Steam Deck könnte laut Gabe Newell ähnlich einflussreich werden wie das iPhone

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Valves Präsident Gabe Newell zeigt sich extrem überzeugt von der neuen Steam-Deck-Konsole und glaubt, dass die Hardware ähnlich bedeutsam werden könnte wie Apples iPhone. Er betonte in einem Interview, dass PC-Spieler sich schon immer die Möglichkeit gewünscht hätten, ihre Lieblingstitel unterwegs zocken zu können - und genau das biete Steam Deck jetzt endlich.

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Jetzt muss nur noch XeSS-->DP4a rel. zügig implementiert werden.
Könnte mir bei den niedrigen Resis da noch nen qualitativen Fortschritt ggü. RSR vorstellen.
 
Also mich holt kein Hersteller mit einem Handheld hinter'm Ofen hervor, erst recht dann nicht, wenn es um PC Spiele geht. Warum? Weil ich nur Spiele spiele, die auf präzise Maus & Tastatur Eingaben setzen, gute Grafik haben (vor allem auf 'nem großen Monitor) und in der Regel Multiplayer Titel sind.

Ich werde mir keinen 80 € oder whatever Vertrag im rückständigen Deutschland holen, um kein Datenlimit zu haben. Wenn ich nicht am Rechner sitze, interagiere ich in der Regel mit Menschen und verspüre keine Lust, auch dann noch in ein Display zu glotzen. Unterwegs möchte ich keinesfalls so ein riesiges Ding mit mir herumtragen. Zudem habe ich einen PKW und fahre keine Öffis (weil die einfach viel zu teuer, viel zu selten und viel zu langsam sind in meiner Gegend), dadurch kann ich also auch nicht "unterwegs" spielen. Wo soll man denn unterwegs mit einem so stark beschnittenen Spielerlebnis "zocken"? Wenn ich nicht zu Hause bin, dann bin ich entweder im Büro, beim Einkaufen oder bei Freunden / Familie oder im Urlaub in einer Gegend, wo ich mir gerne die Landschaften anschaue.

Ich weiß, es gibt genügend Leute die neben 4h PC auch noch 2h unterwegs jeden Tag spielen würden, z.B. auf dem Weg zur Arbeit im Zug sitzend. Ich möchte damit nur sagen, dass ich persönlich keinesfalls daran glaube, dass so etwas wie ein Steam Deck (Zielgruppe: Dauerdaddler, die jede freie Minute in ein Spiel investieren möchten statt in andere Aktivitäten, selbst mit sehr starken Kompromissen) eine Bedeutung erlangen könnte wie ein Smartphone (Zielgruppe: Fast jeder, für Kontaktaufnahme, kurzes Nachschlagen von Öffnungszeiten, im Internet, Navigation...).

Sorry, das ist einfach übertrieben.
 
Ich hoffe einfach, dass Valve nicht nach ein paar Monaten das Interesse an dem Gerät verliert und es danach, ähnlich wie die meiste andere Valve-Hardware, sang- und klanglos verschwinden lässt.

Manchmal frag ich mich bei Gabe Newell was der morgens ins Müsli schüttet...
 
Je höher man Erwartungen schürt, desto tiefer der Fall.
Also warten wir es mal ab. Das iPhone war wirklich was neues, PC-Handhelds gibt es schon seit einigen Jahren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also mich holt kein Hersteller mit einem Handheld hinter'm Ofen hervor, erst recht dann nicht, wenn es um PC Spiele geht. Warum? Weil ich nur Spiele spiele, die auf präzise Maus & Tastatur Eingaben setzen, gute Grafik haben (vor allem auf 'nem großen Monitor) und in der Regel Multiplayer Titel sind.

