Rise of the Tomb Raider: Steam-Shop-Seite deutet Release-Termin für PC an

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Ehrlich gesagt schleich ich mich lieber an und verteil mit meinem Bogen einen Kopschuss, als mit Doppeluzi 2 Magazine auf den Gegner zu feuern während ich Saltos springe.

Schön für dich. Hat nur leider gar nichts mit dem zu tun, was ich geschrieben habe. :ugly:

Wie auch immer, ich hab gesagt, was ich zu dem Thema zu sagen hatte. Der Tomb Raider Reboot war imo ein ziemlich großer Fail und der Nachfolger wird sehr wahrscheinlich nahtlos daran anknüpfen. Wenn überhaupt, hol ich mir das irgendwann mal für nen Fünfer wegen der Rätsel. Dürfte bei Square eh nicht lange dauern.
 
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Ich war auch ziemlich froh darüber, dass man in der Story nicht ständig in irgendwelchen alten Gewölben und Gräbern "gefangen" war und erst mal ewig suchen musste, wie man da wieder heraus kommt.

Und genau das hat die alten Tomb Raider ausgemacht. Und genau das haben die Fans geliebt.
Das Reboot hat mit Tomb Raider eigentlich nur noch den Namen gemeinsam.
Es ist kein schlechtes Spiel, aber eben kein Tomb Raider mehr, ist wie mit Fallout 4, da ist nur noch der Name, aber nichts wofür der Titel mal gestanden hat.
Für die alten Fans ist das meist ein Schlag ins Gesicht.
 
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Sehe ich genau so wie einige hier.

Von TR ist nicht mehr viel geblieben, eher ne Casual-Aktion-(Noob)QT-Event Grütze. :motz:

Ich werde es mir als treuer Fan wohl auch holen, aber da sich zum Vorgänger nicht viel getan hat, nur zum Low-Price = <20€! :nicken:
 
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Schön für dich. Hat nur leider gar nichts mit dem zu tun, was ich geschrieben habe. :ugly:

Wie auch immer, ich hab gesagt, was ich zu dem Thema zu sagen hatte. Der Tomb Raider Reboot war imo ein ziemlich großer Fail und der Nachfolger wird sehr wahrscheinlich nahtlos daran anknüpfen. Wenn überhaupt, hol ich mir das irgendwann mal für nen Fünfer wegen der Rätsel. Dürfte bei Square eh nicht lange dauern.

Wir haben wohl nicht das selbe Tomb Raider gespielt. Die Story ist Tomb Raider mäßig merkwürdig... aber die Spiele mit guter Story kann man eh an 1-2 Händen abzählen...
Ich fand es durchaus gut herausgearbeitet wie sich Lara von der Studentin notgedrungen zur später bekannten Lara Croft wandelt. Aber da hat jeder ein anderes Empfinden.

Für mich war der Reboot eins der spaßigsten Spiele der letzten Jahre.. freu mich auf die Fortsetzung
 
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Wie kommst du darauf das sie total kaltblütig Morde begeht?
Jeder auf der Insel will sie bzw. das Team finden und töten.
Soll sie dann zu jedem erstmal hingehen und hallo sagen? :rollen:

Die Story war zwar kein "Meisterwerk" und mit den alten Tomb Raider hat es nicht viel zu tun.
Aber mal einen "normalen" Menschen zu verkörpern war genial. Da wurde gewimmert, geächzt und gestöhnt bei Verletzungen / gefährlichen Situationen
Finde ich besser als der übliche Ubersoldat der kommentarlos die halsbrecherischsten Aktionen durchführt.

Wegen Singleplayer sowieso erstmal warten bis es unter 15€ fällt, aber weil sie ja das console peasant problem unterstützen wollten... höchstens 5€ :daumen2:
 
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Wer ein Tomb Raider der alten Schule erwartet hat mag am Anfang ein wenig entäuscht gewesen sein. So auch ich.

