Ich finde für dedizierte Lösungen gibt es mehrere Gründe
- Isolation (Optisch, Digital)
- Mehr I/O (5.1,7.1, Optish)
- Mächtigere Verstärker (für Anspruchsvollere KH)
- Mix aus DAC und AMP/KHV
- Lizenzen (Dolby DTS, DTC, Atmos ect)
Isolation:
Bei einigen Mainboards ist die Audio Sektion nicht gut abgetrennt. Ich konnte dann einen Ton aus den Lautsprechern höhre wenn ich eine Maus bewege. Grafikkarten kann man auch hören, das Spulenfiepen habe ich manchmal auch dür die Lautsprecher gehört (MSI B550 Carbon, Gigabyte B85N z.b.)
Die Abhilfe war alles über Spidif zu machen, braucht dann aber einen DAC um aus dem Spidif einen Ton zu machen.
Mehr I/O:
Eigentlich selbstklärend, hab ich nicht genügend Anschlüsse, z.b. Mini-ITX USB SoKa und fertig.
Verstärker:
DACs machen den Ton, die AMPs/KHV verleihen die nötige Leistung. Man kann und tut sich streiten ob jetzt ein jeder AMP jetzt massiv anders klingt, aber prinzipiell tut es gut einen zu haben. Gerade Kopfhörer die etwas mehr Leistung brauchen entfalten sich dann erst richtig.
Mix der Komponenten:
Da Audio so extrem subjektiv ist (teils bilden sich Glaubengemeinschaften) ist es gut die Wahl zu haben. Da wir von analogem Ausglangsmaterial sprechen hat fast jedes Gild in der Kette Einfluss auf den Ton. Mit einem separaten DAC und AMP kann man hier einen "Geschmack" erzeugen.
Lizenzen:
Betrifft eigentlich nur Digitales, bei der Soundblaster Z ist z.b. DTS-Connect dabei, ermöglich 5.1 über Toshlink, an einer Logitec hZ906 kann man dann 5.1 über ein Format höen welches eigentlich nur für Stereo gedacht ist.
Bei Bluetooth ist es noch schlimmer, will ich APTX-LowLatency muss man auf bestimmte USB-Empfänger setzten (Creative BT-W3) und dann das entsprechende Endgerät haben (z.b. Fiio BTR3k). Technisch braucht man nichts spezielles, aber die Codecs sind nunmal mit Lizenzen verbunden.