News Raspberry Pi 5: Rückläufer um 50 Prozent reduziert

PCGH_Sven

PCGH-Autor
Die Raspberry Pi Foundation ist mit dem Raspberry Pi 5 auf einen neuen fortschrittlichen Fertigungsstandard samt eines einstufigen intrusiven Lötprozess umgestiegen und hat damit die Quote an Rückläufern um 50 Prozent reduzieren können.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Raspberry Pi 5: Rückläufer um 50 Prozent reduziert

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@PCGH_Sven ich musste gerade 4 mal hingucken. Nochmal weg-gucken, an was anderes denken und nochmal ... bevor ich verstanden habe, was das sein soll: "Reflow-Lötigung" :ugly:

Der Schritt bein Raspberry Pi 5 zu einer Reflow-Lötigung zeige, [...]

Lötung. Es geht ums Löten, nicht wahr? Jap, Lötung.
Das andere war die "Nötigung" ... ;)

Sooooo "neu" ist der Fertigungsprozess aber nicht, wie es Raspberry im vermeintlichen Zitat verlauten habe lassen soll.

Reflow-soldering (gehörend zu den Anwendungsgebieten des Weichlötens und bleifrei-Lötens) wurde in den Elektronik-Lehrbüchern schon 1991 beschrieben.
Bei SMD seit den 80ern weitestgehend eingesetzt und quasi Standard - es ist eines der wichtigsten Massenlötverfahren. (Oberflächenmontage, bei der die Komponenten auf Kontaktstellen aufgelegt und minimal verlötet werden).
In der Industrie verbreitete es sich auch in weiteren Einsatzgebieten spätestens seit den 2004ern.

Das intrusive reflow-soldering, DAS ist das Neue, das seit 2024 immer mehr Verbreitung findet. Hier ist das Spezielle, dass reflow-löten auch bei "plated through-hole"-Komponenten eingesetzt wird. (Durchsteckmontage, bei der Kontaktdrähte der Komponenten durch Löcher im PCB gesteckt und dort nochmals mit den Leitungskontakten verlötet werden).

Die Aussage von Roger Thornton ist hier etwas verzerrt wiedergegeben und suggeriert, dass reflow grundsätlich neu sei beim Pi 5. Das ist so nicht der Fall.
Der restliche Artikel gibt das auch korrekt wieder.
Nur diese eine Passage wirft alles durcheinander:
Der Schritt bein Raspberry Pi 5 zu einer Reflow-Lötigung zeige, "wie gezielte Veränderungen in der Fertigung zu deutlichen Verbesserungen der Nachhaltigkeit führen können", so Roger Thornton. "Indem wir den Energieverbrauch reduzieren, um verschwenderische Zwischenschritte zu eliminieren und so die Produktqualität zu verbessern, reduzieren wir unsere Umweltauswirkungen und machen unsere Produktion effizienter", so der leitende Ingenieur weiter.
...das ist unvollständig wiedergegeben und kann missverstanden werden, wie man sieht :ugly:

"Der Verbesserungsschritt beim Pi 5 hin zu einer Reflow-Lötung auch für Durchsteckkomponenten ...", war wohl die eigentlich gewollte Aussage. :kuss:


{nucular, it's pronunced nu-cu-lar}
 
Zuletzt bearbeitet:
so zu Löten kenne ich schon länger als 2024, das ist hier schon Jahre Thema in der Fertigung.

Es heißt dann übrigens nicht mehr THT sondern THR Bauteile montieren/löten

Das erfordert neue Bauteile mit kürzeren Pins, daher kann man das mal eben so umstellen.
 
Wow, es hat gedauert bis ich gecheckt habe, was die Überschrift mit dem Artikel zu tun hat ....

Raspberry Pi 5: Quote an Rückläufern konnte um 50 Prozent reduziert werden​


wäre die eindeutigere Überschrift.

So wirkt es nach Clickbait oder künstlich erzeugter Verweildauer
 
@PCGH_Sven ich musste gerade 4 mal hingucken. Nochmal weg-gucken, an was anderes denken und nochmal ... bevor ich verstanden habe, was das sein soll: "Reflow-Lötigung" :ugly:

Lötung. Es geht ums Löten, nicht wahr? Jap, Lötung.
Das andere war die "Nötigung" ... ;)
Ist mir auch aufgefallen, das war aber nicht der einzige Fail im Artikel.

Wenn man sich die Artikel auf der Main so ansieht, wird es langsam anstrengend die ganzen Schreibfehler zu ignorieren. Es setzt sich dann im Artikel leider sehr oft so fort. Liest denn keiner mehr seinen Kram durch bevor
er ihn hochläd?
 
Ich dachte, man kann Rückläufer in irgendeinem Shop um 50% günstiger kaufen. Schade ...
Genau, so dachte ich auch im ersten Moment.:klatsch:
Manche Sätze sind auch nicht gerade aussagemäßig durchdacht. Der Titel passt auch nicht zum Thema, denn er zielt erher auf den Wiederverkauf ab.
Löten: Ein Reflow-Soldering macht nicht in jedem Fall Sinn. Bestes Beispiel: GPU Reflow. Aus Erfahrung hatte ich meine damalige Titan Black mindestens 7 Mal eine Reflow verpasst und dies hielt entweder nur ein paar Tage oder wenn es gut ging wenige Monate.
Ob dies beim Raspberry gut ist, kann ich nicht beurteilen. Sofern es Sinn macht spricht nichts dagegen...
 
und zugleich auch das schlechteste, wie willst deine eine GPU sonst löten, mit den gefühlt tausend Kontakten...

Einzig die mechanische Belastbarkeit ist bei THT Bauteilen besser, sonst gibt es es keinen Grund nicht SMD Reflow zu Löten...
Die Lötverbindungen halten bei einem Reflow nicht lange, sofern es um eine GPU geht. Dagegen ist ein Reball von längerer Dauer besser. Ich hatte auch schon unzählige Bauteile mit Reflow gelötet. Wie gesagt, es macht nicht in jedem Fall Sinn.
 
Ist mir auch aufgefallen, das war aber nicht der einzige Fail im Artikel.

Wenn man sich die Artikel auf der Main so ansieht, wird es langsam anstrengend die ganzen Schreibfehler zu ignorieren. Es setzt sich dann im Artikel leider sehr oft so fort. Liest denn keiner mehr seinen Kram durch bevor
er ihn hochläd?
Ich glaube, Sven war einfach nur müde um 3:30 Uhr.
Wahrscheinlich wieder American Football. =)
 
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