Warum gibt es kaum noch Notebooks mit austauschbarem Akku?

Bei Unibody mit kaum was drin macht das schon was aus. Das verhindert komische Geräusche und vieles verbiegt sich nicht.
Kannst ja mal die dicken Gaminglaptops auseinandernehmen, da ist nix verklebt weil man das da nicht braucht, da ist meist noch ordentlich Platz.
 
Weil die Menschen heute schwach geworden sind und jedes Gramm zählt. Die können das Notebook sonst nicht mehr heben. Könnte man zumindest meinen so wie gejammert wird wenn das Notebook mal ein paar mm dicker oder ein paar Gramm schwerer ist.
 
Da sich Physik nicht austricksen lässt, wird halt verklebt.
Ein Blech und 4 Schrauben haben den gleichen Effekt.

Service wird ja auch immer unwichtiger,
Das sehe ich jeden Tag auf der Werkbank.
Die 10 ... 15 Jahre alten Laptops von FuSi oder Lenovo / IBM lassen sich problemlos reparieren, weil sie stabil gebaut sind.
Alles, was jünger ist, ist die blanke Katastrophe.

Ausgerissene Displayhalterungen und gebrochene Gehäusedeckel sind da nur die Spitze des Eisbergs.
Innen sieht es meist noch viel schlimmer aus.

Laptoplüfter sind nur noch mit kompletter Zerlegung wechselbar, RAM ist festgelötet ... .
Da wird der Service wirklich unwichtig, weil man die Beule wegen astronomischer Reparaturkosten gleich entsorgen kann.

Junge, Du erzählst einen Stuß.

komplett runterfahren - spart Personalkosten, Lagerkosten für Ersatzteile, Logistik (Gerät muss zum Hersteller etc.) und viele andere Sachen und geben den Kunden einfach ein Ersatzgerät. Dürfte sich irgendwann sogar lohnen.
So wird es kommen.
Nur den Passus mit dem Ersatzgerät kannst Du streichen.

die ladezyklen liegen bei 1000 bis 3000
selbst wenn man täglich einmal von 0 bis 100 lädt, sind das knapp 3 jahre.

und selbst dann ist der akku noch nicht kaputt.
Doch, das ist er.
Die alten Akkus halten da meist noch länger (5 .. 8 Jahre).
Am meisten fallen Akkus im Alter von 4 ... 6 Jahren aus, bei Handys teilweise noch früher.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich gehöre dazu. Lieber gebe ich 100€ mehr aus für die Kamera, spare mir dafür aber den Versand + habe den Service vor Ort und nicht aufm Mond.
Nachdem heutzutage ja alle in Großstädten leben wollen, passt das wohl. Bevor ich 50km (eine Richtung) nach München fahre, informiere ich mich lieber vorher im Internet und lasse die Sachen dann liefern. Bei solchen "Fertiggeräten" wie Kameras oder Laptops hat das auch den große Vorteil, dass ich garantiert und ohne Kulanz des Händlers vom Kauf zurück treten kann, wenn mir das Teil schon nach dem Auspacken nicht zusagt (Spulenfiepen, laute Lüfter, die man im Laden nie bemerkt usw.).

In den Laden fahte ich nur, wenn ich die Sachen unbedingt direkt haben will/muss. Dank Langlebigkeit und vorhendenen Ersatzgeräten kommt das aber nur noch sehr selten vor.

Weil die Menschen heute schwach geworden sind und jedes Gramm zählt. Die können das Notebook sonst nicht mehr heben.
Warum sollte ich sinnlos mehr Gewicht durch die Gegend tragen wie es sein muss? Die Akkus in den Laptops, die mich interessieren, sind alle verschraubt, trotz 13,3" und nur 1,2 kg Gewicht (oder 14" und 1,5 kg Gewicht). Ausnahme sind nur die Tablets (außer dem Dell). Zusätzlich zählt für mich auch im 10 kg Fotorucksack die Baugröße genauso wie das Zusatzgewicht des Laptops.

