Russland

Die Amis sind blind. Trump sonnt sich in seiner eingebildeten Göttlichkeit, während die Putineska sich einen ablacht und weiter mit China an der Demontage des Westens arbeitet.
Was wenn es für die Amis keinen Westen mehr gibt ?, sondern nur noch starke Player mit Argumenten ?
 
Wenn man die damalige Zerschlagung der Sowjet Union als rechtmäßig ansieht.
Die Soviet Onion wurde nicht zerschlagen, sondern aufgelöst. Nichtmals Gorbatschow hatte daran etwas ändern wollen - und der hätte noch irgendwie einen Grund gehabt. Du kommst damit Jahrzehnte zu spät.

Na das ist doch sehr interessant.
Was ist nun mit Polen? Gibt es da auch einen territorialen Anspruch gegenüber Russland, Weißrussland, Ukraine und dem Baltikum?
Wenn es nicht der Russland Thread wäre könnte man jetzt auch prima über Deutschland als Nachfolger des deutschen Reiches, der Weimarer Republik und des hl. römischen Reiches deutscher Nation philosophieren. Da könnte man nun auch einen Anspruch auf die Norditalienischen Städte ableiten.
Was Unsinn wäre. Denn alles bis zum Rhein hin wäre Römisches Reich - also Italienisch in dessen Nachfolge
:devil:
Actually, gehörte das meiste davon den Neandertalern. :P

Kann man aber die momentane Lage, ohne ganz besonders die amerikanische Haltung zu berücksichtigen, überhaupt diskutieren? Auch für Russland hängt sehr viel daran, wie sich Amerika weiterhin verhält
Nee, stimmt schon. Ist ziemlich global der ganze Spaß.

Die Ukraine ist nicht unabhängig sondern im Krieg um ihre Unabhängigkeit von Russland, weil diese es als ihr naturgegebenes Recht erachten über die Ukraine zu herrschen, so als ob es Teil Russlands wäre. Vertragliche Vereinbarungen haben überhaupt keine Geltung sofern die Ukrainer sich darauf nicht berufen können, Scheinsouverenität, weil Russlland das im Kern als sein Protektorat erachtet. Mit Belarus sind das die letzten zwei Staaten in Europa die unter Moskaus Schuh keine echte Souverenität besitzen, und bevor die Ukraine irgendwann von den Russen geschluckt wird so wie bald Belarus, haben sie beschlossen ihre Staatlichkeit zu verteidigen mit der Anbindung an den Westen.
Wir müssen schon unterscheiden zwischen dem völkerrechtlichen Status der Ukraine (souverän) und ihrem Kriegszustand. Letzterer tangiert die Souveränität völkerrechtlich nicht im geringsten. Ob Russland diesen Status anerkennt oder nicht, ist Meinungssache Russlands.
Die faktische Souveränität der Ukraine ist durch den Krieg eingeschränkt, immerhin sind nichtmals Wahlen möglich, rechtlich jedoch ist die Ukraine souverän.
Faktisch volle Souveränität hat kein einziger Staat heutzutage. Dazu sind die globalen Abhängigkeiten zu weitreichend.


@Bobhais: Die 5 Fragen habe ich insbesondere dir gestellt. ;)
 
Was Unsinn wäre. Denn alles bis zum Rhein hin wäre Römisches Reich - also Italienisch in dessen Nachfolge
Verdammt, auf zur VHS und italienisch lernen.

Ja aber was haben die Römer für uns getan?
Eingebundener Inhalt
An dieser Stelle findest du externe Inhalte von Youtube. Zum Schutz deiner persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn du dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigst: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt.
Für mehr Informationen besuche die Datenschutz-Seite.
 
Wir müssen schon unterscheiden zwischen dem völkerrechtlichen Status der Ukraine (souverän) und ihrem Kriegszustand. Letzterer tangiert die Souveränität völkerrechtlich nicht im geringsten. Ob Russland diesen Status anerkennt oder nicht, ist Meinungssache Russlands.
Die faktische Souveränität der Ukraine ist durch den Krieg eingeschränkt, immerhin sind nichtmals Wahlen möglich, rechtlich jedoch ist die Ukraine souverän.
Faktisch volle Souveränität hat kein einziger Staat heutzutage. Dazu sind die globalen Abhängigkeiten zu weitreichend.
Es ist doch andersherum, eben jetzt im Krieg ist die Ukraine souverän, weil sie sich Moskaus Herrschaft nicht mehr fügt. Du beziehst dich auf ein Stück Pappier wo drauf steht sie sei souverän aber es in der Ralität zuvor nie war. Jeder ukrainische President bisher, reiste nach Amtsantritt nach Moskau um Putin unterwürfige Treue zu schwören, und seit Kriegsbeginn erhebt und verteidigt sich der ukrainische Staat gg Russland, um seine volle Souvernität zu erlangen. Sprich jetzt erst werden sie souverän, und waren es vorher nicht.
 
