Spotify: Extreme Schreibbelastung als Gefahr für SSDs

AW: Spotify: Extreme Schreibbelastung als Gefahr für SSDs

Ganzehrlich. Musik und/oder Videos haben nix auf einer SSD zu suchen. Mann benutzt einfach ne stinknormale HDD Platte.

Mann kann die Musik oder auch videos auch nicht schneller hören oder sehen...
Ich habe meine Musik und Videos auf einer NAS, da gehört aber Spotify nicht hin :ugly:
 
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Ganzehrlich. Musik und/oder Videos haben nix auf einer SSD zu suchen. Mann benutzt einfach ne stinknormale HDD Platte.

Mann kann die Musik oder auch videos auch nicht schneller hören oder sehen...

In einem Desktop ist das richtig - und auch eigentlich standard.
Bei Laptops, Netbooks und Ultrabooks ist es aber immer üblicher, eine SSD einzubauen. Einfach da es schneller ist aber nie und nimmer Platz ist für 2 Festplatten. Und die Hybridlösungen sind ja auch nicht ganz das ware.
Und jetzt sage mir mal, wer eine externe HDD ansteckt, darauf Spotify installiert und dann Musik streamed ;-) Das macht sinn bei DOwnloads, aber nicht bei streaming!
 
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Ich komm bei mir mit der kompl. Musiksammlung (die echt teuer war!!) auf > 2 TB. Das ist aber schon viel!!!??(oder?)
Wie kann man denn bitte schön 300!!!MB!!! pro Song verbraten? Wie schlecht muss das denn programmiert sein? O-M-G !!! :daumen2:
 
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Ich hab grade auch mal nachgeschaut:

Anhang anzeigen 925371

Die SSD hat 02/2012 ihren Betrieb aufgenommen, ist seit dem 19.159 Stunden (~800 Tage am Stück) gelaufen, und hat dabei 33.593GB (~33TB) geschrieben, und 19.503GB (fast 20TB) gelesen.

Das ist wirklich interessant. Offenbar werden Daten auf deine SSD geschrieben, die kein Mensch (oder Programm) mehr liest. Wegen den Betriebsstunden habe ich den Tip mit HIPM+DIPM gegeben, die meiste Zeit langweilt sich der Controller da, und läuft umsonst. Kann man deutlich reduzieren, wenn dem Laufwerk selbst auch erlaubt wird sich abzuschalten.
das schaut dann eher so aus (seit 02/2015):
crystaldisk.JPG
 
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300 MB ist schon wirklich stümperhaft.
Was machen die da mit den Daten?
Alles in 192kHz/24bit/Steroe umwandeln? dann käme man auf ~300 MB für ein Lied.
Ein paar aduiofools würde das wohl gefallen, aber trozdem - was soll den das?
das die sachen sowieso gestreamed sind - warum verlassen die Daten je den ram? da sollte nie etwas auf die platte kommen.


Das ist wirklich interessant. Offenbar werden Daten auf deine SSD geschrieben, die kein Mensch (oder Programm) mehr liest.

Oder einfach es werden daten geupdated - zB savegames die oft alle paar minuten überschrieben werden aber sehr selten geladen werden müssen.
das selbe auch bei zB Videobearbeitung, wo zwischenergebnisse oft überspeichert werden.
 
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Ist mir eh schleierhaft wie man bei der grottigen Qualität da Musik hören kann. Für unterwegs wäre es sinnvoll, aber da ist die Qualität noch grottiger und von den Ausfällen fangen wir gar nicht erst an. Habe den Test Account mal genutzt und der Müll ging gar nicht.
 
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Alles in 192kHz/24bit/Steroe umwandeln? dann käme man auf ~300 MB für ein Lied.

Selbst bei der genannten Qualität käme man niemals auf 300 MB für ein Lied. ~50 MB halte ich da von FLAC-Dateien ausgehend für realistischer, kommt aber auch auf die Länge des Songs an und mit welcher Kompressionsstufe der Song enkodiert wurde. Quelle: Ein 3-minütiges klassisches Musikstück 24 Bit, 192 kHz, 1300k aus meiner Musikbibliothek ist etwa 50 MB groß.

Ist mir eh schleierhaft wie man bei der grottigen Qualität da Musik hören kann.

