News Umfrage zu Windows 11

Windows modernisieren: Auch auf Kosten alter Software?

  • Ja, Microsoft sollte alte Kompatibilität konsequenter opfern.

  • Eher ja, aber nur bei sehr alter Software.

  • Nur, wenn es lange Übergangsfristen und Kompatibilitätsmodi gibt.

  • Eher nein, alte Programme und Spiele müssen weiterlaufen.

  • Nein, Kompatibilität ist wichtiger als ein moderneres Windows.


Die Ergebnisse sind erst nach der Abstimmung sichtbar.
Na dann mach Dir doch Dein eigenes OS. Also ein BSD oder GNU Linux. Es gibt ja die Freiheit sich selber eine Distro zusammen zu stellen.
Btw ich habe nicht angefangen von unnötigen Diensten zu sprechen. Ich habe allerdings darauf hingewiesen, dass solche in einem OS nichts zu suchen haben und derjenige der von unnötigen Diensten sprach vermeintlich nur deren Nutzen noch nicht erkannt hat.

Ebenso wie ich ja nicht kritisiert habe, dass es diese Option gibt. Ganz im Gegenteil. Ich nutze extrem vieles nicht, halte es aber dennoch für sinnvoll, dass sie im OS drin sind, einfach um eine breite Masse anzusprechen.
Wie kann man bei so ein Thema Persönlich werden? ... keine Worte mehr!
Wo siehst du denn sowas?
 
Wo siehst du denn sowas?
Das hätte ich jetzt nicht so persönlich formuliert.
Ich nutze extrem vieles nicht, halte es aber dennoch für sinnvoll, dass sie im OS drin sind, einfach um eine breite Masse anzusprechen.
Ich für meinen Teil nutze meinen PC alleine, bzw innerhalb meiner Familie. Da brauche ich nicht alles für die breite Masse. Aber mir ist schon klar was von Dir gemeint ist.
 
Ihr seit hier auf der Selben Seite und könnt jeder seine Sicht sagen und so ein Gesammtüberlick bekommen. Es geht doch nicht darum, wer hier mit seine Anforderung den Rechtenweg der Erleuchtung schreitet!
 
Ganz klar letztere Wahlmöglichkeit. Die klassische win32 GUI mag zwar für manch einen etwas altbacken aussehen, ist dafür gut abgehangen ohne zu riechen, leichtgewichtig, außerordentlich robust und gefällt dem Sysadmin.
Dieses verschlimmbessern und herumdoktorn an der GUI, ist für mich ein Paradebeispiel dafür, dass man sich mit Chestertons Fence absolut nicht auseinandergesetzt hat:
Chestertons-Fence-Explained-Tapan-Desai-1-1024x576.webp
(Also das gleiche Trauerspiel wie in der Linux-Welt, wo man mit Krawall versucht alles mögliche auf Rust umzuschreiben und wo dann teils die Lizenz für diesen "Ersatz" dann nicht mehr GPL sondern nur noch MIT ist.)

Zumal Microsoft beginnend mit Server 2008, also der Server-Version von Windows, eine Core Variante eingeführt hat. Sprich keine GUI mehr, sondern (lokal) nur sconfig, Powershell und Kommandozeile. Seit Server 2019 kann man für Server (Core) noch zusätzlich das Application Compatibility Feature on Demand aktivieren.
test-2025-09-17-01-17-45.png
Oder um Begrifflichkeiten aus der unixoiden Welt zu nehmen: Statt eines kompletten Desktop Environment, hat man (nur) einen Window Manager.

Ist Windows 8 damals an der Oberfläche oder am App-Modell gescheitert?
Ironie der Geschichte bei Windows 8 und 8.1: Obwohl es nicht so aussieht, war dessen GUI sogar relativ leichtgewichtig und wahrscheinlich das letzte mal, dass man Seitens Microsoft auf eben soetwas geachtet hat. Man musste halt auf schwachbrüstige Netbooks, Smartphones und Co. Rücksicht nehmen.

