[Review] MSI Radeon HD 7950 Twin Frozr III/OC Boost Edition - Facegelifteter High-End-Bolide im Kurz-Test

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Volt-Modder(in)
[Review] MSI Radeon HD 7950 Twin Frozr III/OC Boost Edition - Facegelifteter High-End-Bolide im Kurz-Test


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Inhalt

Dies ist ein interaktives Inhaltsverzeichnis welches euch einen kurzen Überblick über den Inhalt des Tests vermitteln soll. Die einzelnen Menüpunkte lassen sich anklicken und navigieren euch direkt zum ausgewählten Eintrag. Weiterhin befindet sich unter jedem Abschnitt ein "Zurück zum Inhaltsverzeichnis"-Verweis, mit dem Ihr direkt zum Inhaltsverzeichnis zurückkommt. Die Vorschaubilder können durch Anklicken in ihrer vollen Größe angezeigt werden. Die Darstellung erfolgt in einem neuen Tab, so dass Ihr an der gleichen Stelle des Tests weiterlesen könnt. Die Benchmarks sind neuerdings in den Anhang ausgelagert worden. So ist der eigentliche Test wesentlich übersichtlicher.​

|? Danksagung



An dieser Stelle möchte ich mich bei MSI bedanken, die mir ein Muster für diesen Test zur Verfügung gestellt haben.
Auch möchte ich mich bei Caseking, Corsair, Asus und Enermax für die freundliche und unkomplizierte Bereitstellung weiterer Komponenten für das Testsystem bedanken.​

Bereits im März 2012 musste sich die Radeon HD 7950 Twin Frozr III/OC von MSI einem kritischen Test unterziehen um herauszufinden, wie sich die Karte im direkten Vergleich mit anderen Hersteller-Designs schlägt. Bis auf die Lautstärke konnte die Karte auch gut abschneiden, für eine Kaufempfehlung hat es aufgrund des genannten Kritikpunkts aber nicht gereicht. Damit AMD über das Jahr 2012 hinweg auch im höheren Preissegment konkurrenzfähig bleiben konnte, war etwas Modellpflege notwendig. Aus der normalen Radeon HD 7950 wurde die Radeon HD 7950 Boost-Edition, welche nicht nur eine höhere Grundtaktrate von 850 MHz spendiert bekommen hat, sondern auch eine Turbo-Boost von 925 MHz. Und als ob AMDs Modellpflege noch nicht genug wäre, spendiert MSI der hauseigenen OC-Version der Boost-Edition eine weitere Taktsteigerung auf 880/960/2.500 MHz. Mit an Bord sind auch der Twin Frozr III Kühler und hochwertige Bauteile der Military Class II. Die folgenden Zeilen werden klären, wie sich die MSI Radeon HD 7950 Twin Frozr III/OC Boost-Edition im Kurz-Test schlägt.​

Der erste Blick auf die Verpackung ist etwas irritierend: die meisten werden sich wohl die Frage stellen ob Sie wirklich die Boost-Edition geschickt bekommen haben. Die Vorderseite der Verpackung beider Karten (sowohl die alte Non-Boost als auch Boost-Edition) ist absolut identisch. Lediglich auf der Rückseite gibt es ein paar Unterschiede, da unterschiedliche Spezifikationen aufgeführt sind. Wichtige Angaben wie beispielsweise die Systemvoraussetzungen sind aber identisch. Gleiches gilt auch für den Lieferumfang. Wer mehr über die Verpackung und die umworbenen Features erfahren möchte, den verweise ich an dieser Stelle auf den Test der MSI Radeon HD 7950 Twin Frozr III/OC.​



Auch hier würde eigentlich ein kurzer Text folgen, der die Karte beschreibt und spezielle Features erläutert. Wie aber auch schon beim Punkt „Lieferumfang & Verpackung“ wird auf diesen Inhalt im Kurz-Test verzichtet. Optisch gleich die Radeon HD 7950 Twin Frozr III/OC der neuen Boost-Edition wie ein absoluter Zwilling. Ohne einen Blick auf den Produkt-Sicker an der Rückseite der Platine zu werfen sind beide Karten absolut nicht auseinanderzuhalten. Wer mehr über die Platine oder den verbauten Kühler wissen möchte, den verweise ich an dieser Stelle erneut auf den Test der normalen MSI Radeon HD 7950 Twin Frozr III/OC.​



