News Stadia-Aus: Google verärgert Kunden mit Rückerstattungen

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Google zahlt Stadia-Nutzern ihr Geld für gekaufte Spiele zurück. Allerdings verärgert dabei die Firma etliche Anwender des Cloud-Gaming-Dienstes.

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Ein Cloud Gaming tot. Ich bete, dass viele weitere folgen werden.
Wir sollten solche Diktatur-Modelle nicht unterstützen!
Keine eigene Hard- und Software, IMMER an Online gebunden. Noch mehr Server nötig, die Ressourcen kosten und Wartungsarbeit erfordern.
Cloud Gaming hat nicht einen einzigen Bedeutungsgrund, der sich positiv auf Kundenseite hervortut.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich finde die Rückerstattung trotzdem ziemlich fair, das würden viele andere Unternehmen nicht machen.
Ja vollkommen richtig.
Die Rückerstattung an sich ist schon unüblich und dazu noch die Möglichkeit überhaupt echtes Geld zurückerstattet zu bekommen, wenn man damit gezahlt hat. Normalerweise bekommt man wenn überhaupt nur einen ranzigen Gutschein für den eigenen Shop.
Gibt Pluspunkte für Google!
 
Schon sehr ironisch, dass gerade Stadia-Kunden sich darüber aufregen, dass ihnen etwas weggenommen wird. Dabei ist das ganze Konzept darauf aufgebaut, dass einem nichts gehört.
 
Schade, dass dieses Projekt gescheitert ist. Ich hatte mir viele Optimierungen in Bezug auf Vulkan und Linux Gaming davon erhofft. Mindestens von Ersterem hätten alle Plattformen und Gamer profitiert.

Grüße!
 
Das ist der Hauptgrund warum ich ein Spiel für die PS4 wenn ich es kaufe nur auf physischen Datenträgern kaufe. Die geschenkten Ps+ Games sind davon ausgenommen da sie nur in Verbindung mit dem Abo nutzbar sind.

Und was hast Du für einen Vorteil, ausser bei einem Weiterverkauf? Du kannst die Spiele ja auch digital kaufen und auf einer HDD/SSD ablegen. Oder ist der Sinn dahinter dass Du die Games auch in 20 Jahren noch sicher spielen kannst? Sollte Sony mal die Playsie aufgeben - was höchst unwahrscheinlich ist - nützen Dir auch die Discs nichts mehr, zumindest wenn die Server Offline gehen sind viele Discs genau nichts mehr wert, da Patches oder ganze Inhalte fehlen die immer erst zum Start verfügbar sind.

Ich finde es so wie es Google gemacht hat auch idiotisch, der ganze Service war idiotisch (Spiele kaufen die man nur streamen kann). Aber irgendwann gibt es auch keine Laufwerke mehr an den Konsolen, siehe PC.

Jedenfalls denke ich, dürften die Zeiten vorbei sein wo ein Youtuber im Jahr 2060 eine PS5 aus dem Keller holt, entstaubt, an stöpselt und dann seine ganzen Discs tadellos funktionieren....vom OS auf der Konsole ganz zu schweigen, da gewisse Spiele gewisse Systemversionen verlangen.
 
Cloud Gaming hat nicht einen einzigen Bedeutungsgrund, der sich positiv auf Kundenseite hervortut.

Tut mir leid, aber das ist einfach nur Blödsinn, die Vorteile sind zahlreich.

Zuerstmal hat GeForce Now dafür gesorgt, dass ich FC6, Elex 2, Control und Cyberpunk 2077 auf meiner alten GTX 670 zocken konnte. Sonst hätte ich die Wahl gehabt, 3500€ für eine RTX 3090 oder über 500€ für eine Übergangskarte, wie die GTX 1060 hinzublättern. So bin ich mit 110€ davongekommen, mit anderen Worten ich habe zu den Alternativen gut 2400€ bzw. 350€ gespart bzw. konnte zocken (sonst hatte ich mir die Collectors Editionen von Elex 2 und FC6 im Regal anschauen können).

Dann kann man das ganze auch noch auf quasi jeder alten Gurke zocken, selbst mein Laptop bekommt 1440p hin. Man kann die Spiele sofort starten und muß nichts installieren. Der geringere Stromverbrauch ist auch eine gute sache. Im vergleich zu meiner abgerauchten GTX 980Ti habe ich die 10€ des Basisabos alleine durch gesparten Strom wieder reingeholt. Bei den 6 Monaten RTX 3080 waren es wohl um die 20€ und beim kostenlosen Abo deutlich über 10€

Ein Cloud Gaming tot. Ich bete, dass viele weitere folgen werden.

