Return to Monkey Island: Ron Gilbert mit dem "echten Monkey Island 3"?

Warum strahlen die eigentlich mehr Wärme aus, gibt es da auch aktuelle Beispiele, auf was du dich beziehst?

MfG
Ich habe die letzten Jahre keine Animationsfilme mehr geguckt, weils irgendwie immer das gleiche ist. Aktuelle Beispiele sind auch schwierig, weil ja fast nichts mehr handgezeichnet wird.
Aber vergleiche mal die neue Biene Maja Serie mit der alten. Oder generell gezeichnete Disneyfilme mit den CGI Neuauflagen. Die computergenierten Bilder wirken glatter und weniger erdig, was ja in der Natur der Sache liegt.
Das hat auch nichts mit gut oder schlecht zu tun, ist halt ein unterschiedlicher Stil.
Das mit wärmer/kühler habe ich häufig in Diskussionen gehört, auch im Fernsehen. Das entsprach immer exakt meinem Empfinden.
Die alten Filme deshalb besser zu finden, hat wohl aber eher was mit Nostalgie zu tun. Bei mir zumindest.
 
Die 2D Zeichentrickserien sind auch schwieriger zu erstellen als CGI. 2D Animationen zu entwerfen ist ziemlich schwierig gegenüber 3D, da Dinge wie Perspektive usw. schon gegeben sind in 3D.
 
Ich habe die letzten Jahre keine Animationsfilme mehr geguckt, weils irgendwie immer das gleiche ist. Aktuelle Beispiele sind auch schwierig, weil ja fast nichts mehr handgezeichnet wird.
Aber vergleiche mal die neue Biene Maja Serie mit der alten. Oder generell gezeichnete Disneyfilme mit den CGI Neuauflagen. Die computergenierten Bilder wirken glatter und weniger erdig, was ja in der Natur der Sache liegt.
Das hat auch nichts mit gut oder schlecht zu tun, ist halt ein unterschiedlicher Stil.
Das mit wärmer/kühler habe ich häufig in Diskussionen gehört, auch im Fernsehen. Das entsprach immer exakt meinem Empfinden.
Die alten Filme deshalb besser zu finden, hat wohl aber eher was mit Nostalgie zu tun. Bei mir zumindest.
Ich weiß auf was du hinaus willst, das mag früher so gewesen sein aber das trifft auf heutige Filme eigentlich nicht mehr zu. Zum Beispiel Encanto, der Film ist quasi magisch, in jederlei Hinsicht, da können alte Zeichentrickfilme nicht mehr mithalten. Man darf auch nicht vergessen, dass strenggenommen auch aktuelle Filme noch gezeichnet, dann jedoch digitalisiert und in 3d Assets gewandelt werden. Das hat auch diverse Vorteile, so kann man viel mehr Content produzieren, als es mit Bild für Bild Verfahren möglich wäre. Die Kinder freut es, bei der Anzahl an neuen Serien. Aprospros, bei Serien mag das zutreffen, wenn man beispielsweise PJ Mask mit Ducktales vergleicht aber, auch damals gab es schon Serien, die optisch viel minderwertiger waren, siehe die ganzen Japanserien, auch wenn das "artstyle". Es gibt auch jetzt schon etliche Serien, die auch damit brechen und woran liegt es? Weil man auf die Filmassets zurückgreifen kann und so mehr Zeit für Story und visuelle Spielereien hat.

Die neuen Kinderfilme kann ich jedenfalls nur wärmsten empfehlen, denn die Zeiten wo sie steril und plastisch waren, sind seid einer gefühlten Gen vorbei. ;-)

MfG
 
Ja also am Pc zeichnen ist nicht leichter als auf einem Blatt Papier, man spart dadurch Zeit, das Handwerk ersetzt es natürlich nicht, entgegen Meinung so mancher, der meint weil man ein Zeichentablet bestitz ist man Da Vinci.

Artwork wird ja auch gezeichnet wenn man 3D Spiele macht, es geht ja um die Visualisierung. Das Artwork ist ja auch 2D. Aber der Grund weshalb CGI Zeichentrickfilmen vorgezogen wird werden die Kosten sein, wenn man sich den Herstellungsprozess beider Arbeitsweisen zu Auge führt.
 
