[Review] Lepa G700 - Ein "neuer" Platzhirsch im Netzteilmarkt?

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Gast1111

Guest
Das Lepa G700 im PCGH Preisvergleich
Einleitung:
Lepa ist ein neuer Name im Netzteilmarkt, es gehört genau wie Enermax zu Coolergigant.
Da Lepa eine Schwestermarke von Enermax ist, wird auch für ihre neue G Serie Enermax Technik
verwendet, genauer wird das Enermax Modu87+ als Basis verwendet.

Inhaltsverzeichniss:
-Der erste Eindruck Klick
-Technische Daten Klick
-Lieferumfang Klick
-Kabel und Stecker Klick
-Das Netzteil Klick
-Das Innenleben Klick
-Messergebnisse Klick
-Danksagungen Klick
Der erste Eindruck:

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Nachdem sich 80 Plus Gold Netzteile im Jahr 2011 endlich im Endkundenmarkt etablieren konnten, peilen viele
Hersteller nun neben noch höherer Effizienz (80 Plus Platinum) nun auch günstigere Preise für die
hocheffizienten Netzteile an.
Das Lepa G700 kommt in einer Verpackung mit Leopardenmuster und einem Leopardenkopf her,
dieser ist übrigens auch das "Firmenwappen".

Die Verpackung wird nicht schlicht gehalten - ganz im Gegenteil, wird bei Lepa nicht auf Schlichtheit gesetzt
sondern auf ein ziemlich aufdringliches Design welches die Produkte auch wirklich zu einem Hingucker macht.

Oben Links prankt das 80 Plus Gold Logo, welches eine hohe Effizienz verspricht und damit einhergehend eine niedrigere Stromrechnung.

Die ganze Verpackung ist von oben bis unten mit "Leopardenspuren" übersäht, welcher Designer sich das wohl ausgedacht hat?

Wesentlich hübscher gibt sich die andere Seite der Verpackung, hier findet sich ein eher eckiges Design,
welches noch von einem Leopardenkopf gestützt wird.

Im Ganzen betrachtet ist die Verpackung aber doch recht hübsch :)

Auf der 3. Seite befinden sich sehr gründliche Angaben bzgl. der Menge der Kabel,
auffällig hierbei ist, dass das 900W Modell nur 2 PCI E und 4 Sata Anschlüsse mehr hat.

Auf der Rückseite finden sich sehr genaue Angaben zu der Leistung und außerdem Marketingbegriffe die den Kunden
verwirren wie: "CPU 12V connector rail with > 18A to support next generation > 6 cores processor structure."
Wer denkt man bräuchte zukünftig 216 W für Prozessoren den kann man an dieser Stelle beruhigen. :)

Technische Daten:
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Eine kurze Übersicht der Technischen Daten des Lepa G700 zeigt worin seine Stärken liegen,
und wie die Austattung für den Preis ausfällt.

Die Schutzmechanismen sind:
-OCP (Überstromschutz)
-OVP (Überspannungsschutz)
-AC UVP (Wechselstrom Unterspannungsschutz)
-DC UVP (Gleichstrom Unterspannungsschutz)
-OPP (Überlastungsschutz)
-OTP
(Überhitzungsschutz)
-SCP (Kurzschlusssicherung)
-SIP (Gegen "Unvohergesehen Stromstöße")
Damit ist das Netzteil wirklich gegen alle Gefahren gewappnet,
es bietet insgesamt 58A bei 696W auf den 12V Schienen (3 Stück) und 24A auf der 3.3 bzw.
5V Leitung die dann in Insgesamt 120W Leistung münden.

Die Maße sind die eines ganz normalen ATX Netzteils ohne Überlänge:
150x86x160mm (Breite x Höhe x Tiefe)

Lieferumfang:
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Das LEPA G700 kostet 20€ weniger als sein Enermax´scher Bruder, daher fällt auch das Zubehör etwas karger aus,
unteranderem fällt die tolle Kabeltasche weg.Es liegt trotzdem alles bei, was man für den Betrieb braucht:
-Kaltgerätestecker
-4 Schrauben zum Einbau
-Ein Quick(!)startguide
-Die Modularen Kabel
Der Quickstartguide ist wirklich sehr schnell durchgelesen, genau 1 Seite (links) ist er in jeder Sprache lang.

Die Modularen Kabel befinden sich in einem Pappkarton mit der Aufschrift Modular Cable...

... und dem schon bereits erwähnten Leopardenkopf samt LEPA Aufschrift.

