[Review] Alpenföhn Matterhorn Shamrock - Der Weg ins Kühlerglück

Jarafi

Volt-Modder(in)
[Review] Alpenföhn Matterhorn Shamrock - Der Weg ins Kühlerglück

Review



Alpenföhn


Matterhorn Shamrock



Herzlich willkommen



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Danksagungen

Ein großes Dankeschön geht an Alpenföhn für das Sample!



Informationen zum Test

Das Matterhorn: Einer der höchsten Berge der Schweizer Alpen und einer der bekanntesten Berge der Welt.
Ideal für eine Wanderung an einem sonnigen Tag oder?
Nein wir gehen heute natürlich nicht wandern, wir testen den Alpenföhn Matterhorn CPU-Kühler in der Shamrock-Edition.
Ihr merkt schon Alpenföhn weckt in mir die Reiselust, Kühlkörper aus der Schweiz und Lüfter aus Irland.
Shamrock ist nämlich der irische vierblättrige Klee.

Der Matterhorn Shamrock-CPU-Kühler kommt mit einer durchdachten Montage, einer angeblich leisen Dual-Lüfter Bestückung und einem speziellen Lamellendesign daher.
Unterstützt werden alle gängigen Sockel von AMD und INTEL und der Kühler ist zu einem Preis von ungefähr 54,00 € im deutschen Handel zu finden.

Ob er in neue kühlere Luftsphären vordringt, klärt mein Test.
Viel Spaß.





Weitere Links zum Produkt


Alpenföhn Matterhorn Shamrock im PCGH-Preisvergleich.

Alpenföhn Matterhorn Shamrock auf der Alpenföhn Webseite.



Was ihr so findet


Die Unterpunkte des Inhaltsverzeichnis sind mit dem jeweiligen Punkt im Test verlinkt, wollt ihr euch nur die Montage ansehen, einfach den Menüpunkt "Die Montage" anklicken und schwupps seit ihr da, natürlich gibt es neben jedem Titel auch ein "Zum Inhaltsverzeichnis"
Die Bilder gibt es natürlich nicht nur in klein, anklicken und die volle Pracht genießen.



I.Äußerlichkeiten

Die Verpackung
Der Lieferumfang

II. Der Kühler im Detail
Die Montage

III. Der Test
Das Testsystem

Die Temperaturmessungen

Die Temperaturen auf dem Tischaufbau mit Serienlüfter bei 7V und 12V
Die Temperaturen im Gehäuse mit Serienlüfter bei 7V und 12V
Die Temperaturen auf dem Tisch mit Silent-Lüfter bei 12V
Die Temperaturen auf dem Tisch mit Performance-Lüfter bei 12V
Die Lautstärke

IV. Resümee



I. Die Äußerlichkeiten


Zum Beginn die Äußerlichkeiten des Alpenföhn Matterhorn Shamrock und dem Lieferumfang


Die Verpackung



Verpackungstechnisch liefert Alpenföhn den Matterhorn Shamrock in einer dezenten aber schick designten Schachtel aus.
Diese erstrahlt zum großen Teil in Schwarz, kombiniert mit weißer Schrift und softgrünen Kleeakzenten.
Auf der Front passend zum irischen Klee „Shamrock“ ein großes Kleeblatt und der Kühler mit den beiden Lüftern.
Einer der Seite zieren die technischen Eckdaten in giftgrünen Infokästen.





In der Nachfolgenden Tabelle könnt ihr euch einige technische Daten genauer ansehen.


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Im Karton selbst ist alles einzeln und sauber verpackt; die beiden Lüfter und der Lieferumfang befinden sich jeweils in extra Schachteln.



Der Lieferumfang


Alpenföhn liefert mit dem Matterhorn Shamrock ein umfangreiches Zubehörpaket mit:


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II. Der Kühler im Detail



Eingebundener Inhalt
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Ist der eigentliche Kühlkörper von der Verpackung befreit, lächelt uns der hochwertig verarbeitete Kühler nahezu an.
Der komplette Kühler ist mit einer schwarzen Vernickelung versehen. Diese sorgt nicht nur für ein optisches Finish sondern bildet zu den giftgrünen Lüftern einen sofort ins Auge stechenden Kontrast.
Dies könnte für Modder ein sehr interessanter Gesichtspunkt sein.
Kleines Problem hierbei ist jedoch, dass durch die schwarze Vernickelung der Kühler anfällig für Fingerfett wird – sprich, je nachdem an welcher Stelle ihr ihn anfasst, macht sich dies optische störend bemerkbar und müsst notfalls zum Handtuch greifen.




