Warum Mods gegen Geld schlecht für Spieler sind - eine Kolumne von Nightslaver

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Viele dürften inzwischen Valves neuesten Einfall mitbekommen haben, Moddern in Zukunft die Möglichkeit zu geben, ihre Mods zu TES V: Skyrim über den Steam-eigenen Workshop gegen Geld anbieten zu können; natürlich nicht ganz uneigennützig. In dieser Kolumne möchte ich meine Sicht darauf schildern, warum das für uns Spieler eher schlecht ausgehen könnte.

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AW: Warum Mods gegen Geld schlecht für Spieler sind - eine Kolumne von Nightslaver

Alles gute Punkte, die auch wieder aufzeigen, warum das bisherige System eigentlich perfekt ist, für diese art von Modding und eben nicht in Richtung DLCs abdriften darf.
Wenn ich dem Modder Geld für seine Arbeit zukommen lassen möchte, kann ich das durch Spenden tun und das soll auch bitte immer so bleiben.
Diese Option habe ich persönlich schon öfters in Anspruch genommen. Vor allem wenn ich schon viiiiele Stunden mit einer MOD Spaß hatte und sie auch immer up to date/kompatibel gehalten wurde.
Natürlich möchte jeder in irgendeiner Form für seine Arbeit belohnt werden aber muss man jetzt echt die Modding-Szene wachrütteln, weil die nicht sehen wo das alles enden wird?
Also mir persönlich gefällt diese Entwicklung wie schon mal gesagt absolut überhaupt nicht.
Ich kann für mich auf jeden Fall zu 100% sagen, dass ich mit Sicherheit, nie auch nur einen müden Cent über Steam für eine normalerweise kostenlos MOD ausgeben werde. Schon gar nicht wenn da noch zig Leute bei mitschneiden und der Modder selbst sowieso nur einen Bruchteil bekommt. Wenn man supportel will, tut das direkt an die Modder aber nicht über offizielle Plattformen, die einfach den Hals nicht voll kriegen können.
 
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Tja, erst hat man festgestellt dass man den Spielern mit diesem DLC Blödsinn das Geld aus der Tasche ziehen kann und jetzt probiert man es halt auch noch bei den Mods. Ich sage jetzt mal das wird auch funktionieren weil alle so blöd sein werden und zahlen.
 
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So stellen sich mir zum Beispiel zu Mods, die ich bezahlen soll, folgende Fragen:

• Wer garantiert mir, dass die Mod, nachdem ein Patch zum Spiel erscheint, noch funktioniert, wenn der Modder aber keine Anpassungen mehr vornimmt?
• Wie kann ich mir sicher sein, dass Modder eine Mod nicht nach 3 Monaten einfach offline nehmen, zum Beispiel, weil es zu Lizenzverletzungen kommt?
• Wie wird sichergestellt, dass eine Mod auch nach dem Erscheinen eines offiziellen DLCs keine Inkompatibilität verursacht oder der DLC eine Inkompatiblität bei einem Mod verursacht?
• Wer sorgt dafür, dass 2 Mods nicht untereinander inkompatibel sind?
• Wer kann mir garantieren, dass schwere Bugs und Fehler in einer Mod auch vom Modder behoben werden?
• Wie will man dafür sorgen, dass ich nach dem Kauf einer Mod nicht noch vielleicht 10 Stunden meiner Zeit aufbringen muss, um eine Mod überhaupt stabil mit anderen Mods zum Laufen zu bekommen und was mache ich, wenn ich nach 3 Tagen plötzlich feststellen darf, dass ein Mod doch nicht 100% kompatibel zum Rest des Spiels ist?
• Zusammenfassend, wer sorgt dafür dass ich als Spieler für mein Geld, das ich über Steam Workshop für eine Mod bezahle, auch ein gewisses Maß an Qualität bekomme?
OK, interessant und so, aber warum fragst du dich das nur bei Mods die du bezahlt hast? Du stellst also an "Freeware" keine Ansprüche? Und wie genau willst du (oder wer?) da eine Grenze ziehen, ab wann Software "professionell" genug ist um Geld kosten zu dürfen? Wer entscheidet das eigentlich aktuell?

