News SteamOS 3.8 marschiert in Richtung der Gaming-PCs

Ich finds gut, aber Steam OS ist halt immer noch höchstens Beta. Hab mir schon sehr oft gedacht das ich bald Windows aufm Steam Deck installiere, weils einfach ständig kompatibilitäts Probleme mit Steam OS/Linux gibt. Gibt immer noch viele Spiele welche überhaupt nicht starten und nach 10 Min Recherche und Proton Spielereien, fliegt die Flinte ins Korn.
Dann ist Linux/der Desktop Mode aufm Deck der übelste Graus, dass ist wohl das beschissenste unübersichtlichste OS überhaupt, da Verzeichnisse zu suchen 🤢 da ist selbst Mac OS ein Traum gegen.

Möcht ich mir ehrlich gesagt so nicht aufm PC installieren.
 
Sorry aber SteamOS ist nicht besser als Windows.
Man begibt sich von einem Monopolisten (Microsoft) zum anderen (Valve). Kein guter Tausch.
Ich persönlich kaufe schon lange keine Spiele mehr auf Steam, somit hätte ich keinerlei Vorteile.
Man benötigt eine freie Linux Alternative, die alle benötigten Programm und Treiber bereits enthält und einfach zu bedienen ist.
Leider ist aktuell genau das Gegenteil der Fall. Linux typisch muss man noch immer zig Foren durchkramen um etwas zum Laufen zu bringen. Und der Terminal ist nach wie vor Standard Tool, dass man sehr oft benötigt.
Das ist so nicht ganz richtig. Man begibt sich von einem Monopolisten (Microsoft) zu einem offenen Open-Source Betriebssystem (Linux), das von Valve maintained wird. Es ist immer noch Linux, da ist nix mit Monopol.

Ich nutze nun seit einiger Zeit Nobara als Hauptbetriebssystem und musste das Terminal noch nicht einmal anfassen. Höchstens aus Bequemlichkeit, weil ich ich immer noch finde, dass einige Sachen übers Terminal einfach leichter gehen. Das ist deswegen nicht komplizierter, sondern eben nur anders. Auch unter Windows gibt es genug Dinge, die erstmal korrekt konfiguriert werden wollen und etwas Recherche benötigen. Der Großteil ist halt mit Windows groß geworden und empfindet es als "normal".

Alles, was ich zocke und nutze, läuft größtenteils problemlos auf Linux via Steam und Lutris. Abgesehen von ein paar Kleinigkeiten, für das ich immer noch ein Dual-Boot mit Windows habe (auf unterschiedlichen SSDs).

Am Ende ist es für mich ein Abwägen: Usability vs. Freiheit. Linux fühlt sich da für mich einfach besser an, weil ich weiß, dass ich nicht ausspioniert werde und die volle Kontrolle über mein Betriebssystem habe. Dafür nehme ich gerne ein paar Stolpersteine in Kauf.
 
Sehr gute Nachricht. Damit werde ich mein Ubuntu ersetzen, was momentan die Basis für mein Linux-Zocken ist. Das läuft eh schon sehr rund und mit SteamOS sind wahrscheinlich noch ein paar Ecken und Kanten weg.
 
Und was tun solche Menschen bei Windows?
PC an und läuft nämlich nicht. Noch eher klingt das nach macOS, aber nicht nach Windows.
Windows ist im Vergleich zu den meisten Linux Distributionen Plug & Play, gerade wenn es um Dinge wie 3D-Anwendungen geht. In den meisten Fällen installiert Windows Update schon die richtigen (wenn auch etwas älteren Grafiktreiber) und sonst muss man nicht viel machen.
Kann man auf SteamOS auch andere Launcher installieren?
Ja. Sind halt nicht so gut integriert.
Sorry aber SteamOS ist nicht besser als Windows.
Man begibt sich von einem Monopolisten (Microsoft) zum anderen (Valve). Kein guter Tausch.
Ich persönlich kaufe schon lange keine Spiele mehr auf Steam, somit hätte ich keinerlei Vorteile.
Man benötigt eine freie Linux Alternative, die alle benötigten Programm und Treiber bereits enthält und einfach zu bedienen ist.
Leider ist aktuell genau das Gegenteil der Fall. Linux typisch muss man noch immer zig Foren durchkramen um etwas zum Laufen zu bringen. Und der Terminal ist nach wie vor Standard Tool, dass man sehr oft benötigt.
In puncto Unabhängigkeit von großen Unternehmen mag SteamOS nicht besser sein, aber immerhin nervt es nicht permanent. Von daher sehe ich es schon als plus. Und zwei große Unternehmen zwischen denen man wählen kann ist besser als nur eines.

