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The Witcher 3: Autor bedauert, Ciri nicht mehr Platz in der Story eingeräumt zu haben

PCGH-Redaktion

Kommentar-System
Jetzt ist Ihre Meinung gefragt zu The Witcher 3: Autor bedauert, Ciri nicht mehr Platz in der Story eingeräumt zu haben

Der Story-Autor von The Witcher 3, Jakub Szamalek, hat sich in einem Q&A zur Rolle von Ciri in CD Projekts Rollenspiel geäußert. Dabei gab er zu, dass er bedauert, Ciris Vergangenheit nicht ausführlicher behandelt zu haben.

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Basileukum

Software-Overclocker(in)
Besonders beliebt ist das Spiel "The Wichter" und am beliebtesten "Gerald".

Er ist der Duke Nukem der dreckigen Fantasywelt. Man braucht da keine zurechtgegenderten Quotenzeiten, damit es ja dann eine NebenfigurIn auf 50% der zu spielenden Zeit schafft.

Ich wünsche aber den Leuten da trotzdem alles Gute für ihr neues Projekt (ja, wegen euch hab ich um Weihnachten nachgerüstet, kommt nu Cyberpunk irgendwann mal? Wobei ich da lieber 3 Wochen zuviel als zuwenig warte, wenn es dem Schleifen dient). :D
 

Pilo

Freizeitschrauber(in)
Geralt von Riva = Männlich = Der Hexer = The Witcher
Cirilla Fiona Elen Riannon ≠ Männlich ≠ Der Hexer ≠ The Witcher
Cirilla Fiona Elen Riannon = Weiblich = Die Hexe = The Witch
Also nicht "The Witcher 4", sondern "The Witch".

hexer.gamepedia.com/Ciri
hexer.fandom.com/wiki/Ciri
 

Research

Lötkolbengott/-göttin
Joa, eine eigene Serie der Hexen aus The Witcher.

Die Grundarbeit, Engine, Spielwelt, ist ja fertig.

Strenggenommen kann man dann gleich noch Witcher 1/2 neu auflegen.
 

Beyazid

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Meiner Meinung war das schon ganz in Ordnung. Letztendlich ging es ja darum als Geralt Ciris Spuren zu folgen und sie zu finden. Käme sie häufiger vor, müsste man entweder das Spiel strecken oder die Story kürzen um Ciri besser rein zu bekommen.

Mal davon abgesehen, wird es schwierig sein mit einem Übermenschen eine realistische Welt aufzustellen. An einer Stelle sieht man das ja ganz gut, wenn man sie mal spielen darf. Entweder wird sie nerfen, was Witcher 3 absurd werden lässt oder aber als Superwoman spielen, was dann kein Witcher mehr wäre
 

PCGH_Torsten

Redaktion
Teammitglied
Geralt von Riva = Männlich = Der Hexer = The Witcher
Cirilla Fiona Elen Riannon ≠ Männlich ≠ Der Hexer ≠ The Witcher
Cirilla Fiona Elen Riannon = Weiblich = Die Hexe = The Witch
Also nicht "The Witcher 4", sondern "The Witch".

hexer.gamepedia.com/Ciri
hexer.fandom.com/wiki/Ciri

Größeres Problem:
Geralt = moralisch komplexer, trotz seiner vielfältigen Fähigkeiten oft herausgeforderter Charakter, der bei Fehlern auch mal einstecken kann.
Ciri = Lichtgestalt mit angeborenen, nahezu allem überlegenen Fähigkeiten, die in einigen Situationen aber gar nichts bringen und dann nur die Flucht lassen.

Wie will man aus Ciri eine interessante Hauptfigur auch nur einer Action-reichen Geschichte machen? Geschweige denn eine Spielfigur mit Entwicklungsbogen? Ihr Potenzial als Spieler-Charakter wurde meiner Meinung nach in Witcher 3 bestmöglich ausgenutzt: Eine nette Abwechslung zwischendurch, die einen auch ohne Einarbeitung besondere Situationen meistern lässt. Aber ein ganzes Spiel mit ihr wäre OP und eintönig. Da bieten die diversen Magierinnen der Witcher-Welt viel mehr Potenzial. Persönlich wäre ich aber eher für eine Randfigur, bevorzugt einen Fernkämpfer (Bogen/Armbrust). Die könnte viele spannende Abenteuer rund um die großen Handlungen der Welt erleben, ohne diese so sehr zu beeinflussen, dass jede Sekunde des Spiels mit den bestehenden Storylines abgeglichen werden muss.
 