Die meisten haben halt kein Equipment mit dem das hörbar ist. Selbst mit meinen HD 650 an einem Schiit-Stack höre ich selten einen Unterschied zwischen meinen 24 Bit, 48 kHz, 900k FLACs und einer guten 16 Bit, 48 kHz, 320k MP3. Klar, hört man genau hin und kennt seine Songs gut, dann hört man eher einen Unterschied, weswegen ich auch immer FLACs bevorzuge. Aber bei Spotify direkt von "grottiger" Qualität zu sprechen, halte ich für übertrieben. Zumindest die Desktop-Version mit der "Hohe Qualität"-Einstellung ist für die meisten Lieder ganz akzeptabel - insbesondere bei den billigen Wiedergabegeräten, die ein Großteil der Spotify-Nutzer halt verwenden.
 
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Ist mir eh schleierhaft wie man bei der grottigen Qualität da Musik hören kann. Für unterwegs wäre es sinnvoll, aber da ist die Qualität noch grottiger und von den Ausfällen fangen wir gar nicht erst an. Habe den Test Account mal genutzt und der Müll ging gar nicht.

0.0 also ich nutze schon lange spotify die qualität ist meines achtens, wenn man die streamingquali hochschraubt besser als mp3 , man hört zwar den unterschied zu einer eigens gerippten flac , aber die quali ist trotzdem gut , sowohm über dt880+ fiio e10k als auch über ein mmx300
 
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300 MB ist schon wirklich stümperhaft.
Was machen die da mit den Daten?
Alles in 192kHz/24bit/Steroe umwandeln? dann käme man auf ~300 MB für ein Lied.

...und schon lange wiederlegt. Es sind wenige Hundert MB PRO STUNDE - also vermutlich in 44.1/16 CD-WAV abgelegt und abgespielt.
Alles nur ein Luftballon ohne Inhalt. Hier wird weder Gigabyteweise sinnlos geschrieben noch ist irgendein Laufwerk gefährdet.

Ist mir eh schleierhaft wie man bei der grottigen Qualität da Musik hören kann.
Die breite Masse hört keine Musik mehr bewusst, sie wird dauerhaft im Hintergrund mit unglaublich schlechten Wiedergabegeräten runtergedudelt (im Auto mit Nebengeräuschen, mit billigen in-ears am Handy, durchs Aldi-Radio und im Kaufhausfahrstuhl - überall der gleiche Schrott). Ob du da ne FLAC oder ne 128er MP3 benutzt ist völlig egal.

Und da den allerallermeisten "modernen" Menschen (wenige Audiophile ausgenommen) der "Komfort" immer und überall Dauerbeschallung zu haben viel wichtiger ist als sich ruhig hinzusetzen und bewusst ohne was anderes zu tun Musik zu hören wo Qualität dann essentiell ist hat sich die Industrie nunmal angepasst. Die paar Leute wie du oder ich die sich mit teuren DACs und Kopfhörern hinsetzen und hochqualitative Musik hören wollen sind eine Randgruppe die Spotify und Konsorten nicht ansprechen will. Die können ihr Zeug ja bei Highresaudio laden. :schief:
 
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Ist mir eh schleierhaft wie man bei der grottigen Qualität da Musik hören kann. Für unterwegs wäre es sinnvoll, aber da ist die Qualität noch grottiger und von den Ausfällen fangen wir gar nicht erst an. Habe den Test Account mal genutzt und der Müll ging gar nicht.

Spotify Premium bietet meines wissens 320 kbps was eindeutig keine schlechte qualität ist ...
 
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Das ist wirklich interessant. Offenbar werden Daten auf deine SSD geschrieben, die kein Mensch (oder Programm) mehr liest.
Jap, das wundert mich auch ein wenig. Zumal es ungefähr 1/3 Differenz zwischen Lesen und Schreiben ist. Ich dachte irgendwie das es eigentlich andersherum sein müsste, Dinge die einmal geschrieben aber mehrmals gelesen werden, wie zb. Windows-Dateien, oder Spiele (die 1-2 Spiele die ich gerade am meisten spiele liegen auf der SSD).

Wegen den Betriebsstunden habe ich den Tip mit HIPM+DIPM gegeben, die meiste Zeit langweilt sich der Controller da, und läuft umsonst. Kann man deutlich reduzieren, wenn dem Laufwerk selbst auch erlaubt wird sich abzuschalten.
In meinem Fall würde der Controller/die SSD sich sehr wahrscheinlich immer nur für Sekunden oder wenige Minuten ausschalten, da eigentlich (und laut meinem Screenshot offensichtlich) immer etwas auf die SSD geschrieben, oder von ihr gelesen werden. Ob sich das dann lohnt, oder selbst die minimalen Verzögerungen zum Aufwachen der SSD eher störend wären, keine Ahnung.

