Sagen wir mal so - wenn du mit all dem Recht hast bin ich definitiv aus dem Schneider.Bislang gibt es eine 100k Grenze nur bei Konten. Der Staat sichert dir also zu, dass du 100 auf ein Konto eingezahlte Riesen in jedem Fall wiederbekommst, vollkommen unabhängig davon, was du sonst noch besitzt. Mehr als 100k in Cash und sonst nichts haben wäre aber schon reichlich blöd und mehr als 100k in Cash und zusätzlich Sachvermögen haben ist mindestens Merzscher "Mittelstand". Gesamtvermögen würde erst bei Einführung einer Vermögenssteuer eine Rolle spielen - da sind aber meist weitaus höhere Zahlen, oft 7-stellig als Freigrenze im Gespräch. Und das auch nur von Leuten, die ihre Ideen und erst recht solche sowieso nie durchbekommen.

Auf über 100K Gesamtvermögen bin ich ziemlich sicher alleine wegen der Bude aber in Cash? Schön wärs.

Es ist weniger das Problem das zu erkennen sondern sich zu entscheiden was es denn an Sachwerten sein soll und wie viel davon. Wenn man noch nicht in der "Merz-Mittelschicht" ist wo man dann halt für 50K Gold und für 50K nen ETF und für weitere 200K eine kleine Immobilie kauft und dann noch die 100K gesichertes Cash übrig hat (wo es dann egal ist wenn eine der Anlageklassen mal nen harten Einbruch erlebt weil man eh immer mehr als genug hat) werden die Entscheidungen schwieriger.^^Deswegen ist es in der Tat ein guter Rat sein Geld in Wertanlagen anzulegen. Die sind schwieriger vom Staat zu kassieren ohne dass es massive Probleme gibt.
Ich hab momentan ne Cashquote von Excel sagt 55,7%. Oller deutscher Michel mit Sparbuch auf der Bank. Ich weiß, dass es Unsinn ist so viel unverzinstes Geld da rumliegen zu haben das ich nicht kurzfristig benötige. Nur gehen mir einfach die Ideen aus in was man investieren könnte, da die meisten Assets einfach schon sehr sehr hoch bewertet sind. Buffett-Luxusproblem: Ich finde aktuell nichts am Markt was so günstig bewertet ist dass ich einen Einstieg für sinnvoll halte.
Vielleicht sollte ich Shortseller werden.