Nightslaver

PCGH-Community-Veteran(in)
Die könnte viele spannende Abenteuer rund um die großen Handlungen der Welt erleben, ohne diese so sehr zu beeinflussen, dass jede Sekunde des Spiels mit den bestehenden Storylines abgeglichen werden muss.

Ich bin ja durchaus der Meinung das eine Story um Vernon Roche, dem Anführer der Blauen Streifen, in der Zeit bevor Foltest umgebracht wurde, auch was für sich hätte. :D
 

IiIHectorIiI

Software-Overclocker(in)
Größeres Problem:
Geralt = moralisch komplexer, trotz seiner vielfältigen Fähigkeiten oft herausgeforderter Charakter, der bei Fehlern auch mal einstecken kann.
Ciri = Lichtgestalt mit angeborenen, nahezu allem überlegenen Fähigkeiten, die in einigen Situationen aber gar nichts bringen und dann nur die Flucht lassen.

Wie will man aus Ciri eine interessante Hauptfigur auch nur einer Action-reichen Geschichte machen? Geschweige denn eine Spielfigur mit Entwicklungsbogen? Ihr Potenzial als Spieler-Charakter wurde meiner Meinung nach in Witcher 3 bestmöglich ausgenutzt: Eine nette Abwechslung zwischendurch, die einen auch ohne Einarbeitung besondere Situationen meistern lässt. Aber ein ganzes Spiel mit ihr wäre OP und eintönig. Da bieten die diversen Magierinnen der Witcher-Welt viel mehr Potenzial. Persönlich wäre ich aber eher für eine Randfigur, bevorzugt einen Fernkämpfer (Bogen/Armbrust). Die könnte viele spannende Abenteuer rund um die großen Handlungen der Welt erleben, ohne diese so sehr zu beeinflussen, dass jede Sekunde des Spiels mit den bestehenden Storylines abgeglichen werden muss.

Man könnte ja auch in die Story einsteigen bevor sie über ihre Kräfte Bescheid weiß. Wäre aber wohl wegen ihrem Alter problematisch. Grundsätzlich bietet die Welt zum Glück jede menge interessante Charaktere. z.B. Renfri.
 

GladiusTi

PC-Selbstbauer(in)
Hoffe CDProject kommt nicht auf die Idee, und geht Witcher 4 mit Ciri als Protagonistin an. Am liebsten würde ich mir wünschen, wir könnten einen eigenen Hexer erstellen, und eine eventuell etwas "kleinere" Story erleben mit weniger "Wir müssen mal wieder die Galaxie retten"-flair. Dabei kann man eventuell ala Fable 1 als junger bub beginnen, der dann zu einem Hexer ausgebildet wird usw.

Ein Spinoff mit Lambert, Eskel, oder dem früheren Vesemir wäre ich auch nicht abgeneigt.
 

s0cke

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Ich bin vielleicht alleine mit der Meinung, aber mir wäre es lieber es würde kein Witcher 4 geben. Ich halte es für zu wahrscheinlich das sich CDPR an dem Umstand, dass es "größer und epischer" als Witcher 3 werden müsste, zu Grunde geht.

Vielleicht bin ich aber auch einfach zu pessimistisch eingestellt.. :ka:
 

Basileukum

Software-Overclocker(in)
Ich bin vielleicht alleine mit der Meinung, aber mir wäre es lieber es würde kein Witcher 4 geben. Ich halte es für zu wahrscheinlich das sich CDPR an dem Umstand, dass es "größer und epischer" als Witcher 3 werden müsste, zu Grunde geht.

Vielleicht bin ich aber auch einfach zu pessimistisch eingestellt.. :ka:

Nö, die bekommen das sicher auch gut hin. Aber derzeit ist die ganze Witchersache doch schon etwas ausgenudelt. Wenn bei denen Cyberpunk gut einschlägt, gibt es da wohl eher bald ein Addon, DLCs etc. und dann ein Teil 2 von Cyberpunk. Dann liegt der Witcher auch längere Zeit auf Lager und ist nicht mehr so im Fanbewußtsein präsent, dann würde es sich anbieten diesen wieder auszukramen.
 

LordRevan1991

Freizeitschrauber(in)
Er ist der Duke Nukem der dreckigen Fantasywelt. Man braucht da keine zurechtgegenderten Quotenzeiten, damit es ja dann eine NebenfigurIn auf 50% der zu spielenden Zeit schafft.