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Zusätzlich zur Taktsteigerung die die HD 7950 Boost-Edition (850/925/2.500 MHz) durch AMD’s Vorgaben beschleunigt, legt MSI mit 880/960/2.500 MHz mit nochmals eine kleine Schippe oben drauf. Anders als beim Sprung von der normalen HD 7950 auf die HD 7950 OC-Edition (+10,0 Prozent) fällt der Zuwachs mit 30 MHz beziehungsweise 3,5 Prozent bei den Boost-Versionen deutlich kleiner aus. Die Taktrate des Grafikspeichers bleibt bei allen Ausführungen unangetastet und beträgt nach wie vor 2.500 MHz.​

Ausführliche Overclocking-Tests dürfen trotz des kurzen Formats nicht fehlen. Dass das Overclocking-Potenzial der MSI Radeon HD 7950 Twin Frozr III/OC Boost-Edition niederer als bei der Non-Boost Version ausfällt, sollte direkt klar sein. Zwar wird weiterhin der gleiche (beziehungsweise im Fertigungsprozess optimierte) Chip verbaut, liegen die Taktraten von Haus aus deutlich höher. Zum Vergleich: die Radeon HD 7950 ohne Turbo-Boost läuft standardmäßig mit nur 800/2.500 MHz, das Referenzdesign für die Boost-Edition sieht 880/925/2.500 MHz vor und die MSI Boost-Edition in der OC-Ausführung läuft ab Werk sogar mit 880/960/2.500 MHz. Über die verschiedenen Versionen hinweg gibt sich so ein Plus von 10 (wenn der Turbo-Boost nicht greift) beziehungsweise 20 Prozent wenn der Tubro-Boost greift. Dementsprechend ist es auch nachvollziehbar, dass die Spannung von 0,997 Volt auf 1,113 Volt erhöht wurde. Mit der nun anliegenden Standardspannung von 1,119 Volt konnte das hier verwendete Muster der MSI Radeon HD 7950 Twin Frozr III/OC Boost-Edition auf 880/1.120/3.600 MHz übertaktet werden. Damit der Turbo auch dauerhaft greift, muss das Powerlimit zusätzlich auf +10 Prozent erhöht werden. Ohne diese Anpassung springt die Taktrate kontinuierlich zwischen 880 und 1.120 MHz auf und ab. Der Speicher konnte auf maximal 3.600 MHz übertaktet werden, was einem Plus von 44,0 Prozent entspricht.​



Wir die Spannung angepasst und von 1,113 auf 1,225 Volt erhöht, kann man der Karte weitere Overclocking-Reserven entlocken. So konnte das hier im Test verwendete Muster der Radeon HD 7950 Twin Frozr III/OC Boost-Edition auf 880/1.225/3.600 MHz übertaktet werden. Eine Steigerung von 27,6 Prozent im Bezug auf die von MSI ab Werk vorgegebenen Taktraten und 53,1 Prozent im Bezug auf die eigentliche Radeon HD 7950. Da die Spannung des Grafikspeichers nicht verändert werden kann, liegt hier die maximale Taktrate weiterhin bei 3.6xx MHz. Damit der Turbo aber auch zu jeder Zeit voll ausgefahren werden kann, muss das Powerlimit auf +10 Prozent erhöht werden.​



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Anmerkung: Angabe der Werte (Min. FPS / Avg. FPS) in Relation zur normalen AMD Radeon HD 7950 3 GiByte mit 800/2.500 MHz.

Performancetechnisch zeichnet sich genau das ab, was zu erwarten war. Durch die höheren Taktraten reiht sich die MSI Radeon HD 7950 Twin Frozr III/OC Boost-Edition nur gut 4,0 Prozent hinter der Radeon HD 7970 ein. Der Vergleich zwischen der Radeon HD 7950 (800/2.500 MHz) und der MSI Radeon HD 7950 Twin Frozr III/OC (880/2.500 MHz) sowie der Radeon HD 7950 Boost Edition (850/925/2.500 MHz) und MSI Radeon HD 7950 Twin Frozr III/OC Boost-Edition (880/960/2.500 MHz) fällt allerdings deutlich unterschiedlich aus. Konnte sich die MSI Radeon HD 7950 Twin Frozr III/OC durch ihre deutliche Taktsteigerung im Mittel um 7,7 Prozent von einer normalen HD 7950 absetzten, beträgt der Abstand der neuen HD 7950 Twin Frozr III/OC Boost-Edition zur normalen HD 7950 Boost-Edition lediglich 2,3 Prozent. Hier ist der Leistungszuwachs also deutlich geschrumpft. Der Sprung von der MSI Radeon HD 7950 Twin Frozr III/OC zur neuen Boost-Edition beträgt im Mittel 6,4 Prozent. Durch die Turbo-Funktion die in allen Tests immer voll ausgefahren wurde, kann sich die Neuauflage hier gut absetzten. Für die Radeon HD 7970 (925/2.750 MHz) reicht es aber nicht.
Wir die MSI Radeon HD 7950 Twin Frozr III/OC Boost-Edition auf 880/1.120/3.600 MHz übertaktet, liegt die Rechenleistung durchschnittlich um 30,6 Prozent vor einer normalen Radeon HD 7950 mit 800/2.500 MHz. Damit der Boost in der Praxis aber auch immer voll ausgefahren werden kann, muss das Powerlimit auf +10 Prozent erhöht werden. Mit 880/1.220/3.600 MHz kann sich die Radeon HD 7950 Twin Frozr III/OC Boost-Edition um sagenhafte 37,8 Prozent von einer herkömmlichen Radeon HD 7950 absetzten. Selbst eine Radeon HD 7970 wird um 19,6 Prozent deklassiert.​


