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[Review] Noiseblocker Multiframe M12-P - Ein Lüfter auf Eis

Jarafi

Volt-Modder(in)
[Review] Noiseblocker Multiframe M12-P - Ein Lüfter auf Eis

Review



Noiseblocker



Multiframe M12-P



Herzlich willkommen









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Danksagungen

Kein Test ohne eine Danksagung an die, ohne die dieser Test nicht möglich gewesen wäre.
Ein ganz großes Dankeschön geht an Noiseblocker für die Bereitstellung der zwei Multiframe M12-P Lüfter.
Auch möchte ich mich bei AMD, MSI, Gigabyte, Corsair, be quiet! , EA und Exceleram für die Unterstützung bedanken.




Zum Unternehmen

Das Unternehmen Noiseblocker [NB] wurde im Jahre 1998 gegründet und hat seinen Sitz in Deutschland.
Noiseblocker hat sich auf Lüfter und Technologien im Silent-Markt spezialisiert – wie sich schon dem Namen der Firma entnehmen lässt.Noiseblocker ist eine Untermarke der Blacknoise Technology Group. 1999 griff Blacknoise erstmals das Thema „Silent-PC“ auf. Im Jahre 2000 führte dies zur Hausmarke Noiseblocker.
Noiseblocker bietet heute ein breites Sortiment an Lüftern und Silence-Zubehör für eure PC’s.
Auch verfügt Noiseblocker über jede Menge Know How und eigene Patente. Somit ist diese Firma zwangsläufig in der hervorragenden Lage, immer wieder neue exklusive Produkte auf den Markt bringen zu können.



Informationen zum Test

Heute bei mir im Test die High-Speed Variante der Noiseblocker Multiframe-Serie, die M12-P Variante.
Daher wirbt Noiseblocker auch nicht mit einem Silent-Lüfter, sondern damit das er enorme Kühlleistung vollbringt.

Passen zu den Kühleigenschaften dieser High-End-Lüfter gibt es natürlich eiskalte Fotos und auch ein frostiges Motto:

Ein Lüfter auf Eis

Was die M12-P Variante wirklich leistet, klärt mein Test.



Weitere Links zum Produkt


Noiseblocker Multiframe M12-P im PCGH-Preisvergleich.

Noiseblocker Multiframe M12-P auf der Noiseblocker-Webseite.




Was ihr so findet


Die Unterpunkte des Inhaltsverzeichnis sind mit dem jeweiligen Punkt im Test verlinkt, wollt ihr euch nur die technischen Raffinessen ansehen, einfach den Menüpunkt Die technischen Raffinessen anklicken und schwupps seit ihr da, natürlich gibt es neben jedem Titel auch ein "Zum Inhaltsverzeichnis"
Die Bilder gibt es natürlich nicht nur in klein, anklicken und die volle Pracht genießen.



I.Äußerlichkeiten

Die Verpackung
Der Lieferumfang

II. Der Lüfter im Detail

Die technischen Raffinessen
Die Montage der Lüfter

III. Der Test

Das Testsystem
Die elektrischen Messungen
Der Tischaufbau

Die Temperaturmessungen

Die Temperaturen beim Tischaufbau
Die Temperaturen im Gehäuse
Der Einsatz einer Flüssigkkeitskühlung

Die Lautstärke

IV. Resümee



I. Die Äußerlichkeiten


Beginnen wir die Review mit den Äußerlichkeiten.





Die Verpackung


Habt ihr euch euren neuen NB Multiframe M12-P beim Händler eures Vertrauens gekauft, finden wir den Multiframe in einer komplett schwarz gehaltenen Verpackung.
Die Verpackung ist natürlich abgesehen von den Infos auf ihr identisch mit den langsameren Varianten die ich schon in der Review hatte.
Auf der Front befindet sich ein Sichtfenster, wodurch ihr einen ersten Blick auf euren neuen Lüfter werfen könnt.





Links neben dem Fenster finden wir die Hauptfeatures des Multiframe-Lüfters:



Auf den Seiten der Verpackung finden wir noch einmal die Features, sowie die Maße und das Multiframelogo. Auf der Rückseite der Lüfterverpackung finden wir auch die Hauptmerkmale in einer kompakten Zusammenfassung.
Ganz unten auf der Rückseite eine Tabelle mit den technischen Details des Lüfters; dazu gibt es hier die kleine Tabelle.