Was soll denn der Kommentar... Das hat nichts mit political correctness zu tun sondern damit, dass Ciri in der Buchvorlage eine teilw. wesentlich grössere Rolle spielt als Geralt. Beide sind komplexe Charas, im Gegensatz zu Geralt aber verändert und entwickelt sich Ciri im Lauf der Zeit ziemlich (ist bei einer Jugendlichen auch kein Wunder). Ich denke, das ist das was der Storyautor gemeint hat.

Duke Nukem der Fantasy trifft's aber ziemlich gut. :D

Größeres Problem:
Geralt = moralisch komplexer, trotz seiner vielfältigen Fähigkeiten oft herausgeforderter Charakter, der bei Fehlern auch mal einstecken kann.
Ciri = Lichtgestalt mit angeborenen, nahezu allem überlegenen Fähigkeiten, die in einigen Situationen aber gar nichts bringen und dann nur die Flucht lassen.

Wie will man aus Ciri eine interessante Hauptfigur auch nur einer Action-reichen Geschichte machen? Geschweige denn eine Spielfigur mit Entwicklungsbogen? Ihr Potenzial als Spieler-Charakter wurde meiner Meinung nach in Witcher 3 bestmöglich ausgenutzt: Eine nette Abwechslung zwischendurch, die einen auch ohne Einarbeitung besondere Situationen meistern lässt. Aber ein ganzes Spiel mit ihr wäre OP und eintönig. Da bieten die diversen Magierinnen der Witcher-Welt viel mehr Potenzial. Persönlich wäre ich aber eher für eine Randfigur, bevorzugt einen Fernkämpfer (Bogen/Armbrust). Die könnte viele spannende Abenteuer rund um die großen Handlungen der Welt erleben, ohne diese so sehr zu beeinflussen, dass jede Sekunde des Spiels mit den bestehenden Storylines abgeglichen werden muss.

Bin da einverstanden. Charakterlich ist ihre Vergangenheit deutlich interessanter (da hat sie auch noch keine Superkräfte), die Buchreihe aber als Spiel zu bringen kann ich mir nicht so vorstellen...

Interessant fänd ich ein Setting in der Vergangenheit, lange vor den Büchern und TW1-TW3. Die Hexer sind in ihrer Blüte und werden überall gebraucht, es gibt verschiedene Hexerschulen... Entweder mit einem Custom-Hexer oder, was ich noch besser fänd, mit der Wahl zwischen verschiedenen Startcharakteren (3-4) mit unterschiedlichen Hauptstories, jeder mit einem ganz eigenen und stark ausgeprägtem Charakter. Mit einem festen Charakter wie bisher Geralt wär ich aber auch zufrieden. :)

Ein TW-Spiel wo man in den Brokilon kann... :sabber:
 

WorseThanMini0n

PC-Selbstbauer(in)
Ach Witcher 4 brauche ich nicht unbedingt in den nächsten 2 Jahren. DLCs, welche nach Kovir und Ophir führen, in der Größe eines Touissants, reichen mir völlig aus ;)
 

PCGH_Torsten

Redaktion
Teammitglied
Man könnte ja auch in die Story einsteigen bevor sie über ihre Kräfte Bescheid weiß. Wäre aber wohl wegen ihrem Alter problematisch. Grundsätzlich bietet die Welt zum Glück jede menge interessante Charaktere. z.B. Renfri.

Für eine Story wäre diese Zeit Ciris interessant (weswegen die ja auch geschrieben wurde ^^), aber für ein Spiel? Solange sie keine Kräfte hatte, war sie ein kleines Mädchen mit allen Fähigkeiten, die kleine Mädchen so haben. "Witch(er) IV: Die milde Magd" mit Quests wie "flechte 10 Gänseblümchenketten" klingt für mich aber nicht nach einem Verkaufsschlager. Ihre Kräfte nach und nach freizuschalten kann ich mir auch nicht als Spielinhalt vorstellen, denn sie gewinnt im Laufe ihres Lebens weniger an Fähigkeiten und mehr an Kontrolle. "Funktioniert nur in 1 von 10 Versuchen" =Upgrade=> "funktioniert in 2 von 10 Versuchen" klingt aber nach frustierendem Glücksspiel.


