[Politik] Union fordert Integrationswillen, ein Kommentar..

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Gast3737

Guest
Mit Sarazin fing alles an, plötzlich fingen alle an darüber zu diskutieren, ob der Mann zum Teil Recht hat. Nun scheinen auch alle Politiker an kein Blatt mehr vor dem Mund zu nehmen und den Migranten auf ein Maß zu degradieren das mir Angst macht. Lokalpolitiker wie Hr. Seehofer popolieren und meinen Multikulti sei tod. Selbst Frau Merkel springt in den Graben und verschanzt sich.
Meiner Meinung nach ist Multikulti immer noch da. Nur wird die Angst vor Islam und dem Abendland in Frust über die eigene politsche Mistkarre umgemünzt. Die Mitte der Gesellschaft bestätigt dies sogar nach einer Umfrage. Jetzt denken Politiker wir können das gleich mal nutzen. Ich warne davor die neue Rechtemitte zu gründen um damit noch Parteien wie NPD Gesellschaftsfähig zu machen. Aber man sieht an den Umfragen, dass Deutschland nicht mehr Konservative braucht, die Union wird abgestraft werden und ich hoffe das Rechtspopolismus ganz schnell aus den Köpfen der Mitte verschwindet, sonst haben wir ein Problem

Anmerkung: Ich fahre gern nach Kreuzberg und habe kein Problem dort zu arbeiten. Für mich gehört sowas wie Chinatown in NY eben auch dazu wie Kreuzberg zu Berlin.

Quelle:
ntv: "Multikulti ist tot": Union fordert Integrationswillen - n-tv.de
deutschlandwoche: SPD-Stiftung nach Studie: Deutschland dreht nach rechts – Kanzlerin Merkel hoch gefährdet : Deutschlandwoche
 
MultiKulti ist nicht tot, aber liegt im sterben.

Ich bin da aber sehr konservativ eingestellt und sage: Wer sich nicht integrieren möchte, der hat hier auch nichts verloren. Wir heißen schließlich nicht "Mutter-Theresa-Land" und sollen Hinz und Kunz aufnehmen.

Wenn ich persönlich schon auswandern will oder mir ein Land aussuche, dann setzte ich mich hin und lerne die Sprache und die Kultur. Punkt.

Wenn diese Möglichkeit nicht gegeben ist, dann versuche ich wenigstens mich in dem Land dann anzupassen.

Probleme, wie du es sagst, haben wir nur, weil von beiden Seiten keine Akzeptanz kommt. Ich diskutiere nicht mit Leuten, die mir von vornherein schon negativ eingestellt sind und nichts annehmen. Von daher sollten wir immer offen drauf zugehen, egal welche Erfahrung wir gemacht haben, nur leider verstehen das die meisten überhaupt nicht.
 
Sarrazin hat nicht nur teilweise recht, er HAT recht. Und wir wissen das alle, nur leider sind die meisten heute schon so weit runtergedrückt von den medien und der kultur, dass sie sich es nicht mal getrauen das öffentlich kund zu geben. Das ist schlimm, und es muss unbedingt was dagegen getan werden. Sonst sind es bald nicht mehr die "Immigranten" , die sich uns anpassen, sondern WIR, die sich den "Immigranten" anpassen. Und so weit darf es absolut nicht kommen ;)
 
Hört euch mal diesen Kommentar an: radioeins - Die Mitte in der Krise
Ich unterschreibe Herr Jörges seinen Kommentar zu 100 %!
Mir ist ebenfalls übel, wenn ich lesen muss was ihr schreibt. Sich so aus dem Fenster zu lehnen und jeden Ausländer und Migranten zu degradieren und über einen Kamm zu scheren geht nicht.
 
