Hallo Community,
nachdem ich schon einige Zeit hier lese und eher selten poste, möchte ich mich ein wenig aktiver im Forum beteiligen.
In den letzten Wochen wurde der Wunsch oder auch die Notwendigkeit ein neues Case zu verbauen immer größer.
Einleitung
Ausschlaggebend für die Neuanschaffung und des Test waren die schlechten thermischen Eigenschaften meines alten ATX Big Towers. Bei sommerlich warmen Temperaturen ging dem System unter Last beinahe die Puste aus. Das Resultat waren Temperaturen beim Spielen (Call of Juarez) von bis zu 71°C.
Auch wenn Intel die max. Temperatur 100°C für aktuelle Quad Core Prozessoren ansetzt, so altern Prozessoren unter höherer Wärme schneller.
Nachdem ich bereits mit den Gedanken gespielt habe, ein CoolerMaster CM 690 zu nehmen, las ich auf PCGH den Artikel über den Midgard. Das Grundgerüst kaufen beide Hersteller ein, lediglich das äußere Design und die Ausstattung werden von dem jeweiligen Hersteller selbst übernommen.
Das Gehäuse wurde sehr schnell von meinem favorisierten Shop geliefert, danke nach Magstadt.
Nach außen präsentiert sich der Midgard relativ kitschig, die Verpackung soll - wie auch der Name - eher die Rollenspieler unter uns ansprechen. Aber beides sind keine Kritikpunkte im eigentlichen Sinne. Das Design des Gehäuses ist allerdings diskret, unaufdringlich. Es spricht mich an.
Der Eindruck vom Inneren des Gehäuses
Bevor ich das Gehäuse öffnete suchte ich vergeblich nach Zubehör, ein ganz klarer Minuspunkt - vorerst.
Wenig zeitgemäß wird das Gehäuse geöffnet, die Seitenteile werden nach hinten aufgezogen und sind dann komplett abnehmbar - dies ist leider Standard und sehr unkomfortabel. Viele Budget Hersteller bieten klappbare Seitenteile an, was mir weitaus mehr gefallen würde.
Mein 1. Kritikpunkt war ja das fehlende Material, Anleitung und Zubehör. Im Inneren des Gehäuses, in einem der schwarzen HDD Racks befand sich eine schwarze Box. Das Zubehör.
Geschickt getarnt.
Ich packte die Box aus und war angenehm überrascht. Dem Midgard wird neben umfangreichen Schrauben, Montageanleitung, Gummimuffen für die WaKü-AGB Öffnungen, sowie Abstandshaltern auch eine Lüftersteuerung für die vorinstallierten Xigmatek Lüfter mitgeliefert.
Zuallererst schaute ich mir die Kanten und deren Verarbeitung an. Der Großteil der Kanten ist gefalzt, nicht gefalzte Teile sind gut entgratet. Somit ist auch das Verletzungsrisiko minimiert. Der lackierte Innenraum macht optisch schon einiges her, das Gehäuse wirk dadurch hochwertiger. Sowohl die 5.25" Laufwerksklemmen als auch die Klipse für die PCI Karten sehen nicht sehr hochwertig aus.
Es besteht die Möglichkeit die HDD Entkopplung mit wenigen Handgriffen auf 2,5" umzubauen. Ein Vorteil wenn man SSD oder auch 2,5" Hdd´s verbauen will. Die Racks bieten die Aufnahme von bis zu 5 Einheiten an, der dahinter sitzende, vorinstallierte Lüfter sorgt für eine optimale Kühlung.
Es ist außerdem möglich, die HDD´s beidseitig zu installieren. Wer noch mit IDE Platten arbeitet und hin und wieder einen Jumper umstecken muss, wird dies zu schätzen wissen.
Die komplette Front ist zudem mit einem groben Staubfilter versehen, das Meshdesign erweist sich somit nicht als Staubfalle.