Hoffe CDProject kommt nicht auf die Idee, und geht Witcher 4 mit Ciri als Protagonistin an. Am liebsten würde ich mir wünschen, wir könnten einen eigenen Hexer erstellen, und eine eventuell etwas "kleinere" Story erleben mit weniger "Wir müssen mal wieder die Galaxie retten"-flair. Dabei kann man eventuell ala Fable 1 als junger bub beginnen, der dann zu einem Hexer ausgebildet wird usw.

Ein Spinoff mit Lambert, Eskel, oder dem früheren Vesemir wäre ich auch nicht abgeneigt.

Vesemir wäre in der Tat eine gute Idee, wenn es wieder ein "Witcher" sein soll. Der ist vom Charakter sehr nahe an Geralt dran und er ist alt genug um in seiner Jugend große Abenteuer erlebt zu haben, von denen man in Büchern und bisherigen Spielen einfach wegen ihres Alters kaum etwas gehört hat. Damit dürfte er unter den etablierten Figuren eine der flexibelsten sein – Vernon Roche oder Zoltan wären zwar auch interessante Persönlichkeiten, dürften in der Vergangenheit aber kaum etwas großes erleben oder gar etwas in der Welt verändern, weil das sonst in den bisherigen Spielen hätte angesprochen werden müssen.
 

LordRevan1991

Freizeitschrauber(in)
Für eine Story wäre diese Zeit Ciris interessant (weswegen die ja auch geschrieben wurde ^^), aber für ein Spiel? Solange sie keine Kräfte hatte, war sie ein kleines Mädchen mit allen Fähigkeiten, die kleine Mädchen so haben. "Witch(er) IV: Die milde Magd" mit Quests wie "flechte 10 Gänseblümchenketten" klingt für mich aber nicht nach einem Verkaufsschlager. Ihre Kräfte nach und nach freizuschalten kann ich mir auch nicht als Spielinhalt vorstellen, denn sie gewinnt im Laufe ihres Lebens weniger an Fähigkeiten und mehr an Kontrolle. "Funktioniert nur in 1 von 10 Versuchen" =Upgrade=> "funktioniert in 2 von 10 Versuchen" klingt aber nach frustierendem Glücksspiel.

Soeit ich mich erinnern kann war Ciri war nach ihrer Ausbildung in Kaer Morhen eine recht gute Schwertkämpferin (auch ohne Hexerreflexe) und wendet zeitweise Magie an so wie es die Zauberinnen tun, lange bevor sie ihre Älteres Blut-Skills entdeckt. Also ein klassisches RPG mit Quest, Kampf & Fähigkeiten die nach und nach besser werden kann ich mir durchaus vorstellen. Die Frage ist mMn eher, wie gut sich die bestehende Story für ein RPG eignet oder wie man sie umsetzen sollte...
 

Nightslaver

PCGH-Community-Veteran(in)
Für eine Story wäre diese Zeit Ciris interessant (weswegen die ja auch geschrieben wurde ^^), aber für ein Spiel? Solange sie keine Kräfte hatte, war sie ein kleines Mädchen mit allen Fähigkeiten, die kleine Mädchen so haben. "Witch(er) IV: Die milde Magd" mit Quests wie "flechte 10 Gänseblümchenketten" klingt für mich aber nicht nach einem Verkaufsschlager. Ihre Kräfte nach und nach freizuschalten kann ich mir auch nicht als Spielinhalt vorstellen, denn sie gewinnt im Laufe ihres Lebens weniger an Fähigkeiten und mehr an Kontrolle. "Funktioniert nur in 1 von 10 Versuchen" =Upgrade=> "funktioniert in 2 von 10 Versuchen" klingt aber nach frustierendem Glücksspiel.

Würde man sich da mehr an die Vorlage der Bücher halten gäbe es bei Ciri nicht mal groß was freizuschalten, außer zwischen den Welten reisen zu können, sie kann da weder Teleportationsangriffe, noch sonstige kommische Blitzdingsangriffe.
Das einzige was sie neben dem Weltenreisen sonst noch kann ist für einen Menschen / Nichthexer auf einem sehr hohen Niveau mit dem Schwert kämpfen, was sie ihrer Hexergrundausbildung bei Geralt und den anderen Hexern in ihrer Jugend verdankt.
Ach ja, und ein paar kleinere magische Tricks kann sie auch noch ehr schlecht als recht, dank Yennefer (mit Magie Feuer machen, ect).
Allerdings würde es dabei dann wohl wirklich auf trail and error rauslaufen, weil sie nie eine umfassende magische Ausbildung hatte und diese magischen Spielereien, wie Magie im allgemeinen, nie wirklich geschafft hat kontrollieren zu lernen (bei vielen Versuchen hat sie u.a. mal eine Scheune unbeabsichtigt in Brand gesteckt).
Sie sollte als kleines Mädchen eigentlich auf die Aretuza Magierinnenschule, um den richtigen Umgang mit Magie zu lernen, kam da aber im Rahmen der Ereignisse nie an und hat daher nie gelernt wirklich mit Magie umgehen zu können, oder gar mehr als magische Taschenspielertricks wirken zu können.

