Sicherheitslücke Spectre: BIOS-Updates von Asus verfügbar

AW: Sicherheitslücke Spectre: BIOS-Updates von Asus verfügbar

Mein alter G5 unter Linux Mate auch, der ist dann doch noch etwas schneller wie ein PI :D Leider auch Hungrig was Strom angeht, 1000W PSU :redface:
Aber eigentlich ist das alles nicht wirklich lustig.
 
AW: Sicherheitslücke Spectre: BIOS-Updates von Asus verfügbar

Mein alter G5 unter Linux Mate auch, der ist dann doch noch etwas schneller wie ein PI :D Leider auch Hungrig was Strom angeht, 1000W PSU :redface:
Aber eigentlich ist das alles nicht wirklich lustig.

Lustig ist das nicht. Nur Intel wird das wie immer einfach aussitzen. Es sei denn die grossen OEM´s erreichen was.

Ich Schiel mal auf meinen ollen A-3000T mit der Cyberstorm PowerPC 604e & der Cybercision PPC drinnen. Der dürfte auch sicher sein.
Ins Netz kann ich ja immer noch mit der Adriane. Ist dann zwar nur eine 10base , aber besser als nichts. :ugly:
 
AW: Sicherheitslücke Spectre: BIOS-Updates von Asus verfügbar

Bei MSI gibt es eine FTP Seite die scheinbar für alle offen ist. Die haben dort so ziemlich alles was man braucht.
MHK FTP Server

Hab nur per Zufall davon erfahren, als ich beim MSI Support nachgefragt habe, ob für mein Board noch ein Update kommt (vor allem mit neuem AGESA) oder es schon EOL ist.
Hab darauf per Mail den FTP Link mit einem neuen BIOS bekommt, welches auf der Produktseite und im Forum gar nicht auftaucht. Ich weiß nur nicht was sich mit dem neuen BIOS geändert hat.
Mein RAM läuft damit zumindest immer noch nicht mit 3200MHz :stick:
 
AW: Sicherheitslücke Spectre: BIOS-Updates von Asus verfügbar

Nach dem Z77 Chipsatz und meinem 2600K brauche ich dann wohl nicht fragen, ob da mal noch was kommt :hmm: :(
 
AW: Sicherheitslücke Spectre: BIOS-Updates von Asus verfügbar

Nach dem Z77 Chipsatz und meinem 2600K brauche ich dann wohl nicht fragen, ob da mal noch was kommt :hmm: :(

Auf dem FTP ist zumindest nichts davon, aber das Ding ist ja auch schon längst EOL. Von daher bezweifle ich, dass da noch was kommt.
 
AW: Sicherheitslücke Spectre: BIOS-Updates von Asus verfügbar

Danke, dann ist den Mb-Herstellern keine Vorwürfe machen. Ich finde es irgendwie seltsam, dass es 2xSpectre gibt. Warum hat man dich da keinen anderen Namen einfallen lassen, Deathstar wäre lustig gewesen :D
Aber falls wir schon dabei sind, weißt du zufällig ob die andere Variante auch noch gefixt wird, oder ist das komplizierter?

Bei "Spectre 1" muss jede Anwendung einzeln angepasst werden. Damit soll der Angriff erschwert werden, aber ist weiterhin möglich. Bei dem Windows-Update war unter anderen ein Patch für IE dabei und deswegen ist das Update nicht nur für Intel wichtig. Von Firefox gibt es bereits ein Update und Chrome soll nächste Woche folgen.
Bisher konnte aber ein Angriff mit "Spectre 1" auf AMD-System nur mit Änderungen der Standardkonfiguration durchgeführt werden. Der im Internet kursierende "Spectre-Exploit", der auch auf AMD-Systemen funktioniert, zeigt dagegen bisher nur die Funktionsweise von "Spectre 1".
Nach aktuellen Stand ist AMD vor Spectre und Meltdown in der Standardkonfiguration sicher, aber vielleicht kommen neue Erkenntnisse.