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Trotz gestiegener Taktraten und erhöhter Spannung erreicht die MSI Radeon HD 7950 Twin Frozr III/OC Boost-Edition trotz des in die Jahre genommenen Twin Frozr III Kühlers noch gute Temperaturwerte. Im Idle-Zustand liegt bei einer Drehzahl von 30 Prozent (1.200 U/Min.) eine Temperatur von 30 Grad Celsius an. Im praxisnahen Einsatz, welcher mittels Battlefield 3 simuliert wurde, erwärmt sich der Grafikprozessor auf maximal 59 Grad Celsius. Die beiden 80 mm Lüfter beschleunigen maximal auf 47 Prozent um die Temperatur auf diesem Niveau zu halten. Die maximal gemessene Temperatur im Stresstest welcher mittels Furmark durchgeführt wurde, beträgt 63 Grad Celsius. Die beiden Lüfter wurden dafür auf 50 Prozent beschleunigt. Allerdings stellt die Angabe von 63 Grad Celsius nicht wirklich die maximal zu messende Temperatur da. Da die Karte im Furmark automatisch gedrosselt wird, kann hier keine „genaue“ maximale Temperatur ermittelt werden.
Dass der Kühler auch bei steigender Drehzahl noch über deutliche Reserven verfügt, zeigen die Tests mit 100 Prozent Drehzahl (4.500 U/Min.) Zwar ist der Twin Frozr III Kühler unter diesen Bedienungen tierisch laut, die Temperaturen fallen aber deutlich in den Keller. So erwärmt sich der Grafikprozessor in Battlefield 3 nicht mehr auf 60 Grad Celsius sondern nur noch auf 46 Grad Celsius.​

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Anmerkung: Die Laustärkemessungen älterer Tests können nicht zum Vergleich herangezogen werden, da bei neueren Tests ein anderes Messgerät (Voltcraft SL-451) verwendet wurde.​

Konnte die MSI Radeon HD 7950 Twin Frozr III/OC Boost-Edition bis hierhin makellos überzeugen, ist die Lautstärke ein Kritikpunkt den sie sich gefallen lassen muss. Um das Problem aber genau zu benennen: der auf der Karte verbaute Twin Frozr III Kühler ist für eine Karte solches Kalibers einfach nicht mehr zeitgemäß. Der Kühlkörper an sich mag der Abwärme zwar noch gewachsen sein, die zwei kleinen 80 mm Lüfter sind bei einer solchen Karte aber nicht mehr standesgemäß. Im Idle-Zustand laufen beide Lüfter einer Drehzahl von 30 Prozent und erzeugen eine Lautstärke von 27,8 dB(A). Die im Diagramm angegebenen 27,8 dB(A) sind allerdings der niedrigste Wert, den das Schallpegelmessgerät angeben bzw. messen kann. In Wirklichkeit ist die Karte noch viel leiser, leider lässt sich dies mit dem verwendetem Schallpegelmessgerät nicht festhalten.
Wird die MSI Radeon HD 7950 Twin Frozr III/OC Boost-Edition belastet, wendet sich das Blatt leider deutlich. Die verbauten Lüfter drehen deutlich auf und erzeugen eine Lautstärke von 38,7 dB(A). Selbst aus einem geschlossenen Gehäuse nimmt man die Karte so noch wahr. Wird die Karte durch Furmark belastet, steigt die Lautstärke sogar auf maximal 43,6 dB(A) an. Angesichts der Tatsache, dass uns wohl noch wärmere Sommertage bevorstehen, wird die Lautstärke dann wohl noch etwas höher ausfallen. Werden beide Lüfter manuell auf 100 Prozent (4.500 U/Min.) beschleunigt, erzeugt die Karte eine Lautstärke von 68,4 dB(A).​

