Icke&Er
PCGHX-HWbot-Member (m/w)
[Review] Alpenföhn Gotthard im PCGHX-Check - God`s hardest decision
Einleitung
Alpenföhn hat sich in den letzten Jahren zu einer bekannten und beliebten Marke in der Hardwareszene gekämpft und ist aus vielen Computern nicht mehr wegzudenken. Die Ingenieure entwerfen aber nicht nur CPU-Kühler, sondern feiern auch Erfolge im Bereich GPU-Kühlung und Lüfter. Den CPU-Kühlern verleiht Alpenföhn in der Regel den Namen eines bekannten Berges oder Gebirges. Dies verleiht dem Kühler meiner Meinung nach einen guten Wiedererkennungswert und war ein guter Marketing-Schachzug. So hört das heutige Testsample auf den Namen "Alpenföhn Gotthard". Das Gotthardmassiv ist ein bekannter Gebirgszug in der Schweiz und jedem schon irgendwo einmal begegnet. Ob der Kühler aber auch eine massive Kühlleistung an den Tag legen kann, möchte ich mit meinem folgenden Review testen.
Das nachfolgende Menü ist interaktiv gestaltet und soll die Review-Navigation erleichtern. Durch Anklicken des gewünschten Menüpunktes gelangen Sie direkt zum ausgewählten Unterpunkt. Bilder sind durch ein einfaches Anklicken vergrößerbar. Am Ende jedes Abschnittes befindet sich ein „zurück zum Verzeichnis“ Button, welcher euch direkt zum Inhaltsverzeichnis zurückbringt.
Danksagung
Verpackung und Lieferumfang
Erste Impressionen
Spezifikationen
Montage
Kühlleistung
Fazit
Links
Danksagung
An dieser Stelle geht ein ganz großes Dankeschön an die Firma Alpenföhn, welche mir ein Muster des Gotthard für diesen Test zu Verfügung gestellt hat.
Verpackung und Lieferumfang
In Sachen Verpackung setzt Alpenföhn auf recht üppige Abmaße, was schon einmal auf einen sehr wuchtigen Kühler schließen lässt. Schaut man sich anschließend die Oberseite etwas genauer an, kann man schon ein erstes Abbild des Kühlers erkennen. Sofort wird klar, dass es sich um einen Top-Flow Kühler handelt, welcher gerne in HTPC oder CUBE-Gehäusen zur Anwendung kommt. Ob dieser aber platzmäßig für dieses Einsatzgebiet geeignet ist, muss sich erst noch zeigen. Auch ein Abbild des mitgelieferten Lüfters ist auf der Verpackungsoberseite zu erkennen. Die Außenseiten der Außenverpackung nutzt Alpenföhn um Features, Spezifikationen und Detailbeschreibungen des Kühlers aufzuzeigen. Desweiteren findet man auch den Name „Gotthard“ auf fast jeder Verpackungsseite damit man ihn auch ja nicht vergessen kann. Die Spezifikationstabelle zeigt auch auf, dass der Kühler auf alle gängigen Intel- und AMD-Sockel passt und somit sehr flexibel ist.
Öffnet man die Verpackung stößt man als erstes auf einen kleinen Extrakarton, wo sich der standardmäßige Lüfter drin befindet. Somit ist dieser vor Transportbeschädigungen beschädigt. Direkt darunter befindet sich dann der Kühler selber. Dieser befindet sich in einer Plastikhalterung, sodass er beim Transport nicht verrutschen oder kaputt gehen kann. Damit man an das Montagematerial her ran kommt, muss man die Plastikhalterung herausnehmen denn darunter befinden sich zwei kleine Pakete mit dem Montagematerial. Dieses ist auf einem gewohnt hohen Niveau und kann in Sachen Qualität und Verarbeitung überzeugen. Das verwendete Montagezubehör fand bereits in den vorangegangen CPU-Kühlern aus dem Hause Alpenföhn Verwendung und konnte sich auch dort schon bewehren. Nun aber genug der langen Vorworte, lassen wir die Bilder sprechen.