Wenn man also nicht eine The Witcher 3 mäßige vollständig an den Haaren herbeigezogene "Langeweile-OP-Ciri" machen will ist Ciri in Sachen Charakterenwicklung wohl wirklich der denkbar schlechteste Hauptprotagonist welchen man nur nehmen könnte.

Vesemir wäre in der Tat eine gute Idee, wenn es wieder ein "Witcher" sein soll. Der ist vom Charakter sehr nahe an Geralt dran und er ist alt genug um in seiner Jugend große Abenteuer erlebt zu haben, von denen man in Büchern und bisherigen Spielen einfach wegen ihres Alters kaum etwas gehört hat.

Naja, groß die Welt verändert hat Vesemir auch nicht, um ein vielfaches weniger als Geralt. Sicher hat er in seiner Hexerjugend auch die eine oder andere abstruße Geschichte erlebt, was ja unter anderen in Hearts of Stone am Rande ein ganz kleines bisschen mit seiner Jugendliebe angerissen wird, aber am Ende halt dann nichts was wir in The Witcher 1 bis 3 nicht im Grunde schon alles mal mit Geralt erlebt haben.
Vesemir als Protagonist wäre also im Grunde nur eine etwas bodenhaftendere Kopie von Geralt, die sich wesentlich mehr an das "geht mich nichts an" Neutralitätsprinzip der Hexer gehalten hat und sich aufs Monster erschlagen konztrierte.
Das einzige wirklich größere politische Ereignis das Vesemir wohl in seinem Leben miterlebt hat war der politisch / religös motivierte Angriff auf die Hexerschulen, bei dem viele Hexer ums Leben kamen und durch welchen Kaer Moren zu der Ruine wurde wie man sie aus The Witcher 1 und 3 kennt.

Ich würde daher auch nicht sagen das Vesemir jetzt der deutlich bessere Charakter für ein neues Spiel wäre.

Damit dürfte er unter den etablierten Figuren eine der flexibelsten sein – Vernon Roche oder Zoltan wären zwar auch interessante Persönlichkeiten, dürften in der Vergangenheit aber kaum etwas großes erleben oder gar etwas in der Welt verändern, weil das sonst in den bisherigen Spielen hätte angesprochen werden müssen.

Zoltan hat zwar sicherlich einige Abenteuer erlebt und wäre sicher auch aus der Warte interessant das er als Anderling halt auch einem gewissen Grundrassismus ausgesetzt ist, wenn auch als Zwerg nicht so extrem wie die Elfen, aber auch Zoltan dürfte das Problem haben das er im Bezug auf Charakterentwicklung im Grunde keine Spielräume hat, da er halt nur etwas überdurchschnittlich mit einer Waffe umgehen kann, aber mehr auch nicht.

Was Vernon Roche angeht, er war Leiter des Themerischen Geheimdienstes / Spezialeinheit, da hörst du natürlich nicht davon wo er überall seine Finger im Spiel hatte.
Aber schon in The Witcher 2 wurde angeschnitten das er wohl in so einigen Konflikten und Progrommen gegen Elfen seine Finger im Spiel hatte, auch ist Roche ein sehr vielfältiger Charakter was seine Fähigkeiten angeht (Nahkampf, kann mit Bogen / Armbrust umgehen, beherrscht leise Vorgehensmehtoden, ect.).

Roche hätte sehr viel Potenzial, sowohl was seine Geschichte angeht, er scheint ja auch aus sehr bescheidenen wirtschaftlichen Verhältnissen zu stammen, was in einer Szene in Flotsam in The Witcher 2 duetlich wird, wo er im Bezug auf seine Herkunft sehr schnell in die Luft ging und zum anderen weil er als Leiter einer Spezialeinheit / Geheimdienstes durchaus an viele größeren Geschehnissen seinen Anteil gehabt haben wird.
Außerdem bietet er wie angesprochen halt auch das mMn. immer notwendige potenziell bei der Charakterentwicklung.

