Preise für Ryzen 7000: UVP wird bereits bis zu 10 Prozent unterboten

PCGH-Redaktion

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Die Konkurrenz durch Intels Raptor-Lake-Prozessoren scheint zu wirken: Die neuen Ryzen-7000-CPUs von AMD sind bereits bis zu 10 Prozent günstiger geworden. Wir analysieren die aktuelle Situation am Markt.

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INU.ID

Moderator
Teammitglied
Klar, günstiger geht immer, aber das Problem sind nicht nur die CPUs. Das günstigste AM5-Mobo (Gigabyte B650M DS3H) kostet aktuell 190€. Das günstigste Brett für AM4 mit Unterstützung für Ryzen 5000 kostet lumpige 45€. Selbst der AM4-Bruder des DS3H (mit B550) kostet mit ca. 95€ nur halb so viel wie die AM5-Version. Das günstigste 32GB DDR5 (4800) Kit kostet fast 150€, für DDR4 (ab 3200) sind es ca. 80€. Und am Ende kostet halt auch ein 7600X doppelt so viel wie ein 5600X.

Einfach bissl warten, die Preise gehen (wie man sieht) schon von ganz alleine runter.

Ich persönlich find halt fast 200€ für das günstigste AM5-Mobo schon bissl krass.
 

JBfine

Kabelverknoter(in)
Ich kann @INU.ID nur zustimmen. Die AM5 Bordpreise sind aktuell noch zu hoch.

Ich selbst plane zwar auf AM5 zu upgraden, aber erst im Frühjahr nächsten Jahres und dann wird auch nochmal anhand der dann gültigen Preise evaluiert. Aber an sich reizt mich die AM5 Platform schon, da sie wieder länger unterstützt werden soll (hoffentlich hält AMD Wort und macht nicht einen auf sTR4) und es auch keine großen Probleme der neuen Plattform gibt. Das ist insbesondere deshalb gut, da für mich die erste Gen von AM5 am relevantesten ist, da dann der Zeitraum bis zur letzten unterstützten CPU am größten ist (mind. bis 2025). So kann ich dann bspw. 2026 nochmal günstig die CPU auf die letztmöglich aktuellste upgraden ohne mein Bord wechseln zu müssen und dabei den maximal möglichen Leistungsanstieg.
 

BigBoymann

BIOS-Overclocker(in)
und oder die AM5 Plattform überzeugt in der akt. Form nicht jeden.
Warum? Die Plattform ist schon in Ordnung und in meinen Augen auch konsequent, das Problem sind halt die Preise. Wobei Intel da (seit Release der B Bretter bei AMD) auch nicht so weit weg ist, mit dem verbliebenen Vorteil, dass Intel DDR 4 noch nutzbar machen kann.

Ansonsten sehe ich aktuell gerade preislich die Intels vorne, sofern ein neuer Unterbau benötigt wird (ansonsten macht auch ein Upgrade kaum Sinn (außer man hat 12400 oder sowas von AL gekauft)), ist Intel derzeit besser in der Lage ein akzeptables Niveau zu bieten. Dafür hat AMD die vermeintliche Aufrüstbarkeit auf seiner Seite und wenn man ähnlich wie AM4 agiert, könnten selbst Ryzen 9xxx oder 10xxx noch auf den aktuellen Boards laufen (Ryzen läuft ja auch in Version 1, 2, 3 und 5 auf einigen X370 Boards.

Ich bin noch sehr sehr zwiegespalten, auf der einen Seite habe ich noch Zeit, auf der anderen juckt es ja schon in den Fingern.
 

Andrej

BIOS-Overclocker(in)
Es sind lieder eher die Mobos, die viel zu teuer sind und Blödsinn mit den E oder nicht E Modellen, wo man ohne Flasche nicht durchblickt. Dieses kann auf dem Mobo sein, dieses muss sein, kann aber auch nicht! :wall:
Mache B650E Mobos kosten mehr als X670 Mobos und sind, besser ausgestatt - wenn ich mir dieses so ansehen.
Wenn sie 50-100€ pro Mobo, die Preise absenken würden, dann könnte man zugreifen.

 

C_17

Freizeitschrauber(in)
Jo, wie die Vorredner schon sagten, die Mainboards sind zu teuer. Die CPUs sind im Vergleich zu den 5000er auch nicht gerade ein Schnäppchen. Allgemein ist AM5 sehr teuer und durch Inflation usw. überlegen es sich halt die Leute mehrmals, ob ein Kauf eines Komplettsystems jetzt überhaupt Sinn macht.