Das mit dem dem Geschreibsel hingegen interessiert mich da schon mehr. Auch wenn es fast 5 Jahre Laufzeit sind, aber 13TB mehr geschrieben als gelesen?:what:

@Topic: Ungefähr 10MB pro Song? Sind das bei Spotify MP3s? Gut, dann sind 300MB schon "Ultra-Ungewöhnlich", und in Relation auch definitiv als "Extreme Schreibbelastung" zu definieren. Ich dachte irgendwie an sehr hoch aufgelöste Musikdateien, keine Ahnung, 24Bit 96KHz in lossless o.ä.? Ich meine, 74 Minuten (?) CDA sind ja gerade mal 650MB. Da würde mich ja schon mal interessieren wie die 300MB pro 10MB-Titel zustandekommen.

Edit: OK, "wenige hundert MB pro Stunde" klingen da schon anders. ^^
 
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Manchmal ist es auch einfach ein knapp bemessener Arbeitsspeicher. 16GB sind natürlich ideal, und ich glaub da gab es auch mal einen Test vor einiger Zeit (also nicht erst gestern) der Vorteile bei 16GB gg. 8GB feststellte. Hängt auch mit Windows zusammen, wenn da evtl was nicht optimal ist. Bei 16GB kann man sich halt auch den virtuellen Speicher sparen. Übrigens erst auf 16MB festlegen, dann löschen, sonst bleibt ne dicke Datei auf der SSD..

Aber ob das für 1/3 mehr Schreibvorgänge verantwortlich ist, ich weiß es nicht. Ich glaube eine SSD mit Sandforce Controller sollte eigentlich komprimieren, also weniger schreiben als andere? Aber warum dann kaum gelesen wird.. wenn du Windows drauf hast, also wird ja wirklich dauernd gelesen, die Game-Daten auch mehr als einmal.

Also bei mir bringt HIPM+DIPM einiges und man es hat keinerlei Auswirkungen. Einfach mal ausprobieren, oder sein lassen.
 
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Das Problem ist ja auch nicht nur Spotify sondern ua. auch die Browser.
gab mal ein Bericht das das automatische Zwischenspeichern bei FF & Co. auch endliche GB verschlingt.

Kann aber nicht verstehen warum streamen ~100 mal mehr Leistung braucht.
 
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Ich komm bei mir mit der kompl. Musiksammlung (die echt teuer war!!) auf > 2 TB. Das ist aber schon viel!!!??(oder?)
Wie kann man denn bitte schön 300!!!MB!!! pro Song verbraten? Wie schlecht muss das denn programmiert sein? O-M-G !!! :daumen2:

Also ich bin seit 2006 Napster Kunde (die alte, ordentliche Flatrate mit Downloads, nicht das dämliche gestreame), und da hat sich zwar auch einiges angesammelt... aber 2TB?! Das ist dann aber schon alles lossless oder? Wie viele Songs sind das denn? :D
 
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Selbst bei der genannten Qualität käme man niemals auf 300 MB für ein Lied. ~50 MB halte ich da von FLAC-Dateien ausgehend für realistischer, kommt aber auch auf die Länge des Songs an und mit welcher Kompressionsstufe der Song enkodiert wurde. Quelle: Ein 3-minütiges klassisches Musikstück 24 Bit, 192 kHz, 1300k aus meiner Musikbibliothek ist etwa 50 MB groß.
192kHz/24bit/Stereo is ungefähr 1 MByte/sekunde unkomprimiert - also ~4:20 wären dann 300 MB.



Die meisten haben halt kein Equipment mit dem das hörbar ist. Selbst mit meinen HD 650 an einem Schiit-Stack höre ich selten einen Unterschied zwischen meinen 24 Bit, 48 kHz, 900k FLACs und einer guten 16 Bit, 48 kHz, 320k MP3.

MP3, auch auf den höchsten einstellung, verändert den sound leicht, aber dafür eben eine sehr gute kompression.
Mit lossless reicht CD vollkommen aus. 24bit - verbraucht etwas mehr speicher, bringt aber beim reinem anhören absolut nichts. Falls man aber was anderes damit macht (weiterverarbeiten) dann klar.
Aber da die meisten eh keinen eigenen sound-raum und auch kein söndteures Equipment haben, und der unterschied slebst dann minimal ist - mp3 gogogo :P
 
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