Radeon 2016: Freesync via HDMI, Display Port 1.3 bringt 120 Hz für Ultra-HD

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Sehr interessant und ein guter Blick in die Zukunft. Hab mit meinem UHD Display mit 60Hz aber auch erst mal auf längere Zeit Frieden geschlossen - für mehr (UHD mit HDR, mehr Farbtiefe, 120Hz über nur 1 Kabel und dazu die entsprechenden Grafikkarten, welche es heute noch nicht gibt!) ist eh erst in ein paar Jahren Zeit. Kenne keine Grafikkarte, welche in UHD-Auflösung in anspruchsvollen Spielen 120 FPS liefert. Und ich glaube, das wird auch 2016 nicht anders. Aber Freesync über HDMI, HDMI 2.0(a), Displayport 1.3(1.4a) - das sind schon schöne Zukunftsaussichten :daumen:
Nice, nice!!

Mal ne Frage an die Profis: vor vielen Jahren, noch im alten Jahrtausend, da habe ich mit einem Kumpel, welcher ein Qualitätsfreak war (Video & Audio!) sehr lange debattiert. Man ging von der These aus, das es keinen Sinn macht, mehr Farben darzustellen als das menschliche Auge auflösen kann. Damals ging man von 24bit Farbtiefe aus. Mir ist bis heute nicht klar, warum man seinen Dekstop mit 32bit Farbtiefe laufen lassen soll, geschweige denn Spiele? Hat sich da etwas verändert (CMYK, RGB, Paletten, interne Berechnungen vs Ausgabe)?

Gruß
Rum
 
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Also wenn 5GB belegt werden sollen und man nur 4GB hat, kommt es nicht zu Nachladerucklern?

Nein, nicht unbedingt. VRAM wird - wie jedes RAM - ja so lange genutzt wie welches vorhanden ist oder ein absichtlicher Flush der Ressourcen stattfindet.

D.h. auch wenn bei Karten mit mehr als 4 GB auch Auslastungen von 5 GB oder mehr sichtbar werden, heißt das nicht automatisch, dass bei 4 (oder 3,5) GB deswegen die Leistung sichtbar einbricht. Texturen müssen dann zwar öfter neu in das RAM kopiert werden, als bei 6 oder 8 GB Karten, was sich eventuell auch leicht in den Benchmarks niederschlägt, das muss aber nicht unbedingt fühlbar sein.

Wenn das RAM aber z.B. nicht ausreicht, um alle Texturen zu speichern, die das Spiel braucht um einen 360° Schwenk des Spielers nachladefrei darzustellen, dann hast Du natürlich immer fühlbare Ruckler, wenn Du Dich im Spiel an einem Ort drehst. Ob und wie deutlich das wird, hängt auch von der Qualität der Streaming-Engine und nicht zuletzt auch vom im Rechner verfügbaren Haupt-RAM ab.
 
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Im Abschnitt HDR für billante Bilder steht:

Ist damit jetzt eigentlich das aktuelle Weihnachtsgeschäft 2015 oder sogar 2016 gemeint?
Ups... 2016 ist gemeint. Danke für den Hinweis!

Bin ich der einzige hier, der sich vor allem auf HDR freut? :-(
(wenn auch gerne in 1440p @100 Hz ;-) )

Jede mögliche Ja/Nein-Antwort könnte ich nicht hinreichend belegen edit: Nach Lektüre weiterer Postings bist du offenbar nicht der einzige, sofern das nicht ein Fake-Account von dir war…. Ich für meinen Teil freue mich dann auf HDR, wenn noch ein paar Jahre ins Land gegangen sind und die Farbräume auch durch die ganze Pipeline hinweg ausgenutzt werden - bis dahin habe ich von hoher Auflösung und Refreshrate unmittelbar mehr.

Mal ne Frage an die Profis: vor vielen Jahren, noch im alten Jahrtausend, da habe ich mit einem Kumpel, welcher ein Qualitätsfreak war (Video & Audio!) sehr lange debattiert. Man ging von der These aus, das es keinen Sinn macht, mehr Farben darzustellen als das menschliche Auge auflösen kann. Damals ging man von 24bit Farbtiefe aus. Mir ist bis heute nicht klar, warum man seinen Dekstop mit 32bit Farbtiefe laufen lassen soll, geschweige denn Spiele? Hat sich da etwas verändert (CMYK, RGB, Paletten, interne Berechnungen vs Ausgabe)?