Den Punkt mit den Anteilen laß ich ja gelten, ein Viertel vom Erlös für den Modder ist - finde ich - schon etwas schwach. Zumal gute Mods den Verkauf eines Spiels positiv beeinflussen, also schon hier den Umsatz steigern. Aber warum steigen die Ansprüche an eine Mod, bloß weil sie plötzlich Geld kostet? An der Mod selbst ändert sich doch gar nichts? Entweder ist eine Modifikation so gut das ich sie installieren/nutzen möchte, oder eben nicht. Die Art des Zugangs (kostenlos oder kostenpflichtig) ändert überhaupt nix an der Qualität der Software.


Ich kann den Unmut und die Panik ein Stück weit verstehen, aber hier wird mMn zu sehr übertrieben. Eine Mod ist auch nur ein Produkt. Wenn der "Ersteller" mir diese kostenlos zugänglich machen möchte, schön. Wenn er dafür allerdings zwingend Geld sehen möchte (kein Spendensystem), dann ist auch das allein seine Entscheidung. Und diese Entscheidung kann mir gefallen, aber sie muß es nicht.
 
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zu "Denn was unterscheidet letztlich eine Mod noch von einem DLC, wenn man dafür Geld zahlen soll?" Nur noch die schon angesprochene Qualitäten. Bei DLC werden die von dem Entwickler gepflegt.

Ich selbst finde das was hier Valve macht nicht gut. Dagegen wehren werde ich mich, mit nicht kauf solcher mods!
Es wird wohl nicht lange dauern bis Nachahmer kommen werden.

Bei solchen Entwicklungen im PC gaming, bin ich frohe die Anfängen miterlebt zu haben.
 
AW: Warum Mods gegen Geld schlecht für Spieler sind - eine Kolumne von Nightslaver

Etwas was man auch nicht unterschätzen sollte sind die ganzen "Non Commercial -Versionen" von den Tools (zb Quixel Suite) die Modder möglicherweise verwenden. Da wird es meiner Meinung nach nicht lange dauern bis es richtig Ärger gibt.

Etwas was auch Probleme machen wird sind die ganzen "zahlenden" "Verbraucher" die schon auf nexus nicht in der Lage sind die Beschreibung zu lesen (..dieser Mod benötigt SKSE & das und das), und dann posten "der Mod ist murks" - Grund: kein SKSE installiert oder so etwas in der Art - ich kenne das zu genüge - bei "gratis Mods" ist das schon sehr nervig - aber bei "bezahl Mods"? :ugly:
 
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OK, interessant und so, aber warum fragst du dich das nur bei Mods die du bezahlt hast? Du stellst also an "Freeware" keine Ansprüche?

Der große Unterschied: Freeware deinstalliere ich dann wieder, finde es ein bisschen schade, und habe KEIN Geld verloren.

Im übrigen ist mir Steam schon lange unsympathisch, den Witcher habe ich mir gerade bei GOG bestellt.
 
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Der große Unterschied: Freeware deinstalliere ich dann wieder, finde es ein bisschen schade, und habe KEIN Geld verloren.

Im übrigen ist mir Steam schon lange unsympathisch, den Witcher habe ich mir gerade bei GOG bestellt.

in 24 stunden kannst du die mod auch wieder löschen und kriegst dein geld zurück du kannst diese also ausprobieren.
 
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Für gute Mods sollte man auch bereit sein zu zahlen, im Internet ist halt nicht mehr alles kostenlos und man muss ja nicht jeden Mod haben.
 
