SATA Controller, PCI, >2 Ports, >3TB, optische Laufwerke

Basti 92

Freizeitschrauber(in)
Hallo,

kann es sein, dass es keine SATA Controller mit folgenden Spezifikationen gibt?
Anbindung PCI, kein PCIe
Bereitstellung von mindestens 2 SATA Ports
Diese müssen optische Laufwerke und HDDs mit mindestens 3TB per Hotplug anbinden können.


MfG Basti
 
SIL3112
Ja, so in etwa. nur bestenfalls mit ausreichend Dokumentation...

SIL3114
Ist der gleiche Chip nur für 4 SATA Ports.

Die Karten unterstützen aber leider nur bis zu 2TB nach Angabe von Delock.


Die üblichen verdächtigen habe ich auch schon durchsucht. Hatte gehofft ihr hättet noch einen Geheimtipp.
Es gibt eben kaum Dokumentation zu den Controllern mit 3TB Platten da die meisten nur maximal 2TB beherrschen weil es die Platten in der Zeit nicht einmal gab.

Was genau suchst du denn? :ka:
Nach einer Möglichkeit ein Backup Laufwerk per Hotplug anzubinden und ein CD Laufwerk mit ins Bios zu bekommen. Daher auch keine USB Adapter.
Ausgangssituation ist ein Gigabyte Z97X auf welchem alle Slots bis auf dem PCI belegt sind.
Der Hersteller kam leider auf die grandiose Idee den letzten PCIe in PCI mittels ITE Bridge zu verstümmeln.
Und nein, es gibt kein alternatives Board mit der Bestückung 2xPCIe x8, 1x PCIe x4, 1x PCIe x2, 1xPCIe x1 und 1xPCIe x1 Ethernet.

Wäre mal lustig einen Test solcher Karten zu lesen!
Performance-mäßig muß das ja irrsinnig abgehen
smiley.gif
Ist mir relativ egal, die muss nur mit ca. 120MB/s schreiben können (schneller sind sowieso keine HDDs für Backups) sowie ein optisches Laufwerk bereitstellen, das wird eh nie gleichzeitig gebraucht.

MfG Basti
 
Wäre mal lustig einen Test solcher Karten zu lesen!
Performance-mäßig muß das ja irrsinnig abgehen :)

Ab PCI 2.1 beträgt die Übertragungsrate 533 MB/s. Auch mit Overhead reicht das für vier normale HDDs, zumal selten alle gleichzeitig lesen und schreiben dürften.

EDIT: Basti 92 war schneller.
 
Nach einer Möglichkeit ein Backup Laufwerk per Hotplug anzubinden und ein CD Laufwerk mit ins Bios zu bekommen. Daher auch keine USB Adapter.

Da würde ich die Zwecke trennen: So eine PCI-Karte, um Ports für das optische Laufwerk zu bekommen und für das Backup-Laufwerk eine externe Lösung über USB 3.x ...
 
Ab PCI 2.1 beträgt die Übertragungsrate 533 MB/s. Auch mit Overhead reicht das für vier normale HDDs, zumal selten alle gleichzeitig lesen und schreiben dürften.
Kann ja nicht sein, da der PCI Slot von einer PCIe 2.0 Lane bereitgestellt wird da kann nicht mehr als 500MB/s rauskommen und bei 8b10b Kodierung kommen eh max 400MB/s raus. Ich erwarte von dem PCI Ding sowieso nicht mehr als die Theoretischen 133MB/s
 
Ist mir relativ egal, die muss nur mit ca. 120MB/s schreiben können (schneller sind sowieso keine HDDs für Backups) sowie ein optisches Laufwerk bereitstellen, das wird eh nie gleichzeitig gebraucht.
Wenn die Platten so lahm sind, würde ich sie halt per USB3 anschließen.

Selbst mein uralter Q6600 kann von USB-CD Ram booten, da war es schon eher eine Herausforderung, im das Booten von USB-Stick beizubringen. Zur Not halt so einen ISA-Controller nur das CD-Rom nutzen.
 