Erste Impressionen
Wie bereits angemerkt, handelt es sich bei dem neuen Alpenföhn Gotthard um einen Top-Flow Kühler, was auch nur unschwer zu übersehen ist. Ausgehend von der Bodenplatte, welche auf der CPU aufsitzt, gehen insgesamt 6 Heatpipes nach oben in den Kühlkörper selber. Dieser liegt parallel zum Mainboard und weist doch recht beachtliche Ausmaße auf. Der 140mm Lüfter findet gut Platz auf der Kühleroberseite und fällt keineswegs zu groß aus. Das hat Alpenföhn, meiner Meinung nach, gut aufeinander abgestimmt. Optisch ist der Kühlkörper in 3 Bereiche eingeteilt, welche bei genauerem hinsehen aber mit einander verbunden sind. Auch hier verzichtet man auf eine aufwendige und kostenintensive Vollvernickelung, was sich positiv auf den Preis auswirkt. Als kleiner optischer Leckerbissen hat Alpenföhn ihren Firmenname an die Stirnseite des Kühlers gebracht, was recht hübsch anzusehen ist. Einen kleinen Einblick soll der folgende Videorundflug nun aber ergänzend geben.
Für mehr Informationen besuche die Datenschutz-Seite.
Als nächstes möchte ich den mitgelieferten Standardlüfter einmal etwas näher unter die PCGHX-Lupe nehmen. Er ist im 140mm Format gefertigt und gehört der neuen Lüftergeneration von Alpenföhn an. Farblich ist er in Schwarz-Blau designed und macht optisch ganz schon was her. Desweiteren wurde er mit einer Art Gummischicht überzogen, welche die Geräuschkulisse senken und Vibration verhindern soll. Er bietet auch die Möglichkeit der Geschwindigkeitsregelung und ist natürlich gesleeved. Meiner Meinung nach passt er sehr schön ins Gesamtpaket und gibt dem Kühler eine positive Note, aber seht selbst.
Damit die Übersichtlichkeit des Artikels erhalten bleibt, befinden sich weitere Bilder im folgenden Spoiler:
Spezifikationen
Montage
Kühlleistung
Lässt man den Artikel nun noch einmal Review passieren, so kann man sagen, dass sich der Alpenföhn Gotthard doch recht ordentlich geschlagen hat. In Sachen Verarbeitung legt Alpenföhn wieder einen hohen Maßstab an und kann somit durchweg überzeugen. Man findet keine Verarbeitungsfehler oder scharfe Kante an dem Kühler und auch nicht am mitgelieferten Zubehör. Desweiteren macht auch der standardmäßige Lüfter einen hochwertigen und guten Eindruck. Hier lässt Alpenföhn keinen Platz für große Kritik. Einzig bei der Montage sollte man etwas Geschick mitbringen, zumindest wenn man den Kühler direkt in einem Gehäuse montieren möchte. Ich empfehle hierbei wirklich das Mainboard mit auszubauen, da man somit mögliche Folgeschäden verhindern kann. Ein geübter PC-Schrauber darf sich aber auch gerne an der direkten Variante versuchen, es ist möglich.
Gehen wir nun zu den Temperaturwerten über so kann man sagen, dass der Kühler seinem Anforderungsbereich gerecht wird. Er kommt mit einem auf 4,5GHz übertakteten Intel Core i5 2500K zurecht und weis diesen zu kühlen. Für den Normalnutzer ist die gezeigte Kühlleistung ausreichend und sollte auch die heißen Sommertage gut überstehen. Lediglich der Übertakter, der seine CPU ans 24/7 Limit treiben will ist, wird mit dem Gotthard eher weniger glücklich. Hier empfehle ich einen leistungsstärkeren Kühler.
