USB-Storage und HDDs für RAID1 gesucht

maku

PC-Selbstbauer(in)
USB-Storage und HDDs für RAID1 gesucht

Hallo zusammen,

nachdem ich angefangen habe meine ganze „Festplattensammlung“ aus den letzten Jahrzehnten zu entsorgen und die Daten auf ein Storage zu „migrieren“, wäre es jetzt an der Zeit für ein weiteres DAS.

Aktuell habe ich eine Buffalo DriveStation Duo mit 2TB im RAID1 im Betrieb.

Außerdem habe ich ein weiteres DAS, das schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat, aber selten lief, da es sich leider als totale Fehlinvestition herausgestellt hatte.

Es handelt sich um ein FANTEC MR-35DUS2 – damals das beliebteste DAS.

Leider lief das Fantec Storage absolut unzuverlässig und die Verbindung brach beim Schreiben auf den RAID1-Verbund im Storage regelmäßig ab.
Im Eventlog gab es dann zu diesem Ereignis immer haufenweise Controller-Fehler.
War immer besonders schön, wenn man mal etwas ausgeschnitten statt kopiert hatte – die Daten konnte man dann natürlich in die Tonne kloppen.

Soviel also zur Vorgeschichte :-)

Gesucht wird:
Das zuverlässigste DAS für den Windows-only-Einsatz (also nur NTFS) mit 2 HDD-Bays für RAID1.

Außerdem passend dazu:
Zuverlässige Festplatten mit 4 oder 5 TB Kapazität (zur Sicherheit ohne SMR?!).

Das Storage soll nicht im Dauerbetrieb laufen, sondern wird nur dann von mir manuell eingeschaltet, wenn ich Daten davon benötige bzw. Daten draufschaufeln möchte.

Als moderne/schnelle Schnittstelle wäre vermutlich auch weiterhin USB 3.0 die erste Wahl, oder?


Schon mal vielen Dank für euer Interesse.
 
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RAID1 habe ich grundsätzlich für die Verfügbarkeit :)

NAS fällt raus, da kein NTFS zum Einsatz kommt und aufgrund der Geschwindigkeit.

Preislimit gibt es im Prinzip eher nicht - PL-Verhältnis muss aber passen :)
 
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Ist das NTFS so wichtig?
Das verwendete ext4 kann zur Not jedes Live-Linux lesen.
Bei GLAN würd ich mir jetzt wegen der Geschwindigkeit nix denken.

Vorteile NAS:
Überprüft dir zyklisch die SMART-Werte der HDD`s
Der Rebuild bei einem HDD-Tausch geht wesentlich schneller. (stärkere Hardware)
Du kannst Tasks erstellen was passieren soll wenn eine USB-HDD angesteckt wird (automatisches Backup).
Du hast eine Papierkorb-Funktion.
Du kannst verschiedene User anlegen, was für sensible Daten recht praktisch sein kann.
Verschlüsselung
.....
Bis auf den Preis fällt mir eigentlich nix ein was schlechter ist.
 
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Mit einem von meinen vielen LiveLinux-Sticks kann man im Notfall immer viel machen :)
Im Zweifel verlasse ich mich aber lieber darauf, dass ich im Notfall zumindest eine der beiden Platten einfach an einen Windows-PC klemmen kann und ohne Probleme an die Daten komme.

Ethernet ist im Vergleich zu einer "Direktverbindung" eigentlich auch immer die schlechtere Wahl, wenn man nur von einem Rechner darauf zugreifen muss (z. B. ohne zusätzliche Komponente gar nicht zu bewerkstelligen).

Da müssten schon enorme Vorteile für den Einsatz eines NAS im Vergleich zum DAS sprechen.

Ob man den SMART-Status nicht auch bei einem USB-DAS abfragen kann bin ich mir gerade nicht so ganz sicher.
 
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SMART lässt sich auch über USB auslesen, kein Problem.
Das NAS macht das halt um (Beispiel) 3Uhr in der Früh und schickt dir dann eine Email ob was defekt ist.

Die zusätzliche Komponente ist ein simpler LAN-Port.
Du brauchst keinen Switch dafür, einfach das LAN-Kabel direkt anstecken.
Entweder mit fixer IP oder über den DHCP vom NAS.

Du kannst ext4 auch mit einem Windows-PC lesen. (extra Programm)

Ein weiterer Pluspunkt ist die frei einstellbare Energiesparen.
(HDD spin down)
 
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SMART über USB auslesen ist in der Tat nicht das Problem - eher RAID-Platten über USB sauber auslesen, da gab es zumindest in der Vergangenheit in der Regel Probleme.

