Schweizer Bundesrat arbeitet an Gesetz zum Verbot von "Killerspielen"

Leute Lest euch doch bitte durch worum es hier geht. Kein totales Verbot sondern:

Kinder und Jugendliche in der Schweiz sollen keine Videogames mit gewalttätigem Inhalt mehr kaufen können. Nach dem Nationalrat will nun auch der Ständerat den Verkauf dieser Games einschränken. Er beauftragte den Bundesrat, ein Gesetz auszuarbeiten.
- Op's Quelle

Also KEIN absolutes Verbot sondern Jugendschutz.
Ehrlich gesagt macht der Rummel hier keinen Sinn, dieses gesetz is völlig harmlos im Verhältnis zu anderen Blödsinn den die Schweizer erfunden haben, Minarett-Verbot.
 
Darüberhinaus gab es eine Redemeldung einer Politikerin namen "Evi Allemann", die offenbar noch weit mehr als ein reines Verbot von Killerspielen forderte. So sollen laut ihr "Killerspiele" "nicht mehr hergestellt, beworben, eingeführt, verkauft und weitergegeben werden".
;) wenn son mist erst noch fuss fasst... aber echte knarren, schützenvereine mit idioten als mitgliedern die ihre waffen nach hause nehmen und nichmal wegsperren sind in ordnung. dass da wer gemobbt wird aufm schulhof und psychisch regelrecht gefoltert wird is genauso kein grund. aber scheinbar haben lehrer selber keine chance mehr bei all dem messerstechenden gesocks an unsren schulen.
 
Leute Lest euch doch bitte durch worum es hier geht. Kein totales Verbot sondern:

- Op's Quelle

Also KEIN absolutes Verbot sondern Jugendschutz.
Ehrlich gesagt macht der Rummel hier keinen Sinn, dieses gesetz is völlig harmlos im Verhältnis zu anderen Blödsinn den die Schweizer erfunden haben, Minarett-Verbot.

Also folgendes steht in der Quelle -> 1. Beitrag: http://www.drs.ch/www/de/drs/nachri...rat-fuer-verkaufsverbot-von-gewalt-games.html

"Der Verkauf von so genannten Gewalt-Videospielen an Kinder und Jugendliche soll in der Schweiz verboten werden. Nach dem Nationalrat hat der Ständerat zwei entsprechende Motionen an den Bundesrat überwiesen.

[...]

Die Motion von CVP-Nationalrat Norbert Hochreutener gab in der kleinen Kammer wenig zu reden. Die Forderung von Hochreutener sei vernünftig und angemessen, ...

[...]

Kontroverse um zweite Motion
Die Motion von SP-Nationalrätin Evi Allemann hingegen sorgte für grössere Diskussionen. Sie fordert, dass Computerspiele mit gewalttätigem Inhalt in der Schweiz nicht mehr hergestellt, beworben, eingeführt, verkauft und weitergegeben werden dürfen.
Das sei ein exzessives Verbot, das alle Schweizer Spieler auf eine Liste setze, monierte Anne Seydoux. Man müsse bedenken, dass das Durchschnittsalter der Spieler bei 30 Jahren liege. Diese Spieler würden die Grenze zwischen realer und virtueller Welt sehr gut kennen und mit einem generellen Verbot zu Unrecht gestraft."


[...]
@ALDI Nord, bitte nochmal durchlesen (und diesmal weiter als bis zum ersten Abschnitt :D

Mittlerweil habe ich das Gefühl hat die Stimmung in den Medien etwas umgeschlagen, und man geht etwas sachlicher an das Thema ran.

Dass Jugendschutz auf diesem Gebiet wichtig ist finde ich natürlich auch.
 
Es sind ja n paar Schweizer unter den Usern und da ich zur Zeit dort nicht auf dem Laufenden bin frage ich Euch mal:

Gab es bei Euch auch oder sogar vermehrt Amokläufe? :huh:

Ich bin der Schweiz persönlich sehr verbunden, da ich vor Jahren mal dort für mehr als Zwei Jahre gewohnt habe.
(Kanton Graubünden / Davos) Ist einer der schönsten Plätze die ich kenne. :daumen:

Und zu den Politiker kann ich nur sagen, da haben mehr als man denkt studiert! Nur wenn man viel in der Theorie arbeitet, wird aus einem Studierten schnell ein Fach-Idiot. Man sollte den Politikern eine gewisse Anzahl bürgerliche Berater des Alltags zur Seite stellen. Sozusagen Politik Schöffen. Die könnten dann alternative Sichtweisen und Ansichten einfließen lassen.
 