Das sehe ich jeden Tag auf der Werkbank.
Die 10 ... 15 Jahre alten Laptops von FuSi oder Lenovo / IBM lassen sich problemlos reparieren, weil sie stabil gebaut sind.
Ich käme nie auf die Idee, meinen Lenovo x220 noch gegen Bezahlung reparieren zu lassen. Da übersteigen schon die Kosten für den KV den Restwert des Gerätes. So gerne ich die Kiste noch nutze, geht sie kaputt (worauf ich schon ein paar Jahre warte), ist das selbst für mich endlich ein Grund, mir etwas modernes zu kaufen und dabei nebenbei auch noch mind. 600g Gewicht sowie 1cm Bauhöhe bei größerem Display und höherer Performance einzusparen.

Ich bin jedenfalls heilfroh, dass mein Arbeitgeber mir keinen 15 Jahre alten Laptop für die Arbeit zur Verfügung stellt. Da Geräte werden alle 4-5 Jahre ausgetauscht und bis auf das Gerät aus 2007 haben die Akkus dies bisher alle ausgehalten. Sollte der Akku vorher schwach werden, wird er getauscht.

Laptoplüfter sind nur noch mit kompletter Zerlegung wechselbar, RAM ist festgelötet ... .
Dann kauft man sich halt gleich die passende Ram-Größe, das macht man bei CPU, GPU und Display ja auch. Wobei unsere 14" HP EliteBook gerade noch auf 16 GB aufgerüstet wurden, die SSD reicht mit 256 GB noch lange.

Junge, Du erzählst einen Stuß.
Sowas kann wohl nur ein Servicetechniker schreiben, der davon lebt. Wenn dem Käufer der Service wichtig ist, dann kauft er sich ein entsprechendes Gerät.
 
Nachdem heutzutage ja alle in Großstädten leben wollen, passt das wohl. Bevor ich 50km (eine Richtung) nach München fahre, informiere ich mich lieber vorher im Internet und lasse die Sachen dann liefern. Bei solchen "Fertiggeräten" wie Kameras oder Laptops hat das auch den große Vorteil, dass ich garantiert und ohne Kulanz des Händlers vom Kauf zurück treten kann, wenn mir das Teil schon nach dem Auspacken nicht zusagt (Spulenfiepen, laute Lüfter, die man im Laden nie bemerkt usw.).

In den Laden fahte ich nur, wenn ich die Sachen unbedingt direkt haben will/muss. Dank Langlebigkeit und vorhendenen Ersatzgeräten kommt das aber nur noch sehr selten vor.

Nicht jeder ist so drauf. Ich bestelle auch viel, aber eher weil es hier nichts gibt oder weil die Händler mindestens 20% draufklatschen und sich dann wundern warum die Ware vor Ort wie Blei in den Regalen liegen bleibt.

Ich bin ein Typ der Haptik, Verarbeitungsqualität und viele andere Sachen schätzt und gerne in einen Laden mit Profis geht die auch Ahnung haben und wo man die Sachen entsprechend testen kann.
Im Deejayladen(.de) hier in Leipzig kann ich das. Aber sie führen viele Sachen nicht. Einen guten Fotoladen gibt es hier nicht mehr, PC-Hardware bekommt man auch kaum und so weiter. Das ist schlecht, richtig schlecht. Klar ich könnte mir alles doppelt und dreifach anschaffen, ink. WaKü-Zeugs, aber das ist doch Unsinn, es vor Ort zu haben ist viel angenehmer.
 
Ich käme nie auf die Idee, meinen Lenovo x220 noch gegen Bezahlung reparieren zu lassen.
Viele sehen das eben anders.
Die nutzen ihre Technik länger.