Auch für eine Entkopplung des Netzteils wurde gesorgt.
Leider setzt Xigmatek dies nicht vehement überall durch, die 2 vorinstallierten 120mm Lüfter wurden nicht mit Vibrationsdämpfern versehen.
Die Be-/Entlüftungsmöglichkeiten sind überzeugend, bis zu 5 weitere Lüfter können dem System hinzugefügt werden. Es ist dabei möglich insgesamt 7 Lüfter in der Dimension von 140 mm zu installieren. Selbst die hitzigsten Komponenten sollten somit angemessen zu kühlen zu sein.
Die verschiedenen Setups der Be-/Entlüftung sind ebenfalls umfangreich.
Bereits die 2 Einbaumöglichkeiten des Netzteils überzeugen. Es ist möglich Frischluft von außen anzusaugen. Unter dem Netzteil befindet sich ein gefilterter Lufteinlass.
Der Abstand zum Boden reicht durch die entkoppelnden Gehäuse-Füsse aus.
Die 2. Möglichkeit trägt zur besseren Kühlung der Grafikkarte bei, hierbei saugt das Netzteil Frischluft in den mittleren/unteren Bereich des Gehäuses.
Auch der CPU Kühler hat in diesem Gehäuse mehrere Einbaumöglichkeiten. Sowohl klassisch nach hinten pustend also horizontal sowohl vertikal. Denn direkt darüber ist Platz für 2 weitere Lüfter in den Dimensionen von 80-140mm, Tests haben ergeben dass der vertikale Einbau des CPU Kühlers auch 1-2°C ausmachen können.
Weiter besteht auch die Möglichkeit, einen Doppelradiator am Gehäusedeckel zu verbauen.
Ebenso wurden ist es möglich, Schläuche zum AGB an 2 verschiedenen Stellen aus dem Gehäuse zu leiten.
Das Testsetup (Sysprofile.de)
Anhang anzeigen 129486
nachdem ich schon einige Zeit hier lese und eher selten poste, möchte ich mich ein wenig aktiver im Forum beteiligen.
In den letzten Wochen wurde der Wunsch oder auch die Notwendigkeit ein neues Case zu verbauen immer größer.
Einleitung
Ausschlaggebend für die Neuanschaffung und des Test waren die schlechten thermischen Eigenschaften meines alten ATX Big Towers. Bei sommerlich warmen Temperaturen ging dem System unter Last beinahe die Puste aus. Das Resultat waren Temperaturen beim Spielen (Call of Juarez) von bis zu 71°C.
Auch wenn Intel die max. Temperatur 100°C für aktuelle Quad Core Prozessoren ansetzt, so altern Prozessoren unter höherer Wärme schneller.
Nachdem ich bereits mit den Gedanken gespielt habe, ein CoolerMaster CM 690 zu nehmen, las ich auf PCGH den Artikel über den Midgard. Das Grundgerüst kaufen beide Hersteller ein, lediglich das äußere Design und die Ausstattung werden von dem jeweiligen Hersteller selbst übernommen.
Das Gehäuse wurde sehr schnell von meinem favorisierten Shop geliefert, danke nach Magstadt.
Nach außen präsentiert sich der Midgard relativ kitschig, die Verpackung soll - wie auch der Name - eher die Rollenspieler unter uns ansprechen. Aber beides sind keine Kritikpunkte im eigentlichen Sinne. Das Design des Gehäuses ist allerdings diskret, unaufdringlich. Es spricht mich an.
Der Eindruck vom Inneren des Gehäuses
Bevor ich das Gehäuse öffnete suchte ich vergeblich nach Zubehör, ein ganz klarer Minuspunkt - vorerst.
Wenig zeitgemäß wird das Gehäuse geöffnet, die Seitenteile werden nach hinten aufgezogen und sind dann komplett abnehmbar - dies ist leider Standard und sehr unkomfortabel. Viele Budget Hersteller bieten klappbare Seitenteile an, was mir weitaus mehr gefallen würde.