Das "Zubehör" fällt leider etwas karg aus - dafür ist der Preis gesunken :)

Kabel und Stecker:
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Das G700 ist Teilmodular wie die meißten auf dem Markt erhältlichen Netzteile, die beigelegten Kabel
sind alle sehr hochwertig gesleeved worden und verfügen über 2 verschiedene Steckerarten (Netzteilseitig).
1 mal gibt es die "roten" Stecker die für die PCI E Kabel zuständig sind und in die roten Buchsen gehören
und die "schwarzen" Kabel die für die Peripherie zuständig sind und in die schwarzen Buchsen kommen.
Die Kabel sind alle in der Box jeweils einzeln mit einem Bändchen zusammen geschnürt, sodass man je nach Bedarf eins nehmen
kann, welches gerade benötigt wird.

Das ganze nocheinmal aus der Nahansicht, man sieht schön den erstaunlich blickdichten Sleeve, der leider ca. 1-1.5cm vor dem Stecker aufhört.

Ein PCI-E Kabel in der Nahaufnahme.

Ein 4 Pin Molex Kabel in der Nahansicht.

Ein 4 Pin Molex und Sata Stromkabel in der Nahansicht.

Das 24 Pin ATX Kabel und die 2 8 Pin EPS Kabel in der Nahansicht.

Ein Sata Kabel in der Nahansicht.

Alle Modularen Kabel in der Gesamtübersicht.

Und das noch eins -> Alle Kabel angeschlossen in der Gesamt"übersicht" :D

Das Netzteil in der Vollbestückung der mitgelieferten Kabel - dubios ist, dass noch ein Peripherie Stecker frei ist
und man somit den Peripherie Stecker den der große Bruder G900 mehr hat anschließen könnte.
Aber es fehlt seltsamerweise der 3. PCI E Stecker des G900...
Die Kabel sind alle ausreichend lang, und reichen ohne Probleme für einen Big Tower wie z.B das Corsair 800D.

Das Netzteil:
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Wie immer kommen in der Kategorie "Das Netzteil" eigentlich nur Bilder zum Netzteil damit man es sich vorstellen kann.
Leider hat Lepa das von ihnen so häufig genutze Leopardendesign auch auf das Netzteil übernommen:

Man sieht unten rechts, das leider die etwas schäbig wirkenden Leopardenspuren auf das Netzteil geklebt wurden.

Hier sieht man das ganze nocheinmal gedreht. Nun fällt auch auf, dass das Lepa G700 auf dem Enermax Modu87+ basiert,
die erkennt man ganz leicht an dem bekannten goldenen Lüfter.

Nochmal das G700 von oben, auf dem Lüftergrill sitzt ein Leopardenkopf - sehr kreativ! :D

Auf der Rückseite findet sich ein Sticker mit allen technischen Details und allerhand Prüflogos.

Das Innenleben:
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In dieser Kategorie widme ich mich dem Inneren des Netzteils, in diesem Fall ist es 1:1 identisch mit dem Enermax Modu87+
mit 700W - sprich es sind nur die besten und hochwertigsten Komponenten verbaut worden.
Wenn man das Case entfernt, hält man es logischerweise als erstes in der Hand.
Die Schrauben lassen sich sehr leicht lösen, wie leider auch das Garantiesiegel -> das sich aber wieder aufkleben lässt.
Eigentlich sollte es einem als Ottonormaluser egal sein wie schwer man sein Netzteil öffnen kann, außer man will den Lüfter wechseln.
Achtung: Falls ihr euer Netzteil aufschraubt lasst es bitte mindestens 2 Tage unangeschalten und unangeschlossen stehen bevor ihr
irgendetwas im Inneren berührt - höchste Lebensgefahr!

Dieser Lüfterrahmen sollte Enermaxkundigen Usern bekannt sein...

Denn es ist sogar der selbe Lüfter den Lepa verbaut, wer genau hinsieht...

... kann das Enermaxlogo erkennen, der Lüfter ist sogut wie lautlos, erst ab ca. 60% Last fängt
er an aufzudrehen, aber ab dann ist die Grafikkarte sowieso schon viel lauter.

Die Lager klackern selbst im heruntergeregelten Zustand nicht, auch kein schleifen ist zu vernehmen.

Wenn man nun das Case abgenommen hat un den Lüfter abgesteckt hat, sieht man die freie Platine.

Die Lötqualität ist wirklich super, hinten sieht man die kleinen 5- und 3.3V Platinen die von den 12V abgewandelt werden (DC-DC)

Hier ist noch eine Draufsicht auf eine sehr sehr saubere Lötstelle.

Teilweise lässt die Lötqualität aber wirklich manche Wünsche offen...

Ein Bild auf den großen Primärkondensator und eine Spule.

Und dasselbe nocheinmal von Oben heraus.

Zuletzt nochmal eine Gesamtübersicht, die die ganze Platine zeigt.