Bin dann mal gespannt wie das ganze "gepatche" fürAMD Systeme aussieht... .
Nach aktuellen Stand ist für AMD kein Kernel-Update oder Microcode-Update notwendig. Für die Browser gibt es bereits Updates bzw. kommen die nächsten Tage, aber bisher ist der Angriff bei Standardkonfigurationen eher theoretischer Natur. Mal sehen, ob die noch funktionierende Implementierungen finden.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Sicherheitslücke Spectre: BIOS-Updates von Asus verfügbar

Der CPU Checker vom Ashampoo sagt bei mir Meltdown und Spectre sind sicher. Wundert mich gerade hab noch kein Bios Update gemacht. Am 02.01.2018 hat Asus für das Hero X ein Bios Update gebracht. Das habe ich damals direkt gepatcht. Aber da war doch noch nix bekannt vom Spectre.
Finde auf der Asus Seite keine aktuelleren Bios Patches. Weis jemand ob für das Asus Hero X der 1003 Bios File das Spectre Problem löst ?
 
AW: Sicherheitslücke Spectre: BIOS-Updates von Asus verfügbar

Schickes Update für alle Besitzer der 9er-Serie und X79 von Asus: Es gibt gute Nachrichten für alle Besitzer eines Asus-Mainboards der 9er-Serie und auch X79. Asus hat uns soeben mitgeteilt, dass auch für Mainboards mit diesen Serien Spectre-BIOS-Updates erscheinen werden. Bereits in Kürze sollen erste Betaversionen verfügbar sein. Bis dahin sollen aber erst die Arbeiten an den Mainboards mit 100er-Serie aufwärts abgeschlossen werden.

Sicherheitslucke Spectre: BIOS-Updates von Asus & MSI verfugbar, was macht Haswell-S? [Update 2]
 
AW: Sicherheitslücke Spectre: BIOS-Updates von Asus verfügbar

Ich bin schon gespannt ob ich noch für die uralten Gigabyte boards für den 920 und den 860 Updates bekomme
 
AW: Sicherheitslücke Spectre: BIOS-Updates von Asus verfügbar

Guten Morgen liebe Gemeinde,

ich habe mich nun extra dieses Themas wegen angemeldet, weil ich gern die Meinung von euch Spezialisten zu meiner Sichtweise über die aktuellen Geschehnisse hören würde.
Während meines Physikstudiums musste ich mich damals auch mit Programmierung herumschlagen aber mittlerweile steckt mich wohl fast jeder 10-jährige mit fundiertem Detailwissen bzgl. der tatsächlichen
Arbeitsweise von Computern in die Tasche (:

Um ehrlich zu sein, erschließt sich mir diese ganze Panikmache überhaupt nicht. Wenn ich mit meinem Laienverständnis annähernd richtig liege, handelt es sich bei spectre und meltdown um Angriffsmöglichkeiten, die nicht so trivial sind, dass sie jeder Jugendliche, der etwas programmieren kann, durchführen könnte?! Sollte dieser Ansatz halbwegs richtig sein, so folgt meiner Meinung nach daraus, dass es ein großes Interesse, mit äußerst hohem Mehrwert geben muss, diesen Aufwand für bestimmte Rechner zu betreiben?! Ich als Privatperson bin dann aber bestimmt so uninteressant, dass sich so ein Angriff auf mich gar nicht lohnen würde?! Zumal ich gelesen habe, dass das Ausnutzen dieser Lücken anschließend nicht nachweisbar sei, was bedeutet, dass hierfür nicht einmal irgendwelche Schadsoftware installiert werden muss, die evtl. auch weitere Schäden hervorrufen könnte (ich führe diesen Punkt an, falls jemand argumentiert, dass Angreifer erst einmal keinen bestimmten Rechner als Ziel wählen, sondern breit gestreut und unwillkürlich angreifen und im Anschluss daran die interessanten Daten herausfiltern). Auch in diesem Falle hätte ich dann nicht wirklich Nachteile: meine Daten sind uninteressant, es wurde keine Schadsoftware installiert und man hat mich sozusagen ignoriert.