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ganz unrecht haben die politiker aber nicht. da bin ich der gleichen auffassung wie malkav: wer sich nicht integrieren will (wenigstens teilweise), hat hier absolut nicht verloren.

ich finde es auch völlig inakzeptabel, dass wir in deutschland keine einwanderungstests machen, obwohl viele andere länder das auch machen. zumindest einigermaßen gute deutschkenntnisse muss man verlangen können. sonst passiert nämlich genau das, was man sich jeden tag auf rtl und co. ansehen kann: dann entstehen ausländerviertel und "ghettos", die menschen dort können kein deutsch, den kindern wird kein deutsch beigebracht (wie denn auch), es gibt haufenweise arbeitslose und der filialgeneration wird es dann auch nicht besser gehen. wir sind hier kein asylland für auswanderer oder vertriebene. wer hier her kommt, der muss sich zwangsläufig auch mit der kultur der einheimischen auseinandersetzen.
wie will man in einem land fuß fassen, wenn man nicht mal die sprache spricht? das ist doch nicht sinn der sache. ein gewisser integrationswille muss einfach voraussetzung für immigration sein.
 
Sarrazin hat die Nazi-Latte (unfreiwillig) mit ein paar seiner Äußerungen sehr hoch gelegt. Somit ist quasi alles, was unter diesen Äußerungen bleibt nicht mehr wirklich ein Tabu in Deutschland. Man muss nur vorher Sarrazin (teilweise) ablehnen und darf dann sagen, was man denkt. Vor Jahren hat Trittin Laurenz Meyer einen Skinhead genannt, nur weil der stolz ist, Deutscher zu sein. Sowas gäbe es heute wohl nicht mehr.

@"NPD gesellschaftsfähig machen":
Es geht nicht um die NPD, eine Partei mit Nazis als Mitglieder und Unterstützer wird in Deutschland nicht mehr so schnell gesellschaftsfähig werden. Was passieren kann, ist das Entstehen einer demokratischen Partei rechts von der Union, Seehofer will das wohl im Moment verhindern. Sein Problem ist, dass die CSU an die CDU bzw. FDP gekettet ist, d.h. seine Forderungen dürften zu 90% nicht umgesetzt werden. Wer nur redet und nichts tut, kann auf lange Sicht aber keine "Rechtspartei" (analog zur Linkspartei) verhindern. Dazu kommt, dass Seehofer ziemlich brachial an die Sache geht und nicht differenziert, wenn er einen Zuwanderungsstopp für einen bestimmten Kulturkreis fordert, wo es nichts zu stoppen gibt... Es geht nicht um Zuwanderung, die ist nämlich ziemlich gering (zumindest in Bezug auf die Türkei), es geht um die Integration der schon hier lebenden Ausländer/Migranten... Seehofer hat mit dieser Äußerung nichts lösungsorientertes zur Diskussion beigetragen...

Ich sehe keine Hetze auf breiter Front und die Politik hat noch gar nichts "ausländerfeindliches" umgesetzt, es wird ab jetzt nur mit offenem Visier diskutiert. Die Nazikeule ist halt mit der Zeit ziemlich morsch geworden, sie wurde zu oft zu schnell eingesetzt. Offene Diskussionen sind okay. Hätte man früher nicht soviele Tabus gehabt, wäre das Thema vielleicht nicht so hochgekocht wie es jetzt passiert. Ich glaube, die Stimmung in der Bevölkerung ist auch nicht wirklich schlimmer geworden, sondern es trauen sich jetzt einfach mehr Menschen, ihre Meinung zu äußern.
 
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Ich bin da aber sehr konservativ eingestellt und sage: Wer sich nicht integrieren möchte, der hat hier auch nichts verloren. Wir heißen schließlich nicht "Mutter-Theresa-Land" und sollen Hinz und Kunz aufnehmen.

Wir hießen mal
"kommt her und bringt die Wirtschaft an die Weltspitze Land".
Man sollte vielleicht so fair sein und den Leuten (und ihren Nachkommen), um die man sich 30-40-50 keinen Dreck gekümmert hat, etwas mehr als 5-10 Jahre Zeit lassen, um aus eigener Kraft Anforderungen nachzukommen, die andere Leute plötzlich an sie stellen, ehe man ihnen das Leben ruiniert.


