Was nehmen für Fotospeicherungen?

AW: Was nehmen für Fotospeicherungen?

Und ich wollte nur auf die Gefahren deiner Alternative hinweisen. Und das ist kein spezielles "Problem" von Dopbox, sondern allgemein von Clouds. Sicherlich gibt es auch andere Szenarien, in denen so was passieren kann. Aber deswegen alles "blauäugig" in den virtuellen Äther blasen, was privat bleiben sollte?

Letztendlich muss das jeder für sich selbst entscheiden. Man kann nur über die Vor- und Nachteile diskutieren. Ich möchte dir und anderen keinesfalls vorschreiben wie das zu handhaben ist. Damit wir uns nicht falsch verstehen.
 
AW: Was nehmen für Fotospeicherungen?

Wie wäre es denn, wenn man (zumindest die wichtigsten/schönsten) Bilder ganz klassisch auf ne DVD oder Bluray brennt?
 
AW: Was nehmen für Fotospeicherungen?

Und ich wollte nur auf die Gefahren deiner Alternative hinweisen. Und das ist kein spezielles "Problem" von Dopbox, sondern allgemein von Clouds. Sicherlich gibt es auch andere Szenarien, in denen so was passieren kann. Aber deswegen alles "blauäugig" in den virtuellen Äther blasen, was privat bleiben sollte?

Letztendlich muss das jeder für sich selbst entscheiden. Man kann nur über die Vor- und Nachteile diskutieren. Ich möchte dir und anderen keinesfalls vorschreiben wie das zu handhaben ist. Damit wir uns nicht falsch verstehen.

ist doch klaro das wir hier nur diskutieren :D

Wichtige Dokumente lade ich auch nicht in die Cloud.
Ich habe mich halt nur für den Weg entschieden weil ich kein permanent Syncro von Festplatten machen möchte die räumlich getrennt sind.
Und bei Lagerung nur an einem Ort ist die Gefahr, auch wenn relativ gering, vorhanden das z.B. durch Feuer alles vernichtet ist.
 
AW: Was nehmen für Fotospeicherungen?

Meine Bilder lagern auf einer NAS... 4x4TB (Im Raid5), aber.. ich muss dazu sagen... derzeit habe ich auch 3TB Foto und 1,5TB Videodaten- tendenz rapide steigent.... ok ich mach gerne das ein oder andere Bild

Ich gebe zu... ich habe mir die anderen Post snicht durchgelesen, nur den Eingangspost und möchte daher nur meinen mittelscharfen Senf zugeben :ugly:
Warum ich mich für die NAS entschieden habe: Ich wollte einen zentralen Speicher, der redundant läuft. Nachdem ich bereits einmal durch einen Festplattenausfall (und zuegegeben damals mäßiger Sicherung) 2 Konzerte und 1 ganzes Festival nahezu verloren habe, wollte ich ein selbstständiges System. Durch das Raid habe ich die Redundanz eines Festplattenausfalls und durch automatische Backups in der Nacht habe ich nicht wieder die ausrede das Backup zu pausieren, weil ich grade Leistung brauche :rollen:
Die Kapasität eben, weil ich so viele Daten habe, und nicht jedes Jahr irgendwo etwas anbauen möchte. Natürlich liegen dort auch sämtliche anderen Daten, sodass ich im PC selbst mit gerade mal einer 250gb SSD auskomme.
Weiterer Vorteil: Fernzugriff um Kunden mal eben schnell etwas kleines Zeigen zu können, ohne es auf Stick/Platte dabei zu haben. Zudem die Möglichkeit der Nächtlichen Sicherungsvorgänge. Sei es den FTP sichern, die OwnCloud zu Pflegen etc. Quasie alles das Datensicherheit angeht autoamtisiert ablaufen zu lassen, ohne dass die Leistung des ArbeitsPCs beeinflusst wird.
Weiterhin die Möglichkeit "webangelegen" zu regeln, wenn die Bandbreite nicht gebraucht wird. Ich habe leider nur eine 6k Leitung... FTP sichern während ich grade so Netflix zum laufen bekomme- no way. Aber in der Nacht, wenn die NAS eh läuft, und ich kein Internet brauche, kann alles schön gesichert/synchronisiert werden.

