Man kann alles vergleichen, es ist halt eben recht sinnlos. So, wie ein Motorboot, mit einem Auto. Wer die Nintendoexklusivspiele zocken will, der nimmt eine Switch 2, wer seine PC Spiele auch unterwegs zocken will, der nimmt das Steamdeck, auch wenn es weniger Leistungsfähig ist. Wer die Multiplattformtitel, in der besten Qualität zocken will, der nimmt am besten einen vollwertigen PC. Bis die Handhelds die Leistung einer RTX 5090 erreichen, dürften wohl noch etwa 10-20 Jahre vergehen.
80€ für ein 8 Jahre altes Spiel sind komplett überzogen. Vor allem wenn man es mit anderen Spielen und den Produktionskosten vergleicht.
Als ob die Produktionskosten da eine Rolle spielen. Nintendo nimmt halt eben generell relativ viel. Ich kaufe mir die Spiele immer danach, ob sie mir das wert sind und da muß man bei Zelda einfach sagen: das ist es nach 8 Jahren immer noch.
Die Switch 2 und das ganze Ecosystem ist darauf ausgelegt Leute abzuzocken.
Genau wie Steam, die nehmen z.B. 30% vom Spiel, statt 12%, wie EPIC.
Am Ende bleibt es dabei: ich kaufe mir das Zeug, wenn es das wert ist. Schnäppchen, im Sinne von 5€, für ein absolut irre gutes Spiel, wird man bei Nintendo leider weniger bis garnicht machen können.
Generell sind Preise relativ, denn für Reiche sind das alles Peanuts. Die Masse der Menschheit ist aber eben nicht reich. Letzten Endes wird der Markt es zeigen, ob die Massen die neuen Preise annehmen.
Ehrlich gesagt: wer bei 80€ am Hungertuch nagt, der sollte sich auch für 60€ keine Spiele kaufen, da ist anderes meist wichtiger. Insgesamt haben sie die Preise um 20€ erhöht. Was wirklich ärgerlich ist, sind die zusätzlichen 10€, mit denen sie die physischen Versionen vom Markt verdrängen wollen. Das könnte sogar klappen und ich wette, dass man bei MS und Sony diese "geniale" Idee gerne kopiert.
Man kann nicht einfach ein physisches Spiel kaufen und sicher gehen, dass es wirklich ohne weiteres in 30+ Jahren spielbar sein wird, wie es bei den alten Konsolen, aber auch PC (außer die Disketten wurden schlecht gelagert) der Fall ist. Man muss sehr genau hinschauen, was man heutzutage wirklich erwirbt.
Die Zeit ist eigentlich seit der PS4 und X-Box One quasi zu Ende. Ja, man bekommt die Spiele meist noch zum laufen, aber wichtige Dinge fehlen, wenn man sie nicht schon installiert hat. Am PC ist die Zeit mit Steam zu Ende gegangen, nur GoG hält die Fahne hoch.
Traurig, aber es ist so.
Die verbrachte Spielzeit hat aber nur bedingt was mit dem Preis eines Spiels zu tun. Wenn man danach geht, haben viele eine Vielfaches mit Minecraft, Stardew Valley usw. verbracht und die haben einen Bruchteil gekostet.
Die wirklich Bemessungsgrundlage ist der Spaß, den man damit hatte. Die Spielzeit ist eines davon und wenn man es runterbricht, dann hat auch ein Europa Universalis IV, mit all seinen DLCs, ein gutes P/L, obwohl das ganze knapp 400€ gekostet hat. Dafür hat man als Stratege ein komplettes Jahrzehnt beste Unterhaltung bekommen.
80 EUR für ein neues Spiel ist auch noch was anderes als 80 für ein 8 Jahre altes.
Ich würde lieber 100€, für ein geniales Spiel zahlen, auch wenn es 20 Jahre alt ist, als 10€ für aktuellen Müll.
Bei Zelda muß ja niemand kaufen und kann sich auf die Titel stürzen, die gerade frisch erschienen sind.
Seit 1997 (Bundesliga Manager) sollte man wissen das man keine Spiele vorbestellt.
Kann man schon machen, man sollte den Müll nur konsequent zurückgeben. Wobei ich hier nicht von Designentscheidungen rede, sondern von substanziellen Mängeln.
Schade, dass Nintendo mein Geld nicht möchte. Zum Glück ist es in Deutschland völlig legal, sich aus seiner Switch das Bios rauszuziehen und sich von seinen Games die ISOs anzufertigen.
Nein, ist es nicht, da das ganze wohl als Teil des Kopierschutzes gesehen wird, den man nicht umgehen darf. Aber in der Schweiz darf man es, sogar das ISO aus dem Internet zu ziehen ist da erlaubt (wenn sie es nicht geändert haben).