Das liegt an der unterschiedlichen Wahrnehmung bzw. Darstellung der Farben. Das Auge nimmt Farbton, Sättigung und Helligkeit wahr. Der Computer nutzt für seine Desktopdarstellung i.d.R. 24 der 32 Bit, da der Alphakanal weggelassen wird. Zudem ist die Ausgabe nach Grundfarben (Rot, Grün, Blau -> RGB) getrennt, sodass für jede Farbe 8 Bit zur Verfügung stehen, was 256 Farbabstufungen entspricht. Diese kann ein menschliches Auge durchaus noch unterscheiden.

Soweit mir bekannt, wird danach sogar noch über eine Look-up-Table im Monitor die Ausgabe abgestuft. Scheiß-Displays haben 6 Bit (so mein Gaming-Monitor, der für Fotos quasi nicht zu gebrauchen ist), normale 8 Bit und gute/sehr gute Consumer-Modelle eine 10-Bit-LUT. Glaube ich, bin kein Monitor-Fachmann.
 
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Soweit mir bekannt, wird danach sogar noch über eine Look-up-Table im Monitor die Ausgabe abgestuft. Scheiß-Displays haben 6 Bit (so mein Gaming-Monitor, der für Fotos quasi nicht zu gebrauchen ist), normale 8 Bit und gute/sehr gute Consumer-Modelle eine 10-Bit-LUT. Glaube ich, bin kein Monitor-Fachmann.

Kommt hin. Das mit der Billig-LUT kann ich bestätigen, mein TN-Panel in der Heimat hat zwar 120 Hertz, das Color Banding kommt jedoch direkt aus der Hölle. Da lobe ich mir das Asus PQ321 hier am Testrechner: Zwar hat dieser frühe UHD-Schirm Probleme, 60 Hertz ohne Nebenwirkungen darzustellen, bringt aber eine 10-Bit-LUT mit und zeichnet damit echt schicke Bilder. Die 14 (!) Bit des LG 31MU97 war übrigens einer der Gründe, warum ich es erwählt habe. :-)

MfG,
Raff
 
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hmm deinen Beitrag fand ich garnicht schlecht, bis zu diesem Satz,,, der dann wieder alles gezeigt hat. Manche lernen es einfach nie, schade :(

Was soll das bitte zeigen ? Das ich denke das in naher Zukunft auch 4 GB nicht ganz ausreichen werden ? Einfach mal was daherplappern und keine Begründung liefern, schön.
 
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AMD: Treiber-Support für ältere Radeon-GPUs eingestellt
AMD Catalyst - Support für Radeon HD 4000-Serie und älter wird eingestellt - GameStar



Das kommt darauf an,
Die HD 7900er hatten wirklich mehr Speicher, die zwei Generationen vorher war es jedoch genau umgekehrt. Die GTX 480/580 hatten 1,5/3GB, statt 1 oder 2 GB bei der HD 5870/6970. Die 8800GTX hatte mit ihren 768MB auch 50% mehr RAM, von daher steht es 3:1 für Nvidia (teure Sonderedtionen wie die GTX 280 2GB, GTX 670/6804GB und HD 7970 6GB habe ich nicht mitgezählt [auch wenn es ein Vorteil für Nvidia wäre]).

Ich verwende übrigens eine GTX 670, hatte mit dem RAM (glücklicherweise) keine Probleme (auch wenn es bei Anno 2205 wohl mehr als nur kritisch war). Von daher ist es übertrieben zu sagen die Karten wären alle ausgemußtert worden, das meiste läuft in Full HD@ Max.



144Hz sind gerade dann wichtig wenn die FPS nicht gerade überrgend sind, das bild wird dann schneller dagestellt und außerdem wird auch die normale Desktop oder Videowiedergabe flüssiger dagestellt.

Was vor drölfzig jahren war, interessiert hier eher wenig.
und wen juckt es ob AMD karten aus der 4/5/6000er Reihe oder low end karten aus der 7000er reihe keinen treibersupport mehr bekommen. Wer spielt heute noch mit einer GTX 295 noch aktuelle spiele?
der aufwand an ressourcen lohnt sich nicht für optimierung einer 5-6 jahre alten GPU, die selbst in min details keine spielbaren FPS hinbekommt.

Es geht um die letzten 3 Generationen und dort ist es Tatsache.

Mittlerweile wurden doch auch schon etliche 770 oder sogar 780 wegen ihres "geringen" Speichers ersetzt.
 
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Nein, nicht unbedingt. VRAM wird - wie jedes RAM - ja so lange genutzt wie welches vorhanden ist oder ein absichtlicher Flush der Ressourcen stattfindet.

D.h. auch wenn bei Karten mit mehr als 4 GB auch Auslastungen von 5 GB oder mehr sichtbar werden, heißt das nicht automatisch, dass bei 4 (oder 3,5) GB deswegen die Leistung sichtbar einbricht. Texturen müssen dann zwar öfter neu in das RAM kopiert werden, als bei 6 oder 8 GB Karten, was sich eventuell auch leicht in den Benchmarks niederschlägt, das muss aber nicht unbedingt fühlbar sein.