Wenn man es aber so annimmt was es ist , ist es ein durchaus ein unterhaltsames Actions-Adventure.
Mir hat es auf jedenfall etliche Stunden Spielspass gebracht
 
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Also ich bin kein Fan von den alten Spielen, habe die auch nie wirklich gespielt. Spaß hatte ich mit dem Tomb Raider Reboot aber auf jeden Fall. Ich glaube das ist wie mit Fallout 4: Die Fans sind enttäuscht und Spieler die "neu" dabei sind mögen es... es sind ja auch wirklich keine schlechten Spiele aber sie haben eben nichts mehr mit den alten Teilen am Hut! :D
 
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Ich fand es durchaus gut herausgearbeitet wie sich Lara von der Studentin notgedrungen zur später bekannten Lara Croft wandelt. Aber da hat jeder ein anderes Empfinden.
"Durchaus gut herausgearbeitet"?

Das ist in genau EINEM QTE passiert, in der Szene, in der Lara zum ersten Mal einen Russen töten muss. Von diesem Zeitpunkt an ist sie einfach nur eine eiskalte Killerin, zumindest dem Gameplay nach, auch wenn die Zwischensequenzen (und die lächerlich doofen Todessequenzen, in denen Lara unablässig herumstöhnt...) etwas anderes suggerieren wollen. Und das ist ja gerade die Inkonsistenz zwischen Gameplay und Story, von der ich geredet habe. Und genau deshalb ist Laras Charakteriserung über das ganze Spiel hinweg auch einfach nur schlecht gelöst und widersprüchlich.

Ich weiß ja nicht, wie andere das sehen, aber zumindest mir will es nicht einleuchten, dass ein normale Frau, innerhalb von nur ein paar Minuten oder Stunden in eine wahre Tötungsmaschine mutiert, die keinerlei Skrupel hat, dutzende oder gar hunderte anderer Menschen zu lynchen. Klar, das machen andere Spiele auch, aber es ist sehr wohl eine Frage des Kontext. Wie schon geschrieben, wenn man sein Spiel nicht ernsthaft aufzieht (sprich satirisch, over-the-top oder sogar ganz ohne Kontext) oder einen gewissen nachvollziehbaren erzählerischen Kontext für seinen Protagonisten hat (GTA bzw. Hitman), dann ist das widerum ok. Dann passt das. Aber gerade WEIL Tomb Raider ja so ernsthaft sein will, gerade WEIL Crystal Dynamics Lara als echte, verletzliche Frau präsentieren will, ist der Bruch zwischen Geschichte/Charakter auf der einen Seite und dem Gameplay auf der anderen Seite ja so groß. Jeden Anflug von Nachvollziehbarkeit für den Charakter durch die Story wird durch das unreflektierte Gameplay sofort zunichte gemacht.

Mir ist es auch mehr als schleierhaft, wie man von "Die Russen wollen sie finden und töten." zu "Lara hat selbst das "Recht", jeden einzelnen Russen auf der Insel zu töten." Das ist moralisch mehr als fragwürdig und entspricht in keinster Weise unserem westlichen Wertecodex. Und es geht nicht um Situationen, in denen Gegner schon auf Lara schießen. Das ist natürlich Selbstverteidigung. Es geht um Situationen, in denen Lara sich anschleicht und Gegner aus dem Hinterhalt töten, am besten noch per Kopfschuss für Extra-XP. Das geht sogar über Selbstjustiz hinaus, das ist in der Tat schlicht Mord, egal wie man es dreht und wendet. Und es ist auch imo mehr als seltsam, dass scheinbar noch keiner, der das hier als moralisch "ok" zu verteidigen versucht, in Betracht gezogen hat, dass man diese Situation auch anders lösen könnte. Warum versucht Lara nicht etwa, sich vor den Russen zu verstecken? Warum sind die Levels genau so aufgebaut, dass man fast alle Russen töten MUSS, damit man weiter kommt? Es ist ein großer, sehr großer Schritt zwischen "Survival" und "Ich kille alle Gegner auf der Insel".

Die Wahrheit ist, dass Tomb Raider vom Gameplay her ein reines "Killerspiel" ist (und eben kein Survivalspiel), das eine Story übergestülpt hat, dass eine scheinbar verletzliche Protagonistin zeigen will, die einfach nur am Leben bleiben will und sich selbst verteidigt. Das gibt das Gameplay aber nicht her und so ist das Spiel auch nicht entworfen. Es zwingt den Spieler vielmehr dazu, so viele Gegner wie nur möglich zu töten, und motiviert den Spieler durch Bonus-XP dazu, möglichst brutal bzw. effektiv vorzugehen. Mit der natürlichen bzw. wahrscheinlichen Entwicklung Laras hat das nichts zu tun bzw. ist völlig unglaubwürdig, wenn man nicht von vorn herein ausgeht, dass Lara selbst ein absoluter Psychopath bzw. Soziopath ist, der selbst Befriedigung daran hat, andere Menschen zu töten.

