The Witcher: CD Projekt Red erneuert Deal mit Autor Sapkowski

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Das polnische Entwicklerstudio CD Projekt Red wollte in die Welt von The Witcher zurückkehren, doch ein Rechtsstreit zwischen dem Buchvorlagenautoren Andrzej Sapkowksi und den Entwicklern hätte dies bislang im Weg gestanden. Nun sind beide Parteien zu einer Einigung gelangt, die CD Projekt Red sogar weitere Nutzungsrechte an The Witcher einräumt.

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Sein Problem war ja der Erfolg von The Witcher. Er wollte damals lieber einen geringen Betrag anstatt an den Gewinnen beteiligt zu werden weil er nicht von einem Erfolg ausging.

aber der erfolg vom video spiel hat mit sicherheit auch dafür gesorgt das seine buch verkäufe explodiert sind. ich kann mich erinnern das es vor nicht allzulanger zeit meiner meinung nach nichtmal eine englische version seiner bücher/kurzgeschichten gab. es gab die deutsche version jahre vor der englischen. und das sagt ja schon einiges aus. :ugly: und war es nicht sogar so das CDPR ihm im nachinein nochwas geben wollte aber er konnte den hals nicht voll genug bekommen? :what:
 
aber der erfolg vom video spiel hat mit sicherheit auch dafür gesorgt das seine buch verkäufe explodiert sind. ich kann mich erinnern das es vor nicht allzulanger zeit meiner meinung nach nichtmal eine englische version seiner bücher/kurzgeschichten gab. es gab die deutsche version jahre vor der englischen. und das sagt ja schon einiges aus. :ugly: und war es nicht sogar so das CDPR ihm im nachinein nochwas geben wollte aber er konnte den hals nicht voll genug bekommen? :what:

Der hat damals das Geld von CDPR (war glaube ich nach Witcher 2) nicht abgelehnt weil er den Hals nicht voll genug bekommen konnte, sondern weil die Spiele sich zu stark von seinen Büchern entfernt. Witcher 1 konnte man noch so spielen wie es in den Büchern gedacht ist. Man kann sich als Hexer komplett aus der Politik raus halten und einen emotionslosen und neutralen Hexer spielen. Im zweiten Teil wird man aber dazu gezwungen sich zu entscheiden und das widerspricht dem was sich Sapowski vorgestellt hat. Auch werden in den Spielen andere Themen aufgegriffen als in den Büchern. In den Spielen gibt es mehr Sex und mehr Action, in den Büchern geht es mehr um politische Intriegen (gibt es noch sehr stark im ersten Witcher Spiel und ein wenig im zweiten) und den Konflikt zwischen Menschen und Anderlingen. Was Sapowski nicht schmeckt ist das durch den Erfolg der Spiele, viele Leute eine andere Erwartungshaltung an die Bücher haben und oft von den Büchern enttäuscht sind, da die halt nicht wie die Spiele sind. Seiner Meinung nach schädigen die Spiele seine Bücher und seine Marke und deshalb wollte er dann mehr Geld dafür haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Geschichte ist toll, aber den Autor kann ich nicht leiden...
Zu oft negative Beispiele, wie das Folgende:
The Hypocrisy of Andrzej Sapkowski – Site Title
Daraus ein Zitat vom Autor: "[Translation from Polish] ‘I know of a few people who played the game, yet I do not know them personally myself, as I tend to surround myself with intelligent people’"

Es ist zwar tatsächlich deutlich leichter, dumme Gamer zu finden als intelligente, aber wenn Sapkowski ausschließlich Dummen wahrgenommen hat, könnte das ebenso gut ein Problem seiner Wahrnehmung als auch ein strukturelles Problem seines Umfelds sein: Die Gamer in seinem Umfeld sind blöd und die Schlauen zocken nicht.
Da er 71 Jahre alt ist, dürften die Gelegenheiten überschaubar sein, bei denen er seine Vorurteile ggf. überdenken müsste.
Ich bin nicht ganz so alt, aber wenn ich nicht zufällig selbst Gamer wäre, würde ich auch nur wahrnehmen, was sich in Foren und auf Conventions öffentlich zum Affen macht.