Der Lieferumfang


Öffnen wir die schwarze Schachtel, so lässt sich das Innenleben wie eine Schublade herausziehen: Sicher verpackt im Kunststoffeinschub finden wir den kompletten Lieferumfang. Ich habe euch den kompletten Inhalt in einer Tabelle zusammengefasst.








II. Der Lüfter im Detail




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Nachdem wir unseren neuen Lüfter in den Händen halten, schauen wir ihn uns etwas genauer an.
Sofort fällt uns der Rahmen ins Auge, der nicht wie bei normalen Lüftern eckig ist, sondern an den Ecken jeweils etwas übersteht und abgerundet ist. Wenn wir die „Ecken“ anfassen, merken wir, dass sie weich sind und nicht - wie üblich - hart; diese Besonderheit dient der Schwingungsminderung.
Auf dem Rahmen oben finden wir zwei Pfeile, die die Richtung des Luftstroms anzeigen.
Auf der gegenüberliegenden Seite finden wir das Noiseblocker-Logo, zusammen mit der Patentnummer und dem Slogan „Designed in Germany“







Der Lüfter ist ebenso wie die Verpackung komplett in schwarz gehalten, lediglich der weiße Aufkleber in der Mitte des Lüfters hebt sich vom schwarzen Design ab. In der Mitte auf dem Aufkleber finden wir das Firmenlogo und die Typbezeichnung des Lüfters.








Die technischen Raffinessen




Weiter Hinweise darauf, dass er in Deutschland entwickelt wurde, und dass in diesem Lüfter patentierte Low-Noise-Technology von Noiseblocker steckt.
Konkret handelt es sich bei dieser Technologie um:






Ich hab euch im folgenden Bild eine Übersicht über alle technischen Details des Multiframe dargestellt, gefolgt von einer Erläuterung zu den einzelnen Punkten.













Die Lüfter sind ohne Probleme zu montieren. Sowohl beim Gehäuse-Einbau, als auch bei diversen Kombinationen mit Kühlern verschiedenster Bauart, gibt es keine Schwierigkeiten.
Besonders der mitgelieferte Silikonrahmen lässt sich super einfach montieren: dazu müsst ihr einfach die Nasen des Silikonrahmens in den Lüfter stecken.
Der Silikonrahmen sorgt nämlich dafür, dass keine Luft aufgrund der Rücksprungkonstruktion an dem entstehenden Schlitz austritt und erzwingt auf diese Art, dass der Luftstrom den beabsichtigten Weg nimmt. Dadurch wird der Wirkungsgrad noch einmal verbessert, was besonders im Hinblick auf Wasserkühlungen interessant ist.
Die Silikondichtung ist zudem so konstruiert, dass sie keinen Einfluss auf die Entkopplungsfunktion des Multiframe-Lüfters hat, so dass auch weiterhin ein sehr leiser Betrieb gewährleistet ist.
Das Anschlusskabel ist auch ausreichend dimensioniert, was seine Länge angeht, und passt mit dem schwarzen Sleeve perfekt zum komplett schwarzen Design des Multiframe.



III. der Test


Nach dem theoretischen Teil kommen wir zum praktischen Testen unter Alltagsbedingungen.
Für den Test habe ich mir zwei Kühler geschnappt: einmal den Corsair H80 und den be quiet! Dark Rock Advanced.

Diese habe ich sowohl auf dem Tischaufbau als auch im Xigmatek Elysium mit vier verschiedenen Lüftern getestet.
Um die Auswirkungen der hohen Drehzahl sichtbar zu machen, habe ich einen Noiseblocker Black Silent Pro in die Benchmarks mitaufgenommen. Dieser steht für den „normalen“ leisen PC-Lüfter.
Für die Tests dienen die IDLE-Temperatur unter Windows, für den Gaming-Test Battlefield 3 und Prime95 für die Vollast.





Das Testsystem

Damit ihr wisst, was dem Multiframe in den Tests zur Seite steht, hier eine kleine Übersicht zum Aufbau meines Testsystems.