Ist diese Denkweise völliger Quatsch? Wenn man z.B. die Schlagzeilen auf chip.de liest: "Das müssen Sie jetzt unbedingt tun" (klingt, als wäre chip die Schwester von der Schundzeitung "Bild") wird einem suggeriert, dass das Ende des eigenen PC´s naht und man in wenigen Tagen völlig mittellos sein wird, weil alle Bankkonten geplündert und die Kreditkarten gesperrt wurden...

Ich hatte jedenfalls noch bevor sämtliche Softwarehersteller in den update-Wahn verfallen sind, automatische updates deaktiviert und weigere mich momentan auch, weder win10, noch mainboard bzw. bios updates zuzulassen. Und was soll ich sagen, mein neuer Rechner, den ich mir zu Weihnachten gegönnt habe, läuft wunderbar, mein Konto sieht (schlecht) aus wie immer, die Universität hat mich nicht gefeuert und private Fotos sind auch nicht ins Internet gelangt.

Nun wüsste ich gern von den Spezialisten unter euch, ob ich evtl. doch zu naiv bin - ich lasse mich gern eines Besseren belehren - oder ob diese ganze Panikmache perspektivisch eher wieder einmal etwas mit Generieren von Umsatz zu tun haben könnte? Am besten lässt sich Geld ja bekanntlich mit der Angst der Menschen verdienen: man erschafft erst eine Bedrohung in den Köpfen, und bietet anschließend eine Lösung zum käuflichen Erwerb an.
Ich denke, dass es nie eine 100%ige Sicherheit geben wird, egal wie gut ein Programmierer ist, es wird auch immer Lücken geben. Ich achte darauf, kein sinnloses Zeug herunterzuladen, öffne keine Anhänge aus eMails, die ich nicht explizit erwartet habe und treibe mich nicht auf dubiosen Seiten herum. Und sollte es trotzdem mal dazu kommen, dass ich mir einen Trojaner oder Wurm oder was auch immer einfange, dann ist es eben so. Ich kann nicht alle negativen Ereignisse verhindern und ich möchte es auch nicht auf Teufel-komm-raus versuchen (da es sowieso unmöglich ist), dafür ist mir meine Zeit zu schade.
Seit ich vor etwa 15 Jahren meinen ersten PC bekommen habe, hatte ich noch nie (jedenfalls nicht bewußt) Probleme mit Viren oder dergleichen. Vielleicht waren meine Rechner infiziert, jedoch nie so, dass es zu Schäden oder sonstigen Konsequenzen kam. Und sollte es zukünftig doch mal dazu kommen, werde ich auch damit leben können und mir dann Gedanken machen, wie ich das Problem lösen kann.
In meinen Augen werden hier völlig überzogene Szenarien konstruiert, um Ängste zu erzeugen.

Ich hoffe auf den einen oder anderen konstruktiven Kommentar.

BG
 
AW: Sicherheitslücke Spectre: BIOS-Updates von Asus verfügbar

Für mein Z370 KRAIT GAMING ist das neueste Bios vom 25.12.17
Kommt wohl noch was, oder war um Weihnachten der Intelphant schon im Porzellanladen?
Dachte das Thema wurde erst nach Neujahr gross.
Update CPU Microcode macht mich halt ein wenig skeptisch.

Version
7B46v12
Release Date
2017-12-25

Description
- Update RST 15.9
- Improve memory compatibility.
- Update CPU Microcode.
 