Ja also am Pc zeichnen ist nicht leichter als auf einem Blatt Papier, man spart dadurch Zeit, das Handwerk ersetzt es natürlich nicht, entgegen Meinung so mancher, der meint weil man ein Zeichentablet bestitz ist man Da Vinci.

Artwork wird ja auch gezeichnet wenn man 3D Spiele macht, es geht ja um die Visualisierung. Das Artwork ist ja auch 2D. Aber der Grund weshalb CGI Zeichentrickfilmen vorgezogen wird werden die Kosten sein, wenn man sich den Herstellungsprozess beider Arbeitsweisen zu Auge führt.
Nicht nur das, sondern weil man vor allem viel mehr Möglichkeiten hat, wie man an aktuellen Kinderfilmen sieht, die so "nie" als Zeichentrick hätten produziert werden können. Ich denke die Einstellung, dass Zeichentrick "wärmer" als aktuelle CGI sind, siegt eher in nostalgischen Kindheitserinnerungen begründet.

MfG
 
Das Problem bei CGI ist halt auch was ist die Vorlage. Die Blizzards Cinematics zb. sind sehr nah an dem Zeichenstil von Blizzard. Der komische Warcraft Film ist einfach nen kompletter Stilbruch mit echten Schauspieler, und komischen CGI.

CGI ist halt oft sehr generisch, aber das kommt halt auch immer drauf an wie sehr man sich mit dem Thema auseinandersetzt. Wenn an einem Model, 5 verschiedene Leute gesondert voneinander gearbeitet haben, kann es das ursprüngliche Ergebnis welches man erzielen wollte schon verfälschen. Der größere Spielraum wird da wohl das Problem sein.
 
Also aktuelle computeranimierte Zeichentrickfilme finde ich überhaupt nicht mehr generisch, im Gegenteil aber egal, haben ja jetzt alles dazu gesagt.

@News
Also, ich habe mir nun den Trailer angeschaut... und ok, es ist comicgrafik aber, irgendwie blitzt da der MI Spirit durch. Ich fände eine realisitischere Grafik dennoch besser, da so für mich der Kontrast zu dem Humor größer ausfällt, bzw. wäre etwas weniger Grim Fandango Artstil wünschenswert, den fand ich damals schon drüber.

MfG
 
Ich weiß auf was du hinaus willst, das mag früher so gewesen sein aber das trifft auf heutige Filme eigentlich nicht mehr zu. Zum Beispiel Encanto, der Film ist quasi magisch, in jederlei Hinsicht, da können alte Zeichentrickfilme nicht mehr mithalten. Man darf auch nicht vergessen, dass strenggenommen auch aktuelle Filme noch gezeichnet, dann jedoch digitalisiert und in 3d Assets gewandelt werden. Das hat auch diverse Vorteile, so kann man viel mehr Content produzieren, als es mit Bild für Bild Verfahren möglich wäre. Die Kinder freut es, bei der Anzahl an neuen Serien. Aprospros, bei Serien mag das zutreffen, wenn man beispielsweise PJ Mask mit Ducktales vergleicht aber, auch damals gab es schon Serien, die optisch viel minderwertiger waren, siehe die ganzen Japanserien, auch wenn das "artstyle". Es gibt auch jetzt schon etliche Serien, die auch damit brechen und woran liegt es? Weil man auf die Filmassets zurückgreifen kann und so mehr Zeit für Story und visuelle Spielereien hat.

Die neuen Kinderfilme kann ich jedenfalls nur wärmsten empfehlen, denn die Zeiten wo sie steril und plastisch waren, sind seid einer gefühlten Gen vorbei. ;-)