Es ist doch andersherum, eben jetzt im Krieg ist die Ukraine souverän, weil sie sich Moskaus Herrschaft nicht mehr fügt. Du beziehst dich auf ein Stück Pappier wo drauf steht sie sei souverän aber es in der Ralität zuvor nie war. Jeder ukrainische President bisher, reiste nach Amtsantritt nach Moskau um Putin unterwürfige Treue zu schwören, und seit Kriegsbeginn erhebt und verteidigt sich der ukrainische Staat gg Russland, um seine volle Souvernität zu erlangen. Sprich jetzt erst werden sie souverän, und waren es vorher nicht.
Die Ukraine hat sich auch vorher schon zum Westen hingezogen gefühlt. Bzw wollten ein freies Land sein. Allerdings hatten sie starke Probleme mit Korruption usw.
 
Die Ukraine hat sich auch vorher schon zum Westen hingezogen gefühlt. Bzw wollten ein freies Land sein. Allerdings hatten sie starke Probleme mit Korruption usw.
Und das ist der Grund weshalb es nicht klappte ja ? Und nicht Putin ? :)

Also.. nach 3 Jahren Krieg sollte man doch paar Eckdaten manifestiert haben meine ich, die Ukraine war so souverän wie Belarus es ist. Beides russsiche Einflusszonen und keine freien Länder. Wär die Ukraine souverän dann wäre sie schon lange in der EU und NATO.
 
Und das ist der Grund weshalb es nicht klappte ja ? Und nicht Putin ? :)

Also.. nach 3 Jahren Krieg sollte man doch paar Eckdaten manifestiert haben meine ich, die Ukraine war so souverän wie Belarus es ist. Beides russsiche Einflusszonen und keine freien Länder.
Belarus ist zu Russland hingezogen. Und ihr Präsident eine Kreml-Marionette.
In der Ukraine sieht das anders aus.
Und da hat es doch auch die Revolution gegeben.
 
Belarus ist zu Russland hingezogen. Und ihr Präsident eine Kreml-Marionette.
In der Ukraine sieht das anders aus.
Und da hat es doch auch die Revolution gegeben.
Sogar Kaliningrad ist mehr zur EU hingezogen als zu Russland, gilt als abdriftige gefährdette Region. Lukaszenka vollzog ein Spagat, einen regelrechten Eiertant und wartette Jahrzehnte vergebens damit sich westliche Einflüsse beginnen darum zu bemühen um Belarus dem Westen anzubinden, auf der anderen Seite war gg Europa um Putin zu besänftigen, wegen der erzwungenen Treue zur Moskau. Wäre die Geschichte anders verlaufen, hätte man sich früher um Belarus u Ukraine bemüht als Russland noch schwach war, wären diese Nationen zu uns gekommen, denn dort hatte keiner Grund dazu uns zu hassen bis Putin welche fürs TV erschuf mit seiner Diktatmeinung. Und die Menschen... was verdient denn heute ein Pole und ein Belarusse, die kommen in die EU zum Arbeiten, oder den Kleinhandel. Keiner will freiwillig zu Russland wenn ie EU eine reale Option wär, die sind doch nicht dumm..
 
Es ist doch andersherum, eben jetzt im Krieg ist die Ukraine souverän, weil sie sich Moskaus Herrschaft nicht mehr fügt. Du beziehst dich auf ein Stück Pappier wo drauf steht sie sei souverän aber es in der Ralität zuvor nie war. Jeder ukrainische President bisher, reiste nach Amtsantritt nach Moskau um Putin unterwürfige Treue zu schwören, und seit Kriegsbeginn erhebt und verteidigt sich der ukrainische Staat gg Russland, um seine volle Souvernität zu erlangen. Sprich jetzt erst werden sie souverän, und waren es vorher nicht.
Deswegen wird zwischen völkerrechtlicher und faktischer Souveränität unterschieden. Dieses Stück Papier, wie du es nennst, ist übrigens ziemlich wichtig. Erst dadurch darf die Ukraine für sich entscheiden, ob sie der NATO beitreten will oder nicht. Eben weil die Ukraine völkerrechtlich souverän ist, kämpft sie um ihre faktische Souveränität. Ohne dieses Papier wäre es kein Krieg, sondern Bürgerkrieg. Ein Papier mit ähnlicher Relevanz ist der Einigungsvertrag. Man stelle sich vor, jemand würde die Wiedervereinigung ignorieren, weil sie nur auf einem Blatt Papier steht. Solche Verträge besiegeln die Lebensumstände von vielen Millionen Menschen. Das ist wichtig!
 