wolken nutze ich nur meine eigene OwnCloud, die Synchron auf Rechner, NAS und auf meinem FTP (All-Inkl... also deutsch und absolut 101% zu empfehlen) läuft. Zum einen als Austauschmöglichkeit, zum anderen für die wirklich wichtigen Daten zur Dezentralen Sicherung. PC steht im Wohnzimmer, NAS ist im Flur "versteckt" und der Server steht glaube ich irgendwo in Sachsen :D


joa, ne ^^
 
AW: Was nehmen für Fotospeicherungen?

Wie wäre es denn, wenn man (zumindest die wichtigsten/schönsten) Bilder ganz klassisch auf ne DVD oder Bluray brennt?
Wenn man nur ein paar Daten hat, mag das praktikabel sein. Meine ext. gelagerte Sicherung stöpsele ich spätestens beim Weihnachtsbesuch bei meinen Eltern an den Laptop und lasse die 1,5 TB automatisch prüfen. Das ganze mit 25 GB BD-Rs wären 60 BD-Rs, die ich von Hand wechseln müsste.

Da ist mir schon klar, was aus der nötigen Funktionsprüfung des Backups würde. Ich habe das schon vor vielen Jahren nach gut 100 DVD-Rs aufgegeben (damals gab es noch keine BD-R). Auch, wenn ich heute meine DVD-R von 2004 noch fehlerfrei lesen kann, traue ich den Teilen für Backups nicht ohne regelmässige Prüfung über den Weg.

Sicherlich KÖNNTE man die Daten noch zusätzlich verschlüsseln, aber ich vertraue da mal auf Dropbox. Vllt. etwas blauäugig, aber mal ehrlich,
soviele Millarden Menschen auf der Welt, soviele Sachen die passieren können. Jeder der in der digitalen Welt unterwegs ist kann zum Opfer wrden. Wenn die Fotos bei Dir daheim liegen können die auch verschwinden. Wenn ein Dieb dein NAS klaut und sich den Ulk macht ein paar Fotos zu veröffentlichen, da hat Dir der ganze Stress davor auch nix gebracht.
Zu Hause sind die Bilder erst mal nur weg. Unverschlüsselt in der Cloud (vermutlich auch bei Dropbox noch US) ist es keineswegs so unwahrscheinlich, dass die Behörden ein automtisches Scannen der Daten verlangen (gab es schon vor 2 Jahren bei Skydrive und vor einem Jahr bei OneDrive mit entsprechenden Konsequenzen).

Auch wenn meine Bilder heute nach deutschem Recht alle legal sein dürften, weiss ich weder, ob sie das in den USA auch sind, noch weiss ich, wie sich dort (oder auch hier in der EU) in den kommenden 10 Jahen die Gesetze ändern. Ich habe keine Lust, mich darüber ständig zu informieren und auch keine Lust, meine Bilder alle paar Monate/Jahre danach durchzusuchen, ob dort etwas mittlerweile illegales enthalen sein könnte.

Wenn ich heute 1,5 TB an Daten irgendwo zur Sicherung hochlade, dann mache ich das mit Sicherheit nicht alle 9-12 Monate erneut. Damit bin ich für viele Jahre an den Anbieter gebunden (auch an dessen Preispolitik). Damit muss ich zumindest die Gewissheit haben, dass ich meine Daten dort einfach vergessen kann, bis ich sie (hoffentlich nie) benötige.

Stessfrei mag sowas (unabhängig von Sicherheitsgedanken) für den Hobbyfotografen sein, der in der Woche 15-20 aufhebenswerte Bilder aufnimmt, also nicht viel mehr wie 1 GB (20 Raws der D800) pro Woche hochladen will und vieleicht auch gleich noch VDSL 100 (oder mehr) hat.
 
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