AW: Spotify: Extreme Schreibbelastung als Gefahr für SSDs
Das ist wirklich interessant. Offenbar werden Daten auf deine SSD geschrieben, die kein Mensch (oder Programm) mehr liest.
Jap, das wundert mich auch ein wenig. Zumal es ungefähr 1/3 Differenz zwischen Lesen und Schreiben ist. Ich dachte irgendwie das es eigentlich andersherum sein müsste, Dinge die einmal geschrieben aber mehrmals gelesen werden, wie zb. Windows-Dateien, oder Spiele (die 1-2 Spiele die ich gerade am meisten spiele liegen auf der SSD).
Wegen den Betriebsstunden habe ich den Tip mit HIPM+DIPM gegeben, die meiste Zeit langweilt sich der Controller da, und läuft umsonst. Kann man deutlich reduzieren, wenn dem Laufwerk selbst auch erlaubt wird sich abzuschalten.
In meinem Fall würde der Controller/die SSD sich sehr wahrscheinlich immer nur für Sekunden oder wenige Minuten ausschalten, da eigentlich (und laut meinem Screenshot offensichtlich) immer etwas auf die SSD geschrieben, oder von ihr gelesen werden. Ob sich das dann lohnt, oder selbst die minimalen Verzögerungen zum Aufwachen der SSD eher störend wären, keine Ahnung.
Das mit dem dem Geschreibsel hingegen interessiert mich da schon mehr. Auch wenn es fast 5 Jahre Laufzeit sind, aber 13TB mehr geschrieben als gelesen?
@Topic: Ungefähr 10MB pro Song? Sind das bei Spotify MP3s? Gut, dann sind 300MB schon "Ultra-Ungewöhnlich", und in Relation auch definitiv als "Extreme Schreibbelastung" zu definieren. Ich dachte irgendwie an sehr hoch aufgelöste Musikdateien, keine Ahnung, 24Bit 96KHz in lossless o.ä.? Ich meine, 74 Minuten (?) CDA sind ja gerade mal 650MB. Da würde mich ja schon mal interessieren wie die 300MB pro 10MB-Titel zustandekommen.
Edit: OK, "wenige hundert MB pro Stunde" klingen da schon anders. ^^