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Mit Indietitel und/oder unabhängigen Entwickler wäre das (womöglich) nicht passiert :D
Bethesda ist schon lange bekannt möglichst viel Geld aus ihren Titeln zu pressen, da ist es klar das diese mit Valve soetwas einführen.
Da hilft nur
* die Mods nicht kaufen (und auch nicht sonstwo illegal laden)
* einen Bogen um Bethesda Spiele machen

Jedoch bezweifel ich das die große Gamercommunity genug Eier für sowas hat. Spätestens wenn der Nachfolger kommt, stehen die Spieler wieder im (Online)shop schlange.
 
AW: Warum Mods gegen Geld schlecht für Spieler sind - eine Kolumne von Nightslaver

in 24 stunden kannst du die mod auch wieder löschen und kriegst dein geld zurück du kannst diese also ausprobieren.

Und was machst du wenn du dir 2 umfangreichere Mods, die neue Questreihen einfügen, für 10 Euro gekauft hast und sich rausstellt das das die im späteren Verlauf, was du nicht innerhalb der ersten 24h mitbekommen kannst, Inkompatibilitäten verursachen?
Du bist dann der gelackmeierte, 20 Euro weg und eine hohe Wahrscheinlichkeit das ein Modder das nicht beheben wird.
Mir kann da keiner erzählen wenn er 100 Euro für 10 - X Mods ausgeben würde, er sich dann nicht über so etwas ärgern täte. ;)

Bei einem gekauften DLC von einem Publisher hast du da weit mehr Sicherheiten was die Funktionalität anbelangt und schon da regen sich die Leute schon über viel kleinere Probleme auf.
 
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AW: Warum Mods gegen Geld schlecht für Spieler sind - eine Kolumne von Nightslaver

ich will hier garnicht weiter drauf eingehen, weil mir das thema insgesamt egal ist.
für mich ist das ganz einfach die idee das die modder was bekommen ist gut, die umsetzung von valve ist eben scheise und mehr sag ich dazu auch nicht.
dennoch danke das du dir so viele gedanken um das thema machst :daumen:.
 
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Letzten Endes setzt sich das nur durch,wenn Modder und Spieler (gut Modder sind auch nur Spieler) da mitmachen.
Man muss ja dazu sagen,dass immer noch die Möglichkeit besteht seine Mods weiterhin kostenlos anzubieten bzw mit einer Spendemöglichkeit zu versehen.
Valve und Co zwingen ja niemanden dazu.
 
AW: Warum Mods gegen Geld schlecht für Spieler sind - eine Kolumne von Nightslaver

Vergesst nicht die Habgier die entsteht wenn sich die "Modding-Szene" in einen "Markt" wandelt. Viele dritte werden aufspringen und versuchen Geld rauszuholen. Modder und die neuen Minipublisher und Drittfirmen werden einander permanent verklagen wegen Ideenklau und Firmen werden sich alles mögliche und irrwitzige patentieren lassen um mitzuverdienen.
So geschehen ja gleich beim ersten aller Cash-Mods, der sofort Ärger bekam wegen Aneignung fremden Eigentums! - Und Mods bassieren oft genug auf der Vorarbeit Anderer die verdelt und erweitert wird.
Das gibt ein Hauen und Stechen Leute.
m2c
 
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Für gute Mods sollte man auch bereit sein zu zahlen, im Internet ist halt nicht mehr alles kostenlos und man muss ja nicht jeden Mod haben.

Genau diese "Einstellung" ist es die letztlich dazu führen würde, dass die Modding Szene abstirbt.

Jeder Modder, zu denen ich mich auch zählen kann (Fallout 3 und Skyrim), der jetzt seine Mods aus dem Nexus herausnimmt,
in dem Glauben über Steam absahnen zu können, ist für mich ein charakterloses s...... !

Und jeder der für diese Mods bezahlt einfach nur Dumm.
Spenden, wenn ein Modder es überhaupt bei Nexus anbietet, stehen ja auf einem ganz anderen Blatt.
 