Ich bin jedenfalls heilfroh, dass mein Arbeitgeber mir keinen 15 Jahre alten Laptop für die Arbeit zur Verfügung stellt.
Ich bin heilfroh, daß mein Arbeits-Laptop ein alter Lenovo ist.
Der ist praktisch unzerstörbar, hat ein anständiges Dock mit 10 Zusatzschnittstellen und hält auch mal einen unvermuteten Schubser aus.


Sowas kann wohl nur ein Servicetechniker schreiben, der davon lebt.
Gelle.
Die anderen werfen lieber weg.
 
Wenn das Gerät 1500€ kostet, keine Garantie mehr hat (sonst wird es ja repariert oder ersetzt und das juckt den Kunden nicht mehr was und wie) und dann die Reparatur 300-400€ kosten soll und noch 2 Wochen auf Teile warten und Zeugs rumsenden (die 2 Wochen sind da noch kurz!)?
Da nehmen viele was neues und verkaufen die alten Dinger als Bastelware.
Weil Zeit ist Geld. Und statt in was altes noch richtig Geld reinschieben zu müssen, bekommt man was doppelt so schnelles für das gleiche Geld und es ist neu und hat Garantie.

Weißte was ich repariere? PC-Hardware, Turntables, Mixer, Mountainbikes etc.
Smartphones oder Laptops sind oft wirtschaftlicher Totalschaden.
So wie bei denen der Wertverlust ist, lohnt sich die Reparatur nach dem Garantiezeitraum gar nicht mehr. Und wenn es Selbstverschulden ist, oft noch vor dem Ablauf der Garantie - Totalschaden ist halt Totalschaden.
 
Kommt letztendlich auf den Wert des Smartphones/Laptops an.
Fest vebaute Akkus, Kameras, Display etc. all das kann eigentlich jeder selber tauschen, nur die meisten trauen sich das nicht. Bei meinem letzen Smartphone hab ich den Akku (war "fest verbaut") selber getauscht. Paar Schrauben lösen, Kameramodul und Platine zur Seite legen, Akku von der Gehäuserückseite abziehen, neuen Akku rankleben und alle Schritte rückwärts. Ist auch nur minimal schwerer als ne Klappe aufzumachen und den Akku zu wechseln.
Akku hatte 15 Euro gekostet, Zeitaufwand waren 30 Minuten.
 
Wenn das Gerät 1500€ kostet, keine Garantie mehr hat (sonst wird es ja repariert oder ersetzt und das juckt den Kunden nicht mehr was und wie) und dann die Reparatur 300-400€ kosten soll und noch 2 Wochen auf Teile warten und Zeugs rumsenden (die 2 Wochen sind da noch kurz!)?
Da nehmen viele was neues und verkaufen die alten Dinger als Bastelware.
Weil Zeit ist Geld. Und statt in was altes noch richtig Geld reinschieben zu müssen, bekommt man was doppelt so schnelles für das gleiche Geld und es ist neu und hat Garantie.

Weißte was ich repariere? PC-Hardware, Turntables, Mixer, Mountainbikes etc.
Smartphones oder Laptops sind oft wirtschaftlicher Totalschaden.
So wie bei denen der Wertverlust ist, lohnt sich die Reparatur nach dem Garantiezeitraum gar nicht mehr. Und wenn es Selbstverschulden ist, oft noch vor dem Ablauf der Garantie - Totalschaden ist halt Totalschaden.

Naja, also meine Erfahrungen sind da ganz andere.

Ein Geschäftskunde hat bei uns letztes Jahr ein Thinkpad-Yoga bestellt, das Gerät ist ihm circa. 2 Wochen danach runtergefallen, Display war hin.
Er hat es für insgesamt ca. 850€ reparieren lassen, Neupreis war 1300€. Er hat 4 Wochen auf das Gerät verzichten müssen.
Allgemein wollen Kunden wirklich oft Dinge reparieren lassen, bei denen es völliger Blödsinn ist, auch wenn wir davon abraten kommen gerne mal 12 Jahre alte Geräte, in die ein paar Hundert Euro gesteckt werden. Manchmal sollen auch Teile getauscht werden, die völlig Ok sind, einfach aus Prinzip. Ein Thinkpad T530, also auch schon ein älteres Gerät, Unterschale hatte einen Bruch, wir sollten das komplette Gehäuse (außer Magnesiumrahmen) und die Ladebuchse ersetzen. Auch nicht gerade billig.