Die elektrischen Messungen

Neugierig wie nun mal bin, hab ich mir den Lüfter geschnappt, mir eine kleine Elektronik gebastelt, um die Qualität auch elektrisch abzuchecken.

Zunächst mein Experimentieraufbau
Im Vordergrund links seht ihr die Elektronik mit den Messadaptern, rechts daneben mein Steckadapterboard zur Aufnahme der verschiedenen Lüfterstecker und im Hintergrund meine Doppelanzeige für die elektrischen Werte.




Wir sehen in der linken Anzeige den Spannungswert der Lüfterversorgung, hier 12,07V, in der rechten Anzeige den voreinstellbaren Minimalwert der Lüfterspannung direkt am Lüfter.



Anbei nun das Oszillogramm der Lüfterspannung. Wir sehen den AC-Anteil der DC-Lüfterspannung. Er bewegt sich im Bereich +/- 200mV.



Als Temperatursensor für meinen Regler dient eine ordinäre rote LED, deren Temperatur-abhängigkeit zum Regeln ausgenutzt wird.
Um zu zeigen, wie der Lüfter in Abhängigkeit von der Temperatur geregelt werden kann, habe ich die LED einfach aufgeheizt.

Wir sehen hier die brutale Aufheizphase der LED mittels eines dicken Lötkolbens.



Wir erkennen das Ansteigen der Lüfterspannung im rechten Instrument von 7,35V auf nun 8,42V, was auf eine Regelung der Lüfterspannung hinweist.
Dies bedeutet natürlich, dass, sobald sich die Umgebung der LED aufzuheizen beginnt, diese Aufheizung sogleich durch ein entsprechendes Ansteigen der Lüfterspannung und damit der Lüfterdrehzahl kompensiert wird - also genau der gewünschte Effekt eintritt.



Und hier das entsprechende Oszillogramm:
Auch hier wieder der AC-Anteil der DC-Lüfterspannung.
Er bewegt sich in der Grössenordnung von ca. +/-125mV.



Hier nun ein Eindruck vom Maximalwert der Lüfterspannung. Wie ihr sehen könnt, ist es aufgrund der Regelung nicht möglich, die vollen 12,05V der Versorgungsspannung zu erreichen, da ein Teil der Spannung natürlich an der Elektronik abfällt.



Nun als letztes Bild die Darstellung der maximalen Stromaufnahme bei Maximalspannung.
Ihr seht im rechten Bild den Stromwert des Lüfters wie er sich als Spannungsabfall an einem 10 Ohm Mess-Widerstand ergibt, den ich einfach in die Versorgungsleitung eingeschleift habe - nämlich 144 mA.







Einsatz einer Luftkühlung


Beginnen wir mit dem Test auf dem Tischaufbau.
Dieser dient dazu, die Leistung des Lüfters ohne den Luftstrom im Gehäuse festzustellen, da dieser doch meist erhebliche Verbesserungen bei der Minderung der Temperaturen bewirkt.
So können die Lüfter ihre „eigene“ Kühlleistung voll unter Beweis stellen.






Die Temperaturmessungen


Im folgenden findet ihr nun die Temperaturmessungen der verschiedenen Lüfter in verschiedenen Szenarien


Die Temperaturen beim Tischaufbau


Die ersten Diagramme zeigen die Temperaturen bei meinem Tischaufbau bei einer Lüfterspannung von 6V und 12V des jeweiligen Lüfters.




Nun schauen wir uns das Ganze bei 12V Spannung an.






Die Temperaturen im Gehäuse


Nun die Luftkühlertest im Gehäuse bei 6V und 12V Lüfterspannung.




Dasselbe Szenario wie oben, nur haben die Lüfter diesen Durchgang mit 12V absolviert.