Kann ja nicht sein, da der PCI Slot von einer PCIe 2.0 Lane bereitgestellt wird da kann nicht mehr als 500MB/s rauskommen und bei 8b10b Kodierung kommen eh max 400MB/s raus. Ich erwarte von dem PCI Ding sowieso nicht mehr als die Theoretischen 133MB/s

Ab PCI 2.1 beträgt die maximale Datenrate auf 64Bit-Plattformen 533 MB/s pro Bridge. Es steht und fällt also damit, was an den maximal zwei Slots pro Bridge dranhängt.

Und natürlich die Ausführung auf dem jeweiligen Chipset, wobei ich bei einem Z97 jetzt nicht vom Ältesten ausgehe.
 
Guten Abend allerseits,

es wird nun ein Sil3114 werden, dieser scheint 3TB Platten zu verkraften Hier + Hier.
Auch der SIL3124 scheint 3TB Platten und größer zu vertragen.

Wenn die Post eintrifft kann ich etwas zur Geschwindigkeit berichten.

Auf dem Mainboard wird eine ITE IT8892E PCIe to PCI Bridge eingesetzt. Also maximal 266MB/s und wenn die Bridge nur PCIE1.0x1 kann, maximal 250MB/s. Das ist jedoch wie in meinem Fall für eine HDD ausreichend.
Supports PCI 32-bit, 33/66 MHz, 3.3V, 5V tolerant


MfG Basti
 
Zuletzt bearbeitet:
@Basti 92
Ich wäre bezgl. den Erweiterungskarten mit Sil3114- oder Sil3124-Controller sehr vorsichtig, was das Betreiben von größeren Festplatten betrifft. Auch die Angabe des Kartenherstellers, die du gefunden hast, ist mit Vorsicht zu genießen. Warum nur bis 3 TB? Wenn die 2 TB Hürde überwunden ist (was ich bei derart alten Controllern bezweifle), gibt es derzeit keine weitere in der Praxis relevante Kapazitätsbeschränkung. Und ob diese Controller Hot-Plugging unterstützen? Ich glaube nicht.

Auch auf Benutzerberichte kann man sich nicht blind verlassen. Wenn beispielsweise eine 3 TB Festplatte (oder auch größer) an einem anderen System eingerichtet wurde und erst danach an einen Controller angeschlossen wird, der mit dieser Kapazität nicht zurecht kommt, wird sie unter Windows dennoch scheinbar korrekt erkannt und kann genutzt werden. Aber, sobald oberhalb der 2-TiB-Marke auf die Festplatte geschrieben wird, kommt es zu Fehladressierung, was Datenkorruption und somit Datenverlust bedeutet. Windows verlässt sich, wie andere Betriebssysteme in der Regel auch, auf die Informationen, die in der Partitionstabelle stehen und prüft den tatsächlich adressierbaren Speicherplatz nicht zusätzlich. Das böse Erwachen kommt dann erst später und der betroffene User wundert sich und fragt sich warum das passiert ist.

Alles steht und fällt mit dem Treiber. Gerade die Treiber älterer Controller haben eine 32-Bit-LBA-Limitieurng, was eine maximale adressierbare Kapazität von 2 TiB bedeutet. Wird der Treiber nicht gepflegt, weil es den Hersteller nicht mehr gibt oder das Produkt als EOL eingestuft ist, wird das nie gefixt. Ob bei dem Treiber für die Silicon Image SATA-Controller, den Windows 10 vermutlich dabei hat, diese Limitierung bereits behoben wurde, weiß ich nicht. Ich rate dir aber dringend dazu zu überprüfen, ob der Controller größere Festplatten über ihre volle Kapazität ansprechen kann. Ein Schnelltest wäre beispielsweise mit einem Low-Level-Benchmark, wie HD-Tune Pro (die Freeware Version ist hierfür nicht geeignet!), möglich. Der Verlauf der Transferkurve oder auch der Zugriffszeiten verrät, ob es bei der Messung zu Fehladressierungen gekommen ist oder nicht.
 
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