fans sich gegenseitig, wie bei "Erzrivalen"), dann is man bei Verein B und spielt gegen A, danach wieder bei A und spielt gegen B.
Total willkürlich. Einfach nur Kohle machen ...

Das Problem ist eher: Kein Verein setzt Spieler vor die Tür. Ganz selten versauert mal einer auf der Tribüne, wie z.b. Rabiot im Moment. Spieler sind ein Asset, etwas von Wert das Vereine nicht einfach abstoßen ohne dafür einen Gegenwert erhalten zu wollen, insbesondere auf dem freien Transfermarkt in Europa. In den Draft Ligen sieht es hier etwas anders aus, der Tenor bleibt. Aus Vereinssicht: Warum sollte ich überhaupt jemandem Geld bezahlen der vorgibt den Sport zu spielen den ich als Verein bestreite, der dann aber während des eigentlichen Spiels Fortnite zockt. Signalwirkung hätte, die betroffenen Spieler fristlos zu entlassen - was nur echte Wirkung hätte wenn kein anderer Verein diese Spieler ins Team holen würde. Was häufig aber dennoch der Fall ist.
 
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Bei Leuten die 100k Jahresgehalt kriegen ist mir das egal. Die kriegen als Ausgleich sehr viel Geld und können mit 40 in Rente, da können sie genug zocken.

Also mit 100k brutto im Jahr geht man vermutlich nicht mit 40 in Rente, aber die Jungs kriegen ja zum Glück oft deutlich mehr.
 
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