Du mußt sie nicht nutzen.

Wir sollten solche Diktatur-Modelle nicht unterstützen!

Tja, seit HL2 ist der Zug abgefahren, Pech gehabt. Wie lange hast du ohne Steam durchgehalten? Ich 9 Jahre (ich dachte es wäre 2009 gewesen, aber da kam Tropico 3 erst raus, das mich mit 7,50€ dann doch bekommen hat)..

Noch mehr Server nötig, die Ressourcen kosten und Wartungsarbeit erfordern.

Dafür keine eigene Hochleistungskarte und der Strom kann da verbraucht werden, wo er billig und CO2 arm produziert wird (etwa bei Kernkraftwerken). Für Gelegenheitsspieler definitiv die bessere Lösung.

Das ist der Hauptgrund warum ich ein Spiel für die PS4 wenn ich es kaufe nur auf physischen Datenträgern kaufe. Die geschenkten Ps+ Games sind davon ausgenommen da sie nur in Verbindung mit dem Abo nutzbar sind.

Wenn Sony PSN abschaltet, dann schaust du auch extrem dumm aus der Wäsche. Viele Spiele brauchen Day 1 Patches, um überhaupt zu funktionieren. Selbst Spiele, bei dem nur das Tutorial und das erste Level funktioniert, gab es. Seit der PS4 kann man von einem Onlinezwang durch die Hintertür sprechen. Bei Steam ist es genauso. Wenn man da nicht offline geschaltet hat (was nur die aller wenigsten machen) dann ist man ausgesperrt (sofern sich da nichts geändert hat). Nur bei GoG kann man konsequent offline bleiben, inkl Patches.

Ich finde die Rückerstattung trotzdem ziemlich fair, das würden viele andere Unternehmen nicht machen.

Das machen sie wohl nicht wirklich freiwillig. Der Ruf wäre ruiniert, wenn Kunden, die Haufenweise Geld ausgegeben haben, in die Röhre schauen. Einen kostenlosen Dienst einzustellen ist doch etwas anderes.

Problematischer wären die Gerichtsverfahren. Dann würde geklärt werden, ob sie das dürfen, was diese digitalen Güter eigentlich sind (es ist eben nicht so, dass die Leute bei Steam nur Abonnenten sind, netter Versuch Valve). Da Google erst verkündet hat, dass Stadia nicht eingestellt wird und dass es dann keine zwei Monate später doch getan haben, dürfte ihnen da wirklich böse auf die Füße fallen. In den USA (und um die dreht sich alles) dürfte dann der gefürchtete Strafschadensersatz fällig werden.

Schon sehr ironisch, dass gerade Stadia-Kunden sich darüber aufregen, dass ihnen etwas weggenommen wird. Dabei ist das ganze Konzept darauf aufgebaut, dass einem nichts gehört.

Herzlich willkommen beim Urheberrecht, dir gehört garnichts, schon seit weit über 100 Jahren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein Cloud Gaming tot. Ich bete, dass viele weitere folgen werden.
Wir sollten solche Diktatur-Modelle nicht unterstützen!
Keine eigene Hard- und Software, IMMER an Online gebunden. Noch mehr Server nötig, die Ressourcen kosten und Wartungsarbeit erfordern.
Cloud Gaming hat nicht einen einzigen Bedeutungsgrund, der sich positiv auf Kundenseite hervortut.

Google hatte einfach nur ein schlechtes Geschäftskonzept.
Cloud Gaming wird nicht sterben, ganz im Gegenteil, es geht gerade erst so richtig los.

Schaut zu Microsoft, da sieht man wie es richtig geht.
XCloud kostenlos im Gamepass integriert.
Ich hatte jetzt schon mehrfach den Fall, das ein Spiel (für mich) nicht ausreichend performt hat bei lokaler Installation.
Dann einfach zu XCloud gewechselt und dasselbe Spiel in Besser per Streaming gespielt.

Das erhöht Zugang und Akzeptanz um ein Vielfaches, XCloud wird sicherlich ein Erfolg.
Genau wie der Gamepass. Microsoft macht zur Zeit einfach alles richtig bei der Xbox.
 
Herzlich willkommen beim Urheberrecht, dir gehört garnichts, schon seit weit über 100 Jahren.
Ich spreche vom Besitzrecht einer persönlichen Kopie, die unabhängig von irgendeinem DRM-Dienst funktioniert, so wie es vor dem Steamzwang bei physischen Versionen üblich war. Wer Spiele auf Diensten wie Steam oder Stadia "kauft", hat daran keine Besitzrechte sondern bekommt lediglich für den Zeitraum, in dem diese Dienste aktiv sind Zugriff darauf.

