News Reparierbares Notebook: Dell zeigt neue Version des modularen Laptops Luna

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Zur Technik-Messe CES 2023 hat Dell eine neue Version seines modularen Laptops Luna angekündigt. Künftig kann auch ein Roboter die Demontage übernehmen.

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Sehr schön! Hoffentlich macht das Schule und es gibt die Einzelteile auch noch Jahre später zu kaufen.
Ansonsten hat das ja auch Virteile beim Verwerten.
 
Was mich immer angekotzt hat, ist wenn die Geräte absichtlich so gebaut sind, dass es fast unmöglich ist die Kühlkörper zu erreichen ohne das komplette Gerät auseinanderzubauen, damit der Laptop sich kontinuierlich mit Staub füllt und möglichst früh einen Hitzetod stirbt. Und natürlich ist der Akku auch fest verbaut und welcher Ottonormalnutzer schraubt schon seinen Laptop auf? Selbst ich als Enthusiast lasse von soetwas lieber die Finger.

Umso besser, dass das alles bald verboten wird und wir zu den normalen modularen Akkus zurückkehren, die sich einfach auswechseln lassen. Das hat auch den Vorteil, dass man den Akku ganz herausnehmen kann und der Strom eben nicht immer durch den Akku fließt, wenn man ihn garnicht braucht. Dann werden Laptops auch für mich endlich wieder interessant.
 
Was mich immer angekotzt hat, ist wenn die Geräte absichtlich so gebaut sind, dass es fast unmöglich ist die Kühlkörper zu erreichen ohne das komplette Gerät auseinanderzubauen, damit der Laptop sich kontinuierlich mit Staub füllt und möglichst früh einen Hitzetod stirbt. Und natürlich ist der Akku auch fest verbaut und welcher Ottonormalnutzer schraubt schon seinen Laptop auf? Selbst ich als Enthusiast lasse von soetwas lieber die Finger.

Es gab halt eben eine Studie, in der man herausgefunden hat, dass das die meisten Leute nicht wirklich interessiert. Deshalb werden die Geräte auch so gebaut, da es Vorteile hat, das ganze wegzulassen. Ich muß schon sagen, diese neuen Geräte sind schon echt hammermäßig leicht und dünn, ganz anders, als mein alter HP G2 350. Dafür habe ich den mit einer 2TB SSD und 16GB RAM aufgerüstet, so ist die 7,5 Jahre alte Gurke (9 Jahre auf dem Markt) noch gut unterwegs. Aber ich bin eben die Minderheit.

Umso besser, dass das alles bald verboten wird und wir zu den normalen modularen Akkus zurückkehren, die sich einfach auswechseln lassen.

Ist da schon irgendwas beschlossen worden? Soweit ich weiß nicht.
 
Es gab halt eben eine Studie, in der man herausgefunden hat, dass das die meisten Leute nicht wirklich interessiert. Deshalb werden die Geräte auch so gebaut
Das ist ja gerade das traurige. Die Gesellschaft wurde von den Technologiekonzernen über Jahre so konditioniert, dass es alle 2 Jahre das neue MacBook sein muss (weil neu=besser wie wir alle wissen), oder was auch immer gerade der "heiße Scheiß" ist, dass kaum mehr jemand auf Eigenschaften wie Langlebigkeit oder Selbstwartung wert legt. Deshalb kommen die Hersteller mittlerweile damit durch, Akkus fest zu verbauen oder Kühlkörper unzugänglich zu machen.

Früher wurde viel mehr auf Langlebigkeit gebaut und das galt als Qualitätsmerkmal. Wenn man zu einer bestimmten Marke gegriffen hat, dann weil man eben deshalb ein Vertrauensverhältnis zu dieser aufgebaut hat. Mittlerweile baut jeder den gleichen Schrott, egal zu welcher Marke man greift weil es sich im Technologiesektor einfach so durchgesetzt hat. Häufig werden mit Absicht minderwertige Komponenten verbaut, damit das Gerät kurz nach Ablauf der Garantiezeit kaputt geht. Es gibt ganze Abteilungen dieser Firmen, die daraus eine Wissenschaft daraus gemacht haben, wie man die Geräte nach Ablauf der Garantiezeit unbrauchbar machen kann. Und dazu gehören genau solche Dinge wie fest verbaute Akkus, die man beim Kunden dann ganz geschickt so verargumentieren kann, dass dadurch die Geräte dünner gebaut werden können, oder
das Handy dadurch Wasserdicht sei. Dass das nicht die Absicht dahinter war, checken leider die wenigsten.
 
Dell springt also auch auf den Zug auf. Naja was HP vormacht wird dann eben nachgemacht.
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Ich fand damals im IT-Service Notebooks die dermaßen verschraubt waren viel zeitaufwendig repariert werden mussten. Aber gut das es wieder leichter wird. Sollen sich Hersteller mal alle anschließen, dann wird es auch für Bastler leichter was zu reparieren.:top:
 
Dell springt also auch auf den Zug auf. Naja was HP vormacht wird dann eben nachgemacht.
HP ist doch mit der schlimmste Haufen weit und breit.

Bei vielen neuen Notebooks muß man die ganze Rückwand demontieren mit 12 Schrauben oder mehr, nur um einen RAM-Riegel reinzubekommen (HP ENVY X360).
Früher reichte da eine Schraube,

Von der BIOS-Batterie will ich gar nicht reden.
Alle anderen sind genau so schlimm.