Mit einem Gewicht von knapp über einem Kilogramm gehört er auch zu den schwereren Konsorten im Kühlermarkt.
[FONT=&quot]Der Matterhorn Shamrock verfügt über eine massive Bodenplatte aus Kupfer; diese ist so hochwertig verarbeitet und poliert, dass ihr sie als Spiegel verwenden könntet und es in der Seele weh tut, dort Wärmeleitpaste auftragen zu müssen.
[/FONT]


Aus der Bodenplatte entspringen sechs ebenfalls vernickelte 6 mm Heatpipes in die 24 Kühlerlammellen. Diese setzen auf ein speziell gespiegeltes Lamellen-Design zur Erhöhung der Kühlleistung. Bei diesem Design sind die Lamellen in leichten Winkel zueinander angeordnet.
Dies hat zur Folge, dass im äußeren Bereich die kühle Luft leichter in den Kühler strömen kann und im Inneren auf die dichter gepackten Lamellen trifft. Dort nimmt die Luft dann mehr Hitze auf als bei einem gewöhnlichen Lamellendesign.
[FONT=&quot]Ob sich dies natürlich auch in der Praxis zeigt, könnt ihr euch in den Temperaturenmessungen ansehen .[/FONT]



Ein weiteres optisches Highlight am Kühler ist wohl der Abschluss durch eine planpolierte Bodenplatte.
Im Gegensatz zu anderen Herstellern schließt Alpenföhn die Heatpipes nicht auf dem Deckel ab, sondern unter der Deckelplatte; so wird das Design nicht von den meist unschönen Heatpipe-Enden gestört.
Lediglich vier versenkte Schrauben für die Deckelmontage sind sichtbar.
Als Abrundung des Designs befindet sich der Alpenföhn-Schriftzug in der Mitte der Deckelplatte.

[FONT=&quot]Ein weiterer interessanter Optikaspekt offenbart sich bei der genaueren Betrachtung des Kühlers von oben: Die Form der Lamellen entspricht in etwa der Flügelform eines Schmetterlings, was natürlich zum sehr ansprechenden Design beiträgt[/FONT]





Für eine ordentliche Belüftung sorgen zwei 120 mm Alpenföhn Wingboost Lüfter in der Shamrock-Edition.
Diese bilden - wie angesprochen - durch ihre giftgrünen Akzente ein weiteres optischen Highlight am Kühlkörper.
Befestigt werden sie kinderleicht mit den vier Lüfterklammern.
Außerdem verfügen die Lüfter über die sogenannte Plus-Funktion: Auf diese Weise könnt ihr bis zu drei Wingboost-Lüfter an nur einen Board-PWM Anschluss anschließen.




Werfen wir noch einen kurzen Blick auf die technischen Details:

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Zwischendurch muss ich feststellen: Der Kühler macht auf mich durch seine herausragende Verarbeitung und durch das Design einen ausserordentlichen Eindruck

Weiter geht’s mit der Montage; der Kühler soll ja schließlich nicht nur gut aussehen sondern auch einfach montiert werden können und natürlich gut kühlen.






Auch beim Montagezubehör lässt sich Alpenföhn nicht lumpen und legt alle Teile in höchster Qualität bei.
Die Montage ist fast selbsterklärend; falls jedoch Schwierigkeiten auftauchen sollten, liegt natürlich eine kurze Montageanleitung bei.

Ich beschreibe hier die Montage auf einem AMD-System mit einem AM3+ Sockel.