Was du meinst ist das Vertriebsrecht bzw. Markenrecht. Ich besitze die Marke des Spiels das ich gekauft habe nicht, besitze aber sehr wohl das Recht an meiner eigenen Kopie. Das war zumindest früher so, mittlerweile geht man beim Kauf eines "physischen" Exemplars automatisch einen Vertrag mit Steam ein, wo eben genau drinsteht, dass man keine Besitzrechte hat, sondern nur ein (willkürlich begrenztes) Zugriffsrecht. Da steht z.B. auch drin, dass der Dienstleister diese Zugriffsrechte jederzeit einschränken kann ohne dies zu begründen. Das weiß der Ottonormalverbraucher natürlich nicht. Eine EU-Richtlinie für eine Kennzeichnungspflicht ist hier längst überfällig meiner Meinung nach.
 
Ich habe am 31.08.2022 eine Rückerstattung auf mein PayPal Konto bekommen, welches aber gar nicht mehr existiert. Jetzt habe ich mal bei Stadia Support angerufen und mitgeteilt, ob das Geld dann wieder zurückgebucht wurde und wie jetzt der weitere Ablauf ist. Dort wurde mir mitgeteilt, dass es irgendwelche Probleme mit den Zahlungen gab und die User / Kunden eine E-Mail bekommen, wie die weitere Vorgehensweise von Stadia ist. Im Stadio Account ist ja meine korrekte E-Mail Adresse hinterlegt, aber ein entsprechende E-Mail ist bei mir bisher noch nicht eingegangen.

Ich soll jetzt einfach nochmal 14.Tage warten, sollte sich bis dahin nichts ergeben haben, dann soll ich mich nochmals beim telefonischen Kunden Support melden. :hmm:
 
Ich hab alle Softwarekäufe per PayPal problemlos zurückerstattet bekommen, top, aber die Hardwarekäufe stehen noch aus. Die wollen sie ja auch noch zurückerstatten.
 
Auch wenn ich kundenfeindliche Praktiken verurteile, so finde ich das Exempel, was google unfreiwillig statuiert hat, positiv. Hoffentlich wird den Kunden dadurch klar, wie benachteiligt sie in so einem Modell sind.
nö leider nein.
Es bleibt bestenfals hängen das man sein Geld ja >immer< zurückkriegt.
Lerneffekt = Null
Und was hast Du für einen Vorteil, ausser bei einem Weiterverkauf? Du kannst die Spiele ja auch digital kaufen und auf einer HDD/SSD ablegen. Oder ist der Sinn dahinter dass Du die Games auch in 20 Jahren noch sicher spielen kannst? Sollte Sony mal die Playsie aufgeben - was höchst unwahrscheinlich ist - nützen Dir auch die Discs nichts mehr, zumindest wenn die Server Offline gehen sind viele Discs genau nichts mehr wert, da Patches oder ganze Inhalte fehlen die immer erst zum Start verfügbar sind.

Was nützt mir eine Digitale Kopie die auf ner HDD/SSD liegt wenn der Store nicht mehr erreichbar ist.
Ich habe viele Spiele die sogar 30+ Jahre alt sind und sie deswegen noch gerne zocke weil es diese Spielgernes
nicht mehr gibt bzw. weil es nichts bessere gibt. (Logischerweise als Retail weil es da noch keine digitalen Stores gab)
Es ist auch ein Unterschied ob mir ein DLC fehlt oder ob ich das ganze Spiel nicht mehr starten kann.
Generell sind Konsolenspiele viel stabiler / fehlerfreier als die PC Versionen; gerade wenn es um alte Spiele handelt. Auch ist das Thema DLC noch reklativ jung. Ich meine es kam erst mit dem Spiel Oblivion aus ~2006 =>
Spiele die also 20+ Jahre alt sind haben solche "Probleme" nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das erhöht Zugang und Akzeptanz um ein Vielfaches, XCloud wird sicherlich ein Erfolg.
Genau wie der Gamepass. Microsoft macht zur Zeit einfach alles richtig bei der Xbox.
die XBox series S ist zudem auch mehr eine Streamingkonsole die als Gamingkonsole(light) getarnt ist...

Sie dürfte als die AntigamingBox angelegt sein, um die Gamer auf den Streaminggeschmack zu bringen. :ugly: Indem enfach immer mehr neue Spiele auf der kleinen "kartoffel" ganz schlecht performen.
 
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