Da gibt es ganz unterschiedliche Arten von Kunden, einige ersetzen Geräte durchaus bei Problemen, die meisten lassen es aber wirklich reparieren, wenn es wirtschaftlich nicht ein Totalschaden ist. Häufig ist vor allem der Grund, dass man dann nicht ein neues Gerät komplett einrichten muss, da haben nämlich die wenigsten Leute Lust drauf.

Daher finde ich es sehr interessant, dass du PC-Hardware reparierst, wir tauschen nur aus. An irgendeinem Board rumlöten, Chips durchmessen/tauschen etc. lohnt sich nämlich in den meisten Fällen kein bisschen, wenn man das Verhältnis von Arbeitszeit zu Komponentenpreis betrachtet.
 
Naja, also meine Erfahrungen sind da ganz andere.

Ein Geschäftskunde hat bei uns letztes Jahr ein Thinkpad-Yoga bestellt, das Gerät ist ihm circa. 2 Wochen danach runtergefallen, Display war hin.
Er hat es für insgesamt ca. 850€ reparieren lassen, Neupreis war 1300€. Er hat 4 Wochen auf das Gerät verzichten müssen.
Allgemein wollen Kunden wirklich oft Dinge reparieren lassen, bei denen es völliger Blödsinn ist, auch wenn wir davon abraten kommen gerne mal 12 Jahre alte Geräte, in die ein paar Hundert Euro gesteckt werden. Manchmal sollen auch Teile getauscht werden, die völlig Ok sind, einfach aus Prinzip. Ein Thinkpad T530, also auch schon ein älteres Gerät, Unterschale hatte einen Bruch, wir sollten das komplette Gehäuse (außer Magnesiumrahmen) und die Ladebuchse ersetzen. Auch nicht gerade billig.

Da gibt es ganz unterschiedliche Arten von Kunden, einige ersetzen Geräte durchaus bei Problemen, die meisten lassen es aber wirklich reparieren, wenn es wirtschaftlich nicht ein Totalschaden ist. Häufig ist vor allem der Grund, dass man dann nicht ein neues Gerät komplett einrichten muss, da haben nämlich die wenigsten Leute Lust drauf.

Daher finde ich es sehr interessant, dass du PC-Hardware reparierst, wir tauschen nur aus. An irgendeinem Board rumlöten, Chips durchmessen/tauschen etc. lohnt sich nämlich in den meisten Fällen kein bisschen, wenn man das Verhältnis von Arbeitszeit zu Komponentenpreis betrachtet.

Neustes Beispiel:
1080Ti Zotac Mini, der Zwerg.
Nach etwa 1,5 Jahren hat sich der größere der beiden Lüfter verabschiedet (Lagerschaden).
Ich hatte hier 3 Optionen:
Zotac hauen und ewig warten.
Karte als Bastelware raus und 2080/2080Super/2080Ti rein (lohnt sich kein Meter bei den Preisen).
150€ und 2h investieren und 2 Tage auf Teile warten. Die wären: Waterblock + passende Fittinge und frische Flüssigkeit.

Das zählt wohl durchaus unter Reparatur wenn der kaputte Kühler getauscht wird. 4te Option wäre: es machen lassen, aber das ist was für Leute mit 2 linken Händen.
Und das hat sich gelohnt, finanziell. Weil es einfach keine gute Alternative für 1080Ti gibt.

Aber am Laptop würde ich nicht rumschrauben sobald es um mehr geht als RAM/SSD/M.2 tauschen. Das ist mir zu fummelig und die Reparatur dauert meist ewig und 3 Tage.
Smartphone - gar nicht.