AW: Sicherheitslücke Spectre: BIOS-Updates von Asus verfügbar

Guten Morgen liebe Gemeinde,

ich habe mich nun extra dieses Themas wegen angemeldet, weil ich gern die Meinung von euch Spezialisten zu meiner Sichtweise über die aktuellen Geschehnisse hören würde.
Während meines Physikstudiums musste ich mich damals auch mit Programmierung herumschlagen aber mittlerweile steckt mich wohl fast jeder 10-jährige mit fundiertem Detailwissen bzgl. der tatsächlichen
Arbeitsweise von Computern in die Tasche (:

Um ehrlich zu sein, erschließt sich mir diese ganze Panikmache überhaupt nicht. Wenn ich mit meinem Laienverständnis annähernd richtig liege, handelt es sich bei spectre und meltdown um Angriffsmöglichkeiten, die nicht so trivial sind, dass sie jeder Jugendliche, der etwas programmieren kann, durchführen könnte?! Sollte dieser Ansatz halbwegs richtig sein, so folgt meiner Meinung nach daraus, dass es ein großes Interesse, mit äußerst hohem Mehrwert geben muss, diesen Aufwand für bestimmte Rechner zu betreiben?! Ich als Privatperson bin dann aber bestimmt so uninteressant, dass sich so ein Angriff auf mich gar nicht lohnen würde?! Zumal ich gelesen habe, dass das Ausnutzen dieser Lücken anschließend nicht nachweisbar sei, was bedeutet, dass hierfür nicht einmal irgendwelche Schadsoftware installiert werden muss, die evtl. auch weitere Schäden hervorrufen könnte (ich führe diesen Punkt an, falls jemand argumentiert, dass Angreifer erst einmal keinen bestimmten Rechner als Ziel wählen, sondern breit gestreut und unwillkürlich angreifen und im Anschluss daran die interessanten Daten herausfiltern). Auch in diesem Falle hätte ich dann nicht wirklich Nachteile: meine Daten sind uninteressant, es wurde keine Schadsoftware installiert und man hat mich sozusagen ignoriert.

Ist diese Denkweise völliger Quatsch? Wenn man z.B. die Schlagzeilen auf chip.de liest: "Das müssen Sie jetzt unbedingt tun" (klingt, als wäre chip die Schwester von der Schundzeitung "Bild") wird einem suggeriert, dass das Ende des eigenen PC´s naht und man in wenigen Tagen völlig mittellos sein wird, weil alle Bankkonten geplündert und die Kreditkarten gesperrt wurden...

Ich hatte jedenfalls noch bevor sämtliche Softwarehersteller in den update-Wahn verfallen sind, automatische updates deaktiviert und weigere mich momentan auch, weder win10, noch mainboard bzw. bios updates zuzulassen. Und was soll ich sagen, mein neuer Rechner, den ich mir zu Weihnachten gegönnt habe, läuft wunderbar, mein Konto sieht (schlecht) aus wie immer, die Universität hat mich nicht gefeuert und private Fotos sind auch nicht ins Internet gelangt.

Nun wüsste ich gern von den Spezialisten unter euch, ob ich evtl. doch zu naiv bin - ich lasse mich gern eines Besseren belehren - oder ob diese ganze Panikmache perspektivisch eher wieder einmal etwas mit Generieren von Umsatz zu tun haben könnte? Am besten lässt sich Geld ja bekanntlich mit der Angst der Menschen verdienen: man erschafft erst eine Bedrohung in den Köpfen, und bietet anschließend eine Lösung zum käuflichen Erwerb an.
Ich denke, dass es nie eine 100%ige Sicherheit geben wird, egal wie gut ein Programmierer ist, es wird auch immer Lücken geben. Ich achte darauf, kein sinnloses Zeug herunterzuladen, öffne keine Anhänge aus eMails, die ich nicht explizit erwartet habe und treibe mich nicht auf dubiosen Seiten herum. Und sollte es trotzdem mal dazu kommen, dass ich mir einen Trojaner oder Wurm oder was auch immer einfange, dann ist es eben so. Ich kann nicht alle negativen Ereignisse verhindern und ich möchte es auch nicht auf Teufel-komm-raus versuchen (da es sowieso unmöglich ist), dafür ist mir meine Zeit zu schade.
Seit ich vor etwa 15 Jahren meinen ersten PC bekommen habe, hatte ich noch nie (jedenfalls nicht bewußt) Probleme mit Viren oder dergleichen. Vielleicht waren meine Rechner infiziert, jedoch nie so, dass es zu Schäden oder sonstigen Konsequenzen kam. Und sollte es zukünftig doch mal dazu kommen, werde ich auch damit leben können und mir dann Gedanken machen, wie ich das Problem lösen kann.
In meinen Augen werden hier völlig überzogene Szenarien konstruiert, um Ängste zu erzeugen.