Ich persönlich sehe AM4 noch länger, zumal ein 5800X3D sehr attraktiv aufzurüsten ist. Die meiste Leistung suchen die Leute eh in einer neuen GPU, nach Mining und Ampere. CPUs spielen allgemein ab 1440p + keine so große Rolle mehr als Gamer, da könnte man sagen, gefühlt merkt man da keinen Unterschied zw. einem 5800X3D oder einem 7700X.
 

zotac2012

Software-Overclocker(in)
Tja, wenn die neuen AMD CPU's sich nicht verkaufen und wie Blei bei den Händlern in den Regalen liegen, die sich das sicherlich auch anderst vorgestellt hatten, dann muss man den Preis senken um etwas zu verkaufen.. Nennt sich übrigens Marktanpassung!

Das wird auch mit den neuen AMD AM5 Mainboards passieren, denn Ware die sich nicht verkauft ist Todes Kapitel, welches im Lager vergammelt.

Ryzen im Desktop und Notebook verkauft sich schlecht
Besonders gravierend war der Rückgang im kollabierenden Notebook-Markt. Hier fiel der Marktanteil um 9,1 Prozentpunkte gegenüber dem vorangegangenen zweiten Quartal auf nur noch 15,7 Prozent. Im Vorjahr lag der Wert bei 22 Prozent. Der neue Marktanteil entspricht dem, den AMD Ende 2019 erstmals seit langer Zeit erreicht hatte, das Vor-Corona-Niveau ist hier nun nahezu wiederhergestellt.

Im Desktop ist der Einbruch ähnlich gravierend für AMD, wenngleich es dem Markt vergleichsweise gut geht, erklärt Mercury Research: Ein sequentieller Rückgang um 6,6 Prozentpunkte entspricht einem neuen Marktanteil von nur noch 13,9 Prozent für AMD. Im Vorjahr lag der Hersteller bei 17 Prozent. Unterm Strich betrachtet ist das der schlechteste Wert im Desktop seit dem Jahr 2018. Dies zeigt einmal mehr auch, wie wenig Relevanz die in den Medien gern vermittelten Ryzen-Verkäufe einzelner Onlineshops haben, die AMD stets mit Abstand ganz vorn sehen.

Denn im Gesamtmarkt und gegen Intels Alder-Lake-Plattform hatten die Ryzen 5000 zu Jahresbeginn schon einmal einen schweren Stand, konnten sich dann aber nach Preisanpassungen im Frühjahr wieder aufrappeln. Die Zukunftsprognose ist schwierig, neue Ryzen 7000 sind durch die neue Plattform sehr teuer und zählen erst ab dem vierten Quartal in Stückzahlen, ältere Modelle haben zuletzt jedoch weiter im Preis nachgegeben und könnten hier zur Stabilisierung beitragen.
 

Quake2008

BIOS-Overclocker(in)
Tja, wenn die neuen AMD CPU's sich nicht verkaufen und wie Blei bei den Händlern in den Regalen liegen, die sich das sicherlich auch anderst vorgestellt hatten, dann muss man den Preis senken um etwas zu verkaufen.. Nennt sich übrigens Marktanpassung!

Das wird auch mit den neuen AMD AM5 Mainboards passieren, denn Ware die sich nicht verkauft ist Todes Kapitel, welches im Lager vergammelt.

Ryzen im Desktop und Notebook verkauft sich schlecht
Besonders gravierend war der Rückgang im kollabierenden Notebook-Markt. Hier fiel der Marktanteil um 9,1 Prozentpunkte gegenüber dem vorangegangenen zweiten Quartal auf nur noch 15,7 Prozent. Im Vorjahr lag der Wert bei 22 Prozent. Der neue Marktanteil entspricht dem, den AMD Ende 2019 erstmals seit langer Zeit erreicht hatte, das Vor-Corona-Niveau ist hier nun nahezu wiederhergestellt.

Im Desktop ist der Einbruch ähnlich gravierend für AMD, wenngleich es dem Markt vergleichsweise gut geht, erklärt Mercury Research: Ein sequentieller Rückgang um 6,6 Prozentpunkte entspricht einem neuen Marktanteil von nur noch 13,9 Prozent für AMD. Im Vorjahr lag der Hersteller bei 17 Prozent. Unterm Strich betrachtet ist das der schlechteste Wert im Desktop seit dem Jahr 2018. Dies zeigt einmal mehr auch, wie wenig Relevanz die in den Medien gern vermittelten Ryzen-Verkäufe einzelner Onlineshops haben, die AMD stets mit Abstand ganz vorn sehen.