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Und was machst du wenn du dir 2 umfangreichere Mods, die neue Questreihen einfügen, für 10 Euro gekauft hast und sich rausstellt das das die im späteren Verlauf, was du nicht innerhalb der ersten 24h mitbekommen kannst, Inkompatibilitäten verursachen?
Du bist dann der gelackmeierte, 20 Euro weg und eine hohe Wahrscheinlichkeit das ein Modder das nicht beheben wird.
Mir kann da keiner erzählen wenn er 100 Euro für 10 - X Mods ausgeben würde, er sich dann nicht über so etwas ärgern täte. ;)

Bei einem gekauften DLC von einem Publisher hast du da weit mehr Sicherheiten was die Funktionalität anbelangt und schon da regen sich die Leute schon über viel kleinere Probleme auf.

Also muss man davon ausgehen, dass die "Pflichten" der Modder, welche für ihre Mods Geld verlangen, nicht entsprechend erweitert wurden, sprich Support und Funktionspflicht mit dem Hauptspiel? Das ist für mich Hauptkriterium Nr. 1

OK, interessant und so, aber warum fragst du dich das nur bei Mods die du bezahlt hast? Du stellst also an "Freeware" keine Ansprüche? Und wie genau willst du (oder wer?) da eine Grenze ziehen, ab wann Software "professionell" genug ist um Geld kosten zu dürfen? Wer entscheidet das eigentlich aktuell?

Den Punkt mit den Anteilen laß ich ja gelten, ein Viertel vom Erlös für den Modder ist - finde ich - schon etwas schwach. Zumal gute Mods den Verkauf eines Spiels positiv beeinflussen, also schon hier den Umsatz steigern. Aber warum steigen die Ansprüche an eine Mod, bloß weil sie plötzlich Geld kostet? An der Mod selbst ändert sich doch gar nichts? Entweder ist eine Modifikation so gut das ich sie installieren/nutzen möchte, oder eben nicht. Die Art des Zugangs (kostenlos oder kostenpflichtig) ändert überhaupt nix an der Qualität der Software.


Ich kann den Unmut und die Panik ein Stück weit verstehen, aber hier wird mMn zu sehr übertrieben. Eine Mod ist auch nur ein Produkt. Wenn der "Ersteller" mir diese kostenlos zugänglich machen möchte, schön. Wenn er dafür allerdings zwingend Geld sehen möchte (kein Spendensystem), dann ist auch das allein seine Entscheidung. Und diese Entscheidung kann mir gefallen, aber sie muß es nicht.

Grundsätzlich korrekt, ich muss nichts kaufen. Aber wenn ich Geld zahle, kaufe ich nicht nur die Mod, sondern wie eigentlich im Softwaregeschäft üblich die Lizenz es zu nutzen und der Ersteller hat in meinen Augen Sorge zu tragen, dass es funktioniert. Dies kann ich von Freeware nicht bzw. würde es nicht, da unentgeltlich. Ist diese Verpflichtung mit inbegriffen?
 
AW: Warum Mods gegen Geld schlecht für Spieler sind - eine Kolumne von Nightslaver

Genau diese "Einstellung" ist es die letztlich dazu führen würde, dass die Modding Szene abstirbt.
xxx


Dann stirbt sie halt so ist die Natur der schwache unangepasste stirbt aus.
Und klar wenn jemand auf meine Arbeit aufbaut und damit Geld macht kann ich das nicht gut heißen und ihn einfach machen lassen wenn man von anderen kopiert und dann nur etwas ändert hinzufügt ist das keine Sache mit der ich Geld machen darf.
Wenn ich hingegen etwas mit Erlaubnis des eigentlichen Spieleentwicklers macht ohne auf Mods anderer aufzubauen kann man damit auch mit gutem Gewissen Geld machen solange man diesen Mod auch pflegt und immer aktuell hält.
Das die Modder nach dem aktuellen Stand nur 25% bekommen finde ich nicht gut.
Aber die die es schon gekauft haben die Möglichkeit nehmen es erneut zu downloaden was der Modder ja wollte ist auch nicht gut.