Anonsten könnte man natürlich auch irgend einen Magier thematisieren, wobei ich da vielleicht nicht unbedingt zu Yennefer oder Triss greifen würde, als mehr vielleicht zu einem etwas unbekannteren noname.
Oder man geht halt wirklich deutlich in der Zeit zurück und thematisiert einen großen Charakter wie Falka, die Anführerin von Falkas Rebellion, die sicher auch viel Potenzial in jeder Hinsicht bieten würde und mit ihrem Aufstand auch ein für die Witcherwelt geschichtliches Ereignis von großer Bedeutung bieten würde und somit eine gute recht frei interpretierbare Basis für eine heroische Geschichte. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:

LastManStanding

PCGH-Community-Veteran(in)
Ich würd ja lieber mehr Story von Triss Merigold sehen als Cirilla.
Während Gerald mit dicken Backen als Rentner zuhause gegen die Altersarmut kämpft, statt Vamiere Drachen und diverses. Könnte Triss halt unterwegs sein und die Sau rauslassen.
Ciri mach indes die nette belanglose Köngin und und rülpst und furz bei ihren Festessen rum. Ansonsten rumhängen im Thronsaal!
Ja so in etwa stell ich mir The Wichter 4 vor " The after Life" :ugly:

Was mich aber wirklich sehr interessiert hätte wäre die Welt der "Elfen" wo man über die verschieden Welten Tingeln musste. Das war sehr kurz, und hätte mir gut gefallen weiteren Story inhalt in diese Richtung zu spielen. Die Ganzen Ruinen und geheimen Orte im Laufe der Story haben mich schon etwas gefixt, mehr darüber wissen zu wollen in einem neuem Story verlauf.
 

PCGH_Torsten

Redaktion
Teammitglied
Würde man sich da mehr an die Vorlage der Bücher halten gäbe es bei Ciri nicht mal groß was freizuschalten, außer zwischen den Welten reisen zu können, sie kann da weder Teleportationsangriffe, noch sonstige kommische Blitzdingsangriffe.
Das einzige was sie neben dem Weltenreisen sonst noch kann ist für einen Menschen / Nichthexer auf einem sehr hohen Niveau mit dem Schwert kämpfen, was sie ihrer Hexergrundausbildung bei Geralt und den anderen Hexern in ihrer Jugend verdankt.
Ach ja, und ein paar kleinere magische Tricks kann sie auch noch ehr schlecht als recht, dank Yennefer (mit Magie Feuer machen, ect).
Allerdings würde es dabei dann wohl wirklich auf trail and error rauslaufen, weil sie nie eine umfassende magische Ausbildung hatte und diese magischen Spielereien, wie Magie im allgemeinen, nie wirklich geschafft hat kontrollieren zu lernen (bei vielen Versuchen hat sie u.a. mal eine Scheune unbeabsichtigt in Brand gesteckt).
Sie sollte als kleines Mädchen eigentlich auf die Aretuza Magierinnenschule, um den richtigen Umgang mit Magie zu lernen, kam da aber im Rahmen der Ereignisse nie an und hat daher nie gelernt wirklich mit Magie umgehen zu können, oder gar mehr als magische Taschenspielertricks wirken zu können.

Wenn man also nicht eine The Witcher 3 mäßige vollständig an den Haaren herbeigezogene "Langeweile-OP-Ciri" machen will ist Ciri in Sachen Charakterenwicklung wohl wirklich der denkbar schlechteste Hauptprotagonist welchen man nur nehmen könnte.



Naja, groß die Welt verändert hat Vesemir auch nicht, um ein vielfaches weniger als Geralt. Sicher hat er in seiner Hexerjugend auch die eine oder andere abstruße Geschichte erlebt, was ja unter anderen in Hearts of Stone am Rande ein ganz kleines bisschen mit seiner Jugendliebe angerissen wird, aber am Ende halt dann nichts was wir in The Witcher 1 bis 3 nicht im Grunde schon alles mal mit Geralt erlebt haben.
Vesemir als Protagonist wäre also im Grunde nur eine etwas bodenhaftendere Kopie von Geralt, die sich wesentlich mehr an das "geht mich nichts an" Neutralitätsprinzip der Hexer gehalten hat und sich aufs Monster erschlagen konztrierte.
Das einzige wirklich größere politische Ereignis das Vesemir wohl in seinem Leben miterlebt hat war der politisch / religös motivierte Angriff auf die Hexerschulen, bei dem viele Hexer ums Leben kamen und durch welchen Kaer Moren zu der Ruine wurde wie man sie aus The Witcher 1 und 3 kennt.