Messergebnisse:
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Da Ich möglichst probiere immer auf eine realistische Leistungsaufnahme zu kommen,
geht die Messplattform natürlich auch mal und eine andere kommt...
Da nun Sandy Bridge den Markt der Gamer erobert hat hat sich das Messsystem wie folgt geändert:
i7 2600K @ 4.5GHz (1.32V)
EVGA GTX 580 Superclocked (1.2V) @950/1900/2300
12 GiB DDR3 Ram @1333MHz (1.7V)
Maximus 4 Extreme
2 Festplatten (Spinpoint F3/Ecogreen F2)
Und 12 Lüfter (Diese werden vllt. wieder ausgebaut, da das unrealistisch ist)

Das G700 liefert durchweg gute Werte, muss sich aber dem, doch wesentlich teureren Seasonic X-760,
geschlagen geben. Es erreicht allerdings immernoch beachtliche Werte und war durchweg ziemlich leise,
allerdings hat es Teilweise in Bad Company 2 ziemlich aufgedreht und durchgehend unter Vollast.

Die Spannungen sind im Idle zwar nicht Ideal aber noch in den Toleranzwerten,
unter Last sacken die Spannungen auf den fast Idealfall ab und sind somit gerade für Overclocker
sehr gut.

Fazit:
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Mit dem Lepa G700 bringt Lepa einen wirklichen Preis/Leistungs Kracher auf den Markt, Abzug gibt es jedoch
für das etwas karge Zubehör und das gewöhnungsbedürftige Design.

Damit erhält es den Silberaward!

Danksagungen:
Mein Herzlicher Dank gilt Lepa und besonders Herrn Kahnwald für die Bereitstellung des Samples.
 
Zuletzt bearbeitet:
Persönlich interessieren mich die Testwerte eigentlich mehr als die Frage wie die Verpackung aussieht.
Ist es üblich das es da bei Netzteiltests nur 2 Charts gibt? Fand das doch irgendwie knapp.
Ansonsten schöner Test :)
 
Hey, GoldenMic Danke,
nein es ist nicht gewöhnlich aber da Ich mein Testsystem umstellte (Das gerade einen Defekt hatte, deswegen) konnte ich die anderen Netzteile noch nicht testen.
Aber morgen bis späptestens Mittwoch ist es wieder da und Ich kann die anderen auch testen und die neue Tabelle hochladen ;)
Achja @ Topic
Falls ihr Fragen zum Netzteil habt, hat sich Till Kahnwald von Lepa freundlicherweise sich bereit erklärt diese zu beantworten.
Also alles schweren, persönlichen Fragen zum NT per PN an mich, ich werde diese dann nächste Woche gesammelt weiterleiten und
die Antworten dann als FAQ hier reinstellen :D :daumen:
 
Die Bilder gehen auf anhieb bin ich ja gar nicht von dir gewohnt:P.
Super Layout gut geschrieben.........nicht schlecht!!
Die Platine wirkt sehr aufgeräumt da merkt man woher es kommt, nur der Lüfter ist pott hässlich!
Das KM erinnert doch sehr stark ans neue Aurum.
Also noch mal sehr schöner Test.
 
Also bzgl. des Testsystems noch eine Sache, die 12 NBs werden vermutlich gegen 1-2 BQ ausgetauscht die mir Freundlicherweise BeQuiet zur Verfügung stellt ;)
 
Sieht so weit gut aus, leider vermisse ich ein Foto von der Hauptplatine. :D

Ansonsten macht es einen guten Eindruck, die Ummantelung könnte aber durchaus besser sein (du hättest mal als Vergleich eine Strippe vom Enermax daneben legen können).
 
Sieht so weit gut aus, leider vermisse ich ein Foto von der Hauptplatine. :D

Ansonsten macht es einen guten Eindruck, die Ummantelung könnte aber durchaus besser sein (du hättest mal als Vergleich eine Strippe vom Enermax daneben legen können).
Wenn ich denn gerade ein Enermax da hätte :D
Ach ist das ein schönes Gefühl wenn mal alles geklappt hat :D
@Hulk da hat Simon recht :P
Und wenn erinnert das Aurum dich daran :D
 
Rundumansicht :D
Nein dann muss ich ja jemand als Quelle angeben, da warte Ich lieber bis Ich ein Enermax bekomm :)
 
Ne das krieg ich nicht hin, abgesehen davon das das Teil ca. 400 MiB groß wäre :D
 
@Walock Kannst du bitte noch mal selber drüber lesen über deinen Test? Da sind einige Tipp- und Rechtschreibfehler eingebaut wurden. Ich hab zwar mit Rechtschreibung auch nicht viel am Hut, aber die fallen schon etwas störend auf.
Ansonsten ist es ein klasse Test geworden:daumen:
 
Wie kommst du mit dem System auf so einen hohen Idle Verbrauch?

Normal hat man mit einem Sandy Bridge System im Idle zwischen 60-100W, aber nie im Leben über 200W.
 
Alle Spannungen stark angehoben, sowie Stromsparmodes deaktiviert :D
@HAWX Gemacht
 
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