Aber was das Thinkpad angeht - also hatte der Kunde etwa 450€ Restwert gehabt bei einem neuen Gerät und noch 4 Wochen Wartezeit.
Wozu? Neues Gerät holen, SSD raus, RAM raus (wenn nicht verlötet), Daten selbst runterholen, SSD klonen, bist innerhalb von nem halben Abend mit nem neuen Gerät unterwegs und kannst das alte als Bastelware noch gut verkaufen. Bleibt am Ende etwa gleich so viel Geld über, aber man wäre an einem Arbeitstag wieder einsatzbereit und nicht nach 4 Wochen.
Geschäftskunden verdienen solche Summen oft an einem Arbeitstag, da lohnt sich das warten doch nie...
 
Aber am Laptop würde ich nicht rumschrauben sobald es um mehr geht als RAM/SSD/M.2 tauschen. Das ist mir zu fummelig und die Reparatur dauert meist ewig und 3 Tage.
Smartphone - gar nicht.

Der Hersteller/Reperaturservice tauscht ja auch nur. Und wenn da was an der Hauptplatine defekt ist wird die komplett getauscht, das ist heutztage günstiger als daran rumzulöten und einzelne Bauteile zu wechseln.
Es gibt also im Prinzip nichts was man nicht selber tauschen könnte. Die größte Schwierigkeit ist halt an das Ersatzteil zu kommen.
 
Weißte was ich repariere? PC-Hardware, Turntables, Mixer, Mountainbikes etc..
Aber sicher keine Laptops.

Ein Akkutausch für 40 ... 90 EUR lohnt sich sicher noch für ein älteres Gerät.
Die meisten Privatkunden WOLLEN gar keine Neugeräte.

Bei Firmen sieht das anders aus, aber darum geht es gar nicht, wie meist, bei Deinen Beiträgen.
 
Aber sicher keine Laptops.

Ein Akkutausch für 40 ... 90 EUR lohnt sich sicher noch für ein älteres Gerät.
Die meisten Privatkunden WOLLEN gar keine Neugeräte.

Bei Firmen sieht das anders aus, aber darum geht es gar nicht, wie meist, bei Deinen Beiträgen.

Akkutausch bei was? Bei verklebten einzelnen Zellen die aktuell als Akku bezeichnet werden? So ne Schweinerei kostet 90€ Akku und 200€ Arbeitskosten weil man selbst mit Übung mehrere Stunden am Notebook fummelt. Macht keiner. Und keiner will austauschbare Akkus haben in so was wie Ultrabooks. Wozu auch, die Teile rennen locker 9h und mit Powerbank dann gerne 24h.

Firmen sehen das noch viel enger. Sie wollen keine Downtime haben. Reparatur - dauert ewig, also lange downtime. Das nimmt keine Firma hin.
Auch bei uns nicht, Austauschgerät sofort. Weil Zeit ist Geld, wir werden nicht dafür bezahlt mir irgendwelchen dummen Hardwareproblemen rumzusitzen.
Austauschen, backup aufspielen, ab damit. Die Laptops werden dann gesammelt und entweder verkauft oder abgeschrieben oder in seltenen Fällen repariert (in-house sehr selten, meistens wirds abgeschoben).
 
Akkutausch bei was? Bei verklebten einzelnen Zellen die aktuell als Akku bezeichnet werden? So ne Schweinerei kostet 90€ Akku und 200€ Arbeitskosten weil man selbst mit Übung mehrere Stunden am Notebook fummelt. Macht keiner. Und keiner will austauschbare Akkus haben in so was wie Ultrabooks. Wozu auch, die Teile rennen locker 9h und mit Powerbank dann gerne 24h.