Wenn es in den letzten Jahren ein gewaltverherrlichendes Killerspiel gegeben hat, dann war das nicht Counter Strike oder sonst irgendein Shooter, sondern der Tomb Raider Reboot. Eben weil es die Brücke schlägt zwischen einem scheinbar nachvollziehbaren Charakter und der angewendeten Gewalt und dadurch die Gewalt (inklusive Mord) moralisch zu rechtfertigen versucht. Die unterschwellige Message des Spiels ist "Die anderen wollen euch ja auch umbringen, also ist Töten und Morden völlig ok und auch der einzige Weg, mit der Situation umzugehen." Wenn das nicht gewaltverherrlichend ist, was dann? Und an diesem Thread alleine sieht man ja schon, dass die Message sehr wohl bei einigen angekommen ist... :ugly:
 
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Ich glaube eher, der Großteil der Spieler kann hier klar zwischen Realität und Fiktion unterscheiden und sieht das Ganze daher nicht so melodramatisch wie du...
Auf mich wirkte es ganz und gar nicht so wie du es hier beschreibst.. vermutlich habe ich mich auch nicht so sehr in das ganze hineinversetzt wie du und es einfach als das gesehen was es ist.. ein unterhaltsames SPIEL.
Abgesehen davon, hast du von einer US Spieleschmiede was anderes erwartet?
Seit wann geht es in US Spiel und Filmproduktionen um was anderes als (vermeintlich) legitimierte Rache und Selbstjustiz?
Wer das derart überbewertet wie du, kann eigentlich nur noch deutsche Bücher lesen.

Also ich bin kein Fan von den alten Spielen, habe die auch nie wirklich gespielt. Spaß hatte ich mit dem Tomb Raider Reboot aber auf jeden Fall. Ich glaube das ist wie mit Fallout 4: Die Fans sind enttäuscht und Spieler die "neu" dabei sind mögen es... es sind ja auch wirklich keine schlechten Spiele aber sie haben eben nichts mehr mit den alten Teilen am Hut!
biggrin1.gif

Sehe ich genauso .. Tomb Raider 1 war damals cool, weil es neu war.. habe mir nach der Ankündigung des Reboots nochmal den 5. (?) Teil geladen und hab nach 10 Minuten gleich wieder deinstalliert.. langweiliges, sinnloses Gekrieche und Gehüpfe durch hässliche Höhlen.. nein danke
 
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Ich glaube eher, der Großteil der Spieler kann hier klar zwischen Realität und Fiktion unterscheiden und sieht das Ganze daher nicht so melodramatisch wie du...
Auf mich wirkte es ganz und gar nicht so wie du es hier beschreibst.. vermutlich habe ich mich auch nicht so sehr in das ganze hineinversetzt wie du und es einfach als das gesehen was es ist.. ein unterhaltsames SPIEL.
Abgesehen davon, hast du von einer US Spieleschmiede was anderes erwartet?
Seit wann geht es in US Spiel und Filmproduktionen um was anderes als (vermeintlich) legitimierte Rache und Selbstjustiz?
Wer das derart überbewertet wie du, kann eigentlich nur noch deutsche Bücher lesen.

Schon mal was davon gehört, dass man etwas faktisch bzw. sachlich kritisieren kann, ohne dass man es persönlich "melodramatisch" sieht?

Der Punkt "aber das machen doch alle so" ist außerdem wie schon gesagt ein alter Hut und ein reines Scheinargument, das keinerlei Belang hat für das vorliegende Werk an sich.