Vorneweg: Ihr habt auf AMD-Systemen die Möglichkeit den Kühler in alle vier Richtungen zu montieren - abhängig von eurem Gehäuseluftstrom.
Vor der eigentlichen Montage muss das AMD-Retention-Modul abmontiert werden.
Danach werden an der Multibackplate die vier Schrauben mit den vier giftgrünen Gummipuffern festgeklemmt.
Eine sehr durchdachte Lösung: Die Schrauben rutschen so nicht nach unten heraus, sind aber gleichzeitig von stromleitenden Bauteilen des Mainboards isoliert.
In die Mitte der Backplate wird vor dem Montieren am Mainboard noch ein ebenfalls giftgrüner Abisolierrahmen fixiert, um möglichen Kontakt zu stromleitenden Teilen des Mainboards auszuschließen.



Nun wir die Backplate mit den Schrauben durch die vier Löcher um den CPU-Sockel gesteckt; danach werden die vier Kunststoffabstandshalter auf die Gewindestangen gesetzt.
Jetzt kommen die jeweiligen Haltebügel für die gewünschte Montageposition zum Einsatz und werden mit den vier Daumenschrauben festgezogen.

Nun da der Rahmen sitzt, kommt der Kühler mit von uns aufgetragener Wärmeleitpaste mit der Kühlerbügelhalterung dazu.
Zu beachten ist jedoch, dass ihr den Kühler ohne Lüfter montieren solltet, dass sonst die beiden Halterbügelschrauben schwer bis gar nicht zu erreichen sind.
Dann werden beide Schrauben abwechselnd bis zum Anschlag festgezogen.
Zum Schluss werden noch die beiden Lüfter mit den Lüfterklammern fixiert und der Kühler kann in Betrieb genommen werden.

Bei hohen RAM-Modulen kann es zu Problemen mit dem Einbau kommen, da die speziellen Lüfterrahmen der Wingboost-Lüfter an z.B. sich im Testsystem befindlichen G.Skill RipjawsX Kit leicht anstossen.
Die Montage ist sehr durchdacht und einfach gelöst und ist in 10-15 Minuten mit einfachem Werkzeug durchführbar.




Die Montageschritte in Kurzform

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Das Montieren des Kühlers dauert ca. 20-25 Minuten und ist mit einfachem Werkzeug zu bewerkstelligen. Ihr braucht also keine Spezial-Werkstatt oder besondere Fachkenntnisse.

Als Ergebnis läßt sich feststellen:
Der Kühler lässt sich gut montieren und sitzt bombenfest. - Lediglich das Fixieren ist etwas fummelig.



III. der Test


Für den Kühlertest kommt ein aktuelles AMD-System mit einer FX-8150-CPU zum Einsatz.
Der FX-8150 wird in meinem Test mit einem Takt von 4,0 GHz betrieben, um den Kühlern ordentlich auf den Zahn zu fühlen.

Die weiteren Details des Testsystem entnehmt ihr den beiden Tabellen

Das Testsystem



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Die Temperaturmessungen


Die Temperaturmessungen finden auf einem offenen Tischaufbau statt, wobei die jeweilige Zimmertemperatur von den aktuellen CPU-Temperaturen abgezogen wird.

Da das komplette Setup überarbeitet wurde, kommt hier das neue Testverfahren zum Einsatz.
Die Kühler werden sowohl mit der Serienbelüftung getestet, als auch mit den beiden Noiseblocker-Lüftern als Referenzlüfter für alle Kühler.
Ein Multiframe M12-P für die Performance-Systeme und ein M12-S1 für Silentsysteme.
Beide werden mit voller Drehzahl betrieben.
Außerdem wird bei jedem Test die Selbe Wärmeleitpaste in Form von Arctic MX2 verwendet.

Somit haben wir eine netter Übersicht der Kühler mit ihren Serienlüfter und den Kühlern mit dem jeweilig gleichen Lüfter.

Nach jeweils 30 Minuten werden die Temperaturen im Modus IDLE bzw. FULL abgelesen und der Test noch einmal wiederholt um möglichst aussagekräftige Ergebnisse zu erhalten.
Alle Temperaturen sind abzüglich der zum Testzeitpunkt herrschenden Raumtemperatur angegeben.
Die Raumtemperatur entnehmt ihr bitte den Tabellen vor den jeweiligen Temperaturtests

Zum Einsatz kommen die Modi:

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Die Temperaturen auf dem Tischaufbau mit Serienbelüftung bei 7V und 12V

Beim Tischaufbau zeigt der Matterhorn Shamrock eine sehr gute Kühlleistung, er wird nur von den beiden Doppelturm-Kühlern überholt.