Das ist schon ziemlich hochgegriffen, selbst bei Apple kostet der Akkutausch bei den aktuellen MacBooks inklusive Akku 209€ und es ist ja recht bekannt, dass Apple bei solchen Sachen immer der (traurige) Spitzenreiter ist.
Wenn mein MacBook in 2-3 Jahren am Ende der Akkulebensdauer sein sollte bzw. nur noch einen Bruchteil der Akkukapazität hat, ziehe ich es ernsthaft in Betracht, den Akku tauschen zu lassen. Und das obwohl ich den Fehler gemacht habe, das Gerät mit nur 8GB Ram zu bestellen, was mich im Nachhinein ärgert, weil ich lieber 16GB genommen hätte und das sicherlich noch etwas mehr Zukunftssicherheit gebracht hätte.

Das eine Reparatur ewig dauert ist aber wirklich nur in Spezialfällen der Fall, wenn die Reparatur durch eine Fachfirma durchgeführt werden muss oder das Ersatzteil nur aus dem Ausland zu bekommen ist. Die meisten Reparaturen dauern bei uns zwischen 3 und 5 Werktagen, wenn wirklich ein Hardwareschaden außerhalb von RAM und SSD vorliegt. Bedingung ist natürlich schon, dass das Gerät wirtschaftlich reparabel ist.
Bei Geräten die wir mit Vor-Ort-Service verkaufen, erfolgt die Reparatur in der Regel am nächsten Werktag, sofern die Garantie noch gültig ist.

Vielleicht liegt das aber auch daran, dass wir hauptsächlich Kunden aus einer Branche haben, die Ausfälle nicht ganz so kritisch sehen bzw. welche Ersatzgeräte und Ausfallsicherheit haben. Die können durchaus mal eine Woche auf einzelne Endgeräte verzichten. Bei defekten, welche grundsätzlich das Gerät in einem verwendbaren Zustand lassen (Lagerschaden beim Lüfter, defekte Tasten auf der Tastatur, leichte Beschädigungen am Gehäuse) bestellen wir das Ersatzteil, machen einen Termin und das Gerät geht am selben Tag, an dem es gebracht wird wieder raus. Geht in der Regel schneller, als ein neues Gerät zu bestellen und es einzurichten und lohnt sich in vielen Fällen noch.
 
Das ist schon ziemlich hochgegriffen, selbst bei Apple kostet der Akkutausch bei den aktuellen MacBooks inklusive Akku 209€ und es ist ja recht bekannt, dass Apple bei solchen Sachen immer der (traurige) Spitzenreiter ist.
Wenn mein MacBook in 2-3 Jahren am Ende der Akkulebensdauer sein sollte bzw. nur noch einen Bruchteil der Akkukapazität hat, ziehe ich es ernsthaft in Betracht, den Akku tauschen zu lassen. Und das obwohl ich den Fehler gemacht habe, das Gerät mit nur 8GB Ram zu bestellen, was mich im Nachhinein ärgert, weil ich lieber 16GB genommen hätte und das sicherlich noch etwas mehr Zukunftssicherheit gebracht hätte.

Das eine Reparatur ewig dauert ist aber wirklich nur in Spezialfällen der Fall, wenn die Reparatur durch eine Fachfirma durchgeführt werden muss oder das Ersatzteil nur aus dem Ausland zu bekommen ist. Die meisten Reparaturen dauern bei uns zwischen 3 und 5 Werktagen, wenn wirklich ein Hardwareschaden außerhalb von RAM und SSD vorliegt. Bedingung ist natürlich schon, dass das Gerät wirtschaftlich reparabel ist.
Bei Geräten die wir mit Vor-Ort-Service verkaufen, erfolgt die Reparatur in der Regel am nächsten Werktag, sofern die Garantie noch gültig ist.