Das nennt man Freiheit: selbstständig zu entscheiden, was einem gefällt.
Einwurf am Rande: Unter Windows kann man Shell Replacements installieren. Kurzer Test den ich mit der Cairo Shell in einer Windows 11 25H2 VM vor zwei Wochen unter VMware Workstation 25H2u1 gemacht hatte: 1GB weniger Arbeitsspeicherauslastung sowie 30 Prozesse und 400 Threads weniger.
Konfiguration und Programme ging schon in die Richtung wie ich es von Arbeit her kenne, also u.a. auch MSO365 im Halbjahreskanal, Teamviewer, MSSQL Management Studio 22.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ihr seit hier auf der Selben Seite und könnt jeder seine Sicht sagen und so ein Gesammtüberlick bekommen. Es geht doch nicht darum, wer hier mit seine Anforderung den Rechtenweg der Erleuchtung schreitet!
Ähm... ich habe gedacht, dass wir genau das getan hätten. Also einfach nur Sichtweisen beschrieben.
Hab ich Beiträge übersehen, oder bekomme ich nur nicht mit, wenn ich angegriffen werde?
 
Zu sagen, man solle sein eigenes OS machen, kann halt auf schriftlicher Ebene durchaus als sehr hart konotiert gelesen werden 👀 Ich glaube, dass das gemeint war.
 
Der Andreas ist was das angeht immer etwas forsch und patzig, so aber ganz vernünftig. Außerdem weiß er, dass ich das sehr wohl kann und wie lange ich schon mit Linux unterwegs bin, auch wenn es nie mein Favorit wurde.

Btw.
Doch! Win 8/8.1 sieht sogar so leichtgewichtig aus, dass man den Eindruck bekommt sie haben jeglichen Anspruch an ihre Nutzer, sowie am Esthetik gleich weg gelassen. Das kommt bei mir auf der Ekelskala gleich nach Windows ME.
Pfui!
Extra!!
Gold!!!
 
Diese Kachelseuche, welche den Eindruck erweckte als hätte man aus Zeitungspapier Bildchen ausgeschnitten und auf ein weiteres, blaues Blatt Papier gelegt und schiebt die nur noch hin und her, wie bei so Blockspielen?
 
Ähm... ich habe gedacht, dass wir genau das getan hätten. Also einfach nur Sichtweisen beschrieben.
Hab ich Beiträge übersehen, oder bekomme ich nur nicht mit, wenn ich angegriffen werde?
Da geht es Dir wie mir.
Zu sagen, man solle sein eigenes OS machen, kann halt auf schriftlicher Ebene durchaus als sehr hart konotiert gelesen werden 👀 Ich glaube, dass das gemeint war.
War aber gar nicht so hart gemeint ich denke @Cleriker konnte das auch ganz gut einordnen.
Der Andreas ist was das angeht immer etwas forsch und patzig, so aber ganz vernünftig. Außerdem weiß er, dass ich das sehr wohl kann und wie lange ich schon mit Linux unterwegs bin, auch wenn es nie mein Favorit wurde.
Na sag ich doch.
Forsch und patzig, soso. Ja ich habe Dich auch lieb. :P


So hoffe damit sind die Unklarheiten beseitigt und wir kommen zum weiter Themenbezogenen rumpatzen. :ugly:



Keine Ahnung was immer über Win 8 gemosert wird. Das war die letzte Win Version welche ich aktiv genutzt habe und der Desktop gefiel mir durchaus. Das die jetzt Ressourcen sparend war war mir allerdings nicht bewusst. Also kann das Team aus Redmond es ja doch.
 
Win 8 hat mich optisch irre gemacht, aber da is Microsoft zumindest mal einen frischen Weg gegangen und das fand und finde ich eigentlich ziemlich cool.
 