Und es gibt sehr wohl Unterschiede bei der Gewalt in Videospielen, auch bei US-Spielen, die ganz speziell auf den "The man and his gun" Mythos abzielen. Wie gesagt, es ist der Kontext, der da von Belang ist. Ist man beispielsweise Soldat oder Verbrecher oder Attentäter oder eben "der ganz normale Typ von nebenan"? All das hat direkte Auswirkungen darauf, wie die verschiedenen Teile der Story zusammengreifen und ob und wie die Art der gezeigten oder aufgeforderten Gewalt wirkt. Das hat nichts mit Melodramatik zu tun, sondern schlicht mit einfachen Beobachtungen und einer grundlegenden Empathie, die für das Verständnis von anderen Personen und damit auch für multimediale Inhalte, in denen Charaktere auftreten, von Bedeutung ist.

Für dich ist Tomb Raider einfach nur ein "sinnloser Spaß" und das ist ok. Andere haben aber offensichtlich größere Ansprüche an ihre Unterhaltung und können multimediale Inhalte auch über ihren persönlichen Geschmackshorizont hinaus beurteilen. Ob es sich dabei um ein Videospiel, einen Film oder ein Buch handelt, ist letztlich völlig egal, weil alle diese Medien unterschiedliche Wirksebenen haben und unterschiedliche (Selbst-)Ansprüche und zwar abhängig vom Einzelwerk und weniger vom Medium. Natürlich will Tomb Raider unterhalten, das steht außer Frage. Aber Unterhaltung, die in sich inkonsistent ist, ist imo einfach schlecht bzw. mangelhaft umgesetzt. Wenn Tomb Raider ein kopfloses Ballerspiel sein will, was soll dann diese Story und vor allem diese Lara, die ja ach so verletzlich bzw. menschlich ist? Es mag vielleicht seltsam klingen, aber wenn man von Anfang an klar gestellt hätte, dass Lara jetzt ein Soziopath ist, der auf Gewalt(androhung) gegen sie persönlich ausschließlich (!!!) mit extremer Gegengewalt antworten kann, dann wäre das Spiel deutlich weniger gewaltverherrlichend und in sich auch viel geschlossener. Dann müsste man Lara aber auch konsequent als derartigen Soziopathen darstellen und nicht etwa einmal so und einmal so.

Übrigens kann ich es noch viel eher nachvollziehen, wenn Leute, denen die Story eigentlich eh egal ist, das Spiel für gut befinden. Denn das Gameplay an sich war schon ok. Was ich allerdings überhaupt nicht nachvollziehen kann, sind die Meinungen der Leute, die das Spiel für seine "menschliche Darstellung von Lara" loben, während sie die offensichtliche Inkonsistenz zwischen Story und Gameplay mit keinem Wort erwähnen. Das ist nämlich einfach ein Widerspruch in sich. Entweder man legt Wert auf die Story oder eben nicht. Ansonsten ist man unehrlich und misst schlicht mit zweierlei Maß, aus welchem Grund auch immer...
 
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Die Xbox One Verkaufszahlen waren ja desaströs, vermutlich erscheint es deshalb nun früher.
 
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Mord, Selbstjustiz, Gesetze etc. sind Wörter aus einer zivilisierten Gesellschaft.
Ob game oder reallife wenn man sich in einem Gebiet (ohne eine funktionierte Gesellschaft die Gesetze durchsetzt) voller fanatischer bewaffneter "Feinde" befindet, dann tötet man eben um nicht selbst getötet zu werden.
Es gab ja nichtmal "Zivilisten" die irgendwo einem Dorfleben nachgingen. Jeder der da rumlief war irgendein bewaffneter Wachmann.

Soll sie sich in die Ecke setzen und ihre Freundin ihrem Schicksal überlassen, weil eine 0,00001% Chance besteht das eine staatlich autorisierte Küstenwache zufällig vorbei kommt?
Die dann theoretisch ausserhalb ihres Staatsgebiet genauso "illegal" gegen die Fanatiker vorgeht.

Du machst ja so als ob sie in einem Museum oder Ausgrabungsstätte irgendwo in einem "normalen Land" auf einmal austickt, jeden auf bestialische Weise abschlachtet. Nur um alles selbst zu erforschen bzw. für die private Sammlung einsacken kann. :what:

Ps.: Bitte bewirb dich niemals bei der USK :hail:
 
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Mir kann das Spiel gestohlen bleiben. Crystal Dynamics haben damals die Geldkoffer von M$ kassiert und allen Spielern die keine Xbox haben den Stinkefinger gezeigt, und das obwohl die Xbox beim Vorgänger nicht die Plattform mit den meisten Verkäufen war.
Sollen sie machen, ihre Sache. Aber bei sowas mache ich nicht mit. Nichtmal im Sale werd ich es mir holen.
 