Sarrazin hat nicht nur teilweise recht, er HAT recht. Und wir wissen das alle, nur leider sind die meisten heute schon so weit runtergedrückt von den medien und der kultur, dass sie sich es nicht mal getrauen das öffentlich kund zu geben.

Ich möchte ausdrücklich darauf hinweisen, dass IHR (Leute, die glauben, dass Sarrazin recht hat und dass die Medien alles und jeden in Deutschland dazu bringen, dies gegen den eigenen Willen zu leugnen) nicht die einzigen in diesem Land seit. Und imho sollten EURE Forderungen auch nicht der Maßstab sein, ob etwas getan werden "muss". Aber das zeigt in einer Demokratie dann die Wahl, ob "imho" da auf eine Mehrheit stößt oder nicht.



Wenn es denn noch lange eine Demokratie ist...
Mehr als jeder Zehnte sehnt sich nach einem "Führer", der "Deutschland zum Wohle aller mit harter Hand regiert" und hält eine Diktatur für "die bessere Staatsform".

Hallo?
Da soll noch mal einer kommen und behaupten, dass dieser Gesellschaft keine Gefahr von rechts droht. Das ist nicht mehr "rechtskonservativ", das ist ausdrücklich Demokratiefeindlich.

Drangsalierung religiöser Minderheiten und Entzug von Grundrechten dieser:
"Für Muslime in Deutschland sollte die Religionsausübung erheblich eingeschränkt werden" schlossen sich 58,4 Prozent der Bevölkerung an - in Ostdeutschland sogar 75,7 Prozent."

Vorurteile und Hass gegenüber nicht-Deutschen
"Mehr als 30 Prozent der Bevölkerung stimmen laut Studie der Einschätzung zu: "Ausländer kommen, um den Sozialstaat auszunutzen.""

und Angst vor ihnen
"durch "die vielen Ausländer" werde Deutschland "in einem gefährlichen Maß überfremdet"."

Beschränkung sozialer Maßnahmen auf die eigene Nationalität (wort-wörtlich die Definition von "Nationalsozialismus")
"Ein ebenso großer Anteil meint, bei knappen Arbeitsplätzen "sollte man Ausländer wieder in ihre Heimat schicken""

völkischer Idealismus
"Gut jeder Vierte wünscht sich laut der Umfrage eine "starke Partei", die die "Volksgemeinschaft insgesamt verkörpert""

Und das ganze wärend einer ausgehenden Wirtschaftskrise.

Ich will nicht die Nazikeule rausholen, sondern muss (sehr zu meinem eigenen Schrecken) feststellen:
Das letzte mal brauchte Deutschland 10 Jahre, um aus einer quasi identischen Stimmung einen Weltkrieg zu machen.
 
Ech schlimm was hier zur Zeit in Deutschland vor sich geht...von dem Wort toleranz haben wohl die wenigsten mal etwas gehört.
 
Wir müssen endlich aufhören, "Rassen" zu sehen. Ich sag' das ganz bewusst, denn die Art und Weise, wie wir unseren Mitmenschen begegnen rechtfertigt dies vollständig. Es heißt immer der Türke, der Araber, etc. - scheißt auf Nationalität, scheißt auf ethnische Hintergründe; niemand hat sie sich ausgesucht, niemand ist von seiner Herkunft grundsätzlich derartig menschlich bis ins Mark geprägt, dass es diesen Blickwinkel rechtfertigt.
Ist jemand mit türkischem Migrationshintergrund, der hier in Deutschland geboren ist, perfekt und selbstverständlich Deutsch spricht, und nichts anderes als die Deutsche Kultur kennt, ein Deutscher ? Ja oder Nein ?
Ich sage: Ja, verdammte *******, was denn sonst !?