Zitat aus dem Lebenslauf von Evi Allemann (hat Motion lanciert):
Die Biografie - Evi Allemann
Kurz vor der Matur sorgte Evi Allemann für eine kleine Sensation: Sie eroberte im April 1998 als jüngste Grossrätin in der Geschichte der bernischen Demokratie einen Sitz im Kantonsparlament. Evis politisches Engagement begann jedoch bereits viel früher: Der nationale Frauenstreiktag 1991 brachte der damals 13-jährigen Schülerin mit der Organisation eines Mädchen-Streikes eine Verwarnung des Klassenlehrers ein. Als Reporterin bei der Kindernachrichtenagentur (heute Kinderlobby Schweiz) engagierte sie sich in Projekten wie «Zukunftswerkstatt Schule» oder «UNO-Kinderrechtskonvention».
Zitat aus Begründung von Motion von Evi Allemann:
Motion "Verbot von Killerspielen" - Evi Allemann
Ein generelles Verbot solcher Spiele erscheint deshalb angemessen und verhältnismässig, insbesondere da sie über keinen irgendwie schützenswerten kulturell-gesellschaftlichen Gehalt verfügen und es tausende andere spannende Computerspiele gibt, die ohne solche Gewaltexzesse auskommen.
Diese Dame, die mit 13 schon eine ehrgeizige politische Karriere in die Wege geleitet hat, hat KEINE AHNUNG von wertvoller Jugendkultur. Obwohl sie noch sehr jung ist, hat sie sich nie, so behaupte ich, in einem für Jugendliche normalem Umfeld aufgehalten..
 
Wenn ich so etwas lese, muss ich jedesmal an das gleiche denken:
Irgendwann kommen die sicher auch noch auf die Idee Rennspiele könnten an Autounfällen schuld sein.
 
Aha, wenn ich also Burnout zocke (und das mache ich gerne) bin ich eine Gefahr für den Straßenverkehr? Interessant. Okay lassen wir die Ironie. Die Idee, wie ALDI Nord es weiter oben nochmals erwähnte, finde ich gut. Kinder/Jugendliche respektiv Minderjährige sollten keine Spiele spielen, die für Erwachsene gedacht sind. Etwas ähnliches wie unsere USK finde ich da nicht verkehrt. Ich denke da stimmt ihr mir zu, die meisten hier sind wohl auch erwachsen. Richtig gewaltverherrlichende Spiele gehören weg. Aber da sitzt der Hase im Pfeffer: Was sind solche Spiele, gibt es so etwas? Die Definition ist da viel zu schwammig, und der Begriff Killerspiele ist Deformierung, Rufmord und eine Beleidigung für unsere Zunft und unser Hobby. Sind Crysis, Counter Strike, Gears of War oder God of War zu gewalttätig? Ich finde nicht, die Spiele sind ja entweder ab 18 oder indiziert (bis auf CS) und dürfen nicht an Kinder verteilt werden. Das ist Gesetz. Abgesehen davon handelt es sich um Spiele, und nicht um Mittel mit den man virtuell seine Klasse vom Angesicht dieser Kugel putzt. Spiele mit vergewaltigenden und/oder pädophilen Inhalten oder solche, die wirklich aufs brutalste Gewalt darstellen und belohnen, wie seinerseits Mortal Kombat für das SNES gehören da natürlich sofort in den Müll, wer das Spielt ist wirklich krank. Ergo bevor die Herren und Frauen aus der Politik hier Ausdrücke gebrauchen, die nicht mal im Duden stehen (und alles was nicht dort steht ist Neologismus und existiert somit nicht in der Sprache) sollte erstmal ein anständiger Begriff her, der klar definiert ist.
Kommt aber nicht, wozu auch? Politiker verwenden lieber das Wort, da damit Leute hellhörig werden, vor allem die ab 40+. Und die Wähler will man. Es wird gezielt Manipulation betrieben. Und genau DAS gehört verboten. Verblendung der Wähler und Verleugnung unserer Kultur.

Ich will hier natürlich keine Grundsatzdebatte antreten, ich denke einige Regeln müssen sein, in Grenzen natürlich. Totale Bevormundung soll und darf es nicht sein. Aber der Weg, den man derzeitig beschreitet, ist einfach der Falsche. Wollen wir erst mal sehen wie sich das in der Schweiz entwickelt. Danach können wir immer noch auf die Barrikaden gehen.

Grüße Greggy
 
Zuletzt bearbeitet:
Diese Verschärfung des Gesetzes zum Jugendschutz wird auch nichts bringen. Nicht umsonst haben doch so viele Jugendliche unter 18 schon sogenannte "Killerspiele". Man bekommt das Spiel dann halt von einem älteren Freund gekauft. Wie möchte man das Gesetz denn auch verschärfen, etwa die Altersfreigabe noch weiter nach oben setzen?