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Soll sie sich in die Ecke setzen und ihre Freundin ihrem Schicksal überlassen, weil eine 0,00001% Chance besteht das eine staatlich autorisierte Küstenwache zufällig vorbei kommt?
Die dann theoretisch ausserhalb ihres Staatsgebiet genauso "illegal" gegen die Fanatiker vorgeht.
Du machst ja so als ob sie in einem Museum oder Ausgrabungsstätte irgendwo in einem "normalen Land" auf einmal austickt, jeden auf bestialische Weise abschlachtet. Nur um alles selbst zu erforschen bzw. für die private Sammlung einsacken kann. :what:
Ps.: Bitte bewirb dich niemals bei der USK :hail:

Du hast seinen Post bzw seine Kritik überhaupt nicht verstanden.Abgesehen davon gibt es immer nur die 2 Möglichkeiten zu Töten und eben sich in eine Ecke zu verkriechen? Ich denke nicht.
 
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Ps.: Bitte bewirb dich niemals bei der USK :hail:
Ich hoffe hingegen inständig, dass du niemals in eine Situation geräts wie die von dir beschriebene bzw. die im Spiel vorgestellte.

Wobei ich ziemlich sicher bin, dass das deinerseits nur große Sprüche sind und du dich einfach schnell irgendwo verkriechen würdest und hoffen würdest, dass du am Leben bleibst. Und dafür müsstest du dich auch nicht schämen, weil das - zum Glück - ein Großteil der "zivilisierten" Menschen (zu denen ich mal pauschal alle Leser hier zähle) wohl so machen würde und das völlig zu recht. Das ist keine Schwäche, das ist Menschlichkeit.

Aber vielleicht kannst du mir ja erzählen, warum das Spiel einem keine Möglichkeit gibt, wenigstens ein bisschen pazifistischer oder zumindest weniger gewalttätig vorzugehen, wo doch Lara selbst so verletzlich und "menschlich" charakterisiert wird. Und vielleicht kannst du mir ja erklären, warum man in einem Spiel wie Tomb Raider für Kopfschüsse, Stealthkills usw. extra noch belohnt wird. Wie passt das mit dem Survivalsetting zusammen?

Übrigens gibt es durchaus die Möglichkeit, dass man in einer extremen Stresssituation derart gewalttätig reagiert und fast in eine Art "Tötungsrausch" gerät, weil man anders damit nicht fertig wird. Allerdings wird diese Entwicklung Laras in Tomb Raider keineswegs auch nur annähernd glaubwürdig dargestellt. Auch handelt sie kaum in einem Rausch, sondern meist kalt und berechnend. Ein Stealthkill mit dem Bogen ist keine Affekttat, sondern eine berechnete, kaltblütige Art des Tötens, die in diesem Spiel abseits des Gameplay völlig ohne Kontext bleibt. Wie gesagt, das kann einem herzlich egal sein, wenn man eh kein Interesse am Charakter oder der Story hat, aber ansonsten ist das einfach eine gewisse Inkonsistenz, die mir in fast jeder Minute des Spiels negativ aufgefallen ist.

Als Mitglied der USK würde ich übrigens Spiele wie Dead Island oder Dying Light niemals auf den Index setzen. Das sind harmlose Spiele im Vergleich zu Tomb Raider, das auf der tiefenpsychologischen Ebene ein ganz anderes Kaliber ist. Aber selbst dann würde ich Tomb Raider nicht verbieten, da Erwachsene in der Tat in der Lage sein sollten, Fiktion und Realität zu unterscheiden. Gewaltverherrlichend heißt ja nicht, dass es Leute automatisch heimlich korrumpiert. Aber es heißt, dass es eine moralisch fragwürdige Message hat und versucht, in einem realistischen Setting innerhalb des Mediums extreme (physische) Gewalt als normales und gerechtfertigtes Mittel der Konfliktlösung zu etablieren. Und ich bin durchaus der Meinung, dass diese Message äußerst frag- und kritikwürdig ist, ohne deswegen das Spiel verbieten zu müssen oder zu wollen. ;)
 
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Lara ist doch nicht verletzlich xD Das ist ein Elitesoldat mit Ausbildung und Kampferfahrung sowie genetisch verbessertem Körper (ich muss da an den Trailer denken wie die da herumspringt, meterweit abstürzt und unbeschadet bleibt).
Für mich war Lara Croft nie so etwas. Sie war keine blutrünstige Killerin mit den Fähigkeiten von einem Navy Seal oder Green Beret.
Ich fands im Reboot auch so lächerlich als sie herumgeheult hat als sie jemanden tötet, aber sich anscheinend sofort daran gewöhnt und keine Probleme mehr hat. Pseudo-Dramatik pur.
 