Deswegen wird zwischen völkerrechtlicher und faktischer Souveränität unterschieden. Dieses Stück Papier, wie du es nennst, ist übrigens ziemlich wichtig. Erst dadurch darf die Ukraine für sich entscheiden, ob sie der NATO beitreten will oder nicht. Eben weil die Ukraine völkerrechtlich souverän ist, kämpft sie um ihre faktische Souveränität. Ohne dieses Papier wäre es kein Krieg, sondern Bürgerkrieg. Ein Papier mit ähnlicher Relevanz ist der Einigungsvertrag. Man stelle sich vor, jemand würde die Wiedervereinigung ignorieren, weil sie nur auf einem Blatt Papier steht. Solche Verträge besiegeln die Lebensumstände von vielen Millionen Menschen. Das ist wichtig!
Dieses Stück Pappier hatte keinen Platz in der realen Welt, weshalb ich nicht verstehe warum diese Diskussion statt findet.. Faktisch war keine ukrainische Regierung jemals souverän in ihren Entscheidungen sofern Russland diese nicht absegnet, ergo kann man nicht behaupten dass es sich vor dem Krieg um einen souveränen Staat gehandelt hat, sondern einen der politisch Moskau unterworfen war. Das Völkerrecht greifft hier doch kein bisschen weil es garnicht eingehalten wurde, oder die Ukraine schützte, es war nur da, als ungewisse Behauptung... Schein.. Lüge.. aber irrelevant.
Die Amis sind blind. Trump sonnt sich in seiner eingebildeten Göttlichkeit, während die Putineska sich einen ablacht und weiter mit China an der Demontage des Westens arbeitet.
Noch gerade hab ich die USA für ihre Kompetenzen im Stab bewundert, und dann lese ich das hier über Trumps Manschaft in Riad. Die Russen können wohl nicht fassen wie einfach der Ami es ihnen gerade macht, ala ist denn heut schon Weihnachten ? Unfassbar aber liest mal selbst..

https://www.deutschlandfunk.de/ischinger-mangelnde-sachkenntnis-bei-us-verhandlern-in-riad-100.html
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ja aber was haben die Römer für uns getan?
Romanus eont Domus!


Die Amis sind blind. Trump sonnt sich in seiner eingebildeten Göttlichkeit, während die Putineska sich einen ablacht und weiter mit China an der Demontage des Westens arbeitet.

Am Ende sind wir aber die Blöden weils einfach nicht klappt mit dem Nachbarn ... dem Polen, dem Ungarn, dem Engländer - weil die alle ihr eigenes Süppchen kochen. Nicht zuletzt wir selber.
Und blind waren wir doch jahrzehntelang selber. Dass nah geglaubte "Verbündete" mehr Feind als Freund sind, war doch schon länger absehbar.
 
Romanus eont Domus!




Am Ende sind wir aber die Blöden weils einfach nicht klappt mit dem Nachbarn ... dem Polen, dem Ungarn, dem Engländer - weil die alle ihr eigenes Süppchen kochen. Nicht zuletzt wir selber.
Und blind waren wir doch jahrzehntelang selber. Dass nah geglaubte "Verbündete" mehr Feind als Freund sind, war doch schon länger absehbar.
Vorallem Berlin, mit seinem Anspruch ganz Europa von seinem Export abhängig zu machen, und die EU als Handelsmacht ggüber China und USA zu etablieren, dürfte 2014 eingesehen haben dass sich Diktatoren durch Geld oder Sanktionen, nicht zügeln lassen. Ganz klar, ohne Armee bist du keine Weltmacht, du kannst wirtschaftlich konkurieren aber besitzt ohne Argument dennoch keine geopolitischen Akzente. Das hat Deutschland sehr bitter erfahren, obwohl der Ansatz friedvoll durch Handel zur Weltmacht aufzusteigen ja garnichtmal so schlecht ist, nur dann bitte nicht auf den Füßen anderer, und jetzt ist halt Zahltag, und der Trump hält die tiefen Taschen auf, Klimper Klimper..
 
Ich denke Frau Nabiullina wird die Fenster der Zentralbank nicht selber putzen. Auch sollte sie künftig die Hausarbeit delegieren. Hohe Zinsen, hohe Inflation wird offensichtlich doch zum Problem für die russische Wirtschaft.
 