Denn im Gesamtmarkt und gegen Intels Alder-Lake-Plattform hatten die Ryzen 5000 zu Jahresbeginn schon einmal einen schweren Stand, konnten sich dann aber nach Preisanpassungen im Frühjahr wieder aufrappeln. Die Zukunftsprognose ist schwierig, neue Ryzen 7000 sind durch die neue Plattform sehr teuer und zählen erst ab dem vierten Quartal in Stückzahlen, ältere Modelle haben zuletzt jedoch weiter im Preis nachgegeben und könnten hier zur Stabilisierung beitragen.

[...]Nennt sich übrigens Marktanpassung! [...]

Das nennt sich keine andere Wahl^^.



Es gibt gute Konnkurrenz. Ein 13600K oder 13700K kosten soviel oder weniger als ein 7700x sind gleich schnell. Haben aber die E-Cores. Wer dann aufrüstet oder sein DDR4 nutzt kommt deutlich günstiger weg und erhäölht im besten Fall 30% mehr Leistung. BIn zufrieden mit meinem 7700x hätte ich noch zwei Tage gewartet wären 30 EURO ersparnis.
 

Gordon-1979

Volt-Modder(in)
@zotac2012
habe ich auch so gefunden:
AMD verkauft weniger, aber wart ist einfach: Der Preis, es ist zu teuer.
 

Maasl

Freizeitschrauber(in)
Klar, günstiger geht immer, aber das Problem sind nicht nur die CPUs. Das günstigste AM5-Mobo (Gigabyte B650M DS3H) kostet aktuell 190€. Das günstigste Brett für AM4 mit Unterstützung für Ryzen 5000 kostet lumpige 45€. Selbst der AM4-Bruder des DS3H kostet mit ca. 95€ nur halb so viel wie die AM5-Version. Das günstigste 32GB DDR5 (4800) Kit kostet fast 150€, für DDR4 (ab 3200) sind es ca. 80€. Und am Ende kostet halt auch ein 7600X doppelt so viel wie ein 5600X.

Einfach bissl warten, die Preise gehen (wie man sieht) schon von ganz alleine runter.

Ich persönlich find halt fast 200€ für das günstigste AM5-Mobo schon bissl krass.
Sind ja fast vertretbare Preise. Ein B650er Mini ITX Board, wie ich es brauche, kostet immer noch über 400 Euro, plus Prozessor bin ich da ohne Ram schon bei fast 800 Euro. Habe jetzt vorzeitig auf einen Intel 12400f mit DDR4 Board gewechselt und tausche eventuell den gegen einen 13400f, falls es lohnt. Habe für einen weiteren Ramriegel, Board und CPU knapp 400 Euro bezahlt. Klar ist der CPU etwas langsamer als der 7600x, verbraucht dafür aber etwas weniger und ist wesentlich effizienter als mein alter 3600.
 

sonny1606

Software-Overclocker(in)
Ich warte noch auf die X3D Versionen. Dann wird es zum zocken evtl. so einer. Ich bin da aber nicht unter Druck. Da ich in 3800 x 1600 zocke, ist meine CPU (5950x) meist keine Bremse...
In den meisten games wird deine CPU in der Auflösung nichtmal aus dem Energiesparmodus aufwachen. ;-). Die GPU'S bremsen doch in 99% der Spiele in höheren und damit praktischen Auflösungen jede cpu aus.
Ich habe selbst nur einen super günstigen I5 10400f. Der der wird noch viele Jahre ausreichen und sicher noch 2 gpu-Generarionen mitmachen. Ich zocke auf 5120 x 1440, da ist jede aktuelle gpu schnell am limit, selbst rtx4000/rx7000.
 

Prozessorarchitektur

Lötkolbengott/-göttin
Das verwundert doch was
Ich fand zwar auch die Vorstellung eher mau aber ich tendiere zu sagen das amd bewusst auf dem Preiskampf aus war.
Den jeder der in der Wirtschaft die Lage kennt weiß das die Rezession nicht verschwiegen werden kann.
ich würde jeden raten bei den gesenkten preisen zuzuschlagen den das wird nicht so bleiben. nach den test am 13,12,2022 wird es anders.
 

cordonbleu

Software-Overclocker(in)
Bei den Preisen aktuell keinerlei Verlangen nach AM5. Generell schreckt mich der unsinnig hohe Heatspreader auch etwas ab. Keine Ahnung, was das soll. Kühler beibehalten geht ja dank fester Backplate auch nur sehr eingeschränkt. Daher bräuchte ich dann wirklich CPU, Mainboard, Ram und Kühler neu.

Sofern die Preise nicht sehr weit nach unten gehen, bleibt das gute AM4 System bei mir im Gehäuse.
 
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