Was du forderst ist schlicht unrealistisch.
 
Obwohl viele Windows-Anwender sehr viel Zeit vor dem PC sitzen schaffen es die meisten nicht mal Windows vernünftig zu bedienen. Das ist meine eigene Beobachtung. Der Grund liegt darin, dass sie selbst das Windows schon nicht ansatzweise verstehen und Microsoft ihnen glücklicherweise (fast) alles abnimmt, ob nun mit Erfolg oder nicht.
wie so'ne vogelmama die alles vorkaut, wieder hochwürgt und dann dem küken in den rachen reiert. da muss man halt schlucken was kommt.....mmmmhhh lecker.

ich steh mehr auf die freiheit mein essen selbst zu zubereiten. auch wenn es manchmal schief geht und ich von vorne anfangen muss. selbstgemacht schmeckt halt einfach besser....
 
Ich glaube nicht, dass SteamOS Windows jemals komplett ersetzen kann, vor allem für die meisten Nutzer. Valve verbessert zwar ständig SteamOS und Proton, um Windows-Spiele lauffähig zu machen, aber es gibt immer noch viele Probleme.
Ein großes Hindernis sind Anti-Cheat-Systeme wie Easy Anti-Cheat oder BattlEye, die oft nicht mit Linux funktionieren. Dadurch kann man viele Multiplayer-Spiele nicht spielen. Auch Treiber sind ein Problem: Unter Windows läuft Hardware meist problemlos, während es unter Linux oft zu Schwierigkeiten kommt oder gar keine offiziellen Treiber existieren.
Ein weiteres Thema sind Programme wie Adobe Photoshop oder Premiere Pro, die nicht für Linux verfügbar sind. Zwar gibt es Alternativen oder Emulationslösungen wie Wine oder Proton, aber die funktionieren nicht immer perfekt.
SteamOS ist eine spannende Option, besonders für Geräte wie das Steam Deck. Aber als echter Ersatz für Windows ist es noch nicht weit genug entwickelt.
 
Wie ich das verstanden habe, ist es ja eine Linux Plattform, die von Valve zur Verfügung gestellt wird, wenn das Ding ohne Probleme laufen wird, wo von ich stark ausgehe, dann brauche ich diese dümmliche gamebar nicht mehr und die ganzen Windoff Updates, die immer wieder einige Prozente Leistung in Spielen kosten, sollten dann auch der Vergangenheit angehören finde ich gut.
 
Solange NVidia nicht bei den Treibern aufholt, ist egal welche Distro für die meisten Gamer ohne AMD GPU ein Nachteil. Da wird Valve auch nichts dran ändern.
Ja NVidia läuft unter Linux, aber viel schlechter als unter Win 10/11.

Selbst AMD bietet unter Linux AFMF nicht an. Also gibt es bei Linux noch sehr viel zu tun bevor man es als Alternative für alle Gamer sehen kann. Betonung liegt auf alle.
 
Windows ist im Vergleich zu den meisten Linux Distributionen Plug & Play, gerade wenn es um Dinge wie 3D-Anwendungen geht. In den meisten Fällen installiert Windows Update schon die richtigen (wenn auch etwas älteren Grafiktreiber) und sonst muss man nicht viel machen.
Witzig, ich hätte genau dasselbe Thema, 3D Anwendungen, als Gegenbeispiel angeführt.
In den meisten Fällen heissts nämlich Linux installieren, Steam installieren, ab dafür.
Noch nichtmal Treiber installieren ist nötig 😉
(Wohingegen moderne Grafikkarten mit irgendeinem Windows Update Treiber mir schon fragwürdig erscheinen, habs nie getestet aber bei all den Day One Treibern für bestimmte Spiele. Würde mich aber auch nicht überraschen wenn die meisten Treiberupdates nur kommen um News zu produzieren.)
 