Abschließend möchte ich noch den Preis mit in Relation setzen, welcher sich bei UVP 57,90€ einpendelt. Meiner Meinung nach ist dieser etwas zu hoch, auch wenn die Konkurrenz vergleichbare Preise ansetzt. Wer z.B. einen modernen Cube-PC aufbauen möchte und dort auf moderne und somit heiß werdende CPUs nicht verzichten will, für den ist der Preis möglicherweise total in Ordnung. Wer allerdings einen normalen Tower-PC aufbaut kann mit normalen CPU-Kühlern aber durchaus günstiger fahren. Allen in Allem konnte sich der Alpenföhn Gotthard am Ende locker den „Silver-Star“ erkühlen.
Links
Alpenföhn Homepage
Alpenföhn Gotthard Homepage
Alpenföhn @ Facebook
Icke&Er Reviews
Einleitung
Alpenföhn hat sich in den letzten Jahren zu einer bekannten und beliebten Marke in der Hardwareszene gekämpft und ist aus vielen Computern nicht mehr wegzudenken. Die Ingenieure entwerfen aber nicht nur CPU-Kühler, sondern feiern auch Erfolge im Bereich GPU-Kühlung und Lüfter. Den CPU-Kühlern verleiht Alpenföhn in der Regel den Namen eines bekannten Berges oder Gebirges. Dies verleiht dem Kühler meiner Meinung nach einen guten Wiedererkennungswert und war ein guter Marketing-Schachzug. So hört das heutige Testsample auf den Namen "Alpenföhn Gotthard". Das Gotthardmassiv ist ein bekannter Gebirgszug in der Schweiz und jedem schon irgendwo einmal begegnet. Ob der Kühler aber auch eine massive Kühlleistung an den Tag legen kann, möchte ich mit meinem folgenden Review testen.
Das nachfolgende Menü ist interaktiv gestaltet und soll die Review-Navigation erleichtern. Durch Anklicken des gewünschten Menüpunktes gelangen Sie direkt zum ausgewählten Unterpunkt. Bilder sind durch ein einfaches Anklicken vergrößerbar. Am Ende jedes Abschnittes befindet sich ein „zurück zum Verzeichnis“ Button, welcher euch direkt zum Inhaltsverzeichnis zurückbringt.
Danksagung
Verpackung und Lieferumfang
Erste Impressionen
Spezifikationen
Montage
Kühlleistung
Fazit
Links
Danksagung
An dieser Stelle geht ein ganz großes Dankeschön an die Firma Alpenföhn, welche mir ein Muster des Gotthard für diesen Test zu Verfügung gestellt hat.
In Sachen Verpackung setzt Alpenföhn auf recht üppige Abmaße, was schon einmal auf einen sehr wuchtigen Kühler schließen lässt. Schaut man sich anschließend die Oberseite etwas genauer an, kann man schon ein erstes Abbild des Kühlers erkennen. Sofort wird klar, dass es sich um einen Top-Flow Kühler handelt, welcher gerne in HTPC oder CUBE-Gehäusen zur Anwendung kommt. Ob dieser aber platzmäßig für dieses Einsatzgebiet geeignet ist, muss sich erst noch zeigen. Auch ein Abbild des mitgelieferten Lüfters ist auf der Verpackungsoberseite zu erkennen. Die Außenseiten der Außenverpackung nutzt Alpenföhn um Features, Spezifikationen und Detailbeschreibungen des Kühlers aufzuzeigen. Desweiteren findet man auch den Name „Gotthard“ auf fast jeder Verpackungsseite damit man ihn auch ja nicht vergessen kann. Die Spezifikationstabelle zeigt auch auf, dass der Kühler auf alle gängigen Intel- und AMD-Sockel passt und somit sehr flexibel ist.
Öffnet man die Verpackung stößt man als erstes auf einen kleinen Extrakarton, wo sich der standardmäßige Lüfter drin befindet. Somit ist dieser vor Transportbeschädigungen beschädigt. Direkt darunter befindet sich dann der Kühler selber. Dieser befindet sich in einer Plastikhalterung, sodass er beim Transport nicht verrutschen oder kaputt gehen kann. Damit man an das Montagematerial her ran kommt, muss man die Plastikhalterung herausnehmen denn darunter befinden sich zwei kleine Pakete mit dem Montagematerial. Dieses ist auf einem gewohnt hohen Niveau und kann in Sachen Qualität und Verarbeitung überzeugen. Das verwendete Montagezubehör fand bereits in den vorangegangen CPU-Kühlern aus dem Hause Alpenföhn Verwendung und konnte sich auch dort schon bewehren. Nun aber genug der langen Vorworte, lassen wir die Bilder sprechen.