Ich werde mir keinen 80 € oder whatever Vertrag im rückständigen Deutschland holen, um kein Datenlimit zu haben. Wenn ich nicht am Rechner sitze, interagiere ich in der Regel mit Menschen und verspüre keine Lust, auch dann noch in ein Display zu glotzen. Unterwegs möchte ich keinesfalls so ein riesiges Ding mit mir herumtragen. Zudem habe ich einen PKW und fahre keine Öffis (weil die einfach viel zu teuer, viel zu selten und viel zu langsam sind in meiner Gegend), dadurch kann ich also auch nicht "unterwegs" spielen. Wo soll man denn unterwegs mit einem so stark beschnittenen Spielerlebnis "zocken"? Wenn ich nicht zu Hause bin, dann bin ich entweder im Büro, beim Einkaufen oder bei Freunden / Familie oder im Urlaub in einer Gegend, wo ich mir gerne die Landschaften anschaue.

Ich weiß, es gibt genügend Leute die neben 4h PC auch noch 2h unterwegs jeden Tag spielen würden, z.B. auf dem Weg zur Arbeit im Zug sitzend. Ich möchte damit nur sagen, dass ich persönlich keinesfalls daran glaube, dass so etwas wie ein Steam Deck (Zielgruppe: Dauerdaddler, die jede freie Minute in ein Spiel investieren möchten statt in andere Aktivitäten, selbst mit sehr starken Kompromissen) eine Bedeutung erlangen könnte wie ein Smartphone (Zielgruppe: Fast jeder, für Kontaktaufnahme, kurzes Nachschlagen von Öffnungszeiten, im Internet, Navigation...).

Sorry, das ist einfach übertrieben.
Sehe ich ähnlich. Zudem gibt es auch noch andere Medien um der Welt zu entfliehen. Ich habe früher in den ÖPNVs Musik gehört oder ein Buch/Magazingelesen. :pcghrockt:

Wenn ich Spiele konsumiere dann so gut wie es geht. Am PC mit dem Eingabegerät meiner Wahl oder bequem von der Couch aus mit dem Controller. Dazu die Grafik so weit aufgedreht wie es die Hardware und die resultierende FPS zulassen. Unterwegs habe ich selten den Drang zu spielen und wenn dann reicht mir eine Runde Sudoku auf dem Telefon. Kleines Display minimale Grafikeinstellungen und, je nach Spiel, suboptimale Eingabemöglichkeiten reizen mich nicht.

Denen die ein Steam Deck haben wünsche ich viel Spaß und das Sie lange was davon haben!
 
Ich will das Ding nicht schlecht reden, aber meiner Meinung nach hat es keine Zukunft und wird floppen.

Theoretisch kann man ja auch einfach mit einem Controller auf einem Tablet oder Smartphone unterwegs schon PC Spiele zocken und das in einer besseren Qualität als es wahrscheinlich das Steam Deck bieten wird.
Man braucht dazu einfach nur den Xbox Gamepass Ultimate und streamt es dann, klar Nachteil ist halt die Voraussetzung "schnelles" Internet, aber ansonsten ist diese Methode dem Steam Deck in allen Bereichen jetzt schon überlegen.
Es ist leise und der Akku reicht auch viel länger.

Habe auch schon in Foren gelesen, dass sich viele mehr Leistung wünschen, aber da frage ich mich ob das bei dem Teil überhaupt möglich ist, weil die verbaute x86 Technik verursacht nun mal sehr viel Abwärme die abtransportiert werden muss, zudem wär der Akku dann wahrscheinlich nach 30 Minuten schon leer.

Für die Entwickler sehe Ich am Ende nur wieder mehr Arbeit, da es extra für da Steam Deck falls gewünscht angepasst werden muss.
 
Die Idee hinter dem Steam Deck ist ja ganz okay, ich bezweifle aber sehr stark, dass es abseits der Nerds irgendwen gibt der das kaufen möchte. Die Preise sind viel zu hoch im Vergleich zu Konkurrenz und die Kompatibilität aktuell noch ein graus. Ich denke Handheld gehört fest Nintendo mit angepassten Spielen. Wir denke ich nicht weiter entwickelt und auf Dauer floppen.
 
Sehe die Zielgruppe nicht ganz.
Als echte Zock-Alternative zu schwach, für unterwegs aber zu groß und teuer.
..gibt es einen Preisvergleich mit Laptops irgendwo? Das wäre ja die direkte Konkurrenz im PC Markt..
 
Um genauso einflussreich wie das iPhone zu sein, müsste es genauso neuartig, ja bahnbrechend sein wie das iPhone damals. Ist es aber nicht.
Und: der Erfolg des Steam Decks hängt nur an der Software und am Preis.