Wenn das RAM aber z.B. nicht ausreicht, um alle Texturen zu speichern, die das Spiel braucht um einen 360° Schwenk des Spielers nachladefrei darzustellen, dann hast Du natürlich immer fühlbare Ruckler, wenn Du Dich im Spiel an einem Ort drehst. Ob und wie deutlich das wird, hängt auch von der Qualität der Streaming-Engine und nicht zuletzt auch vom im Rechner verfügbaren Haupt-RAM ab.

Das ist alles korrekt, was du schreibst. Oft wird von Spielen mehr VRAM genutzt, als unbedingt nötig wäre - wäre ja schließlich dumm, den VRAM frei zu lassen, wenn er einmal da ist.

Trotzdem gibt es natürlich für jedes Spiel (und jede Wahl der Details/Settings) eine ganz bestimmte kritische VRAM-Schwelle, unterhalb derer das Spiel fühlbare Nachladeruckler aufweist. Wo genau diese Schwelle jeweils liegt, ist nicht ganz so leicht herauszufinden. Aber je mehr VRAM man hat, desto geringer ist die Chance, dass man in irgendeiner Situation unter diese Schwelle gerät. Es wird (in Zukunft) durchaus auch Spiele geben, wo diese kritische Schwelle zwischen 4 GB und 5 GB liegt, so dass man mit 4 GB fühlbare Ruckler hat, die mit 5 GB VRAM nicht mehr vorhanden wären.
 
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Was bitte war daran ein blöder Spruch? Das Endprodukt hat nunmal lediglich 4GB, da beisst die Maus keinen Faden ab. Warum wieso weshalb ist doch verbaut beim Endanwender egal. AMD hat HBM einfach eine Generation zu früh veröffentlicht und der darunterliegende Chip kann nicht nennenswert von der Bandbreite profitieren. Die Limitierung auf 4GB war hinlänglich bekannt und die Hoffnungen der Endkunden auf DualStack mit 8GB verstarben erst mit der Veröffentlichung der Fury (X). In jüngster Zeit lese ich nicht einen Artikel/Test zu Grafikkarten, wo nicht mindestens einmal auf die Langlebigkeit der damaligen Grafikkarten (z.B. in der aktuellen PCGH die 7970) aufgrund deren üppiger Speicherbestückung eingegangen wird. Dieses Los wird die Fury-Reihe definitiv nicht haben und ist mit einer Preisansage von knapp 700€ ein wohl eher kurzlebiges Produkt.

Sollte ich mich nicht verlesen haben, bringt HDR ebenfalls den Malus mit, mehr Speicher zu benötigen, was erneut nachteilig für die Furys mit HBMv1 ist. Sie hätten 8GB GDDR5 zum Kampfpreis von 650€ verwenden sollen, dann hätt die TI mehr als Konkurrenz gehabt...

Man du bekommst von mir ein !Super-LIKE!

...dein Statmant hätte von mir sein können.
 
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Nützt nur nichts. Fiji ist auf HBM und den Interposer ausgelegt. Da hätte man ja den kompletten Chip umdesignen müssen, das wäre weder Zeitlich noch Finanziell sinnvoll gewesen.
 
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Soweit mir bekannt, wird danach sogar noch über eine Look-up-Table im Monitor die Ausgabe abgestuft. Scheiß-Displays haben 6 Bit (so mein Gaming-Monitor, der für Fotos quasi nicht zu gebrauchen ist), normale 8 Bit und gute/sehr gute Consumer-Modelle eine 10-Bit-LUT. Glaube ich, bin kein Monitor-Fachmann.

8-Bit-LUT ist mittlerweile auch in der Budget-Klasse weit verbreitet, aber danach kommt noch das Panel. TN-Panels haben meines Wissens nach meist nur 6 Bit, selbst bei den teuren IPS sind mehr als 8 Bit pro Kanal selten geworden. Für mich war das der Grund, den HP ZR24w (8 Bit durchgängig, IPS) an Stelle des seinerzeit sehr beliebten Dell U2410 (6 Bit IPS) zu nehmen. Der Unterschied wird sonst durch Dithering ausgeglichen.


Bei HDR geht es aber allgemein weniger darum, die Feinheit der Farbabstufungen zu erhöhen. Zwar lassen sich auch extremere Farben darstellen, vor allem aber ein größerer Helligkeitsbereich. So ertrinken dunkle Level nicht mehr in einem als schwarz definierten Dunkelgrau und Explosionzentren zeigen mehr als ein als weiß definiertes hellgrau, weil die Monitore auch echtes weiß und schwarz beherrschen.
 
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