Neulich hab ich einen Laptop geöffnet, da war die BIOS-Batterie verlötet und saß zwischen Mainboard und Oberschale.
Also komplette Demontage zum Wechseln nötig.
Ich glaube, das war auch HP.
Dell ist da keinen Deut besser gewesen und jetzt tun sie so, als hätten sie das Rad erfunden.

Heuchlerische Bande.
 
was so nicht pauschal stimmt.
hab ein alienware 18 (seit heute mausetot) da machste 2 teile unten ab (3 schrauben) , und du kommst überall hin.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei vielen neuen Notebooks muß man die ganze Rückwand demontieren mit 12 Schrauben oder mehr
Im Falle des HP Notebooks im o.a. Videos sind 5 Schrauben.
Komisch. Bei meinem sind es 7 Schrauben. 4 unter der oberen "Gummileiste", 2 unter der unteren und eine unten mittig die so frei zugänglich ist.
Früher reichte da eine Schraube,
Früher hatten wir einen Kaiser und alles war besser.
 
Im Falle des HP Notebooks im o.a. Videos sind 5 Schrauben.
Na und ?
Es gibt auch welche mit viel mehr Schrauben zum Lösen.

4 unter der oberen "Gummileiste", 2 unter der unteren und eine unten mittig die so frei zugänglich ist.
Die Gummileisten sind so "fest" verklebt, daß sie nach dem 1. Lösen schon nicht mehr halten.

Früher hatten wir einen Kaiser und alles war besser.
Die meisten Laptops hatte früher klar bessere Reparaturmöglichkeiten durch Wartungsklappen.
Eine Schraube und gut.

Jetzt stellen sich die Hersteller hin und haben plötzlich etwas "ganz neues" erfunden.

was so nicht pauschal stimmt.
hab ein alienware 18 (seit heute mausetot) da machste 2 teile unten ab (3 schrauben) , und du kommst überall hin.
Ausnahmen gab es immer.

Nur die tausendste Erfindung des Rades geht mir auf den Geist.
 
Die Gummileisten sind so "fest" verklebt, daß sie nach dem 1. Lösen schon nicht mehr halten.
Man muss nur etwas aufpassen. Ich hab das Ding 3 oder 4 Mal geöffnet und es ist noch der original "Kleber" samt Gummistreifen oben und unten. Unten muss man nur links und rechts den Streifen etwas "anheben". Dann kommt man einfach an die jeweilige Schraube ran. Nur oben muss man den Streifen komplett entfernen, weil dort noch 2 weitere Schrauben sind.
Die meisten Laptops hatte früher klar bessere Reparaturmöglichkeiten durch Wartungsklappen.
Früher haben Notebooks auch 3,4 oder gar 5kg gewogen. Es war "weniger Technik" auf größerem Raum. Das ist dann der Preis den man für immer kleiner/kompakter "bezahlt".
Na und ?
Es gibt auch welche mit viel mehr Schrauben zum Lösen.
Ändert nichts daran das bei dem von dir genannten Envy KEINE 12 Schrauben gelöst werden müssen. Weil so viele dort gar nicht vorhanden sind. Aber vll. übertreibt man auch gern mal etwas um seinen Standpunkt zu untermauern? :ka:
Jetzt stellen sich die Hersteller hin und haben plötzlich etwas "ganz neues" erfunden.
Hersteller reagieren IMMER auf Trends die zu höheren Verkaufszahlen führen. "Right to repair" war/ist ein relativ großes Thema. Auch und dank einiger Media Outlets die das immer wieder thematisiert haben. Und neu ist das nun auch nicht. Framework bietet entsprechende Notebooks schon längere Zeit an.

Letztlich aber auch egal. Solange sich dort etwas tut. Die Umweltbilanz eines Notebooks ist dank seines Akkus eh nicht toll. Alles was dazu führt das wir von dem "Wegwerfprodukt" wegkommen sollte man IMO eher positiv begleiten als sich darüber "aufzuregen".
 
Früher haben Notebooks auch 3,4 oder gar 5kg gewogen. Es war "weniger Technik" auf größerem Raum. Das ist dann der Preis den man für immer kleiner/kompakter "bezahlt".

Mein Netbook ist zwar relativ dick, aber das ist auch die einzige größere Dimension. Den Akku kann man ohne Werkzeug wechseln (gut, wäre verzichtbar), den RAM nach lösen einer Schraube. Die Tastatur mit deren vier. Laufwerk, CPU-Kühler und WLAN-Modul erfordern ein paar Schrauben mehr, weil das Topcover runter muss, aber auch das wäre in einer Minute erledigt, wenn es an der Gehäusevorderkante nicht zusätzlich ein paar Rastnasen gäbe (und das dem so ist liegt nur daran, dass es ein Billigprodukt war – Platz wäre genug). Das einzige Bauteil, für das ich schon viermal die Platine ausbauen musste, ist die empfindliche Strombuchse, aber es gibt an dem gesamten Gerät keine einzige Klebeverbindung, die einzige verdeckte Schraube war unter einemm klar als solchem erkennbaren Garantiesiegel und mit Ausnahme der verlöteten CPU kann man jede einzelne Komponente austauschen. Reparaturfreundlichkeit geht also durchaus auf kleiner Stellfläche, wenn man will – ich benutze das uralte, lahme Ding bis heute, weil ich kein modernes Gerät mit ähnlich geringer Breite und brauchbarer Tastatur finde und weil ich es mit neuem RAM, neuer SSD und neuem WLAN-Modul einigermaßen aktuell halten konnte. (Die zwei zusätzlichen Antennen für letzteres in den Display-Rahmen zu bekommen, war allerdings knifflig. :-))
 
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