Server komplett tod

Zappaesk

Volt-Modder(in)
Ich betreibe seit rund 2 Jahren einen selbstgebauten NAS unter FreeNAS in erster Linie um meinen Streamer bzw. meine Anlage mit Musik zu füttern. Bislang zu meiner völligen Zufriedenheit. Das Ding lief mehr oder weniger permanent durch.

Gestern Abend hat sich das geändert. Der Rechner ist aus, seit wann kann ich nicht sagen, da ich dank WM nicht dazu kam zwischen den Spielen auch noch Musik zu hören...

D.h. der Rechner ist komplett tod, beim Druck auf den Ein-Schalter tut sich gar nichts!

Betrieben werden folgende Komponenten:

- intel SP1200KP
- intel Celeron 530
- LianLi PC-Q16b
- pico PSU 80W NT
- Notebook NT zur Versorgung der PicoPSU
- WD Red 3TB
- Lüfter und (semi) passiver Kühler dürften ohne Belang sein und ich weiß es auch nicht mehr auswendig was da drin ist
- System läuft vom USB Stick

Was ich bislang getan habe:
- Notebook NT gemessen --> liefert ziemlich exakt 12V (11,97V um genau zu sein), das ist es offenbar nicht...
- PicoPSU getauscht --> gleiches Verhalten, auch kein Mucks...

Bislang bin ich davon ausgegangen, dass es ja eigentlich an der Stromversorgung liegen müsste, ansonsten hätte ich erwartet, das wenigstens am Schalter die Beleuchtung o.ä. angeht bzw. ein Lüfter angeht... Gibts da irgendwo ne Sicherung die ich bislang übersehen habe und die raus sein könnte? Es könnte natürlich auch schlicht am Netzschalter des Gehäuses liegen. Aber ehrlich gesagt wüsste ich nicht warum der - unbetätigt wie der ist - einfach so die Flügel strecken sollte...

Was kann es denn noch sein bzw. wie prüfe ich sinnvoll was es ist ohne alle Teile tauschen zu müssen?
 
Hatte mal was ähnliches, da war die bios batterie leer. Das kann vor allem bei alten rechnern vorkommen. Auf jeden fall ging der betreffende pc auch nicht mehr an. Nur wenn man den ein knopf lange gedrückt gehalten hat ist er noch manchmal gestartet.
 
Ich würde zuerst die Kondensatoren auf dem Mainboard mal anschauen,
ob da welche "ausgebeult" sind.

Ist ein Anzeichen für einen Defekt am Kondensator
 
null komma null muxx klingt aber wirklich nach strom.
mainbord genau ansejen.
chipschaeden?

netzteil in snderem pc testen, bord, cpu...
 
Wenn das Mobo kaputt wäre, müsste dann nicht wenigstens das Licht am Netzschalter angehen bzw. Lüfter anlaufen? Zumindest der Netzschalter sollte doch unabhängig vom Mobo funktionieren?!

Edith sagt: Mir ist grad eingefallen, dass ich das nagelneue weil noch ungelaufene Original NT des Gehäuses hier liegen habe. Vlt. probier ich das einfach mal...
 
Nö, der on Schalter ist direkt an das Mainboard angeschlossen... Man muss halt alles nacheinander ausschließen, durchprobieren woran es liegen könnte, klingt aber schon stark nach mainboard
 
Also, ich habe das Ding offen, das andere NT drangemacht und es leuchtet immerhin eine einsame LED am MoBo... Mucksen tut dennoch nix :(
 
Wenn das Mobo kaputt wäre, müsste dann nicht wenigstens das Licht am Netzschalter angehen bzw. Lüfter anlaufen? Zumindest der Netzschalter sollte doch unabhängig vom Mobo funktionieren?!

Nicht unbedingt! Zeih mal die Stromversorgung für die CPU ab. Die 1 oder 2x4 poligen Stecker direkt neben der CPU. Schalte dann mal den Rechner ein. Sollten dann die Lüfter voll aufdrehen ist dein MOBO höchst wahrscheinlich putt. :(
 
Ich würde zuerst die Kondensatoren auf dem Mainboard mal anschauen,
ob da welche "ausgebeult" sind.

Ist ein Anzeichen für einen Defekt am Kondensator

genau mein gedankengang .

Mal schauen ob ein Gummi (Meist schwarz) sich rausdrückt . MainBoard riechtest. bzw Augenscheinnahme .(Defekte Leitungen die weiß oxidieren)

So ein Mainboard Defekt hatte ich gerade vor 2 Tagen beim Kollege ! Vergiss nicht eine anständige Beleuchtung zu nehmen :D (Zum Schauen)


Tipp : USB anschlüsse nachschauen ob ein Pin ans gehäuse oder so andockt . Front USB bzw auf dem mainboard einfach untersuchen .
 
So, Pin überbrückt - nix...

mobo überprüft, alles scheint i.o. zu sein...

was nun? MoBo erneuern? Das Intel gibts nimmer... Alternativen?
 
Einfach den server nehmen , alles auseinander bauen& auf den Tisch legen. Dann alles anschauen ob es in Ordnung ist.
Falls ja , langsam&Ordentlich einbauen und testen ob er geht. ;)

Das kannst noch machen.
Biosbatterie erneuern& clear CMOS machen.
 
Kanns an ner leeren Batterie liegen? Ich dachte bislang, dass er dann wenigstens noch startet. Zumal er ja irgendwann im Betrieb ausgegangen sein muss.

Ich hoff bloß, dass es mir nicht das System auf dem Stick oder die Daten zerschossen hat. Die Einrichtung war ne schwere Geburt.
 
Gegen was hast du die Pico-PSU getauscht?

Gegen eine andere PicoPSU und gegen das originale NT des Gehäuses. Das kann ich aber nicht drin lassen, weil ich dessen Bauraum für den CPU-Kühler (Silverstone NT01-Pro) brauche.

2012-12-05 20.59.16.jpg

Zum Mobo: ich würde eigentlich gerne bei intel bleiben wollen und idealerweise meinen G530 weiter verwenden. Der Prozessor ist mir allemal schnell genug. Noch idealer würde ich gerne meinen ECC Speicher weiter verwenden wollen. Gibt es aktuell überhaupt m-ITX Boards die das ermöglichen? Damals war das intel das einzige und das gibts ja nicht mehr...
 
ECC ist bei DDR3 relativ sinnlos. Da bräuchtest du schon extrem spezialierste Sachen wo der Sinn macht.
Die Fehlerquote ist weit hinter dem Komma, das war mit DDR2 noch ganz anders.
RAM neu kaufen ist preislich überhaupt keine Tragödie. An dem würd ich nicht das ganze System ausrichten.
Preis/Leistung ist ein FM1-System für einen kleinen Server fast nicht zu schlagen.
Alternativ dazu die teureren Atom`s.
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4- und 8-Kern, wobei du hier mit IPMI natürlich einen gewaltigen Vorteil in der Administration hast.
 
Ich denke, ich bleibe bei nem Celeron System und hol mir ein entsprechendes Board. verzichten werde ich dann eher auf den ECC. Damit komme ich erheblich billiger weg und leistungsmäßig ist ein Haswell Celeron meinem G530 ja auch über. Vlt. kann ich den dann sogar komplett passiv kühlen und den zwar sehr leisen aber dennoch hörbaren Lüfter ausbauen.
Da bin ich dann inkl. Speicher bei ca. 150€ dabei. Das sollte dann auch reichen.
 
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