Prypjat_no1
Software-Overclocker(in)
Das kommt sicher auch dazu.
Es liegt eben daran, dass Spiele früher weniger gekostet haben in der Entwicklung, ein "Fail" war daher auch weniger riskant für einen Publisher und man hat Entwickler nicht zu einer "Erfolgsformel" gezwungen, sondern sie machen lassen, die Genres erkunden lassen.
Denkt man an die 90er und vielleicht noch frühen 2000er was da noch an Kreativität herrschte ist das heute alles tot und immergleich.
Wenn dieselben Leute die damals etwa Populous, Magic Carpet, High Octane, Dungeon Keeper,Black&White und Fable machen durften, bzw in diesem Fall war es ja Spector, also Deus Ex, Thief etc (und das innerhalb von ca 2 Jahren Entwicklungszeit jeweils), lässt man heutzutage eben immer die gleiche Formel ran. Sei es bei BF, COD oder sonstwas. Wenns erfolgreich ist, wirds wiederholt und nicht was neues Probiert.
Geht dann doch um viele Millionchen. Da ist es dann auch egal, dass die spieleentwicklung so ewig dauert, etwa bei einem Cyberpunk, GTA, Elder Scrolls...
Ich würde sagen die Gewinnorientierung ist für die Publisher heute eine andere.
Da werden Entscheidungen für die Aktionäre getroffen. Man geht kaum noch Risiken ein. Der Rubel muss eben rollen. Heute steckt die Games Industrie auch nicht mehr in den Kinderschuhen. Das ist ein knallharter Markt.
Deswegen ja auch die Remakes und Remaster. Man verspricht sich von ehemals guten Games einen guten Gewinn für heute.