Sehe die Zielgruppe nicht ganz.
Als echte Zock-Alternative zu schwach, für unterwegs aber zu groß und teuer.
..gibt es einen Preisvergleich mit Laptops irgendwo? Das wäre ja die direkte Konkurrenz im PC Markt..
Jain.
"zu schwach" -> es ist (viel) Leistungsfähiger als z.B. eine Switch, und viel mehr kann man heute in diesen Formfaktor nicht pressen, ohne deine beiden anderen Gegenargumente noch weiter in extreme zu treiben.
"zu groß" -> siehe Switch, kleiner hat man eine andere Produktkategorie, größer hat man eben Laptops.
"zu teuer" -> stimme ich zu

Der Vorteil einer Switch z.B. (und anderer Konsolen/Handhelds) ist die Software (also die Spiele). Sie ist auf die Hardware zugeschnitten. Nicht nur was Perfomance angeht, sondern auch Bedienung. Um eine entsprechende Anpassung bei PC-Spielen zu erreichen (also Anpassungen speziell für die Hardwareklasse Steam Deck) wird es Jahre brauchen und entsprechende Anreize für die Entwickler. Der größte Anreiz hier ist wiederrum die Spieler- bzw. Kundenzahl. Und da beißt sich die Schlange in den Schwanz bzw. benötigt es Vetrauen der Entwickler in die Zukunft des Produkts (ich vermute genau das will Newell mit solchen Aussagen auch bewirken).
Man bräuchte (jetzt) einen Halo-Titel für das Steam Deck für den Start. Etwa wie Alyx für VR (kam viel zu spät!) oder Breath of the Wild für die Switch. Da es ja aber um PC-Spiele geht, ist das ziemlich schwierig, könnte ich mir jedenfalls vorstellen.
Außerdem scheinen sich viele PC-Spieler angesprochen zu fühlen, obwohl sie eigentlich gar nicht Zielgruppe sind und reden das Deck entsprechend klein. Für viele PC-Spieler ist mobiles Gaming gar nicht relevant bzw. sie erwarten von einer mobilen Lösung dann die Leistung wie von einem Desktop PC. Das funktioniert ja schon bei Laptops nicht, wie sollte es bei einem Steam Deck? An der Erwartungshaltung ist Valve aber auch ein bischen selber schuld.

Alles in Allem wage ich es nicht eine Prognose über den Erfolg zu machen. Für mich stehen die Chancen 50:50.
 
Sehe die Zielgruppe nicht ganz.
Als echte Zock-Alternative zu schwach, für unterwegs aber zu groß und teuer.
..gibt es einen Preisvergleich mit Laptops irgendwo? Das wäre ja die direkte Konkurrenz im PC Markt..
Schwierig. RDNA-APUs gibt es aktuell noch nicht, auch mit 16 GB DDR5 wird aktuell noch schwierig. Und dieser schnelle Speicher ist essentiell für eine effektive Grafikeinheit.
 
Jain.
"zu schwach" -> es ist (viel) Leistungsfähiger als z.B. eine Switch, und viel mehr kann man heute in diesen Formfaktor nicht pressen, ohne deine beiden anderen Gegenargumente noch weiter in extreme zu treiben.
"zu groß" -> siehe Switch, kleiner hat man eine andere Produktkategorie, größer hat man eben Laptops.
n Allem wage ich es nicht eine Prognose über den Erfolg zu machen. Für mich stehen die Chancen 50:50.
Das ist es halt, was sie in diesem Formfaktor fabriziert haben ist zu wenig um jemanden vom Hocker zu hauen.
Und das Ding soll ein Handheld sein. Von der Switch kann man wenigstens die Joycons(hiesen die so?) abmontieren und es lässt sich dann trotzdem relativ gut transportieren.
Erstaunlich schwer die Abmessungen von dem Brett aufzutreiben, aber von den Vergleichsbildern her ist das nochmal ~8cm breiter.
Da kann man sich gleich einen gebrauchten Laptop + Joypad zulegen.
 