Ich hoffe auf den einen oder anderen konstruktiven Kommentar.

BG

Vielleicht hilft ja das hier: Sicherheitslucken Spectre & Meltdown: Ein Erklarungsversuch
 
AW: Sicherheitslücke Spectre: BIOS-Updates von Asus verfügbar

Um ehrlich zu sein, erschließt sich mir diese ganze Panikmache überhaupt nicht. Wenn ich mit meinem Laienverständnis annähernd richtig liege, handelt es sich bei spectre und meltdown um Angriffsmöglichkeiten, die nicht so trivial sind, dass sie jeder Jugendliche, der etwas programmieren kann, durchführen könnte?!

Als Physikstudent solltest du des Englischen ja mächtig sein https://spectreattack.com/spectre.pdf

Sollte dieser Ansatz halbwegs richtig sein, so folgt meiner Meinung nach daraus, dass es ein großes Interesse, mit äußerst hohem Mehrwert geben muss, diesen Aufwand für bestimmte Rechner zu betreiben?!
Diese sog. Scriptkiddies gibt es nicht. Da draußen im Netz gibt es Leute, die betreiben Botnetze mit zehntausenden von Rechnern. Diese werden genutzt um a) Daten der ahnungslosen User auszuspionieren und b) massenweise Spam und anderen Müll ins Netz zu senden, um noch mehr Bots zu erschaffen bzw. Leute dazu zu verleiten sich Schadsoftware oder anderen Mist auf den Rechner zu holen. Im Falle von Spectre halt den Speicher des Rechners auszulesen. In dem stehen auch bei dir bestimmt interessante Sachen drin.

Ich als Privatperson bin dann aber bestimmt so uninteressant, dass sich so ein Angriff auf mich gar nicht lohnen würde?!
Deswegen bekommst du sicherlich auch keine Spam bzw Phishing Mails, gelle? :schief:

Zumal ich gelesen habe, dass das Ausnutzen dieser Lücken anschließend nicht nachweisbar sei, was bedeutet, dass hierfür nicht einmal irgendwelche Schadsoftware installiert werden muss, die evtl. auch weitere Schäden hervorrufen könnte (ich führe diesen Punkt an, falls jemand argumentiert, dass Angreifer erst einmal keinen bestimmten Rechner als Ziel wählen, sondern breit gestreut und unwillkürlich angreifen und im Anschluss daran die interessanten Daten herausfiltern). Auch in diesem Falle hätte ich dann nicht wirklich Nachteile: meine Daten sind uninteressant
Oh, deine Daten sind uninteressant? Echt? Du machst kein Onlinebanking, kaufst online nicht ein oder hast auch kein Paypal? Und auch so kann uns sollte jeder mitlesen können, was du so auf denen Rechnern hast? Ich meine, bist du arbeitslos und hängst nur in der Bude rum, oder bist du auch arbeitstechnisch produktiv? Hat dein Arbeitgeber ein ähnliches Verständnis von Datensicherheit wie du? Diese typische deutsche Sichtweise a la "Ich habe nix zu verbergen. Und was soll an mir schon interessant sein?!" ist extremst gruselig. Wer sagt dir denn, dass es nur darum ginge dir Schaden zuzufügen? Man kann auch versuchen dich zu erpressen, weil man auf Grund der Datenanalyse mitbekam wer du bist und was für "Vorlieben" du hast.