Dieses Stück Pappier hatte keinen Platz in der realen Welt, weshalb ich nicht verstehe warum diese Diskussion statt findet..
Ich erkläre es dir gern, denn es ist überaus wichtig. :)

Vergleichen wir diese drei Szenarien:

Die Ukraine ist völkerrechtlich, aber nicht faktisch souverän.
Dies ist bzw. war unsere Realität, und der Grund für diese Diskussion.

Die Ukraine ist völkerrechtlich und faktisch souverän.
Ein schöner Traum, in dem die Ukraine politisch, wirtschaftlich und kulturell vollkommen frei entscheiden könnte. Ein NATO-Beitritt wäre möglich, aber es bestünde kein nennenswerter Anlass, weil Russland keinerlei Macht auf die Ukraine ausübt. Niemand macht sich Sorgen über einem militärischen Konflikt.

Die Ukraine ist weder völkerrechtlich noch faktisch souverän.
Die Ukraine heißt hierbei USSR und ist, wie auch andere (ehemalige) Sowjetrepubliken weiterhin eine Unionsrepublik, aber kein Staat, nichtmals ein Vasallenstaat. Es stünde der Ukraine völkerrechtlich nicht zu, sich einem Bündnis wie der EU oder der NATO anzunähern. Ein NATO-Beitritt wäre nie thematisiert worden. Es hätte ggf. einen Bürgerkrieg in der USSR gegeben, dieser wäre jedoch durch sowjetische Kräfte niedergeschlagen worden. Niemand wäre auf die Idee gekommen, die Aufständischen nennenswert politisch zu unterstützen, weil es sowjetisches Hoheitsgebiet wäre. Jede (auch nur indirekte) militärische Unterstützung wäre eine Kriegserklärung an die Sowjetunion.
Die Jahrzehnte überrauernden Bemühungen um faktische Unabhängigkeit hätten nicht stattfinden können. Den Russisch-Ukrainischen Krieg würde es so nicht geben.


Aus diesem Grund werde ich es nicht hinnehmen, wenn die Belowescher Vereinbarungen als "Stück Papier" oder das Völkerrecht hierbei als "irrelevant" bezeichnet werden.
 
@Bobhais: Die 5 Fragen habe ich insbesondere dir gestellt. ;)
Die 5 Fragen habe ich ja schon im letzten Posting mit entsprechender Quelle beantwortet.
Du kannst dir das Gespräch anhören, dann weißt du wo ich stehe, sollte es dich interessieren.
Souveränität, der NATO Beitritt, wäre alles kein Problem wenn die Beziehungen und das Vertrauen zu Russland in gegenseitigem Interesse wiederhergestellt wird und das wird nur über eine Annäherung beider Seiten und mit einem Kompromiss erzielbar sein.
Da man das aber von seitens Europa immer noch nicht will, wird der Krieg weitergehen. Erst wenn der Krieg beendet ist und das Vertrauen nach 20 oder 30 Jahren wieder da ist, kann man wiederum über NATO Beitritt nachdenken, sofern man Russland mit ins Boot holt und dort demokratischere Strukturen herrschen.

Ob Militär bzw. Verteidigungsbündnisse wie die NATO wirklich für dauerhaften Frieden sorgen ist wieder ein anderes Thema. Es ist aber besser wie nichts.
 
Ich erkläre es dir gern, denn es ist überaus wichtig. :)
Das sind keine binomischen Formeln oder Algebra :) Ich meine ich verstehe schon und das weiß ich auch :)

Aus diesem Grund werde ich es nicht hinnehmen, wenn die Belowescher Vereinbarungen als "Stück Papier" oder das Völkerrecht hierbei als "irrelevant" bezeichnet werden.
Musst du aber ansonsten wärs Realitätsverweigerung. Inwiefern willst du hier das Völkerrecht als gültig erhalten sofern Russland sich daran nie hielt und die Ukraine sich darauf nie berufen konnte ??? Ist Scheinsouverenität denn mit dem Völkerrecht etwa vereinbar ? Fake sagt man doch dazu.

Wenn du den Ukrainern verklickern würdest sie seien vor dem Krieg ein freies Land würdens ie dich am liebsten vierteilen, darauf will ich hinaus, das Völkerrecht war für sie hier nicht geltend, sie müssen sich ihre Freiheit , traurigster Weise, erkämpfen..

Jetzt mal aber die Wendung zurück zur Russland, bzw nochmal Ukraine.. Wieso der Erhalt unseres derzeit stärksten Verbündetten gg Russland auch für uns wichtig ist der Fakt dass sie Russland sehr erfolgreich sabotieren und weh tuen können, so wie wir es nie könnten. Gemessen daran dass auch Deutschland sich bereits im hybriden Krieg mit Russland befindet ist die Ukraine mit ihren Fähigkeiten, unerlässlich für uns.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Zurück