Was ist das für eine kranke Welt, in der jemand Fremdes, der einen kennen lernen will, auf einen zukommt und zu aller erst "woher kommst du ?" fragt, als wenn die Herkunft etwas Wesentliches über den Menschen aussagt und als wenn man nicht Deutscher sein kann, nur weil man nicht blond und blauäugig ist ? (Und jetzt kommt der Witz in Tüten: Solche Leute akzeptieren es nicht, wenn man die Wahrheit sagt und "Deutscher" antwortet und lassen i.d.R. nicht locker und bohren kreuzverhör-artig so lange mit ihren Fragen weiter herum, bis als Antwort endlich ihr Vorurteil halbwegs bestätigt ist, indem man antwortet "mein Oper väterlicherseits kommt aus der Türkei")

Seht den Menschen, nicht die Hautfarbe. Nicht nur auf dem ersten, auch auf den zweiten, und dritten Blick.

Wenn man auch derartig mit dem Thema Migration umgeht, eröffnen sich ganz andere Möglichkeiten für den Ausgang von Migration... wahrscheinlich sogar nur dann. Die Menschen fühlen sich nicht als solche respektiert, und das führt zu Abwehrhaltung. Durch diese Reaktion und Gegenreaktion rückt das Ziel Migration in weite Ferne.
Wieso soll sich jemand integrieren, der egal wie natürlich er sich in die Gesellschaft integriert, immer nur "der Türke" bleibt und von anderen als solcher gesehen und verurteilt wird ?
Menschen mit Migrationshintergrund verlangen keine Extra-Würstchen, sondern lediglich sensibilisierte Anerkennung ihrer charakterlichen Identität.
 
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Ich möchte ausdrücklich darauf hinweisen, dass IHR (Leute, die glauben, dass Sarrazin recht hat und dass die Medien alles und jeden in Deutschland dazu bringen, dies gegen den eigenen Willen zu leugnen) nicht die einzigen in diesem Land seit. Und imho sollten EURE Forderungen auch nicht der Maßstab sein, ob etwas getan werden "muss". Aber das zeigt in einer Demokratie dann die Wahl, ob "imho" da auf eine Mehrheit stößt oder nicht.



Wenn es denn noch lange eine Demokratie ist...
Mehr als jeder Zehnte sehnt sich nach einem "Führer", der "Deutschland zum Wohle aller mit harter Hand regiert" und hält eine Diktatur für "die bessere Staatsform".
Eine Diktatur KANN für ein Volk gut sein. Es kommt halt wie bei JEDER Regierungsform darauf an, wer in ihr das sagen hat.

Liechtenstein ist z.B. auch ein Staat, in dem nicht mehrere haufen von streithähnen und angeblich hochstudierten leuten was zu sagen haben, und trotzdem geht es dem volk sehr gut ;)

Ach ja, und was meinst du mit "IHR (Leute, die glauben, dass Sarrazin recht hat und dass die Medien alles und jeden in Deutschland dazu bringen, dies gegen den eigenen Willen zu leugnen)" für Leute? Sind WIR, diejenigen die ihre meinung und deren vieler anderer Leute, offen sagen und uns nicht dahinter verstecken, jetzt schon eine eigene Volksgruppe? Wenn du das so siehst, solltest du dir mal gedanken machen, über deine tolle demokratie und deren "Meinungsfreiheit" ;)
 
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Eine Diktatur KANN für ein Volk gut sein. Es kommt halt wie bei JEDER Regierungsform darauf an, wer in ihr das sagen hat.