Klar, das ist sehr abstrakt und in Wahrscheinlichkeiten ausgedrückt kann man argumentieren, dass derlei Dinge sehr unwahrscheinlich sind. Es geht auch nur darum zu verdeutlichen, dass die betroffenen CPUs sowas wie AIDS haben. Es ist wie die Krankheit: unheilbar! Man kann lediglich versuchen die Symptome zu lindern, um ein halbwegs normales Leben damit zu leben. Man darf die Krankheit aber nicht vergessen oder verharmlosen. Du kannst für dich natürlich entscheiden, dass das alles nicht wirklich relevant sei. Ich halte das dann aber für in die eigene Tasche lügen.
 
AW: Sicherheitslücke Spectre: BIOS-Updates von Asus verfügbar

Mein alter G5 unter Linux Mate auch, der ist dann doch noch etwas schneller wie ein PI :D Leider auch Hungrig was Strom angeht, 1000W PSU :redface:
Aber eigentlich ist das alles nicht wirklich lustig.

Ich zitiere mal Wikipedia zum PowerPC G5:

"Im Gegensatz zu [...], hat der G5 einen wesentlich größeren Lookahead-Puffer, mit dem er eintreffende Instruktionen antizipieren und entsprechend reagieren kann (beispielsweise um schon vorab später benötigte Daten aus dem Speicher anzufordern)."

Special Feature ist also genau der Mechanismus, den man sich für Spectre-Angriffe zu nutze machen kann. Einzig das niemand gezielt Schadcode für so alte Prozessoren entwickeln wird, steigert die Sicherheit geringfügig – wenn du Glück hast, sind Exploits für aktuelle Systeme zufällig inkompatibel zu deinem alten Rechner.
Vielleicht aber auch nicht.


Guten Morgen liebe Gemeinde,

ich habe mich nun extra dieses Themas wegen angemeldet, weil ich gern die Meinung von euch Spezialisten zu meiner Sichtweise über die aktuellen Geschehnisse hören würde.
Während meines Physikstudiums musste ich mich damals auch mit Programmierung herumschlagen aber mittlerweile steckt mich wohl fast jeder 10-jährige mit fundiertem Detailwissen bzgl. der tatsächlichen
Arbeitsweise von Computern in die Tasche (:

Um ehrlich zu sein, erschließt sich mir diese ganze Panikmache überhaupt nicht. Wenn ich mit meinem Laienverständnis annähernd richtig liege, handelt es sich bei spectre und meltdown um Angriffsmöglichkeiten, die nicht so trivial sind, dass sie jeder Jugendliche, der etwas programmieren kann, durchführen könnte?! Sollte dieser Ansatz halbwegs richtig sein, so folgt meiner Meinung nach daraus, dass es ein großes Interesse, mit äußerst hohem Mehrwert geben muss, diesen Aufwand für bestimmte Rechner zu betreiben?! Ich als Privatperson bin dann aber bestimmt so uninteressant, dass sich so ein Angriff auf mich gar nicht lohnen würde?! Zumal ich gelesen habe, dass das Ausnutzen dieser Lücken anschließend nicht nachweisbar sei, was bedeutet, dass hierfür nicht einmal irgendwelche Schadsoftware installiert werden muss, die evtl. auch weitere Schäden hervorrufen könnte (ich führe diesen Punkt an, falls jemand argumentiert, dass Angreifer erst einmal keinen bestimmten Rechner als Ziel wählen, sondern breit gestreut und unwillkürlich angreifen und im Anschluss daran die interessanten Daten herausfiltern). Auch in diesem Falle hätte ich dann nicht wirklich Nachteile: meine Daten sind uninteressant, es wurde keine Schadsoftware installiert und man hat mich sozusagen ignoriert.

Erstere Annahme ist in der Tat etwas naiv: Man muss nicht wichtig sein, um Opfer von Angriffen zu werden. Der Aufwand für Angreifer liegt vor allem in der Entwicklung eines Exploits für eine bestimmte Software, beispielsweise Browser oder Betriebssysteme. Die anschließende Verbreitung geschieht dagegen vollautomatisch (im Falle von Spectre kann ein einfacher Webseitenbesuch !ohne Download! ausreichen) und somit massenhaft auf Millionen von Rechnern.