Erstaunlich schwer die Abmessungen von dem Brett aufzutreiben, aber von den Vergleichsbildern her ist das nochmal ~8cm breiter.
Da kann man sich gleich einen gebrauchten Laptop + Joypad zulegen.
Finde ich nicht, ein Laptop ist nochmal eine ganz andere Nummer. Dazu kommt noch das man den, wenn man keinen Tisch zur verfügung hat, z.B. in Bus und Bahn, auf den Beinen balancieren muss... Ich finde ein Laptop für wirklich mobiles Gamen eher unpraktisch. Dann schon eher sowas aus der Richtung Gameboy, PSP etc.

Die Maße sind beim Steam Deck, verglichen mit der Switch, breiter, dicker und etwas schwerer, dafür etwas schmaler in der Höhe:
Steam Deck: 298 mm x 117 mm x 49 mm / 669 g
Switch (OLED): 242 mm x 102 mm x 13,9 mm / 421 g

Und auch bei der Switch nimmt die Joycons für den Transport nicht ab, dafür gibts ja die Tragetasche.
 
Um genauso einflussreich wie das iPhone zu sein, müsste es genauso neuartig, ja bahnbrechend sein wie das iPhone damals. Ist es aber nicht.
Und: der Erfolg des Steam Decks hängt nur an der Software und am Preis.


Jain.
"zu schwach" -> es ist (viel) Leistungsfähiger als z.B. eine Switch, und viel mehr kann man heute in diesen Formfaktor nicht pressen, ohne deine beiden anderen Gegenargumente noch weiter in extreme zu treiben.
"zu groß" -> siehe Switch, kleiner hat man eine andere Produktkategorie, größer hat man eben Laptops.
"zu teuer" -> stimme ich zu

Der Vorteil einer Switch z.B. (und anderer Konsolen/Handhelds) ist die Software (also die Spiele). Sie ist auf die Hardware zugeschnitten. Nicht nur was Perfomance angeht, sondern auch Bedienung. Um eine entsprechende Anpassung bei PC-Spielen zu erreichen (also Anpassungen speziell für die Hardwareklasse Steam Deck) wird es Jahre brauchen und entsprechende Anreize für die Entwickler. Der größte Anreiz hier ist wiederrum die Spieler- bzw. Kundenzahl. Und da beißt sich die Schlange in den Schwanz bzw. benötigt es Vetrauen der Entwickler in die Zukunft des Produkts (ich vermute genau das will Newell mit solchen Aussagen auch bewirken).
Man bräuchte (jetzt) einen Halo-Titel für das Steam Deck für den Start. Etwa wie Alyx für VR (kam viel zu spät!) oder Breath of the Wild für die Switch. Da es ja aber um PC-Spiele geht, ist das ziemlich schwierig, könnte ich mir jedenfalls vorstellen.
Außerdem scheinen sich viele PC-Spieler angesprochen zu fühlen, obwohl sie eigentlich gar nicht Zielgruppe sind und reden das Deck entsprechend klein. Für viele PC-Spieler ist mobiles Gaming gar nicht relevant bzw. sie erwarten von einer mobilen Lösung dann die Leistung wie von einem Desktop PC. Das funktioniert ja schon bei Laptops nicht, wie sollte es bei einem Steam Deck? An der Erwartungshaltung ist Valve aber auch ein bischen selber schuld.

Alles in Allem wage ich es nicht eine Prognose über den Erfolg zu machen. Für mich stehen die Chancen 50:50.

Angepasste Spiele wären nicht mehr wirklich "PC". Zwar könnte man sie genauso auf dem PC starten, wie jetzt herkömmliche PC-Spiele auf dem Steam-Deck, aber auch eine angepasste Steuerung bedeutet letztlich, dass es nur einer spezifischen Plattform gut spielbar ist. Solange x86-Handhelds-mit-Steam keine allgemein Gerätegruppe werden, steht das Steam Deck also tatsächlich alleine zwischen den Stühlen. Gegenüber PCs ziehen die oben genannten Einschränkungen, gegenüber der Switch der Mangel an angepasster Software. Und es ist zu teuer, um es einfach mal so zu kaufen.
 