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Du hast seinen Post bzw seine Kritik überhaupt nicht verstanden.Abgesehen davon gibt es immer nur die 2 Möglichkeiten zu Töten und eben sich in eine Ecke zu verkriechen? Ich denke nicht.


Schön wie du meine wichtigsten Sätze nicht zitierst (einbeziehst), toll wie einem hier im Forum alles verdreht dargestellt wird. Du hast wohl eher meinen Post nicht verstanden.
Klar hätten sie Optionen einfügen können wo man an 80% der Gegner vorbei schleicht, klettert, springt... Das kann man aber einfach so sagen.
Man muss nicht absolut übertrieben so tun als ob das ein kaltblütiges Killerszenario ist.

In Deutschland sollte man einfach die Klappe halten und das Thema nicht noch künstlich auf neue Ebenen heben. Ui sie ist kein Profikiller mit entsprechendem Hintergrund, jetzt darf sie auf keinen Fall jemand töten.
Sie muss erst 3 mal bei Jedem rufen "Hier ist ein Zivilist, bitte lasst mich durch. Ich will meine Freundin befreien und möchte das nur mit eurem Anführer besprechen.
Ich würde ja an euch vorbei klettern aber da ist nur eine 100 Meter Steilwand und da die Zeit drängt, würde ich gerne einfach den Tunnel mit der Treppe nehmen falls ihr damit einverstanden seid."

Erst wenn ihr die Kugeln um den Kopf fliegen darf sie ballern. Aber keine Bauchschüsse, die sind fies und über Deutschland gibt es sonst keine Regenbögen mehr.

Ich hoffe hingegen inständig, dass du niemals in eine Situation geräts wie die von dir beschriebene bzw. die im Spiel vorgestellte.

Wobei ich ziemlich sicher bin, dass das deinerseits nur große Sprüche sind und du dich einfach schnell irgendwo verkriechen würdest und hoffen würdest, dass du am Leben bleibst. Und dafür müsstest du dich auch nicht schämen, weil das - zum Glück - ein Großteil der "zivilisierten" Menschen (zu denen ich mal pauschal alle Leser hier zähle) wohl so machen würde und das völlig zu recht. Das ist keine Schwäche, das ist Menschlichkeit.


Ich hab überhaupt keine Sprüche geklopft. Nur probiert zu sagen das man eben nicht seine zivilisierte Alltagsmoral und Gesetze in irgendwelche Extremsituationen übertragen kann.
Wenn man z.B. im Urlaub von Extremisten entführt wird. Und man es mal nicht so locker aussitzen kann bis das Lösegeld/Spezialkommando kommt.
Weil schon 2 getötet wurden, die Frauen ständig vergewaltigt werden und die hälfte der Gruppe eine Hand weniger hat. Wenn wir dann in einer günstigen Gelegenheit leise zwei, drei Bewacher erledigen, alle befreien und abhauen.
Will ich nicht das irgendjemand oben im Elfenbeinturm aus seiner heilen Welt Perspektive die situationsbedingten Ereignisse mit Mörder, Soziopath, Selbstjustiz beschreibt.
Die Bonus xp für stealthkills wär dann wahrscheinlich "normale" Erfahrung. Wenn man angefangen hätte wie ein Frontsoldat laut um sich zu ballern, man wohl nach kurzer Zeit durch eine Überzahl an Feinden tot in der Ecke liegt und somit 0 Erfahrung abbekommt...