Erste Impressionen
Wie bereits angemerkt, handelt es sich bei dem neuen Alpenföhn Gotthard um einen Top-Flow Kühler, was auch nur unschwer zu übersehen ist. Ausgehend von der Bodenplatte, welche auf der CPU aufsitzt, gehen insgesamt 6 Heatpipes nach oben in den Kühlkörper selber. Dieser liegt parallel zum Mainboard und weist doch recht beachtliche Ausmaße auf. Der 140mm Lüfter findet gut Platz auf der Kühleroberseite und fällt keineswegs zu groß aus. Das hat Alpenföhn, meiner Meinung nach, gut aufeinander abgestimmt. Optisch ist der Kühlkörper in 3 Bereiche eingeteilt, welche bei genauerem hinsehen aber mit einander verbunden sind. Auch hier verzichtet man auf eine aufwendige und kostenintensive Vollvernickelung, was sich positiv auf den Preis auswirkt. Als kleiner optischer Leckerbissen hat Alpenföhn ihren Firmenname an die Stirnseite des Kühlers gebracht, was recht hübsch anzusehen ist. Einen kleinen Einblick soll der folgende Videorundflug nun aber ergänzend geben.
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Als nächstes möchte ich den mitgelieferten Standardlüfter einmal etwas näher unter die PCGHX-Lupe nehmen. Er ist im 140mm Format gefertigt und gehört der neuen Lüftergeneration von Alpenföhn an. Farblich ist er in Schwarz-Blau designed und macht optisch ganz schon was her. Desweiteren wurde er mit einer Art Gummischicht überzogen, welche die Geräuschkulisse senken und Vibration verhindern soll. Er bietet auch die Möglichkeit der Geschwindigkeitsregelung und ist natürlich gesleeved. Meiner Meinung nach passt er sehr schön ins Gesamtpaket und gibt dem Kühler eine positive Note, aber seht selbst.
Damit die Übersichtlichkeit des Artikels erhalten bleibt, befinden sich weitere Bilder im folgenden Spoiler:
Spezifikationen
Montage
Intel - Systeme
Für meine Montageanleitung bei Intel-Systemen kommt ein Sockel 775 Mainboard zum Einsatz, was sich aber im wesentlichen nicht von der Montage bei den anderen Sockelvarianten ala 1366, 1156 und 1155 unterscheidet. Zu Beginn führt man die 4 langen Montageschrauben durch die entsprechenden Löcher der Backplate, welche je nach Sockel variieren. Nur bei Sockel 775 sollte der Extragummieinsatz verwendet werden. Wer möchte, kann an dieser Stelle auch die Antivibrationsaufsätze an der Backplate anbringen. Im nächsten Schritt wird die Backplate am Mainboard montiert, wozu die 4 Montageschrauben durch die entsprechenden Sockellöcher zu führen sind. Auf der anderen Mainboardseite setzt man nun die 4 schwarzen Abstandshalter auf die Schrauben auf. Anschließend werden die zwei kurzen Halterungsbügel aufgesetzt und festgeschraubt. Hat man dies erledigt, dann kann man den Kühler aufsetzen und ihn mit der Querverstrebung festziehen. Diese ist zwischen dem Kühler hindurch zu legen und auf beiden Seiten in die Gewindelöcher zu stecken. Ist der Kühler nun gut festgezogen, muss nur noch der Lüfter montiert werden und schon ist er startklar.