Vielleicht liegt das aber auch daran, dass wir hauptsächlich Kunden aus einer Branche haben, die Ausfälle nicht ganz so kritisch sehen bzw. welche Ersatzgeräte und Ausfallsicherheit haben. Die können durchaus mal eine Woche auf einzelne Endgeräte verzichten. Bei defekten, welche grundsätzlich das Gerät in einem verwendbaren Zustand lassen (Lagerschaden beim Lüfter, defekte Tasten auf der Tastatur, leichte Beschädigungen am Gehäuse) bestellen wir das Ersatzteil, machen einen Termin und das Gerät geht am selben Tag, an dem es gebracht wird wieder raus. Geht in der Regel schneller, als ein neues Gerät zu bestellen und es einzurichten und lohnt sich in vielen Fällen noch.

Ja ich arbeite halt in einer Branche die verschiedene Modelle einsetzt (entsprechend den Vorgaben oder Wünschen der Mitarbeiter) und somit keine Ersatzgeräte in drölf Ausführungen bunkern will. Backups haben wir natürlich, aber ansonsten rennt jeder mit was eigenem rum - der eine will leicht, der andere will 32GB RAM und IPS-Panel weil Designer, also Baum :)
Aktuell ist es auch so aufgebaut das die (schweren Gaming-)Laptops den Kollegen im Büro als Desktop replacement dienen und sie diese mit nach Hause schleppen und sich dazu entscheiden können auch von Zuhause zu arbeiten. Ohne jeden Tag die Maschinen klonen zu müssen.
Dazu ist Zeit = Geld. Es ist uns schlicht einfach das alte Gerät zu schlachten und auf Ebay usw. zu pfeffern als es zu reparieren und dann wohin damit? xD

Das betrifft natürlich nur Geräte die ohne Garantie repariert werden müssten.

Das mit den 200€ Arbeitsaufwand war schon hart übertrieben, aber billig ist so was auf keinen Fall. Wenn da noch etwas mehr als nur Akku anfällt, kann man das Gerät getrost entsorgen.
 
Akkutausch bei was? Bei verklebten einzelnen Zellen die aktuell als Akku bezeichnet werden? So ne Schweinerei kostet 90€ Akku und 200€ Arbeitskosten weil man selbst mit Übung mehrere Stunden am Notebook fummelt.
Du vielleicht ... .

Firmen sehen das noch viel enger. Sie wollen keine Downtime haben. Reparatur - dauert ewig, also lange downtime. Das nimmt keine Firma hin.
Noch mal: es geht nicht um Firmen.
Da gelten ganz andere Gesetze.
Aber Du willst es wieder nicht begreifen.
Mich ziehst Du nicht auf deine Schiene.

EOT.
 
Ja deine Sache, Firmen gibt es überall, die Gesetze sind auch überall anders wie die Ansprüche auch.

Fakt ist - wir steuern bei Laptops genau auf dieselbe Lage zu wie bei Smartphones und Tablets gerade. Reparatur für ein Gerät außerhalb der Garantie oft nicht wirtschaftlich. Im Garantiefall bekommt man ein Austauschgerät ziemlich oft, weil sich die Reparatur einfach nicht lohnt - weder für die Kunden noch für die Hersteller. Ohne Garantie tauscht man das Gerät selbst und verscherbelt das alte kaputte Teil als Bastelware im besten Fall. Oder als Elektroschrott entsorgen.
Und das wird noch zunehmen. Weil die Arbeit immer teurer wird und die Geräte (Hardware ist gemeint) immer billiger, lohnen sich die Reparaturen einfach nicht.
Das führt auch dazu das modulare Systeme verschwinden, weil sie unnötig werden.
 
Aus diesem Grund sollten klare Gesetze in der EU vorhanden sein, damit es aufgrund der derzeitigen Situation Hardwarekosten < Arbeitskosten trotz dessen nicht zu unnötigem Elektromüll kommt. Das Extrembeispiel mag für den ein oder anderen etwas weit hergeholt zu sein, doch versucht man plötzlich beim KFZ allerlei Filter/Einspritzungssysteme und Co. u.A. auch als Nachrüstung, während in diesem Bereich vollends geschlampt wird.
 
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