Tesla: Mehr Kameras und Sensoren für autonomen Fahrmodus

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Aller Kritik am Autopiloten zum Trotz will Tesla sein ehrgeiziges Ziel erweitern und plant nun den Einbau von Kameras und Sensoren in die Modelle, die später autonom fahren sollen. Die Software dafür hat man noch nicht und will sie nachreichen.

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AW: Tesla: Mehr Kameras und Sensoren für autonomen Fahrmodus

Im Grundsatz kann ich den Ansatz nur begrüßen. Damit denkt man schon mal deutlich weiter als das übliche "was die HW verbockt hat soll die SW lösen" vieler anderer Hersteller.
Allerdings glaube ich auch dass man sich noch wundern wird wie lange das "SW-Update" noch auf sich warten lässt.
 
AW: Tesla: Mehr Kameras und Sensoren für autonomen Fahrmodus

Das Problem ist einfach, dass es in Deutschland recht schwer ist autonom zu fahren. Ich hab gelesen, dass die Kamera oder der Sensor nur 50m nach hinten schauen können. Das ist für die Autobahn zu wenig.
 
AW: Tesla: Mehr Kameras und Sensoren für autonomen Fahrmodus

Das Problem ist einfach, dass es in Deutschland recht schwer ist autonom zu fahren. Ich hab gelesen, dass die Kamera oder der Sensor nur 50m nach hinten schauen können. Das ist für die Autobahn zu wenig.

Gerade eben... Ich meine es ist schon ziemlich gut aber man hat leider nicht alle begebenheiten bedacht...
Gerade hier wo wir in deutschland keine Geschwindigkeitsbegrenzungen haben oder was passiert wenn neue Auto formen auf den Markt kommen, die die systeme erst nicht erkennen?
Autonomes fahren wird noch relativ lange dauern...
 
AW: Tesla: Mehr Kameras und Sensoren für autonomen Fahrmodus

Mir gefällt diese Entwicklung gar nicht.
Ich will selber fahren. Wenn ich mich fahren lassen will/muß kann ich ja auf Bus/Bahn/Taxi wechseln.

P.S. freue mich auf meinen "altmodischen" M4 (Benzin Motor, selber fahren).
 
AW: Tesla: Mehr Kameras und Sensoren für autonomen Fahrmodus

Ich prophezeie:hail:..... Tesla baut genau mit diesen zusätzlichen Sensoren trotzdem wieder Unfälle, genau wie die ganzen anderen autonomen Fahrzeuge namhafter Hersteller.Es gibt im Strassenverkehr immer wieder Komplikation und Situationen die nicht vorhersehbar sind und das System an seine Grenzen bringen wird. Unfälle sind das Resultat!!!
Ausserdem ist selbst fahren viiiiiiiieeeeeeel schöner:P
 
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Das Problem ist einfach, dass es in Deutschland recht schwer ist autonom zu fahren. Ich hab gelesen, dass die Kamera oder der Sensor nur 50m nach hinten schauen können. Das ist für die Autobahn zu wenig.

Das stimmt so nicht, der bisherige Tesla hat nach vorn einen sehr billigen Radar verbaut sowie eine Kamera. Die sonstigen Sensoren sind nur normale Ultraschallsensoren mit 5m Reichweite.
Jede S-Klasse und viele andere Oberklasse Fahrzeuge sind da schon hochwertiger ausgestattet. Allerdings ist es absolut beeindruckend wie viel autonomes Fahren Tesla mit der schlechten Hardware raus zaubert!

Bis zu dem Unfall hat Tesla allerdings auch die Kamera als Hauptvorgabe verwendet (kann Radar-Überstimmen) --> Dadurch lies sich das genial umsetzen. Andere Hersteller trauen sich den Autopilot so nicht auf den Markt zu bringen und verwenden aus Sicherheitsgründen den Radar als Hauptvorgabe. Nach dem Unfall-Debakel ist Tesla nun aber auch umgeschwenkt und die Autopilot ist deutlich schlechter geworden.

Normales autonomes Fahren wird in wenigen Jahren schon möglich sein. Aktuell fährt der Tesla z.B. noch auf jede Verkehrinsel voll drauf (bin Test-Ingenieur bei Conti, Marktführer, Radar) oder ab und zu auch voll in den Gegenverkehr. Letztens bei einer Testfahr haben ein paar Kollegen so schon einen Satz Felgen zerstört ^^.. Problematisch werden aber Sondersituationen: Glatteis, Herbstlaub, Öl, Kreisverkehr/Kreuzungen,Transporte mit Überlänge (rotes Fähnchen).... Diese Dinge werden noch ewig brauchen bis die Voll-Autonom gelöst sind (>10/15Jahre).
 
AW: Tesla: Mehr Kameras und Sensoren für autonomen Fahrmodus

Die Amis haben halt den Vorteil, dass sie Rollende Beta Versionen rausbringen dürfen. Was soll schon großartig passieren. Wäre es VW, MB oder Toyota gewesen, die diesen Unfall gehabt hätten. Dann wären diese von den Amis wohl totgeklagt wurden. So kann man schön doppelzüngig reden. Der eine Vorsatz wird mit Milliarden bestraft und der andere unter den Teppich gekehrt.
 
AW: Tesla: Mehr Kameras und Sensoren für autonomen Fahrmodus

Ich prophezeie:hail:..... Tesla baut genau mit diesen zusätzlichen Sensoren trotzdem wieder Unfälle, genau wie die ganzen anderen autonomen Fahrzeuge namhafter Hersteller.Es gibt im Strassenverkehr immer wieder Komplikation und Situationen die nicht vorhersehbar sind und das System an seine Grenzen bringen wird. Unfälle sind das Resultat!!!
Ausserdem ist selbst fahren viiiiiiiieeeeeeel schöner:P

"Vorhersehen" ist kein Problem. Mit Ausnahme des klischeehaften "Ball rollt auf die Straße, Kind folg"-Falls (den man relativ leicht manuell berücksichtigen könnte, in dem man die Geschwindigkeit bei allen plötzlich in die Fahrbahn eindringenden Hindernissen drosselt), denken die meisten Autofahrer ja auch nicht voraus. Die gedankliche Verbindung von "der auf der rechten Spur fährt ca. 120 und hat nicht mehr weit bis zum nächsten LKW" zu "der möchte bald ausscheren und vielleicht sollte ich jetzt nicht mit 130 neben ihn ziehn und dann auf 121 abbremsen" überfordert nach meiner Erfahrung den deutschen Autofahrer schon. Viel wichtiger ist somit Reaktion auf nicht vorhersehbare Situationen - und da sind Computer einfach wesentlich schneller.

DAS große Hindernis für autonomes Fahren ist aber bis auf weiteres überhaupt erst einmal irgend eine Situation zu erkennen. Die aktuellen Systeme sind ja schon stolz drauf, dass sie bei bestem Wetter erkennen können, wo die Spuren auf der Straße sind und ob sich da ein knapp zwei Meter breites, 1,5 m hohes Objekt drauf befindet. Ein Autofahrer dagegen reagiert auf Objekte, die nicht mal 10 x 10 cm groß sind, ließt Verkehrsschilder, bewertet nebenbei den Fahrbahnzustand und das alles auch bei Schneefall.
Wenn das erste autonome Auto eine Rallymeisterschaft gewinnt, dann sind die Dinger vielleicht reif für deutsche Straßen. Bis dahin kann man ja weiter zählen, wie viele Kilometer man auf schnurgeraden Highways unter kalifornischer Sonne genauso schnell gefahren ist, wie alle anderen Verkehrsteilnehmer vor und hinter einem für dutzende Meilen...
 
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