AMD - Systeme
Die Montageanleitung für die AMD-Sockel werde ich am Beispiel eines AM2+ Mainboards aufzeigen, was sich im Grunde kaum von den neueren AM3 oder AM3+ unterscheidet. Auch hier sind zu Beginn die 4 langen Monatgeschrauben durch die Backplate zu stecken und bei Bedarf mit den Gummihalterungen zu fixieren. Die entsprechenden Montagelöcher der Backplate sind hier je nach Sockel zu wählen. Nun bringt man die Backplate an das Mainboard und führt die 4 Montageschrauben durch die passenden Löcher. Anschließend werden auch hier als nächstes die 4 schwarzen Abstandshalter aufgesteckt. Bei AMD hat man nun die Wahl, ob man den Kühler parallel zu den Rambänken oder parallel zu den PCIe Slotz montieren möchte. Für ersteres sind die 2 langen Halterungen zu nutzen oder für die andere Variante müssen die 2 kurzen aufgesetzt werden. Anschließend werden die 4 Muttern aufgesetzt und somit die Halterung festgezogen. Nun kann man die Querstrebe durch den Kühler führen und in die 2 Windungslöcher drehen. Nachdem man auch diese gut festgezogen hat, muss nur noch der Lüfter angebracht werden und schon ist auch das AMD-System startklar.
Für meine Montageanleitung bei Intel-Systemen kommt ein Sockel 775 Mainboard zum Einsatz, was sich aber im wesentlichen nicht von der Montage bei den anderen Sockelvarianten ala 1366, 1156 und 1155 unterscheidet. Zu Beginn führt man die 4 langen Montageschrauben durch die entsprechenden Löcher der Backplate, welche je nach Sockel variieren. Nur bei Sockel 775 sollte der Extragummieinsatz verwendet werden. Wer möchte, kann an dieser Stelle auch die Antivibrationsaufsätze an der Backplate anbringen. Im nächsten Schritt wird die Backplate am Mainboard montiert, wozu die 4 Montageschrauben durch die entsprechenden Sockellöcher zu führen sind. Auf der anderen Mainboardseite setzt man nun die 4 schwarzen Abstandshalter auf die Schrauben auf. Anschließend werden die zwei kurzen Halterungsbügel aufgesetzt und festgeschraubt. Hat man dies erledigt, dann kann man den Kühler aufsetzen und ihn mit der Querverstrebung festziehen. Diese ist zwischen dem Kühler hindurch zu legen und auf beiden Seiten in die Gewindelöcher zu stecken. Ist der Kühler nun gut festgezogen, muss nur noch der Lüfter montiert werden und schon ist er startklar.
AMD - Systeme
Die Montageanleitung für die AMD-Sockel werde ich am Beispiel eines AM2+ Mainboards aufzeigen, was sich im Grunde kaum von den neueren AM3 oder AM3+ unterscheidet. Auch hier sind zu Beginn die 4 langen Monatgeschrauben durch die Backplate zu stecken und bei Bedarf mit den Gummihalterungen zu fixieren. Die entsprechenden Montagelöcher der Backplate sind hier je nach Sockel zu wählen. Nun bringt man die Backplate an das Mainboard und führt die 4 Montageschrauben durch die passenden Löcher. Anschließend werden auch hier als nächstes die 4 schwarzen Abstandshalter aufgesteckt. Bei AMD hat man nun die Wahl, ob man den Kühler parallel zu den Rambänken oder parallel zu den PCIe Slotz montieren möchte. Für ersteres sind die 2 langen Halterungen zu nutzen oder für die andere Variante müssen die 2 kurzen aufgesetzt werden. Anschließend werden die 4 Muttern aufgesetzt und somit die Halterung festgezogen. Nun kann man die Querstrebe durch den Kühler führen und in die 2 Windungslöcher drehen. Nachdem man auch diese gut festgezogen hat, muss nur noch der Lüfter angebracht werden und schon ist auch das AMD-System startklar.