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In der Praxis schlägt das Upgrade auf die Boost-Edition mit 850/925/2.500 MHz mit einem Mehrverbrauch von 31 Watt zu Buche. Die von MSI erhöhten Taktraten und der daraus resultierende Anstieg von 6 Watt kann vernachlässigt werden. In Anbetracht der Leistung sind 245 Watt im Spielbetrieb ein sehr gutes Ergebnis. Eine normale Radeon HD 7950 verursacht zwar nur eine Leistungsaufnahme 208 Watt, rechnet dafür aber auch wesentlich langsamer. Interessanter und deutlich lohnenswerter ist es, die Karte ohne Spannungserhöhung auf 880/1.120/3.600 MHz zu übertakten. Im Mittel rechnet die MSI Radeon HD 7950 Twin Frozr III/OC Boost-Edition dann 30,6 Prozent schneller und verbraucht im Spielbetrieb „nur“ 274 Watt. Leistungsmäßig stellt die Karte so auch eine Radeon HD 7970 in den Schatten.
Die Furmark-Werte sollten nur mit Abstand betrachtet werden, da sowohl die Radeon HD 7970 als auch die HD 7950 (Boost und Non-Boost) gedrosselt werden.​

Grundsätzlich überzeugt die MSI Radeon HD 7950 Twin Frozr III/OC Boost-Edition im Kurz-Test. Denn gerade das Gesamtpaket ist ein Argument was für die Karte spricht. Die Karte ist schnell, lässt sich gut übertakten, hat einen wertigen Kühler und agiert bei kühlen Temperaturen. Lediglich die Lautstärke ist ein Manko. Der verbaute Twin Frozr III Kühler ist aufgrund der kleinen verbauten Lüfter nicht mehr auf der Höhe der Zeit. Um der Lautstärke etwas entgegenzuwirken empfiehlt es sich, die Lüftersteuerung manuell mittels MSI Afterburner anzupassen. Zwar fallen die Temperaturen dann etwas höher aus, die Karte arbeitet aber leise.
Die massiven Overclocking-Reserven erlauben es auch ohne Spannungserhöhung leistungsmäßig an der Radeon HD 7970 vorbeizuziehen. Das hier getestete Muster konnte bei der Standardspannung von 1,113 Volt auf 880/1.120/3.600 MHz übertaktet werden. Damit der Boost in der Praxis auch immer voll ausgefahren werden kann, muss das Powerlimit zusätzlich auf +10 Prozent erhöht werden. Wird zusätzlich noch die Spannung erhöht, fällt je nach Gute der GPU die 1.200 MHz Grenze. Mit 1,225 Volt konnte das hier verwendete Muster auf 880/1.225/3.600 MHz übertaktet werden.
Mit knapp 262,- Euro (Stand 30.06.2013) sortiert sich die im unteren Segment der HD 7950 Boost-Editions an und ist damit für preisbewusste Spieler die auch gern mit hohen Auflösungen und vielen Details Spielen interessant. Der genannte Preis geht für das gebotene Gesamtpaket absolut in Ordnung macht die MSI Radeon HD 7950 Twin Frozr III/OC Boost-Edition dadurch zu einer echt interessanten Karte. Lediglich der Kühler beziehungsweise die Lautstärke schmälern den sonst durchweg positiven Eindruck etwas.
Die MSI Radeon HD 7950 Twin Frozr III/OC Boost-Edition bekommt daher auch nur den „Silber Award” verliehen.​

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viperxxl80

Schraubenverwechsler(in)
Hi,

Frage zu den Spannungen haben dieselbe Karte (im März gekauft), sicher das die Spannung nicht nur die Nicht Boost VCore ist? siehe Screenshots, Afterburner zeigt ja normalerweise nur die Nichtboost Spannung an. Fast alle Boost Karten rennen ja auf 1.225 bist 1.25 Vcore, auch meine ware da keine Ausnahme und meine braucht selbst für nur 1 Ghz 1.175 Vcore damit BF3 stabil lauft (alles andere ist monatelang auch mit 1.125 gelaufen)
Die Laustärke war mit Standardsettings viel zu laut, habe auf altes Non Boost Bios zurückgeflasht, Lüftersteuerung angepasst jetzt geht die selbst bei Raumtemperatur fast 30 Grad max. auf 72 Grad rauf (vorher lauter Lüfter und fast 80 Grad)
 
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