Die zweite Annahme ist dagegen korrekt. Spectre und Meltdown können nur Daten auslesen, aber nicht manipulieren. Wenn auf einem Rechner also keinerlei Daten genutzt werden, die man nicht auch bereitwillig selbst jedem mitteilen könnte, besteht auch keine Gefahr. Also kein Online-Banking, keine wichtigen oder privaten Emails abrufen, keine Spiele mit Account-Bindung spielen, keine privaten Bilder öffnen und, falls man nicht möchte das andere Rechner am gleichen Internetzugang der eigenen privaten Person zugeordnet werden können, auch keine Realnamen oder gar Adressen.
 
AW: Sicherheitslücke Spectre: BIOS-Updates von Asus verfügbar

Vielen Dank für die Informationen.
Und ja, ich verstehe Englisch recht gut, jedoch ist der genannte Artikel schon eher etwas für die Fach-Community, daher in weiten Teilen (technisch) unverständlich für mich. (Wenn ich hier einen deutschen Artikel über die Elementarteilchenforschung am CERN reinstelle, werden ihn alle Leute sprachlich verstehen und trotzdem nicht die geringste Ahnung haben, welche Aussagen drin stecken...von daher war die Ironie bzgl. meiner möglich vorhandenen Englischkenntnisse hier fehl am Platz, ich bin Physiker, kein Idiot! und ich gebe ja offen zu, dass ich von der Arbeitsweise von Soft-und Hardware keine Ahnung habe ).

Ich nehme also mit, dass meine Denkweise zu naiv und einfach war. Damit habe ich erreicht, was ich wollte und bedanke mich bei allen, die mir mein Fehldenken sachlich vor Augen geführt haben.
Nun wüsste ich nur noch gern, ob einer von euch abschätzen kann, wann die angebotenen updates und patches voraussichtlich "Serienreife" erreicht haben werden? Denn begleitend zu den update-Ankündigungen tauchen auch nahezu instantan Berichte auf, in denen Nutzer melden, dass die updates den PC, statt ihn zu schützen, unbrauchbar gemacht hätten und einige Fachleute ebenfalls anmerken, dass die großen Unternehmen vorschnell unausgereifte patches veröffentlichen, deren Verteilung von den Unternehmen selbst oft kurze Zeit später wieder gestoppt wird.

BG und nochmals vielen Dank!
 
AW: Sicherheitslücke Spectre: BIOS-Updates von Asus verfügbar

Microcode... Übers BIOS/UEFI ist der Weg auch nicht unbedingt nötig, denn der Microcode kann auch in dem Windows/System32/Driver Ordner geschrieben werden mit der Treiber. inf, das man das dann bei einer BS Neuinstallation wiederholen muss, ist mir z. B. lieber als in meinem UEFI rumfummeln.
Das ist auf jeden Fall die beste Lösung, aber ich persönlich stehe eher auf die harten Lösungen übers BIOS. :ugly:
Das sieht man auch an meiner R9 290, wobei man die Referenz-Lösung ohne eigene Anpassungen eher nur als Föhn verwenden kann. Das Problem war dort aber, dass viele Tools nur alle Spannungs-Stufen per Offset insgesamt verringern. So bekommt man die Spannung aber nicht so weit herunter, da die Spannung der niedrigsten 3D-Taktrate auch die Speicherspannung ist, welche nicht so viel Potenzial hat. Der Wattman im Treiber ist nun zwar recht elegant, aber da müsste man ja dennoch bei jeder sauberen Neuinstallation die Werte neu setzen.
 
AW: Sicherheitslücke Spectre: BIOS-Updates von Asus verfügbar

Ich betreibe meinen 4770k auf einem Z87. Habe ich nun Pech gehabt? ?
 
Zurück