Eben. Und die Geschichte hat gezeigt, dass die Chancen dafür, eine komplette Niete an der Macht zu haben, in einer Diktatur außerordentlich hoch sind.
In einer Demokratie müssen die Herrschenden zumindest noch in der Lage sein, ihre Politik gut aussehen zu lassen. Je nach Mündigkeit der Bürger ist das zwar über kurze Distanz manchmal erschreckend einfach, aber zumindest über längere Sicht kommt es irgendwann zum Regierungswechsel. In einer Diktatur dagegen gibt es gar keinen Kontrollmechanismus über Regierungsqualität mehr. Ein Diktator kann solange machen was er will und der Mehrheit soviel schaden, wie er will (und historisch wollten das viele Diktatoren sehr stark) und seine Herrschaft wird trotzdem erst mit dem System enden (je nach Qualität der Außenpolitik in Form von Eroberung oder Putsch/Revolution im eigenen Land).
Selbst Monarchien sind erfolgreicher. Da kann der Herrscher zwar auch machen, was er will, aber er wird i.d.R. von Geburt an auf den Job vorbereitet.

Liechtenstein ist z.B. auch ein Staat, in dem nicht mehrere haufen von streithähnen und angeblich hochstudierten leuten was zu sagen haben, und trotzdem geht es dem volk sehr gut ;)

Liechtenstein hat ein Parlament und Elemente der direkten Demokratie :rollen:

Wenn du ein Beispiel für absolute Herrscher willst, dann hast du derzeit die Auswahl zwischen Kim Yong, Gaddafi, Castro, Lukaschenko und Ratzinger.
Ich bin gespannt, wie du anhand derer Staaten die Vorzüge der Diktatur gegenüber einer Demokratie am Beispiel der BRD erklärst.

(Insbesondere anhand des ersteren. Denn Gaddafi und Castro lassen sich zwar nicht das letzte Wort aus der Hand nehmen, die praktische Regierung übernimmt aber ein ausgewähltes Parlament -> oligarchische Züge, keine Führerfigur. Ähnliches dürfte für Ratzinger gelten, der zudem von Leuten erwählt wurde, die sich in gewissem Umfange vor dem "Volk" rechtfertigen müssen)

Ach ja, und was meinst du mit "IHR (Leute, die glauben, dass Sarrazin recht hat und dass die Medien alles und jeden in Deutschland dazu bringen, dies gegen den eigenen Willen zu leugnen)" für Leute? Sind WIR, diejenigen die ihre meinung und deren vieler anderer Leute, offen sagen und uns nicht dahinter verstecken, jetzt schon eine eigene Volksgruppe? Wenn du das so siehst, solltest du dir mal gedanken machen, über deine tolle demokratie und deren "Meinungsfreiheit" ;)

Damit ich daraufhin, dass ich nicht zu dem gehöre, was du als "WIR" definierst.
Was genau sich hinter dieser umfassenden Bezeichnung verbirgt, hast du bislang nicht verraten. Einzige Hinweise sind:
- "WIR" glauben, dass Sarrazin recht hat
- "WIR" glauben, dass "die meisten" (eine Bezeichung, die im Rahmen der hier gebräuchlichen deutschen Sprache entweder die Mehrheit der deutschen Bevölkerung oder die Mehrhheit der Weltbevölkerung meint) von den Medien "runtergedrückt" (whatever.?) sind, dass sie ihre Gedanken nicht öffentlich kund tun, wo bei
- "WIR" glauben, dass diese Gedanken ebenfalls daraufhinauslaufen, dass "Sarrazin recht hat"
- "WIR" sagen außerdem ihre Meinung offen und
- "WIR" glauben, dass andere Leute die gleiche Meinung haben
(letzten beide Punkte neu seit deinem letzten Post, letzter Punkt dabei nur eien Verallgemeinerung von 1-3)

Für mich ergibt das noch kein abschließendes Bild davon, wer "WIR" sind. Ich weiß nur, dass ich weder der Meinung bin, dass Sarrazin allgemein recht hat, noch der Meinung, dass die Mehrheit der deutschen/Welt-Bevölkerung wegen den Medien ihre Meinung nicht sagt. Demnach gehöre ich nicht zu diesen omniösen "WIR". (die sich imho übrigens mal ne Bezeichnung überlegen könnten, die nicht so leicht mit dem deutschen Ausdruck "wir" zu verwechseln ist)
 
Was micht ärgert: Sobald man eine konservative, fast patriotische Ansicht hat, kommt wieder das Totschlagargument "Ach, der denkt wie ein Nazi".