Mein 1. Kritikpunkt war ja das fehlende Material, Anleitung und Zubehör. Im Inneren des Gehäuses, in einem der schwarzen HDD Racks befand sich eine schwarze Box. Das Zubehör.
Geschickt getarnt.
Ich packte die Box aus und war angenehm überrascht. Dem Midgard wird neben umfangreichen Schrauben, Montageanleitung, Gummimuffen für die WaKü-AGB Öffnungen, sowie Abstandshaltern auch eine Lüftersteuerung für die vorinstallierten Xigmatek Lüfter mitgeliefert.
Zuallererst schaute ich mir die Kanten und deren Verarbeitung an. Der Großteil der Kanten ist gefalzt, nicht gefalzte Teile sind gut entgratet. Somit ist auch das Verletzungsrisiko minimiert. Der lackierte Innenraum macht optisch schon einiges her, das Gehäuse wirk dadurch hochwertiger. Sowohl die 5.25" Laufwerksklemmen als auch die Klipse für die PCI Karten sehen nicht sehr hochwertig aus.
Es besteht die Möglichkeit die HDD Entkopplung mit wenigen Handgriffen auf 2,5" umzubauen. Ein Vorteil wenn man SSD oder auch 2,5" Hdd´s verbauen will. Die Racks bieten die Aufnahme von bis zu 5 Einheiten an, der dahinter sitzende, vorinstallierte Lüfter sorgt für eine optimale Kühlung.
Es ist außerdem möglich, die HDD´s beidseitig zu installieren. Wer noch mit IDE Platten arbeitet und hin und wieder einen Jumper umstecken muss, wird dies zu schätzen wissen.
Die komplette Front ist zudem mit einem groben Staubfilter versehen, das Meshdesign erweist sich somit nicht als Staubfalle.
Auch für eine Entkopplung des Netzteils wurde gesorgt.
Leider setzt Xigmatek dies nicht vehement überall durch, die 2 vorinstallierten 120mm Lüfter wurden nicht mit Vibrationsdämpfern versehen.
Die Be-/Entlüftungsmöglichkeiten sind überzeugend, bis zu 5 weitere Lüfter können dem System hinzugefügt werden. Es ist dabei möglich insgesamt 7 Lüfter in der Dimension von 140 mm zu installieren. Selbst die hitzigsten Komponenten sollten somit angemessen zu kühlen zu sein.
Die verschiedenen Setups der Be-/Entlüftung sind ebenfalls umfangreich.
Bereits die 2 Einbaumöglichkeiten des Netzteils überzeugen. Es ist möglich Frischluft von außen anzusaugen. Unter dem Netzteil befindet sich ein gefilterter Lufteinlass.
Der Abstand zum Boden reicht durch die entkoppelnden Gehäuse-Füsse aus.
Die 2. Möglichkeit trägt zur besseren Kühlung der Grafikkarte bei, hierbei saugt das Netzteil Frischluft in den mittleren/unteren Bereich des Gehäuses.
Auch der CPU Kühler hat in diesem Gehäuse mehrere Einbaumöglichkeiten. Sowohl klassisch nach hinten pustend also horizontal sowohl vertikal. Denn direkt darüber ist Platz für 2 weitere Lüfter in den Dimensionen von 80-140mm, Tests haben ergeben dass der vertikale Einbau des CPU Kühlers auch 1-2°C ausmachen können.
Weiter besteht auch die Möglichkeit, einen Doppelradiator am Gehäusedeckel zu verbauen.
Ebenso wurden ist es möglich, Schläuche zum AGB an 2 verschiedenen Stellen aus dem Gehäuse zu leiten.
Das Testsetup (Sysprofile.de)
Anhang anzeigen 129486
Zuletzt bearbeitet:
Ich hab zwar beides da (240er und 280er) aber noch nicht das Midgard ^^