Edit: ursprünglich mit Kindle Fire HDX 7 geschrieben, korrigiert am PC
 
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Wenn ich hingegen etwas mit Erlaubnis des eigentlichen Spieleentwicklers mache ohne auf Mode anderer aufzubauen kann man damit auch mit gutem Gewissen Geld machen

Ich denke nicht, dass es im Interesse von Bethesda sein kann oder ist, dass jemand jetzt meint über die Modding Community mit IHREM Spiel offiziell Kohle scheffeln zu können.
Aber das wird die weitere Entwicklung ja zeigen. Möglicherweise (was ich mir wünschen würde) kommen da ja auch Klagen auf Valve zu.
 
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Also muss man davon ausgehen, dass die "Pflichten" der Modder, welche für ihre Mods Geld verlangen, nicht entsprechend erweitert wurden, sprich Support und Funktionspflicht mit dem Hauptspiel? Das ist für mich Hauptkriterium Nr. 1

Richtig, die Pflichen für Modder sollen sich nicht ändern, nur eben kann selbige jetzt entscheiden ob er seine Mod nur noch über Steam Workshop anbietet und das kostenpflichtig, oder ob er sie auch weiterhin kostenfrei verteilt und paralell über andere Seiten.
Imersteren Fall hat er aber keine Verpflichtung auch dafür zu sorgen das seine Mod funktioniert, oder funktionsfähig bleibt.



Grundsätzlich korrekt, ich muss nichts kaufen. Aber wenn ich Geld zahle, kaufe ich nicht nur die Mod, sondern wie eigentlich im Softwaregeschäft üblich die Lizenz es zu nutzen und der Ersteller hat in meinen Augen Sorge zu tragen, dass es funktioniert. Dies kann ich von Freeware nicht bzw. würde es nicht, da unentgeltlich. Ist diese Verpflichtung mit inbegriffen?

Dann stirbt sie halt so ist die Natur der schwache unangepasste stirbt aus.
Aber die die es schon gekauft haben die Möglichkeit nehmen es erneut zu downloaden was der Modder ja wollte ist auch nicht gut.

Da gibt es aber noch eine ganze Menge mehr rechtlicher Probleme die auf Modder zu kommen werden, neben Lizenzproblemen usw, die künftig ihre Mods meinen nur noch gegen Bares auf Steam Workshop feilbieten zu wollen. Das ist dann nicht mehr nur ein Hobby, wie bisher, sondern nach deutschen Recht mindestens eine nebenerwerbliche Tätigkeit für die man als selbstständige Person gemeldet sein muss, sofern sich daraus regelmäßige finanzielle Einnahmen ergeben.
Das scheint etwas zu sein das vielen Moddern momentan noch garnicht bewusst zu sein scheint, aber bei der Verlockung plötzlich mit seiner Mod den "großen" Reihbach machen zu können wird man halt schon mal auf beiden Augen blind für alles was damit einher geht, auch dafür das man sich 3fach ausnehmen lässt, zuerst von Valve, dann vom Publisher / Entwickler und zuletzt nochmal vom Staat.

Ich denke nicht, dass es im Interesse von Bethesda sein kann oder ist, dass jemand jetzt meint über die Modding Community mit IHREM Spiel offiziell Kohle scheffeln zu können.
Aber das wird die weitere Entwicklung ja zeigen. Möglicherweise (was ich mir wünschen würde) kommen da ja auch Klagen auf Valve zu.

Wieso sollte es nicht im Interesse von Bethesda sein? Bethesda bekommt 45% der Erlösse von den 75% die Valve nicht an den Modder ausschütet.
Bethesda profitiert davon also indem sie Einnahmen generieren ohne ein Risiko bei zu tragen, das ist der Traum eines jeden gewinnorientieren Unternehmens, 0 Risiko, 100% Gewinn. Viele andere Branchen würden für sowas ihre Mutter verkaufen.
 
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