Kühlleistung
Einleitung
Testsystem
Standardbelüftung
Wirft man einen Blick auf die Temperaturgrafik so stellt man fest, dass sich der Gotthard im unteren Drittel der Vergleichsliste einreiht. Man muss sich aber hierbei vor Augen führen, dass es sich ja um einen Top-Blow Kühler handelt und er somit für andere Einsatzgebiete vorgesehen ist. Somit darf man den Direktvergleich mit den anderen Kandidaten nicht überbewerten. Nichts desto trotz konnte er z.B. den Thermalright Macho hinter sich lassen, was in Sachen Standardbelüftung ein ganz guter Wert ist. Für den Archon hat es aber leider nicht gereicht, da dieser in 2 Bereichen doch deutlich besser abgeschnitten hat als der Kühler aus dem Hause Alpenföhn. Positiv ist aber in Sachen Standardbelüftung der mitgelieferte Lüfter anzumerken, welcher einen wirklich guten Job macht. Er kann speziell im Bereich Geräuschentwicklung punkten und wird auch bei höheren Drehzahlen nicht übermäßig laut. In Sachen Standardbelüftung konnte der Gotthard ein ordentliches Bild bei mit hinterlassen.
1x Referenzbelüftung
In Sachen 1x Referenzbelüftung konnte sich der Alpenföhn Gotthard noch ein kleines Stückchen nach Oben kämpfen und sich auch vor den Enermax ETS-T40-VD schieben. Im Bereich 50% konnte sich der Kühler um ganze 3,9°C, bei Auto 0,9°C und bei 100% 0,2°C verbessern. Speziell der 50%-Modus sticht hierbei besonders heraus und ist in meinen Augen die beste Wahl bei dieser Konstellation. Den Temperaturvorteil kann sich der Kühler aber leider nur durch eine höhere Geräuschentwicklung erkämpfen, welche aber noch im Rahmen liegt. Wer also nicht der absolute Silent-Fanatiker ist, kann beruhigt auf einen anderen Lüfter umsteigen. In meinen Augen ist es fast egal ob man sich für einen neuen Lüfter entscheidet oder doch „nur“ bei der Standardbelüftung beleibt. Die Top-Blow Kühler sind eh nicht für dickes overclocking gedacht und somit liegt man auch immer im grünen Temperaturbereich. Wer allerdings doch kräftig an der Taktschraube drehen möchte, sollte über einen anderen Lüfter aber durchaus einmal nachdenken.
2x Referenzbelüftung
Zu Beginn dieser Kategorie möchte ich anmerken, dass an dem Gotthard aus dem Hause Alpenföhn keine Möglichkeit besteht einen zweiten Lüfter anzubringen! Dennoch wollte ich einen zweiten Vergleichstest nicht ausfallen lassen und deshalb befindet sich der zweite Referenzlüfter neben dem Kühler. Er simuliert damit den hinteren Gehäuselüfter. Aus diesem Grund sollte man die Werte nicht zu genau nehmen sonder sie als eine Art Ergänzung auffassen. Man kann trotzdem erkennen, dass ein zweiter Lüfter das Eine oder Andere °C noch heraus kitzeln kann. Dieser Ersatzlüfter ist aber auch nicht unbedingt von Nöten und kann, wenn man es möchte, auch weggelassen werden.
FazitBei einem CPU-Kühler kommt es nicht nur auf das Aussehen oder den Lieferumfang an und deshalb werde ich die einzelnen Kühler durch einen abgestimmten und gleichbleibenden Parcour schicken. Somit ist es möglich, eine Vergleichbarkeit zu erreichen und die Kühler können besser eingeschätzt werden. Zu Beginn wird der Kühler mit der mitgelieferten Standardbelüftung auf die Probe gestellt. Anschließend folgen noch Tests mit passenden Referenzlüftern. Die Messung bezüglich der Standardbelüftung wird auch durchgeführt, sollte dem Lieferumfang kein Extralüfter beiliegen. In diesem Fall muss sich der Kühler ohne einen Lüfter der CPU entgegenstellen und zeigen, was er im lüfterlosen Betrieb kann. Liegt dem Testkühler allerdings ein Lüfter bei, so wird auch dieser im Standardbelüftungstest verwendet. Die Referenzbelüftungstests unterteilen sich in die Messung mit nur einem Referenzlüfter und die Messung mit zwei Referenzlüftern. Sollte der Kühler bereits standardmäßig mit zwei Lüftern ausgestattet sein, so entfällt der Test mit nur einem Referenzlüfter nicht. Die Größe der Lüfter hängt vom Standardlüfter ab. Das bedeutet, wenn der Kühler z.B. einen 120mm Lüfter besitzt, setzen sich die Referenzlüfter auch aus 120mm Lüftern zusammen. Als 120mm Referenzbelüftung kommen ein/zwei Scythe S-Flex (1600 rpm @ 100%) und bei der 140mm Referenzbelüftung ein/zwei Enermax Apollish (1500 rpm @ 100%) zum Einsatz.
