Youtube-Video: "Let’s go whaling: Tricks for monetising mobile game players with free-to-play"
Video ist zwar etwas älter mittlerweile, aber auch wenn "nur" F2P-Titel im Fokus des Videos stehen: Die angewandten Methoden kann man alle problemlos auf Vollpreisspiele übertragen und haben generell nichts von ihrer Dreistigkeit verloren und sind genauso problematisch wie es diese Art von MTs schon immer war. Warum gibts keine Höchstgrenze beim Einkauf, warum kann man für Digitalen Schmand vielfach mehr ausgeben, als das Spiel selbst kostet? Man braucht sich keiner Illusion hingeben, dass sich die Branche hier weiterhin in einer "Ausprobier-Phase" befinden würde, das zeigt dieses Video ganz deutlich. Und dann führt man sich vor Augen, dass große Studios eigene Abteilungen haben, deren Job es ist, den Spieler mit geschickten
Dark Patterns (dt. Wikipedia) zum Kauf von Items zu überreden.
Und es gibt XP-Booster und auch bessere Waffen im InGame-Shop zu kaufen. Damit hat das Spiel direkten Einfluss auf das Gameplay, und damit wiederum haben Spieleentwickler einen Anreiz, Stellen etwas "grindiger" zu gestalten um den Kauf von z.B. XP-Boostern attraktiver zu machen... Ein Anreiz, das Spiel aktiv schlechter zu designen...
Ich habe ein grundsätzlich moralisches Problem mit solchen InGame-Käufen. Mag sein dass Ubisoft nicht zu den schlimmsten der Branche gehört was InGame-Käufe angeht, aber auch Ubisoft macht jeden dummen Trend mit (Ubisoft Quartz mit NFT, anyone?). Dass Ubisoft (und die meisten anderen AAA-Spieleschmieden) diese Schiene nicht mehr volle Kanne fährt, ist sicher nicht den Spielern zu verdanken, die derartige Kaufmöglichkeiten mit "ist ja nur kosmetisch" rechtfertigen... Merke, auch wenn der Spruch schon über 50 Jahre alt ist: Firmen wollen nur unser bestes, nämlich unser Geld...
Sorry fürs halbe Hijacking des Threads für das Thema, aber wie man merkt, ist mir das Ganze doch ein Stück weit wichtig^^...