Der Ausbau des Internets und insbesondere die Modernisierung des Leitungsnetzes geht (nicht nur) in Deutschland viel zu langsam. Bei den herrschenden Strukturen im TK-Bereich ist das aber auch kaum anders möglich und ein hausgemachtes, politisches Problem.
Die ganze Welt hat die Realität aus den Augen verloren. Jeder der einigermaßen denken kann weiß, dass das hier nicht mehr so weiter geht mit der Umweltverschmutzung und der Vernichtung und Zerstörung der Umwelt. Die Menschheit darf nicht mehr wachsen, tut es aber stetig, weil eben auch die Wirtschaft es fordert.
Aber so wirklich tut keiner was dagegen, Klimagipfel scheitern und da sind schon die entwickelsten Länder der Erde dabei. Wenn nichtmal die das hinbekommen, wer dann? China? Indien?
Ich sehe schwarz für die Erde, nicht nur für Deutschland. Deutschland ist nur eines der Länder, welches sich von den Auswirkungen am längsten schützen kann. Hat Geld für Deichbau, das Bunkern von Lebensmitteln, bzw das Geld, um die in Zukunft horrenden Lebensmittelpreise bezahlen zu können.
Internet ist ehrlich gesagt noch meine kleinste Sorge. Und ja, das ist einer meiner Zukunftssorgen, denn in der Theorie habe ich noch einige Jahrzehnte vor mir.
Ja, die Welt hat die Realität aus den Augen verloren. Nicht die ganze aber weite Teile insbesondere Deutschland. Diese, deine, selbstzerstörerische gutmenschliche "Post-Wachstum"-Ideologie hat sich breit gemacht richtet gigantischen Schaden an, wirtschaftlich wie menschlich.
Tatsächlich ist die Lösung, muss die Lösung eine radikal andere sein: Eine Flucht nach vorne, mehr Fortschritt, mehr Technologie, mehr Industrie, mehr Beherrschung der Natur. Das schafft eine Emanzipation von der Natur, macht uns von der Natur immer unabhängiger. Dadurch können wir die vorhandenen Ressourcen besser und effizienter ausbeuten und werden immer unempfindlicher gegenüber Naturkatastrophen egal ob diese selbst verursacht sind. Die Technik ermöglicht es uns in immer lebensfeindlicherer Umwelt immer effektiver und komfortabler zu leben und nicht nur zu überleben sondern auch zu produzieren.
Naturschutz, Umweltschutz, Artenschutz ist gut und wichtig aber nicht um jeden Preis. Das Wohl der Menschheit muss immer und kompromisslos im Vordergrund stehen. Die Natur ist nur schützenswert wenn und weil sie dem Menschen dient sei es als Rohstoffquelle, als Lebensraum, als Erholungsgebiet oder was auch immer. Der Biozentrismus ist eine menschenverachtende Ideologie.
Die Grenzen des Wachstums sind noch sehr lange nicht ausgeschöpft und werden es vielleicht nie sein. Wir müssen nur weiter wachsen wollen. Um jeden Preis und zum Wohle der gesamten Menschheit!
Die Erde ist ein einziger riesiger Ball aus Rohstoffen (welche zudem praktisch nie völlig verloren gehen und beliebig recycelt werden können und werden), die Kernenergie bietet eine genauso praktisch unerschöpfliche wie de-facto beliebig skalierbare Primärenergiequelle und die Nahrungsmittelproduktion kann durch Gentechnik, Künstliche Bewässerung, Salzwasserwirtschaft, Maritime Landwirtschaft und Synthetische Nahrungsmittelproduktion (Chemisch und Biotechnologisch) noch auf ein vielfaches des heutigen Niveaus gesteigert werden. Kein absehbares natürliches oder künstliches Umweltproblem insbesondere auch nicht der Klimawandel besitzt das Potenzial das Wachstum der Menschheit nachhaltig aufzuhalten.
Das größte Problem sehe ich mittel-langfristig nicht in Umweltproblemen (wobei es zweifellos durchaus gravierende Umweltprobleme gibt!) sondern in (militärischen) Verteilungskämpfen um zur Neige gehende fossile Energieträger (insbesondere Öl) zwischen Industrienationen die ihre Wirtschaft nicht schnell oder früh genug an die postfossilen und insbesondere post-Öl Verhältnisse anpassen konnten. Diese Kämpfe werden großteils in rohstoffreichen aber wenig industriealisierten Ländern ausgetragen und das wohl bereits heute aber auch direkte Konfrontationen bis hin zum gefürchteten Atomkrieg oder dem heimtückischen Einsatz biologischer Waffen sind denkbar.