Um bei dem Test unsinnige oder verfälschende Werte auszuschließen, wurde jeder der Tests 2x ausgeführt. Dabei wurde der Kühler neu montiert und wieder auf die Ausgangsposition gebracht. Als Wärmeleitpaste wird die Arctic Silver 5 verwendet, so dass auch hier die Vergleichbarkeit erhalten bleibt. Da mir der Punkt „Vergleichbarkeit“ sehr wichtig ist, werden alle Temperaturen als Deltawerte angegeben. Dabei werden alle Kerne der CPU zu 100% ausgelastet und verharren 30min in diesem Zustand. Am Ende werden die maximalen Temperaturen addiert und durch die Anzahl der Kerne dividiert. Nun wird noch die Raumtemperatur abgezogen und schon sind die Werte unabhängig von der vorherrschenden Raumtemperatur. Somit ist eine Vergleichbarkeit unter den einzelnen Kühlern gewährleistet.
Um bei dem Test unsinnige oder verfälschende Werte auszuschließen, wurde jeder der Tests 2x ausgeführt. Dabei wurde der Kühler neu montiert und wieder auf die Ausgangsposition gebracht. Als Wärmeleitpaste wird die Arctic Silver 5 verwendet, so dass auch hier die Vergleichbarkeit erhalten bleibt. Da mir der Punkt „Vergleichbarkeit“ sehr wichtig ist, werden alle Temperaturen als Deltawerte angegeben. Dabei werden alle Kerne der CPU zu 100% ausgelastet und verharren 30min in diesem Zustand. Am Ende werden die maximalen Temperaturen addiert und durch die Anzahl der Kerne dividiert. Nun wird noch die Raumtemperatur abgezogen und schon sind die Werte unabhängig von der vorherrschenden Raumtemperatur. Somit ist eine Vergleichbarkeit unter den einzelnen Kühlern gewährleistet.
Testsystem
Standardbelüftung
Wirft man einen Blick auf die Temperaturgrafik so stellt man fest, dass sich der Gotthard im unteren Drittel der Vergleichsliste einreiht. Man muss sich aber hierbei vor Augen führen, dass es sich ja um einen Top-Blow Kühler handelt und er somit für andere Einsatzgebiete vorgesehen ist. Somit darf man den Direktvergleich mit den anderen Kandidaten nicht überbewerten. Nichts desto trotz konnte er z.B. den Thermalright Macho hinter sich lassen, was in Sachen Standardbelüftung ein ganz guter Wert ist. Für den Archon hat es aber leider nicht gereicht, da dieser in 2 Bereichen doch deutlich besser abgeschnitten hat als der Kühler aus dem Hause Alpenföhn. Positiv ist aber in Sachen Standardbelüftung der mitgelieferte Lüfter anzumerken, welcher einen wirklich guten Job macht. Er kann speziell im Bereich Geräuschentwicklung punkten und wird auch bei höheren Drehzahlen nicht übermäßig laut. In Sachen Standardbelüftung konnte der Gotthard ein ordentliches Bild bei mit hinterlassen.
