Schon zuvor kommt es jedoch bei einigen Spielern zu ersten Problemen: Firewall und AntiViren-Programme wollen deaktiviert sein, damit die Installation sich erfolgreich beenden könne – die Kopierschutz-Überwachung beginnt also jetzt schon vor dem Start des eigentlichen Spiels – was genau an Daten übertragen wird, darüber schweigt sich das Spiel und auch der THQ-Support (Zitat: „Sie müssen uns da vertrauen“) aus, eine Datenschutz-Information fehlt vollkommen.
Dies ist umso bedauerlicher, als dass „Company of Heroes“ ursprünglich komplett ohne einen Kopierschutz auskam: Erst mit Version 1.6 wurde von den Spielern gefordert, ein Relic Online Profil zu erstellen (mit welchem der CD-Key verknüpft wird), um den Titel auch ohne CD im Laufwerk starten zu können.
„Opposing Fronts“ geht hier jedoch einen Schritt weiter und scheint das unangenehme mit dem nützlichen verbinden zu wollen: Wer das Hauptspiel und auch das Standalone-Addon mit seinem Account registriert hat, kann mit einer einzigen Installation alle vier Seiten des Spiels nutzen und auch die Kampagne des Hauptspiels durchspielen, ohne eine CD im Laufwerk haben zu müssen.
Hierfür verlangt das Spiel aber eine ständige Online-Verbindung und eine Überprüfung auf Echtheit der CD bei Eingabe des Keys; wer „nur“ offline spielen will, kann das nur über Umwege tun und dann muss der Datenträger wie bei anderen Titeln ständig im Laufwerk liegen. Gründe für diese Rolle rückwärts seitens Relics (und auch THQs) sollen die hohe Kopierrate des Titels v.a. im europäischen Raum sein, Angesichts der nicht minder starken Verfügbarkeit des Addons in Tauschbörsen erscheinen derartige Maßnahmen aber sinnlos.