Jeder Gamer hat Steam installiert und im Autostart. Steam OS könnte Millionen neue Gamer auf Linux bringen. Weil es nur wie ein weiteres, wenn auch großes Update auf dem Spiele PC empfunden wird. Vielen wird vermutlich gar nicht bewusst, das sie damit auf Arch Linux sind und Microsoft hinter sich gelassen haben.

Klar, Wunschdenken. Aber das war mein erster Gedanke. :D
 
Witzig, ich hätte genau dasselbe Thema, 3D Anwendungen, als Gegenbeispiel angeführt.
In den meisten Fällen heissts nämlich Linux installieren, Steam installieren, ab dafür.
Noch nichtmal Treiber installieren ist nötig 😉
(Wohingegen moderne Grafikkarten mit irgendeinem Windows Update Treiber mir schon fragwürdig erscheinen, habs nie getestet aber bei all den Day One Treibern für bestimmte Spiele. Würde mich aber auch nicht überraschen wenn die meisten Treiberupdates nur kommen um News zu produzieren.)
Theoretisch hast du recht.

Praktisch funktioniert WINE/Proton eben doch nicht so reibungslos wie ein natives Windows oder der Cheatschutz erlaubt einem nicht mal das Spiel zu starten. Generell scheint mir Linux per default deutlich zugenagelter als Windows, was ja auch ok ist, aber man muss halt wissen wie man im Zweifel die Zügel lockert.

Wer bei Windows nicht jedes "Game-Ready" Update mitnimmt, sondern einfach nur die halbwegs aktuellen stabilen Versionen, hat meiner Meinung nach deutlich weniger Arbeit als auf einem Linux Gerät.
 
Theoretisch hast du recht.

Praktisch funktioniert WINE/Proton eben doch nicht so reibungslos wie ein natives Windows oder der Cheatschutz erlaubt einem nicht mal das Spiel zu starten.
Naja, mit grob geschätzt 30 Spielen aus meiner Bibliothek die ich seit dem Jahr Linux gespielt hab eben doch. Ganz praktisch. Und das Thema Anti-Cheat betrifft halt nur einen Bruchteil eines Bruchteils aller Spiele. Nämlich Online Games die Anti Cheat haben und dieses nicht kompatibel ist.
Im Übrigen gibts auch Games die wegen dem AntiCheat eigentlich nicht laufen sollten, es aber tun. Fall Guys zum Beispiel läuft auf meinem KDE neon und auf PopOS bei meiner Freundin ootb. Laut Internet gehts gar nicht.
NMS, Valheim, Civ, Eu4, Stellaris, Rocket League, Green Hell, Palworld, Speedrunners... Läuft einfach. Ehrlich gesagt ist mir nur ein Spiel begegnet, das partout nicht wollte: Swat 3. Nun ja, die Lösung war ungewöhnlich aber einfach: Swat 4 für 2€ holen, das läuft nämlich, auch Online.

Bei Windows hatte ich kein Jahr, in dem nicht irgendein Spiel rumgezickt hat.
Das soll gar nicht für Linux oder gegen Windows sprechen, das kann man halten wie man mag. Nur die Probleme von denen man liest in einen Kontext setzen. Dieser Kontext ist Windows, das absolut nicht Plug and Play für alle Spiele ist, ebensowenig wie Linux. Nur nehmen sich beide nix, was die Menge an "Gefummel" für einige Spiele betrifft.
Generell scheint mir Linux per default deutlich zugenagelter als Windows, was ja auch ok ist, aber man muss halt wissen wie man im Zweifel die Zügel lockert.
Was auch immer ich mir unter zugenagelt vorstelle, es kommt nicht hin. In keinem Sinn der mir in den Sinn kommt ist Windows offener als Linux.
Wer bei Windows nicht jedes "Game-Ready" Update mitnimmt, sondern einfach nur die halbwegs aktuellen stabilen Versionen, hat meiner Meinung nach deutlich weniger Arbeit als auf einem Linux Gerät.
Deiner Meinung nach, ja. Meiner Erfahrung nach nimmt es sich einfach nix.
 