Was die Nachverhandlung angeht, habe ich - meine ich - schon letztes Jahren geschrieben, dass solche keineswegs unüblich sind, wenn zwischen dem Nutzen der Vertragsparteien aufgrund stark veränderten Rahmenbedingungen eine auffällig starke Diskrepanz entsteht.
 
Der Typ kann eigentlich dankbar für die Spiele sein.

Ohne die Spiele wäre seine Witcher Welt nie so erfolgreich geworden.

Sapkowski wird alleine durch die Existenz der Spiele Millionen gemacht haben, ohne das, was er jetzt noch von CDPR bekommt.
Die Bekanntheit der Marke skaliert ziemlich exakt mit dem Auftreten der Spiele.
Ohne diese Bekanntheit wäre auch z.B. der Deal mit Netflix (was Sapkowski wohl auch einige Millionen beschert haben wird) wohl nicht zustande gekommen.

Hier mal ein paar interessante Links:

Error 429 (Too Many Requests)!!1
Man vergleiche mal die Peaks mit den Releasedaten von TW1-3.

polish literature - How did The Witcher games affect the popularity of The Witcher books? - Literature Stack Exchange
Mal ein bisschen Research zur Popularität der Bücher (und den Verkäufen).

Sapkowski hat die Geschichte und die Welt erschaffen (und das kann ihm keiner nehmen). Doch den inzwischen großen Erfolg muss er auch mit CDPR teilen. Und da er das lange geleugnet hat (inzwischen hat er es in seiner eigenen Art unterschwellig zugegeben), ist mir der Kerl leider sehr unsympathisch.

Trotzdem bin ich Fan der Bücher, der Spiele und auch der Serie.
 
Ich hoffe sie greifen beim nächsten Witchter Teil die Geschichte von Ciri auf und führen diese mit ihr als Hauptcarakter weiter .
Die Möglichkeiten mit Ciri sind sind enorm. Sie kann nicht nur in der Hauptwelt spielen sondern auch in anderen , wo durch man das Setting sehr vielfältig gestalten kann.
Sogar ein SyFy Setting ist mögleich!
 
Der hat damals das Geld von CDPR (war glaube ich nach Witcher 2) nicht abgelehnt weil er den Hals nicht voll genug bekommen konnte, sondern weil die Spiele sich zu stark von seinen Büchern entfernt. Witcher 1 konnte man noch so spielen wie es in den Büchern gedacht ist. Man kann sich als Hexer komplett aus der Politik raus halten und einen emotionslosen und neutralen Hexer spielen. Im zweiten Teil wird man aber dazu gezwungen sich zu entscheiden und das widerspricht dem was sich Sapowski vorgestellt hat. Auch werden in den Spielen andere Themen aufgegriffen als in den Büchern. In den Spielen gibt es mehr Sex und mehr Action, in den Büchern geht es mehr um politische Intriegen (gibt es noch sehr stark im ersten Witcher Spiel und ein wenig im zweiten) und den Konflikt zwischen Menschen und Anderlingen. Was Sapowski nicht schmeckt ist das durch den Erfolg der Spiele, viele Leute eine andere Erwartungshaltung an die Bücher haben und oft von den Büchern enttäuscht sind, da die halt nicht wie die Spiele sind. Seiner Meinung nach schädigen die Spiele seine Bücher und seine Marke und deshalb wollte er dann mehr Geld dafür haben.

nein das war viel spaeter was ich meine. ich hatte es aber auch nicht mehr richtig im kopf. er hat CDPR auf millionen verklagt weil sie wohl nur rechte zum ersten buch hatten. Current report no. 15/2018 - CD PROJEKT er wollte wohl 14 millionen € von CDPR.
 
Ich hoffe man lässt die Geralt Saga liegen und macht mit einen neuen Hexer aus einer anderen Hexerschule weiter.

Würde mir eher gefallen. Man kann ja im Game dann viele Hinweise zu Geralt und Ciri verstecken / vllt. sogar begegnungen mit ihnen, aber ich denke man sollte sie ruhen lassen und eine neue Trilogie beginnen. Ohne Ciri und Geralt als Main.

Teil 4 würde jedenfalls die Möglichkeit geben, ähnlich wie bei Star Wars, eine neue Richtung einschlagen zu können, mit neuen Hauptcharakteren.
 
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