1x Referenzbelüftung
In Sachen 1x Referenzbelüftung konnte sich der Alpenföhn Gotthard noch ein kleines Stückchen nach Oben kämpfen und sich auch vor den Enermax ETS-T40-VD schieben. Im Bereich 50% konnte sich der Kühler um ganze 3,9°C, bei Auto 0,9°C und bei 100% 0,2°C verbessern. Speziell der 50%-Modus sticht hierbei besonders heraus und ist in meinen Augen die beste Wahl bei dieser Konstellation. Den Temperaturvorteil kann sich der Kühler aber leider nur durch eine höhere Geräuschentwicklung erkämpfen, welche aber noch im Rahmen liegt. Wer also nicht der absolute Silent-Fanatiker ist, kann beruhigt auf einen anderen Lüfter umsteigen. In meinen Augen ist es fast egal ob man sich für einen neuen Lüfter entscheidet oder doch „nur“ bei der Standardbelüftung beleibt. Die Top-Blow Kühler sind eh nicht für dickes overclocking gedacht und somit liegt man auch immer im grünen Temperaturbereich. Wer allerdings doch kräftig an der Taktschraube drehen möchte, sollte über einen anderen Lüfter aber durchaus einmal nachdenken.
2x Referenzbelüftung
Zu Beginn dieser Kategorie möchte ich anmerken, dass an dem Gotthard aus dem Hause Alpenföhn keine Möglichkeit besteht einen zweiten Lüfter anzubringen! Dennoch wollte ich einen zweiten Vergleichstest nicht ausfallen lassen und deshalb befindet sich der zweite Referenzlüfter neben dem Kühler. Er simuliert damit den hinteren Gehäuselüfter. Aus diesem Grund sollte man die Werte nicht zu genau nehmen sonder sie als eine Art Ergänzung auffassen. Man kann trotzdem erkennen, dass ein zweiter Lüfter das Eine oder Andere °C noch heraus kitzeln kann. Dieser Ersatzlüfter ist aber auch nicht unbedingt von Nöten und kann, wenn man es möchte, auch weggelassen werden.
Lässt man den Artikel nun noch einmal Review passieren, so kann man sagen, dass sich der Alpenföhn Gotthard doch recht ordentlich geschlagen hat. In Sachen Verarbeitung legt Alpenföhn wieder einen hohen Maßstab an und kann somit durchweg überzeugen. Man findet keine Verarbeitungsfehler oder scharfe Kante an dem Kühler und auch nicht am mitgelieferten Zubehör. Desweiteren macht auch der standardmäßige Lüfter einen hochwertigen und guten Eindruck. Hier lässt Alpenföhn keinen Platz für große Kritik. Einzig bei der Montage sollte man etwas Geschick mitbringen, zumindest wenn man den Kühler direkt in einem Gehäuse montieren möchte. Ich empfehle hierbei wirklich das Mainboard mit auszubauen, da man somit mögliche Folgeschäden verhindern kann. Ein geübter PC-Schrauber darf sich aber auch gerne an der direkten Variante versuchen, es ist möglich.
Gehen wir nun zu den Temperaturwerten über so kann man sagen, dass der Kühler seinem Anforderungsbereich gerecht wird. Er kommt mit einem auf 4,5GHz übertakteten Intel Core i5 2500K zurecht und weis diesen zu kühlen. Für den Normalnutzer ist die gezeigte Kühlleistung ausreichend und sollte auch die heißen Sommertage gut überstehen. Lediglich der Übertakter, der seine CPU ans 24/7 Limit treiben will ist, wird mit dem Gotthard eher weniger glücklich. Hier empfehle ich einen leistungsstärkeren Kühler.
Abschließend möchte ich noch den Preis mit in Relation setzen, welcher sich bei UVP 57,90€ einpendelt. Meiner Meinung nach ist dieser etwas zu hoch, auch wenn die Konkurrenz vergleichbare Preise ansetzt. Wer z.B. einen modernen Cube-PC aufbauen möchte und dort auf moderne und somit heiß werdende CPUs nicht verzichten will, für den ist der Preis möglicherweise total in Ordnung. Wer allerdings einen normalen Tower-PC aufbaut kann mit normalen CPU-Kühlern aber durchaus günstiger fahren. Allen in Allem konnte sich der Alpenföhn Gotthard am Ende locker den „Silver-Star“ erkühlen.
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