Ob man das dann schafft und lebend daraus kommt ist eine andere Geschichte... Das wär auch nicht geil, cool oder wie auch immer das PCGHForum-like falsch ausgelegt und einem die Wörter im Mund umgedreht werden könnten.
Aber man sollte sich nicht hinter Moral/Gesetz verstecken die eigentlich nur im hier und jetzt gelten, weil man sich eben darauf verlassen kann das 99,9% sich genauso daran halten und wenn nicht die Polizei einen schnellstmöglich hilft.

Das kann man auf so vieles ableiten...
Würdet ihr solange mit einem Stein auf ein Tier einschlagen bis es tot ist und dann ein schönes Stück zum grillen heraus schneiden? Wahrscheinlich nicht. Irgendwo in der Wildnis, halb am verhungern und ohne andere Werkzeuge/Nahrungsquellen? Hell yeah!
Tötet ihr einen Polizisten weil er euch hier anhält? Bestimmt nicht. Während der Flucht aus einer für euer Wohlergehen sehr schlechten Diktatur kurz vor der Grenze und dir und deiner Familie droht jetzt die Todesstrafe? Hell yeah!

Verschiedene Situationen, verschiedene Verhaltensweisen...
 
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Irgendwie reden wir aneinander vorbei... aber ist ja auch nicht wichtig.

Ich persönlich denke, du interpretierst da einfach zu viel rein... Tomb Raider ist ein Spiel.. fertig aus... da irgendwas realitätsbezogenes abzuleiten halte ich für grundfalsch und sehr gewagt.

Abgesehen davon kann jeder Mensch töten und auch jeder Mensch ist dazu in der Lage jede Empathie abzulegen um das eigene Überleben zu sichern.
>> Ein Kaninchenjunges das ich kuscheln und streicheln will, kann ich nicht töten und essen
würde jemand in deiner Gegenwart versuchen dein Kind zu entführen, würdest du das Handy nehmen und 110 wählen, oder würdest du zuerst versuchen das mit ALLEN Mitteln zu verhindern?
>> Heb den Stein auf und schlag ihm den Schädel ein(?)
 
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Abgesehen davon kann jeder Mensch töten und auch jeder Mensch ist dazu in der Lage jede Empathie abzulegen um das eigene Überleben zu sichern.
Zweifellos. Nur wird Lara eben gerade so nicht dargestellt, abseits vom Gameplay.

Aber für manche scheint wohl alleine die Tatsache, dass es sich hier um ein Videospiel handelt, jegliche Kritik am Storytelling von vorn herein zu "verbieten". Das halte ich für -sorry - lächerlich. Und ich interpretiere da überhaupt nichts hinein, ich beobachte und analysiere einfach, was da ist (und was nicht). Wie gesagt, die Story etc. kann einem völlig egal sein und man kann Tomb Raider als reines "Spielzeug" sehen. Ist ok. Aber warum genau willst du mir jetzt so vehement das Recht absprechen, das Spiel auch als mediales Gesamtwerk zu betrachten, zu dem nun mal auch eine Story gehört?

Und es geht nicht darum, ob die Story "real" ist (ein weit verbreiteter Trugschluss). Es geht darum, ob die Story einem nachvollziebarem, konsistentem Regelwerk für eben diese Spielwelt folgt. Ohne dieses Regelwerk funktioniert keine Story, egal auf welcher Ebene, weil gerade dann unsere Fähigkeit zur Empathie versagt . Und genau das ist ja eine Kernaussage meiner Kritik an Tomb Raider,
 
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Ich sags ja, wir reden da aneinander vorbei... Ich spreche dir gar nichts ab, ich sehe das nur anders als du.

Ich fand das Spiel sehr gut, die Story so la la.. Ich hab das Spiel aber auch nie als typischen Survival Titel gesehen.
Auch ist Lara Croft eben eine bewaffnete Archäologin, die mit Doppelknarre Saltos springt während sie Kopfschüsse verteilt. Wenn das keine Darstellung einer Empathielosen Killerin ist, dann weiß ich auch nicht.
Unter diesem Gesichtspunkt macht die Story.. bzw das bisschen "deshalb ist sie so".. fast wieder Sinn

Zumal die kritisierte Punktzahl für Headshots eher ein Produkt der aktuellen Marktlage ist... Spiele mit Characterentwicklung verkaufen sich besser.. und ein schwieriger Headshot bringt logischerweise mehr Punkte als ein Körpertreffer (vergleichbar Bulls Eye beim Dart).
 
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