Diese Kachelseuche,
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Gut, ist in dem Fall Windows Server 2012R2, was z.B. nicht die zweite Systemsteuerung hatte und, sofern man das nicht installiert hat
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u.a. auch nicht den Mickeysoft Store.

Edit: Jetzt weiß ich wieder, was mir bei 8.1 auf den Kranz ging. Was ein Mistkäfer durch die zweite Systemsteuerung, und es fing der Unfug mit dem ganzen Store-Gedöns an.
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Dabei ist es die Enterprise Edition.

Es geht um DOS, die Krone aller und die Dampflok unter den OS?
 
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Sie können das gerne opfern - so lange es eine Möglichkeit gibt es notfalls weiter zu nutzen.

Warum bietet man nicht eine simple Möglichkeit für eine Windows-VM an?
Wer unbedingt eine uralte Anwendung ausführen will kann doch schnell in einem virtuellen Desktop (die es ja gibt) eine Instanz Win7 oder WinXP starten falls der normale "Kompatibilitätsmodus" nicht reicht und es dann dort tun?

Klar, das wäre ein ziemlicher Aufwand sowas gut (!) zu implementieren, schließlich muss es dann auch performante und sichere Schnittstellen beispielsweise zum Netzwerk geben (niemand will mit WinXP direkt ins Internet...) - aber ist das jetzt besser oder schlechter als Jahrzehntelang nicht wirklich weiterzukommen weil man die alten DInge nativ mitschleppen muss?

Netzwerk ist ein Kinderspiel: Virtuelle LAN-Adapter in Client und Host. Wo ein Internetzugang gewünscht ist, aktiviert man die Weiterleitung – kann, ähnlich wie die allgemeine Internetfreigabe für Programme durch die Firewall, beim ersten Zugriff als Nutzerabfrage gestellt werden.

Etwas schwieriger sind Drag & Drop sowie die Nutzung der Zwischenablage, aber das bekommen diverse Virtualisierungssysteme seit langem nahtlos hin und es ist ja nicht so, als hätte Microsoft keine entsprechende Expertise im Haus. Schon nach dem Virtual-PC-Aufkauf vor über 20 Jahren habe ich genau so eine Lösung für die damals schwindende DOS-Kompatibilität erwartet.

DOS ist allerdings auch Kinderkram, denn damals boten weder Betriebssystem noch Hardware übermäßig komplexe Schnittstellen. Das konnte man alles schon zur Jahrtausendende komplett emulieren und somit unabhängig vom Host in einem Client bereitstellen. Bei vielen Gründen, aus denen heute alte Windows parallel genutzt werden, wird das schwierig: Treiber, die unter alten Betriebssystemen laufen, haben in einer Virtualisierung weder den vollen Hardware-Zugriff, sind sie für andere Software erreichbar.

Sinnvoller wäre es in meinen Augen, wenn Microsoft die alten Schnittstellen, auch für Treiber, dauerhaft in einem Legacy-Status unterstützt, so dass sie optional auch im neuen Betriebssystem genutzt werden können. Sowas muss nicht dauerhaft aktiv sein und auch keine gute Performance haben, da es nur für alte Einsatzszenarien, also mit geringen Anforderungen genutzt werden soll. Aber was spricht dagegen, dass ein Windows 11 auch Windows-98-Treiber annimmt und Software-Kommandos für Windows-98-Schnittstellen an diese weiterleitet?
 