MfG

Schon auf mittlere Animationsfilme traf es nicht mehr zu. Klar, Toy Story als Wegbereiter war noch sehr kahl und Ice Age stark reduziert, aber bereits die Komplexität der Szenen von Shrek 2 braucht keinen Vergleich mit klassischen Disneys wie 101 Damaltiner zu scheuen und Zoomania schlägt jeden Werner haushoch. Wieviel Details man sich leistet ist eher eine Frage des gewünschten Stils, der Kreativität und vor allem der Kosten. Auch und gerade bei handgezeichnetem dürfte die durchschnittliche Qualität wohl näher an Yellow Submarine denn an Thief & Cobbler liegen. Ob man wunderschön gemalte 2D-Hintergründe mit sparsamen, mäßig davor gekleisterten Animations-Cutouts wie beim letzten Einhorn oder rasante, perspektivisch korrekte Kamerafahrten durch gerenderte Szenen wie bei Pets bevorzugt, ist am Ende aber eine Geschmacksfrage. Auch haben einige Leute eine falsche Vorstellung davon, was überhaupt handgezeichnet ist – bei König der Löwen stammten zum Beispiel schon ganze Sequenzen aus dem Computer und bei den Simpsons malt meinem Wissen nach auch schon lange niemand mehr von Hand.
 
Ich weiß auf was du hinaus willst, das mag früher so gewesen sein aber das trifft auf heutige Filme eigentlich nicht mehr zu. Zum Beispiel Encanto, der Film ist quasi magisch, in jederlei Hinsicht, da können alte Zeichentrickfilme nicht mehr mithalten. Man darf auch nicht vergessen, dass strenggenommen auch aktuelle Filme noch gezeichnet, dann jedoch digitalisiert und in 3d Assets gewandelt werden. Das hat auch diverse Vorteile, so kann man viel mehr Content produzieren, als es mit Bild für Bild Verfahren möglich wäre. Die Kinder freut es, bei der Anzahl an neuen Serien. Aprospros, bei Serien mag das zutreffen, wenn man beispielsweise PJ Mask mit Ducktales vergleicht aber, auch damals gab es schon Serien, die optisch viel minderwertiger waren, siehe die ganzen Japanserien, auch wenn das "artstyle". Es gibt auch jetzt schon etliche Serien, die auch damit brechen und woran liegt es? Weil man auf die Filmassets zurückgreifen kann und so mehr Zeit für Story und visuelle Spielereien hat.

Die neuen Kinderfilme kann ich jedenfalls nur wärmsten empfehlen, denn die Zeiten wo sie steril und plastisch waren, sind seid einer gefühlten Gen vorbei. ;-)

MfG
Encanto war mir noch kein Begriff und der sieht wirklich super aus! Mein Problem mit den letzteren CGI Filmen war eher die thematische Übersättigung, das hatte mit dem Stil nichts zu tun. Natürlich sind mit CGI Szenen möglich, die sich so nie per Hand zeichnen ließen, auch in Bezug auf Kamerafahrten. Ich finde das auch nicht schlechter, aber es wirkt einfach stilistisch anders und das war ursprünglich das, worauf ich hinaus wollte.
Schon auf mittlere Animationsfilme traf es nicht mehr zu. Klar, Toy Story als Wegbereiter war noch sehr kahl und Ice Age stark reduziert, aber bereits die Komplexität der Szenen von Shrek 2 braucht keinen Vergleich mit klassischen Disneys wie 101 Damaltiner zu scheuen und Zoomania schlägt jeden Werner haushoch. Wieviel Details man sich leistet ist eher eine Frage des gewünschten Stils, der Kreativität und vor allem der Kosten. Auch und gerade bei handgezeichnetem dürfte die durchschnittliche Qualität wohl näher an Yellow Submarine denn an Thief & Cobbler liegen. Ob man wunderschön gemalte 2D-Hintergründe mit sparsamen, mäßig davor gekleisterten Animations-Cutouts wie beim letzten Einhorn oder rasante, perspektivisch korrekte Kamerafahrten durch gerenderte Szenen wie bei Pets bevorzugt, ist am Ende aber eine Geschmacksfrage. Auch haben einige Leute eine falsche Vorstellung davon, was überhaupt handgezeichnet ist – bei König der Löwen stammten zum Beispiel schon ganze Sequenzen aus dem Computer und bei den Simpsons malt meinem Wissen nach auch schon lange niemand mehr von Hand.
Ich hätte vielleicht nicht wärmer schreiben sollen, mir ging es darum, dass handgezeichnete Inhalte(meistens sind es ja die statischen, zweidimensionalen Hintergründe) anders wirken bzw. einen anderen Charme haben.
Die Hintergründe eines Last Unicorn lassen sich so nicht in einem CGI darstellen, liegt ja in der Natur der Sache.
Alte Disneyfilme wirken ja auch allein durch die "rauere" Bildqualität erdiger, vielleicht vergleichbar mit 16Bit Pixeloptik im Vergleich zu modernen, hochauflösenden 2D Grafiken.
Mit den Cutouts hast du aber völlig recht, die stinken gegen die Hintergründe immer stark ab.

