Versteckte CMOS Batterie MSI MPG X670E Carbon WiFi.

xxGhostwulfxx

Schraubenverwechsler(in)
Hallo PCGH Community

Als künftigen Unterbau für meinen geplanten 9800X3D habe ich mir das "MSI MPG X670E Carbon WiFi" gekauft. Aber ich habe leider erst nach dem Kauf eine dumme Schwachstelle entdeckt.
Die CMOS Batterie ist nähmlich so angebracht (siehe Bild), dass man ALLES zerlegen muss wenn man sie mal tauschen muss. Dazu muss nähmlich der Spannungswandlerkühlkörper demontiert werden, der von der Rückseite her verschraubt ist.

Nun hatte ich die Idee, mir ein Verlängerungskabel mit den passenden 2-pin Molex Steckern zu bauen und die Batterie zu dislozieren, BEVOR ich das Ganze in meinen PC einbaue.

Sprechen da irgendwelche technischen Gründe dagegen?
Das wäre mein großes Fragezeichen im Raum. Ich bedanke mich schonmal für hilfreiche Beiträge.


PS: ich musste die CMOS Batterie früher schon öfter mal tauschen, vielleicht weil ich meinen PC nach Gebrauch immer vom Netz nehmen muss.
 

Anhänge

  • MSI-MPG-X670E-CARBON-WIFI-12.jpg
    MSI-MPG-X670E-CARBON-WIFI-12.jpg
    183,5 KB · Aufrufe: 354
Für solche Bastelzwecke habe ich ein uraltes PSU noch rumfliegen. Da werden die Kabel für die Molex Stecker immer "weniger/kürzer".
 
Nun hatte ich die Idee, mir ein Verlängerungskabel mit den passenden 2-pin Molex Steckern zu bauen und die Batterie zu dislozieren, BEVOR ich das Ganze in meinen PC einbaue.

Sprechen da irgendwelche technischen Gründe dagegen?
Kannste machen.
Die Batterie ist nur eine Stützspannung mit minimalsten Stromflüssen. Die kannst du mit einem Verlängerungskabel hinverlegen wohin du willst.

Die Version ein besseres und dafür günstigeres Board zu nehmen von Tolotos dürfte aber weitaus sinnvoller sein.
 
Ein gescheites X670E kostet gerade mal 225 Euro.
X870E bietet außer USB 4.0 keine weiteren Vorteile. Da würde ich nicht mal im Traum daran denken, das Doppelte dafür hinzulegen.

Ansonsten: Solche Batterien halten eigentlich ewig. Ich habe noch nie eine tauschen müssen, bis jetzt.
 
Ansonsten: Solche Batterien halten eigentlich ewig. Ich habe noch nie eine tauschen müssen, bis jetzt.
Kommt schon mal vor - aber entweder
- bei Boards die irgendeinen Unsinn machen und die Batterie viel schneller als nötig leer saugen (*hust* Gigabyte *hust*) oder
- bei Boards die 10+ Jahre alt sind und die Bat halt wirklich platt ist

Du hast aber Recht, ich hab auch bisher wirklich selten Bios-Batterien getauscht. Was da nebenbei auch reinspielt ist, dass Leute die ihren PC10+ Jahre verwenden sich tendentiell stark mit den Leuten überschneiden, die Null Ahnung davon haben und nicht mal bemerken wenn die Batterie aufgegeben hat da der PC auch funktioniert wenn er jeden Tag ein CMOS-Reset macht und die Werkseinstellungen lädt :ugly:
 
Du hast aber Recht, ich hab auch bisher wirklich selten Bios-Batterien getauscht. Was da nebenbei auch reinspielt ist, dass Leute die ihren PC10+ Jahre verwenden sich tendentiell stark mit den Leuten überschneiden, die Null Ahnung davon haben und nicht mal bemerken wenn die Batterie aufgegeben hat da der PC auch funktioniert wenn er jeden Tag ein CMOS-Reset macht und die Werkseinstellungen lädt :ugly:
Ich habe vor kurzem die Batterien in meinen 30 Jahre alten Game Boy Modulen nachgemessen und bis auf eine waren alle nach so langer Zeit noch ok. Du hast mMn absolut Recht, wenn das nur eine Stützspannung ist hält die Batterie länger als andere Komponenten. Elkos geben da gerne mal den Geist auf.
 
Ich habe vor kurzem die Batterien in meinen 30 Jahre alten Game Boy Modulen nachgemessen und bis auf eine waren alle nach so langer Zeit noch ok.

Die alten Spielecartridges haben die Batterien ja auch nur, um die gespeicherten Spielstände der programmierbaren Speicherzellen zu halten - bei so alten Spielen reden wir da von ner Handvoll Kilobytes in für heutige Verhältnisse riesigen Strukturgrößen. Die brauchen derart winzige Energiemengen zum halten der Informationen (bei den Spielen kannste die Batterie rausnahmen und ne Stunde später ne neue reinmachen und die Daten sind noch da - bei nem PC ist nach gefühlt 2 Sekunden alles weg) dass die Batteriekapazität einer Knopfzelle viele Jahrzehnte locker reicht. Meine SNES-Spiele von Anfang der 90er (da sind CR2032 Zellen drin) haben auch noch die Spielstände drin die ich als 8-jähriger erspielt habe^^
Der begrenzende Faktor ist hier nicht die verfügbare Energiemenge sondern die reine Alterslebensdauer der Batterie, die sich langsam aber sicher chemisch selbst entlädt/zerstört (der Volksmund würde sagen die Batterie läuft aus bevor sie leer ist).
 
Zuletzt bearbeitet:
Ansonsten: Solche Batterien halten eigentlich ewig. Ich habe noch nie eine tauschen müssen, bis jetzt.

Ich empfehle mal Lagerware von Biostar zu kaufen. 2,5 Jahre Lager und die Bat hat noch ca. 2,7 V. :ugly:

Es ist abhängig vom Board, aber wer seinen PC gerne mal 3 - 4 Monate einfach nur in der Ecke stehen lässt (ohne Strom) wird ganz schnell mit leeren BIOS-Batterien konfrontiert.
 
2,5 Jahre Lager und die Bat hat noch ca. 2,7 V
Ja, die (Nicht-)Qualität der Batterie macht da meist weitaus mehr aus als das Brett und Nutzerverhalten :fresse:

Diese 3V-Knopfzellen haben wenn sie ordentlich sind und neu eine Leerlaufspannung von 3,2-3,3V rum.
Daumenregel für BIOS-Batterie: Alles über 3V ist ok. Wenns drunter geht ist die Batterie zwar noch nicht ganz leer aber schon ziemlich am Ende - die 2,7 sind praktisch komplett dead.

Glücklicherweise kann man das heutzutage meist simpel in HWinfo ablesen. Dieses brandneue Board bescheinigt mir
1733832206962.png


Das 6 Jahre alte Vorgängerbrett hatte hier noch 3,025V stehen - noch ok aber nicht für weitere 6 Jahre ok.


Fun-Fact: Mein Autoschlüssel hat die gleichen Batterien drin - und die Karre meldet "bitte Schlüsselbatterie austauschen", sobald die Spannung der Batterie unter 3V fällt.
Mein alter Leon hatte 12 Jahre lang die gleiche Batterie im Schlüssel, der neue Golf (Funk/Keyless/modernes Schlagmichtot-Zeug) verlangt alle 1,5-2 Jahre neue Batterien. :-_-:
 
Zurück