Der Einsatz einer Flüssigkeitskühlung


Bei der in meinem Test eingesetzten Wasserkühlung handelt es sich um eine der neuesten Kompaktflüssigkeitskühlungen von Corsair auf dem Markt.
Getestet wurde mit Lüfter-Doppelbestückung, wobei es zwei Möglichkeiten gibt, den Luftstrom zu lenken:
Im ersten Fall saugt einer der Lüfter die Luft aus dem Gehäuse in den Flüssigkeitskühler-Radiator, der zweite bläst dann die erwärmte Luft aus dem Radiator in die Umgebung: der übliche Betrieb, der Standard-Fall.
Im zweiten Fall wird die Richtung des Luftstroms umgedreht: ein Lüfter saugt aus dem Umgebung frische Luft in den H80-Radiator, ein zweiter bläst die erwärmte Luft dann in das Rechner-Gehäuse: unüblich, aber machbar.







Das nächste Diagramm zeigt die Temperaturen, wenn der Luftstrom aus dem Gehäuse in die Umgebung führt






Den folgenden Diagrammen lässt sich entnehmen, wie sich die Temperaturen bei der Verwendung nur eines einzigen Lüfters auf der H80 Flüssigkeitskühlung entwickeln.
Dieses Diagramm zeigt das Temperaturverhalten, wenn der Luftstrom aus dem Gehäuse in die Umgebung führt.








Die Lautstärke


In den meisten Foren ist die Lautstärke bei Lüftern ein heiß diskutiertes Thema: Die Diskussion bewegt sich dabei innerhalb der beiden Grenzfälle:

Laut, aber gute Kühlung – Leise, und schlechtere Kühlung

Sind sie zu laut, kühlen sie meistens gut aber schlagen auf den Spielspaß.
Sind sie leise, leidet in der Regel die Kühlung darunter und so überhitzen eure Komponenten, was zum Absturz des Systems führen kann.
Es muss also der Mittelweg zwischen Kühlleistung und Lautstärke gefunden werden.

Die Noiseblocker Multiframe M12-P Variante wird nicht als Silent-Lüfter beworben!
Daher spielt die Lautstärke hier nicht mit ins Fazit ein, für einen leisen Betrieb bietet Noiseblocker Lüfter mit geringeren Drehzahlen an wie den M12-S1.

Trotz der hohen Drehzahl und der enormen Kühlleistung von bis zu 2000 U/min bewegt sich die Lautstärke auf einem angemessen Niveau.
Bei voller Drehzahl ist er von anderen Komponenten zu unterscheiden.
Wird er jedoch auf 1000 – 1500 U/min her runter geregelt, so bekommt man ihn was die Lautstärke angeht locker in den Bereich der leisen Lüfter.



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IV. Resümee



Was bleibt mir nach einer weiteren Review eines Lüfter aus der Multiframe-Serie von Noiseblocker noch groß zusagen?
Die Verarbeitung und die gebotenen Features sind wie von Noiseblocker gewohnt als „großartig“ zu bezeichnen.
Was die Kühlleistung angeht ist dieser natürlich an der Spitze der Messwerte, abgesehen von den doch sehr lauten Corsair-Referenzlüftern der H80.
Der M12-P zeigt jedoch auch, das üppige Kühlleistung nicht unbedingt extrem laut sein muss.
Klar ist der Lüfter hörbar selbst bei geschlossenem PC-System, jedoch auch nicht so unerträglich, wie man es bei so einer hohen Drehzahl vermuten könnte.
Aber wie oben beschrieben, wirbt Noiseblocker nicht mit einem Silent-Lüfter, sondern mit einem Lüfter für maximale Kühlleistung: und dieses Ziel erfüllt er ohne Probleme.
Die Lautstärke fließt daher hier nicht als Negativ-Punkt in die Bewertung ein.

Wer einen Lüfter sucht, der jeden Hitzkopf runter kühlt, der ist ist mit der Wahl des Multiframe M12-P genau richtig bedient.
Von mir gibt’s eine eindeutige Kaufempfehlung für Leute die einen ‚Eiskalten PC’ mögen!
Bei einem Preis von ca. 17 € ist er zwar teuer, bietet aber dafür auch eine enorme Kühlleistung





Die Awards

Für die Noiseblocker Multiframe M12-P heißt das natürlich Gold-Award!








Weitere Links zum Produkt


Noiseblocker Multiframe M12-P im PCGH-Preisvergleich.

Noiseblocker Multiframe M12-P auf der Noiseblocker-Webseite.





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