Ich würde daher auch nicht sagen das Vesemir jetzt der deutlich bessere Charakter für ein neues Spiel wäre.



Zoltan hat zwar sicherlich einige Abenteuer erlebt und wäre sicher auch aus der Warte interessant das er als Anderling halt auch einem gewissen Grundrassismus ausgesetzt ist, wenn auch als Zwerg nicht so extrem wie die Elfen, aber auch Zoltan dürfte das Problem haben das er im Bezug auf Charakterentwicklung im Grunde keine Spielräume hat, da er halt nur etwas überdurchschnittlich mit einer Waffe umgehen kann, aber mehr auch nicht.

Was Vernon Roche angeht, er war Leiter des Themerischen Geheimdienstes / Spezialeinheit, da hörst du natürlich nicht davon wo er überall seine Finger im Spiel hatte.
Aber schon in The Witcher 2 wurde angeschnitten das er wohl in so einigen Konflikten und Progrommen gegen Elfen seine Finger im Spiel hatte, auch ist Roche ein sehr vielfältiger Charakter was seine Fähigkeiten angeht (Nahkampf, kann mit Bogen / Armbrust umgehen, beherrscht leise Vorgehensmehtoden, ect.).

Roche hätte sehr viel Potenzial, sowohl was seine Geschichte angeht, er scheint ja auch aus sehr bescheidenen wirtschaftlichen Verhältnissen zu stammen, was in einer Szene in Flotsam in The Witcher 2 duetlich wird, wo er im Bezug auf seine Herkunft sehr schnell in die Luft ging und zum anderen weil er als Leiter einer Spezialeinheit / Geheimdienstes durchaus an viele größeren Geschehnissen seinen Anteil gehabt haben wird.
Außerdem bietet er wie angesprochen halt auch das mMn. immer notwendige potenziell bei der Charakterentwicklung.

Anonsten könnte man natürlich auch irgend einen Magier thematisieren, wobei ich da vielleicht nicht unbedingt zu Yennefer oder Triss greifen würde, als mehr vielleicht zu einem etwas unbekannteren noname.
Oder man geht halt wirklich deutlich in der Zeit zurück und thematisiert einen großen Charakter wie Falka, die Anführerin von Falkas Rebellion, die sicher auch viel Potenzial in jeder Hinsicht bieten würde und mit ihrem Aufstand auch ein für die Witcherwelt geschichtliches Ereignis von großer Bedeutung bieten würde und somit eine gute recht frei interpretierbare Basis für eine heroische Geschichte. ;)

Vesemir würde sicherlich nicht viel neues ins Spielprinzip bringen, aber genau da haben sich auch schon viele "Teil 4" böse in die Nesseln gesetzt: Die Fans wollen mehr vom Gleichen. Und Vesemir darf zwar nichts erleben, was die Balance zwischen den großen Reichen auf Jahrzehnte verändert hätte, aber hier oder da mal ein kleines Fürstentum retten, ein paar epische Monster bekämpfen, Stammesfehden beilegen – 95 Prozent dessen, was Geralt während Witcher 3 in Vehlen oder gar auf Skellige gemacht hat, wäre auch mit Vesemir möglich. Und man könnte, falls das in den Büchern die ich noch nicht kenne nicht thematisiert wird, ihn auch in Konflikt mit anderen Witcher-Schulen geraten lassen, was viel Raum für Intriegen bietet.

Roches Agentenvergangenheit dagegen wäre eben eine radikale Veränderung des Spielprinzips. Wenn der Hauptcharakter bei jeder großen Tat unbemerkt bleiben muss, dann wird das definitiv kein Witcher, sondern eher ein neues Thief. Auch gegen die Magierinnen habe ich aus diesem Grund Vorbehalte – da käme dann wirklich "Witch" statt "Witcher" bei raus, wenn auch vielleicht ein gutes Spiel. (Balancing ist für Charaktere, die kurzfristig ganze Armeen zurückschlagen können, dann aber zwei Wochen Pause machen, etwas tricky.)
 
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