Netzwerk ist ein Kinderspiel:
Da hängt bedeutend mehr dran. Paradebeispiel ist da das AD. Beim September-Patchday 2022 hat Microsoft mehrere CVE in Kerberos und Netlogon, über alle dort noch im Support befindlichen Windows (Server) Versionen gepatcht, die, wenn auf den DCs installiert, einerseits einen Domainbeitritt von Windows XP verhindern sowie die Authentifizierung bestehender Windows XP Domänenmitglieder verhindern.
Noch einen Tick früher in Form von NT4.0: Das setzt zwingend soetwas wie CIFS/SMBv1 für Dateifreigaben vorraus. Da kann die Verbindung zum Fileserver noch so versucht werden zu schützen, man reißt damit einfach eine riesige Lücke in den Fileserver. Ebenso: NTLMv1 und NTLMv2. Mit Server 2025 ist die Unterstützung für NTLMv1 (NT Lan Manager, da klingelt Netbios aus den 80ern) komplett entfernt worden, weil es ebenfalls eine riesige Sicherheitslücke ist und NTLMv2 ist standardmäßig deaktiviert.
 
Das sind alles Protokolle, die pro Verbindung gemanaged werden können, oder?
Da es in diesem Fall eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung ist, beide Endpunkte unter der Kontrolle Microsofts stehen und beide Endpunkte das gleiche Vertrauen genießen, hängt da nur der Wille zur Umsetzung dran. Ziel ist es ja nicht, einen virtuellen Alt-Windows-Rechner zu betreiben und beispielsweise in ein größeres Netzwerk zu integrieren. Ziel ist es, ein einzelnes Programm auf einen simulierten Alt-Rechner auszulagern, weil es nativ auf dem Host nicht mehr läuft. Aber solange das Programm nicht gerade eine Server-Routine ist, wird es nie nach außen kommunizieren, sondern nur in seiner isolierten Sandbox laufen. (Und wenn es eine Server-Routine aus XP-Tagen ist, die jemand auf Gedeih und Verderb produktiv laufen lassen möchte, dann brauchen wir über Sicherheit gar nicht mehr reden.)
 
Das sind alles Protokolle, die pro Verbindung gemanaged werden können, oder?
Nein. SMBv1 ist entweder auf dem jeweiligen Server "ganz" aktiv, also für alle, oder nicht aktiv. Gleiches bei NTLMv1 und v2. Entweder es ist auf den DCs und in der Domäne aktiv oder nicht.

(Und wenn es eine Server-Routine aus XP-Tagen ist, die jemand auf Gedeih und Verderb produktiv laufen lassen möchte, dann brauchen wir über Sicherheit gar nicht mehr reden.)
Du willst nicht wissen, was an so manchen Produktionsanlagen noch läuft oder bei Gebäudeleittechnik. Bei letzteren ist mir anno 2022 OS/2 über den Weg gelaufen. Wobei ich da nicht mehr weiß ob Warp3 oder Warp4. Ansonsten sind Multifunktionsgeräte noch eine Plage in Hinblick auf SMBv1.
Siehe zu alten OS an Produktionsanlagen auch: Digitalisierung out of hell. Da grüßt Windows NT4.0 Workstation mit Microsoft Internet Explorer. Bei Datenbanken sieht es auch nicht viel besser aus. Da wird auch vieles bis weit nach EOS gefahren, in dem Fall der MSSQL Server
 
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Welcher "Server" und wieso DC? Noch einmal: Der virtuelle Client dient nur dazu, ein einziges Programm ausführen und teilt Ergebnisse desselben nur mit dem Host. Das hierfür genutzte, virtuelle Netzwerk besteht nur zwischen Client und Host. In diesem Kontext existiert kein zentraler Server. Es braucht auch kein zentrales Domänen-Management auf dem Client, denn er existiert nur speziell für den User, der das Programm gestartet hat – und dieser User wird auf seinem Host-System gemanagt.

Wie gesagt: Wenn man einen XP-Server laufen lassen wollte, würde es ungleich komplexer werden. Aber das ist dann nicht mehr Abwärtskompatibilität zu Software auf einem Rechner. Das ist die bewusste Nutzung veralteter Software weit über einen Rechner hinaus. Die kann man entweder machen, einschließlich aller alten Sicherheitslücken, oder man lässt sie sein. Aber eine Kompatibilitätstechnik kann und soll keine alten Sicherheitsprobleme lösen.
 
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