Valve: Faliszek - 60 Prozent der Kickstarter-Projekte kommen durch

PCGH-Redaktion

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Chet Faliszek, der Mitarbeiter von Valve hat in einem Interview mitgeteilt, dass nach seiner Erwartung wohl lediglich 60 Prozent der auf Kickstarter geplanten Spiele überhaupt veröffentlicht werden. Allerdings ist er selbst weiterhin daran interessiert, was in nächster Zeit erscheinen wird, und wie sich die Projekte entwickeln werden.

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PCGH schrieb:
Valves Mitarbeiter Chet Faliszek sagte jüngst in einem Interview, dass vermutlich nur 60 Prozent der ehemals geplanten Spieletitel überhaupt veröffentlicht werden. Allerdings ist er selber gespannt, was die Zukunft bringen wird, nachdem er bereits in viele verschiedene Projekte investiert hat.
Lest den Abschnitt im Interview bitte nochmal nach: Er sagt, dass etwa 60% der Projekte, für die er gepledgt hat, es auch wirklich schaffen würden. Tatsächlich sind die Erfolgsausichten niedriger, bei Games nur bei knapp 40%. Das liegt aber auch teilweise daran dass viele Spiele quasi Unsichtbar unten in der Liste liegen wo kaum einer hinscrollt.

Ich finde die originalüberschrift des Interviews einfach toll: "I just told Gabe he was full of shit" steht da als Überschrift bei VG247:devil:
 
nö, denn wenn ein ein Projekt nicht erfolgreich ist, wird der Pledge nicht mal ausgezahlt. Du verlierst nichts wenn das Projekt erfolglos bleibt, un er kriegt auch keinen Cent in dem Falle. Alles oder nichts, so geht das bei Kickstarter
 
Ich sehe die Sache noch etwas skeptisch. Wenn ich jetzt Geld für ein Spiel "spende", und dieses in 3-5 Jahren das Licht der Welt erblickt, kann ich einfach nicht sicher sein ob ich dann immer noch am gamen bin.
 
Ich sehe die Sache noch etwas skeptisch. Wenn ich jetzt Geld für ein Spiel "spende", und dieses in 3-5 Jahren das Licht der Welt erblickt, kann ich einfach nicht sicher sein ob ich dann immer noch am gamen bin.

Du kannst vor allem nichtmal sicher sein, das das was dir versprochen wurde auch wirklich auf der Kiste flimmert.
Das problem bei den Sachen ist einfach, das das Resultat viel zu unsicher ist. Es kann nichts bei rauskommen, was schlechtes, was anderes, es kann zu lange dauern.
Das ganze hat oft nichtmals nen semiprofessionellen Charakter, den man idR bei den meisten indie-Titeln findet. Die machen sich nämlich auch die Mühe, das sie hoffen mit dem Endprodukt ihre Kosten zu erwirtschaften.
Hier allerdings fehlt irgendwo auch der Druck, es gibt keine einzige Verpflichtung außer dem eigenen Gewissen.
Das ganze dreht irgendwo auch die Wirtschaft um: Hier wird Geld ausgegeben für etwas das nichtmal angefangen wurde, anstatt Leute zu entlohnen, die bereits gearbeitet haben (wenn man denn auf den Kauf eines Spieles verzichtet weil man einiges Geld in diese Sachen investiert hat). Seh ich persönlich kritisch.
Diese ganze Geschichte hat einfach viel zuviele Haken, Ösen und Variablen. Im Grunde schmeißt jeder der das finanziert Geld in einen Glücksspielautomaten. Ich denke mal aus persönlicher Erfahrung mit Finanzierungen, das die Erfolgsquote unter 50% bei Spielen liegen wird.

Als Erfolg bezeichne ich übrigens, das das Projekt nicht abgebrochen wird. Über die Qualität des Endproduktes entscheidet dann wieder was ganz anderes.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich sehe es anders rum skeptisch. Man muss es auch immer unter der Prämisse sehen, dass es einigen Spieleentwicklern und vor allem Publishern gar nicht schmeckt, was da auf Kickstarter zum Trend wird. Das ist mitunter ihr Geld, was ihnen da durch die Lappen geht. Das man sich da dann sehr skeptisch äussert ist nachvollziehbar. Für mich hat das ein bisschen was von "Wir finden's doof, wollen aber keinen verprellen."

Klar ist eine Investition bei Kickstarter (und anderen) ein Risiko...wenn man überhaupt was zurück bekommt. Aber es ist ein Versuch der Spielentwickler sich Freiraum für Innovationen zu schaffen. Und die fehlen meines Erachtens bei den Großen momentan ganz erheblich. Allein deshalb sollte man das unterstützen.
 
jo es geht darum möglichkeiten zu bieten, wenn diese nicht genutzt werden, ist es damit auch schnell wieder vorbei, aber erstmal haben sie einen vertrauensvorschuss. das ist ja auch keine anlegemöglichkeit sondern für den spender eher der versuch den spielemarkt in seinem sinne zu beeinflussen.

ob es klappt :ka:, aber besser als komplett aufs zocken zu verzichten, weil cod 59 ober bf 10, sich jeden schuss einzeln bezahlen lassen.
 
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