Und genau DAS ist der Fehler. Wir verbieten uns unseren eigenen Mund. Ich bin weder verklemmt, noch weltfremd, noch intolerant ;) Jedem das seine und Toleranz. Aber ich halte es da: "Wie es in den Wald reinschallt, schallt es raus". Heißt für mich: wenn jemand nicht diskutieren möchte oder sich komplett entzieht, strenge ich mich erst gar nicht an da was zu konstruieren.

Gut, einige Politiker wie Seehofer schießen im Moment gnadenlos über das Ziel hinaus und ich begrüße es sehr, das türkischstämmige Politiker befürworten und anprangern, das viele "Landsleute" einfach zu faul waren oder sich nicht engagiert haben, sich zu integrieren.

Ich persönlich kenne viele aus meinem Freundeskreis, denen das prima gelungen ist, auch wenn davon ein paar aus schwierigen Verhältnissen kamen (Kriegsflüchtling und Vollwaise, religiös Verfolgter).
 
ich zitiere mich selbst um dir eine Antwort zu geben, höre dir einfach an was der Mann zu sagen hat...und er hat recht..

Hört euch mal diesen Kommentar an: radioeins - Die Mitte in der Krise
Ich unterschreibe Herr Jörges seinen Kommentar zu 100 %!
Mir ist ebenfalls übel, wenn ich lesen muss was ihr schreibt. Sich so aus dem Fenster zu lehnen und jeden Ausländer und Migranten zu degradieren und über einen Kamm zu scheren geht nicht.
 
Ech schlimm was hier zur Zeit in Deutschland vor sich geht...von dem Wort toleranz haben wohl die wenigsten mal etwas gehört.
Toleranz? Nee, sorry. Ich kann respektieren ja sogar akzeptieren. Aber ich muss bei weitem nicht alles tolerieren. Das ist der kleine feine Unterschied.

Wenn man auch derartig mit dem Thema Migration umgeht, eröffnen sich ganz andere Möglichkeiten für den Ausgang von Migration... wahrscheinlich sogar nur dann. Die Menschen fühlen sich nicht als solche respektiert, und das führt zu Abwehrhaltung. Durch diese Reaktion und Gegenreaktion rückt das Ziel Migration in weite Ferne.
Wieso soll sich jemand integrieren, der egal wie natürlich er sich in die Gesellschaft integriert, immer nur "der Türke" bleibt und von anderen als solcher gesehen und verurteilt wird ?
Menschen mit Migrationshintergrund verlangen keine Extra-Würstchen, sondern lediglich sensibilisierte Anerkennung ihrer charakterlichen Identität.

Zum integrieren gehört auch, das man geltendes Recht und die Kultur des Gastgeberlandes toleriert, d.H. geltendes Recht der Wahlheimat geht grundsätzlich über Kultur der eigenen Heimat. Ich kann ja auch nicht in Dubai nackt am Strand liegen, weil es in Deutschland teilweise erlaubt ist. Oder lasst mal eure Frau/Freundin in Dubai "Schulterfrei" tragen. Da wird man "freundlich" zu einem "unbelebten" Platz/Strasse gebeten, wo man erklärt bekommt, dass in Dubai die Frauen ihre Schultern zu bedecken haben. Ja hallo... wo ist da die persönliche Entscheidungsfreiheit. Gehts noch. Ich bin deutscher und habe meine Rechte.
Ja, aber eben nur in Deutschland. Im Ausland habe ich mich an die Sitten und Gebräuche des Gastgeberlandes zu halten. Und genau dies verlange ich auch von denen, die hier migrieren wollen oder eben nur Urlaub machen. Und Integration geht nur ganz oder gar nicht. Wem es nicht passt, tjo.. die Ausreisetür ist nie verschlossen.