Mal echt das ist wieder der letzte Mist. Die Politiker schwafeln und labern immer von wegen "Gesetz verschärfen", aber selber bringen die keine vernünftigen Vorschläge.

Wie wärs mal mit einer Initiative, die sich für die Rechte von Killerspielen einsetzt.
 
Spielen ist ein Hobby. Und diese kosten Zeit und bereitet uns Freude. Das darf eben nicht sein, immer schön bevormunden und nur wenig Fakten kennen. Das sind die Leute, die uns und unser Land heute "im Nahmen des Volkes" führen. Wohl eher am Volk vorbei. Keine Hobbys oder Ähnliches mehr, nur von früh bis spät arbeiten. So hättens die da oben gern. Dabei ist ja noch nichtmal genug Arbeit da. Es wird Zeit, daß sich das "Volk" mal zu Wort meldet, so wie `89.

Ich finde es schön, dass du das Wort Volk in Anführungszeichen gesetzt hast. Auch ansonsten: Signed!
 
Ach und was die Filmindustrie da jedes Jahr produziert ist aber Ok oder was. Da kommen teilweise Filme in die Kinos wo unzensiert und verherlicht Gewalt in jeder abnormen Form sogar teils verherlicht und als ganz normal abgetan wird, wo ist den da die Moral unserer Politiker? Die Filmindustrie schmiert wohl besser, wa!
Ich habe schon Filme gesehen wo ich als reifer Familienvater, nachts nicht mehr schlafen konnte obwohl ich als Berufsfeuerwehrangehöriger schon recht viel gewöhnt bin, aber mit welcher gleichgültigkeit da sogar manchmal Kinder abgeschlachtet werden, das ist selbst für Hartgesottene Erwachsene zuviel, aber das ist Ok.

Das diese heulerischen Politiker sich die Frechheit rausnehmen, klar zu sagen das einer von 1 Mio. Gamer genau deswegen durchdreht und seine Umgebung abschlachtet.

@ Hallo liebe Politiker,wenn ihr langeweile habt, hätte ich da malwas für euch!!! Evt. solltet ihr euch mal über wichtige Dinge Gedanken machen.
- Warum muß ich jedes WE div. 14J. mit bewustloser Alkohlvergiftung auf die Intensiv fahren?
- Warum habe viele jugendliche keine Zukunftsperspektive
- Warum verfällt unser Bildungssystem ins Bodenlose
- ect.

Ihr seit doch alles nur käufliche Heuchler, die keine Volksvertreter mehr sind (weswegen wir euch wählen), sondern nurnoch Wirtschaftsmanager die mit Lug und Betrug versuchen Stimmen zu fangen,weils dafür Kohle gibt, Iiiiigggiiittttt, sage ich nur!
-
 
Also - ich schreibe es nochmals ganz langsam (fällt mir als Berner nicht schwer) ;) damit alle auch mitlesen können

Kinder und Jugendliche in der Schweiz sollen keine Videogames mit gewalttätigem Inhalt mehr kaufen können. - Und das ist gut so
U N D
Der Bundesrat wird beauftragt ein solches Gesetz auszuarbeiten.

Der einzige Stolperstein dabei ist bloss, dass die Definition von "Videogames mit gewalttätigem Inhalt" sauber erstellt werden muss

Natürlich - es gibt da auch noch die "Verdrehten um Evi" - die werden aber nicht durchkommen
 
Sollte es in D. zu einem Verbot kommen werde ich mir die Spiele auf anderem Wege besorgen ob legal oder nicht.
Solange es eine Wehrpflicht (ausbildung zum töten), Waffenproduktion (werdn auch nur zum töten hergestellt) , Alkohol und Tabak (auch durch diese beiden gibt es unnötige Tote) gibt werde ich sicher nicht auf meine Spiele verzichten.

Irgendwann (15-20 Jahre) wird es vermutlich so sein wie z.B. im Film "Demolition Man".
Darüber werden sicher einige lachen , aber denkt an meine Worte.
 
Wenn ich so etwas lese, muss ich jedesmal an das gleiche denken:
Irgendwann kommen die sicher auch noch auf die Idee Rennspiele könnten an Autounfällen schuld sein.

lange kanns nicht mehr dauern! :D

@Bumblebee
ein strenges ab 16 und 18 kaufen gibts ja schon lange in der schweiz daher verstehe ich nicht was sie noch verbessern wollen.

@ikarus_can_fly
an wirklich tragische amokläufe seit erscheinen von cod kann ich mich nicht erinnern..:D
 
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