Die Performance der Switch und ihrer Spiele lässt aber auch arg zu wünschen übrig. Wenn hier mache so tun, als würden die dafür angepassten Spiele alle schön flüssig laufen, hat wahrscheinlich keine Switch oder spielt nicht selber oft damit.

Als Nintendo sagte, dass die Switch erst die Hälfte ihrer Lebenszeit erreicht hat, gab es viele, welche Unverständnis anhand der bereits jetzt bestehenden Performanceprobleme zeigten. Die Batterieleistung ist auch nicht sonderlich toll, steuerungstechnisch abseit Joycon-Drift ist sie auch nur Standardware.

Die meisten PC-Spiele unterstützen ohnehin XInput und wer die Konsolenversionen diverser Strategiespiele probiert hat wird feststellen, dass manche Genre's einfach nicht gut mit Controllersteuerung harmonieren, egal ob angepasste Konsolenversionen oder nicht.

Würde Nintendo einen Handheld mit der Performance des Steam-Decks bringen, dürfte man übrigens so einiges mehr zahlen. Das einzige, was ich bereue ist, nicht die günstigste Version der Switch zu reservieren und in diese dann selber ne 1TB+ SSD einzubauen.
 
Angepasste Spiele wären nicht mehr wirklich "PC". Zwar könnte man sie genauso auf dem PC starten, wie jetzt herkömmliche PC-Spiele auf dem Steam-Deck, aber auch eine angepasste Steuerung bedeutet letztlich, dass es nur einer spezifischen Plattform gut spielbar ist.
So meinte ich das eigentlich nicht (also keine "Abkapselung von der PC-Welt"). Sondern eher das man sich hier eine positive Eigenschaft der PC-Spiele zunutze machen bzw. erweitern sollte: die Flexibiltät auf allen möglichen Hardware-Konstellation zu laufen. Dazu zählen sowohl Performance (Grafikmodi) also auch Eingabe (Tastatur/Maus, Gamepad, Lenkrad, etc.). Die Anpassung, die ich da im Sinne hatte war mehr, das Hersteller z.B. ein Art "Steam Deck"-Modus einbauen, der Grafik/Leistung und Bedienung optimal einstellt. Ggf. sogar Inhalte anpasst und nicht einfach nur skaliert. So das ein Spiel auf Knopfdruck (oder automatisch) flüssig läuft und die Steuerung passt und gut funktioniert. Das man evtl. sogar noch Zusatzfunktionen wie das Gyroskop und Vibration ausnutzt. Das erfordert natürlich, je nach Spiel mehr oder weniger Aufwand.

Der Spieltyp ist auch nicht unwichtig: ich denke AAA Spiele mit bombast-Grafik wird kaum einer auf einem 7 Zoll Monitor spielen wollen, hier könnten eher Indy-Games vorstoßen, die mit grafisch weniger fordernden, dafür aber kurzweiligen Spielprinzipien auch Unterwegs gut spielbar sind. Und dann landet man am Ende wieder bei Switch und Handygames... Das ist ein bischen die Hybris und macht es so schwer den Erfolg einzuschätzen.
 
Hardware-Möglichkeiten und Spielinhalt gehen Hand in Hand. Wenn man für kleine Bildschirme entwickelt, müssen alle spielrelevanten Elemente eine gewisse Größe haben, lange Texte sind zu vermeiden oder müssen getrennt eingebunden werden, Übersichten erfordernde Komplexität ist verboten, usw.. Das kann man nicht einfach durch einen "Modus" anpassen – ein Spiel ist entweder auf dem großen Monitor eine neue, positive Erfahrung oder aber zu einem kleinen Display kompatibel. Auch bei Eingabe und Steuerung machen mit einem Gamepad schlicht andere Spielmechaniken Spaß als mit Tastatur und Maus. Deswegen setzten Konsolen-Shooter so sehr auf vorgefertige Elemente wie Reaktions-Events + Auto-Aim oder Deckungsmechaniken, während PC-Shooter die freie Bewegung zellebrieren und andere Genres wie WiSim und Strategie sowie Sportspiele und Jump & Run sind praktisch exklusiv auf der einen oder der anderen Plattform zu Hause.
 
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