Bezug aufs Thema: den Charme der Optik eines Monkey Island 1-3 wird man nicht mit 3D Grafik hinbekommen. Was ja nicht automatisch heißt, dass es schlechter aussieht.
Kenia hat einen fantastisches Art Design, dass in 2D nicht umsetzbar wäre.
 
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Das dürfte dann eher subjektiver Geschmack sein. Ähnlich wie Schallplatten, die "besser" als Losless-Formate klingen – objektiv betrachtet klingt die alte Technik zwar anders beziehungsweise sieht anders aus und man kann das mögen. Aber egal wie man "Qualität" definieren möchte: Sie bietet nicht mehr davon.
 
Das dürfte dann eher subjektiver Geschmack sein. Ähnlich wie Schallplatten, die "besser" als Losless-Formate klingen – objektiv betrachtet klingt die alte Technik zwar anders beziehungsweise sieht anders aus und man kann das mögen. Aber egal wie man "Qualität" definieren möchte: Sie bietet nicht mehr davon.
Der Vergleich hinkt, da es bei Schallplatten physikalisch tatsächlich Klangunterschiede gibt, die man auch akustisch wahrnehmen kann. Die hier angesprochenen liegen aber er in einer sentimentalen Auslegung von Kindheitserinnerungen begründet, wie ich vermute. :-)

MfG
 
Das dürfte dann eher subjektiver Geschmack sein. Ähnlich wie Schallplatten, die "besser" als Losless-Formate klingen – objektiv betrachtet klingt die alte Technik zwar anders beziehungsweise sieht anders aus und man kann das mögen. Aber egal wie man "Qualität" definieren möchte: Sie bietet nicht mehr davon.
Das habe ich drei oder vier Mal geschrieben, es ist Geschmackssache, "anders", kein besser oder schlechter.
Qualität ist relativ, wenn es um subjektive Empfindung geht. Warum benutzen neue Bands, die 70er Prog Rock machen, altes Equipment von damals? Warum spielen Rock- und Metalbands immer noch Röhrenamps, anstatt Line 6 Pods oder sonstige digitale Alternativen zu gehen? Weil sich damit ein Sound/Gefühl kreieren lässt, was mit moderneren, technisch besserem Equipment, so nicht eins zu eins machbar wäre. Natürlich steckt da auch Nostalgie drin, das gilt aber nicht für jüngere Semester.
Ist der Cuphead Grafikstil qualitativ schlechter als z.B. Mario Odyssey? Oder spielen das nur Personen ab 60, wegen Nostalgie?
 
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Point & Click Adventure Spiele mag ich auch lieber im einfachen 2D Stil. Ist entspannter.
Filme gucke ich sowohl gerne neuere mit zeitgemäßen CGIs. Als auch Oldschool 80´er Streifen welche nicht so überladen sind (das betrifft nicht nur Animationsfilme). Einfach um auch mal zu entspannen. :cool:
 
Der Vergleich hinkt, da es bei Schallplatten physikalisch tatsächlich Klangunterschiede gibt, die man auch akustisch wahrnehmen kann. Die hier angesprochenen liegen aber er in einer sentimentalen Auslegung von Kindheitserinnerungen begründet, wie ich vermute. :-)

MfG
Auch hier nochmal: nicht besser oder schlechter, einfach "anders".
Sind die Sin City Verfilmungen wegen sentimentaler Auslegung von Kindheitserinnerungen in schwarz/weiß gehalten? Oder weil der Film Noir/Comic Look eine Stimmung erzeugt, die sich mit 12 Bit HDR Vollfarben nicht erzeugen lässt.
Das mit dem warm/kühl war unglücklich gewählt, weil der glattere CGI Look ja oft bewusst gewählt wurde.
Die Bilder von Encanto sehen für mich genauso "warm" aus wie die alten Disney Filme.
Trotzdem hat es eine andere Wirkung, allein schon wegen der besseren Technik.
 
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