Umzug in den Palast des Osiris

Kreisverkehr

BIOS-Overclocker(in)
Obgleich dieses Titelthemas möchte ich hier nur meinen Gehäusewechsel beschreiben.

Doch zuerst einmal die Gründe für diesen Wechsel:
Mein jetziges (eigentlich schon jetzt vorheriges) Gehäuse war das
Silentmaxx ST-11 Pro, welches ich damals auf Grund der Dämmung und der inneren Werte haben wollte.
Mittlerweile jedoch bin ich immer unzufriedener mit dem Gehäuse geworden.
Man kann im Heck nur einen 80er Lüfter verbauen, der dann laut/schnell drehen muss, um irgendwie bisl Luft rauszubringen.
Die Frontklappe is mir a bisl unsymphatisch und ich hatte schon einen kleinen Kabelbruch, der bis kurz nach dem kompletten Auseinderbau des PCs unentdeckt blieb. Ohne Kabel kein Einschalten.


Geplantes System:

Phenom X4 9850 BE
GA-MA790FX-DQ6
8 GB G-Skill DDR2-1000
mind. 1* HD4870 1024MB

=> Neues Netzteil musste her. Nachdem das Enermax Modu82+ eingebaut war, gut funktionierte und dann den Geist aufgab musste ein neues Gehäuse her, damit ich quasi direkt den PC von vorne aufbauen kann.
=> Keine Lust mehr aufs ST-11 Pro. Unzufriedenheit + Vorwand für nen Neukauf ;)

Nach einer kurzen Frage in die Runde, wurde mir das Osiris von Hiper ans Herz gelegt, zwecks recht Alternativem Aufbau (Lüfter im Deckel+Heck+NT unten) und guter Qualität. Dazu noch nen verbauten Luftfilter fürs Netzteil.

Bilder gibts hier. Wurden schon bei PCGH geschossen, ein Test blieb anscheinend leider aus.

Schnell bei Caseking bestellt, war es dann auch schon alsbald da.
Leider Gottes ist das NT und der neue Ram noch nicht da, was zur Folge hat, dass mein Rechner eh erst näxte Woche einsatzbereit sein wird.

Trotzdem konnte ich es nciht erwarten und musste es einfach auspacken.

Der erste Eindruck:

Wahnsinn! Es schaut einfach nur edel aus, ohne zu überzeichnet zu wirken.
Zuerst sind mir dann die Seitentüren aufgefallen, die sehr einfach abzunehmen sind.
Schraubenlos abnehmbar und nicht einfach nur aufklappbar wie beim ST-11 Pro.

Nach dem Öffnen der Seitentür fielen mir 2 Sachen auf:
1. Es sind tatsächlich 3 120er verbaut.
2. Wo sind die Abstandshalter etc.?

Da diese Beigaben üblicherweise im Gehäuse stecken, (jedenfalls bei meinen) war ich etwas ratlos, wie ich dann meine Hardware verstauen soll ohne Befestigungsmaterial.

Ein kurzer Blick in den -beschädigten- Lieferkarton war dann ein Schlammpermapperl mit reichlichem Zubehör.

Einbau:

Als erstes wollte ich das Mainboard einbauen:
Dazu musste ich zuerst den Hecklüfter abschrauben, da er mir die Sicht behinderte und es so einfach bequemer war.


Gesagt, getan. Nun sollte die -noch vorhandene- HD3870 in den Rechner gesteckt werden. Dabei ist mir aufgefallen, dass die PCI-Blenden einfach nur lieblos noch am Gehäuse dran sind, und rausgebrochen werden müssen.
Wiederverwendbar schaut anders aus. Da ist das ST-11 Pro besser aufgestellt. Zwar legt Hiper noch drei Blenden beim Zubehör bei, die sind allerdings ziemlich windig und mit Luftschlitzen versehen.
Das ist hier bis jetzt das einzig minderwertige an diesem Gehäuse.

Danach hab ich die WD Caviar in ihrem Scythe Quiet Drive schnell im 5,1/4"-Schacht besfestigt und getestet, ob der IFX-14 auch hineinpasst.
Er tuts, bei seinem Zusatzkühler jedoch bin ich sehr skeptisch, da es nach oben hin fast keinen Platz mehr gibt zwischen Deckel und Hauptplatine.

Da ich jetzt aber eh noch keine Laufwerke und die anderen Teile habe, muss der weitere Einbau und Test der Hiper-Lüfter noch auf sich warten.
 
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Nachdem nun das neue Netzteil, die beiden Laufwerke und der Ram angekommen sind, konnte der Zusammenbau weitergehen.
Zuerst waren die Laufwerke an der Reihe: Aufgrund des schon eingebauten Mainboards und auf den ersten Blick nicht einfach abnehmbarer Front hat es dann etwas Zeit gebraucht.
Gut, nachdem man nur etwas schlagartigen Druck braucht, um die Front abzunehmen (ging ab, als ein Laufwerk mit Schwung dagegenschlug) war diese Erkenntnis nun doch zu spät.

Falls jemand nen Tipp hat, wie man das ganze ohne Gewalt abbekommt, nur her damit ;) .

Dann schnell alle 4 Ram-Riegel ins Board gesteckt und alles verkabelt. Vllt hätte sich doch ein modulares Netzteil rentiert, aber nun isses zu spät. Noch gedenke ich nicht, ein neues Netzteil zu kaufen, vor allem nach dem schrottigen Enermax sollte mir das Corsair TX750W reichen...
Dann war natürlich das Netzteil an der Reihe:
Der 140mm Lüfter vom Netzteil kommt direkt an die Gehäuseunterseite, wo leider nur eine Öffnung mit Staubfilter für einen 120er Lüfter vorhanden ist. Theoretisch sollte es aber keinen Unterschied machen, da sowieso nur kühle Luft angesaugt wird.

Darauf hab ich alles auf korrekte Verkabelung geprüft und war gespannt, wie sich die Lüfter im Einsatz bewehren.

Angeschaltet und:

Der Kasten läuft, bootet und rauscht sehr laut!
 
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