Dafür benötigt das NAS aber Internet oder ein lokales Mail-Relay.

LAN-Port --> eher zweite oder doppelte Netzwerkkarte ;)

ext4 kann im Vergleich zu NTFS aber nicht nativ an jedem (halbwegs modernen) Windows-Rechner bearbeitet werden.

Macht spin down nicht nur dann Sinn, wenn man die Kiste ständig an hat?
 
Zuletzt bearbeitet:
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Dafür benötigt das NAS aber Internet oder ein lokales Mail-Relay.

Stimmt, alternativ werden die Logs halt auf der HDD gespeichert.
Bzw. unterstützt das Synology auch WLAN via Dongle wenn du doch was per Internet verschicken willst.

ext4 kann im Vergleich zu NTFS aber nicht nativ an jedem (halbwegs modernen) Windows-Rechner bearbeitet werden.
Auch richtig, nativ gibts da nix.

Macht spin down nicht nur dann Sinn, wenn man die Kiste ständig an hat?
Jop.
Würdest du deine USB-Lösung immer vom Strom trennen?
 
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Jup, die beiden DASs habe ich meistens ausgeschaltet.
Die laufen wie gesagt immer nur "on demand", wenn ich gerade mal Daten davon benötige und anschließend werden sie wieder abgeschaltet.
 
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Wäre ich mit Fantec nicht schon so vorbelastet, wäre das sicherlich ein interessanter Vertreter.


Nach ein bisschen Umschauen, bin ich über folgendes DAS gestolpert:
RAIDON SafeTank GR3680-SB3

Hierbei wird mit Unterstützung für UASP "geworben".
Die Frage, die ich mir da stelle:

Kann es damit zu Problemen unter Windows 7 oder älteren Mainboards/Chipsätzen kommen?
 
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Sehe den Nutzen nicht.

Alle Gehäuse die ich vorgestellt hatte nutzen auch eSATA.
 
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Den Nutzen von was? :)

Von eSATA bin ich irgendwie nicht so der Fan (relativ kurze, starre und nicht wirklich arretierte Kabel).
 
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2 Meter Kabel sind kein Problem.
Arretiert?
Ist USB auch nicht.

Nutzen von USAP.
 
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Nach weiteren Recherchen habe ich jetzt mal zwei Storages in die engere Wahl genommen (Alternativen gibt es ja im Gegensatz zum NAS-Sektor nicht so wirklich).

Neben dem
>>> RAIDON SafeTank GR3680-SB3
würde noch das
>>> TerraMaster D2-310
in Frage kommen.

Hat zufällig schon jemand Erfahrungen mit einem der beiden DAS sammeln können?


Das RAIDON kostet ein paar Euro mehr (dürfte damit auch das teuerste DAS sein), wobei das TerraMaster aber auch einen recht guten Eindruck macht.

Bei dem TerraMaster (USB 3.1) stellt sich mir die Frage, ob man das auch völlig problemlos an einem Windows-PC mit USB 3.0-Port betreiben kann?
Dabei hätte ich an ein USB-C auf USB-A-Kabel gedacht.
 
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Hallo zusammen - mal wieder ein Lebenszeichen :)

bzgl. dem DAS würde ich mich vermutlich für das TerraMaster D2-310 entscheiden, sofern ich noch ein 2m USB-C auf USB-A (mit USB 3.0)-Adapterkabel finden und ermitteln kann, ob es damit auch zuverlässig funktioniert.


Bei den Festplatten gibt es ja eine wahre Flut an potentiellen 4 oder 5 TB Platten für das Storage.
Preistechnisch dürfte man ja aktuell mit 3 bzw. 4 Cent pro GB am unteren Ende angelangt sein...

Die 4TB dürften da dann wohl tendenziell ein besseres P/L-Verhältnis aufweisen...


Bei den Umdrehungen sollte man vermutlich eher auf die Varianten unter 7.200 gehen, oder (wegen der Wärmeentwicklung im Gehäuse)?

Welche HDD wäre denn momentan euer P/L-Tipp? :)



btw. was mich bzgl. dem TerraMaster D2-310 noch stutzig macht:
Bei Amazon gibt es nur einen einzigen Anbieter für das DAS - allerdings mit 2 Angeboten.
Wenn der Versand und die Abwicklung über Amazon läuft ist es wesentlich günstiger, als wenn die Abwicklung direkt über den Anbieter läuft.

Wie kann so etwas sein?
 
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