mfg
ThoR65
 
solange ich mich von türken und dergleichen noch als "Scheiss deutscher" betiteln lassen muss, verspüre ich keinen drang zu einem Türke "deutscher" sagen zu müssen ;) den einwanderern geht es hier VIEL zu gut, aber das merken die gar nicht mehr und halten alles für selbstverständlich. deshalb führen sie sich so auf wie sie sich zur zeit aufführen. Es sollte endlich mal wieder jemand zeigen, dass das hier nicht alles so selbstverständlich ist!
 
Du willst doch auch das andere Menschen tolerieren was du machst oder?
Die persönliche Freiheit hört da auf wo sie die Freiheit eines anderen einschränkt.
 
ich zitiere mich selbst um dir eine Antwort zu geben, höre dir einfach an was der Mann zu sagen hat...und er hat recht..

Die Mehrheit stimmt dem zu: "Für Muslime in Deutschland sollte die Religionsausübung erheblich eingeschränkt werden." Darüber regt sich der Jörges besonders auf.

Aber es wird ja gar nicht gefragt, was mit der Einschränkung der Religionsausübung gemeint ist... Wenn die damit meinen, dass der Muezzin nicht rufen soll, dann stimme ich dem zu. Wenn damit die Scharia abgelehnt wird, dann stimme ich dem zu. Schächten, Burka, Kopftuch, etc. sind auch Themen. Es muss doch erst mal gefragt werden, was damit genau gemeint ist. Vielleicht würde die von der Mehrheit gemeinte "Einschränkung" kaum Moslems in Deutschland betreffen. Nichts genaues weiß man nicht.

Anstatt gleich von Islamfeindlichkeit zu reden und von den Medien ein Stillschweigen über das Thema zu fordern, sollte lieber genau darüber geredet werden. Deckel drauf und abwarten, was passiert, bringt wirklich nichts. Das letzte Mal als das gemacht wurde, hat Sarrazin den Deckel wieder geöffnet. Keine Ahnung, wer's das nächste Mal machen würde.
 
Zuletzt bearbeitet:
die religion ist nicht das schlimste. das schlimmste ist ihre sozialschmarotzerei. Die meisten einwanderer kommen hier her, setzen sich auf den sofa und lassen sich vom amt bezahlen. Ihnen geht es besser als im eigenen land und sie müssen nichts dafür tun. Und solange dieser Zustand in Deutschland herrscht, geht etwas ganz mächtig schief in der einwandererpolitik!
 
Ich persönlich finde eigentlich die Religion am schlimmsten.
Auch die deutsche..also die christliche...die hat mmn nix in der Politik zu suchen.
 
Zu Thema Einwanderungspolitik: Die Regierung fordert nun eine Lockerung der Einwanderungsbestimmungen (Absenkung der Gehaltsuntegrenze von 63000€ auf 45000€). Grund ist der immer größer werdende Fachkräftemangel. Selbst die Regierung ist Ratlos, warum immer mehr deutsche Fachkräfte ins Ausland abwandern, und damit ein großes Loch hinterlassen.
Sehr geehrte (ist gelogen) Frau Merkel, hier mal ein kleiner Tipp zum Abwandern: Im Ausland verdienen deutsche Fachkräfte bis zu 3mal so viel wie in Deutschland. Ich selbst habe 2,5 Jahre in Österreich gearbeitet bei 2600€ monatlichen Nettogehalt, und 1,5 Jahre in Singapur auf einer Werft als Bordelektiker mit einem Monatsgehalt von 15000$ USD. Und mir ging es nicht schlecht dabei.
*Sorry für OT*


mfg
ThoR
 
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