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Die Temperaturen im Gehäuse mit
Serienbelüftung bei 7V und 12V


Im Gehäuse ordnet er sich im Mittelfeld der fünf CPU-Kühler ein.
Die beiden Doppelturm-Kühler sind hier natürlich in Front.

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Die Temperaturen auf dem Tisch mit Silent-Lüfter bei 12V

Beim Silent-Lüftertest setzt sich der Matterhorn Shamrock an die Spitze und leifert die geringsten Temperaturen.

Bitte beachten, durch die Zwei-Turmbauweise des Dark Rock und des NH-D14 un der Montage des Silent-Lüfters in der Mitte, verlieren sie natürlich etwas an Kühlleistung.
Leider stand kein zweiter Silent-Lüfter zum Testzeitpunkt zur Verfügung.

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Die Temperaturen auf dem Tisch mit Performance-Lüfter bei 12V


Hier liegt der Matterhorn Pure einen Hauch vor dem Shamrock, was auf die identische Bauform zurückzuführen ist.
Es handelt sich hier nur um kleine Messdifferzen.

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Die Lautstärke


Das Thema der Lautstärke möchte ich natürlich auch kurz anschneiden.
Meistens besteht das Problem ja darin das, der Kühler zu laut ist und gut kühlt oder zu leise ist und euer PC überhitzt.
Die Lautstärke sind aufgrund keines Testgeräts meine Subjektiven Eindrücke.

Bei einer Lüfterspannung von 7V ist der Kühler von anderen Systemkomponenten auf meinem Tischaufbau nicht zu unterscheiden.
Werden beide Lüfter mit 12 V betrieben, ist ein leichtes Rauschen wahrzunehmen.
Jedoch nur wahrzunehmen da ich direkt neben dem Tischaufbau sitze.
Entfernt man sich weiter zeigt sich das Selbe Bild wie bei einer Lüfterspannung von 7V

Die Lautstärke der Lüfter bewegt sich aufgrund der etwas geringeren Drehzahl etwas unterhalb des Matterhorn Pure mit Referenzlüfter. Bei maximaler Drehzahl vernimmt man zwar ein leichtes Rauschen, dies ist jedoch nur wahrnehmbar, da sich der Kühler auf einem offenen Tischaufbau befindet.





IV. Resümee



Unser kleiner Ausflug in die Alpen und nach Irland endet hier leider - jedoch mit einem eindeutigen Fazit.
Alpenföhn präsentiert mit dem Alpenföhn Matterhorn einen rundum gelungenen CPU-Kühler.
Er ist hochgradig verarbeitet, lässt sich einfach montieren und verfügt über eine ordentliche Kühlleistung.
Die beiden Lüfter gehen unhörbar ihrer Arbeit nach und lassen sich ebenfalls kinderleicht montieren.
Ein kleiner Kritikpunkt ist die RAM-Kompatibilität, hier sollte vorher nachgemessen werden, um vor Überraschungen sicher zu sein.

Für ca. 54,00€ erhält man einen optisch ansprechenden Kühler, der dem fast ganzjährlich schneebedeckten Matterhorn alle Ehre macht.
Natürlich im Bezug auf die Kälte.


Kaufempfehlung gibt’s für alle Gipfelstürmer die eine kalte CPU wollen.
Den dieser Kühler, ist das Glück für eure CPU!



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Die Awards

Für das Gesamtpaket für Gipfelstürmer gibt’s den Gold-Checked!
Zudem gibt das "Xtrem Produkt", die Kombinations aus Kühlleistung,Lautstärke, Montage und Verarbeitung sind hier einfach Xtrem gut!



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Alpenföhn Matterhorn Shamrock im PCGH-Preisvergleich.

Alpenföhn Matterhorn Shamrock auf der Alpenföhn Webseite.







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