Naja, mit grob geschätzt 30 Spielen aus meiner Bibliothek die ich seit dem Jahr Linux gespielt hab eben doch. Ganz praktisch. Und das Thema Anti-Cheat betrifft halt nur einen Bruchteil eines Bruchteils aller Spiele. Nämlich Online Games die Anti Cheat haben und dieses nicht kompatibel ist.
...die halt aber auch einen guten Teil der Spieler darstellen.
Was auch immer ich mir unter zugenagelt vorstelle, es kommt nicht hin. In keinem Sinn der mir in den Sinn kommt ist Windows offener als Linux.
Es ist nicht zugenagelter im Sinne von von der Firma zugesperrt, aber die Default Settings sind halt deutlich restriktiver. Beispiel: Ich habe neulich eine Workstation von Windows zu Linux migriert, auf der hauptsächlich Docker und VS Code liefen. Und die Maschine ist headless, sprich per Remote Desktop (bzw. XRDP) zu bedienen.

Auf Windows ist das alles Plug-and-Play, denn das Admin Konzept von Windows ist eher Vibes als ernstzunehmender Schutz. Auf Linux musste ich manuell Ports in der Firewall öffnen (für Docker, VS-Code und XRDP) und dann die nicht-root user zu den entsprechenden Gruppen dazufügen damit VS Code mit Docker reden kann.

Kein Drama, aber man muss es halt wissen, und im Zweifel die Kommandozeile anfassen.
Deiner Meinung nach, ja. Meiner Erfahrung nach nimmt es sich einfach nix.
Ok. Dann ändere ich meine Aussage zu "meiner Erfahrung" nach ist der Admin Aufwand für Ottonormalverbraucher auf Linux bis dato höher.
 
...die halt aber auch einen guten Teil der Spieler darstellen.

Es ist nicht zugenagelter im Sinne von von der Firma zugesperrt, aber die Default Settings sind halt deutlich restriktiver. Beispiel: Ich habe neulich eine Workstation von Windows zu Linux migriert, auf der hauptsächlich Docker und VS Code liefen. Und die Maschine ist headless, sprich per Remote Desktop (bzw. XRDP) zu bedienen.

Auf Windows ist das alles Plug-and-Play, denn das Admin Konzept von Windows ist eher Vibes als ernstzunehmender Schutz.
Verstehe ws du meinst. Gut gesagt. Weshalb auch kaum jemand ernsthaft grosse Systeme oder Netzwerke auf Windows basieren lässt. Aber ja, man opfert Komfort und erhält Kontrolle, ist halt ein andere Ansatz.
Auf Linux musste ich manuell Ports in der Firewall öffnen (für Docker, VS-Code und XRDP) und dann die nicht-root user zu den entsprechenden Gruppen dazufügen damit VS Code mit Docker reden kann.

Kein Drama, aber man muss es halt wissen, und im Zweifel die Kommandozeile anfassen.
Klar. Aber wer Workstations migriert freut sich eher(!) über ein per Default geschlossenes System. Denn bei Windows ist es oft mehr Arbeit alles zu zu machen was nicht offen sein soll als andersherum bei Linux. Natürlich nur tendenziell. Für den hier:
Ok. Dann ändere ich meine Aussage zu "meiner Erfahrung" nach ist der Admin Aufwand für Ottonormalverbraucher auf Linux bis dato höher.
spielt all das aber keine Rolle. Der muss keine Ports öffnen, Workstations migrieren oder Remote auf sein System zugreifen.

Der "Admin Aufwand" ist doch für Ottonormalverbrsucher so oder so gleich Null. Bei Problemen werden ITler geholt.
 
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