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"Pimp My PC 2020" Auflösung: Wir haben eure PCs aufgerüstet

PCGH-Redaktion

Kommentar-System
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Bereits in den vergangenen Jahren haben wir in Verbindung mit der Pimp-My-PC-Aktion mehrere Leserrechner aufgerüstet. Auch 2020 haben wir eine solche Aktion gestartet und für welche Komponenten sich unsere Zuschauer entschieden haben, zeigen wir im Video.

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Caduzzz

BIOS-Overclocker(in)
Glückwunsch allen Gewinnern! :)

Die Vorstellung der Systeme per Filmchen gefällt mir.

Stephan, Hardwaregott, ist eh der Beste................................................auch ohne BM/Neofolk T-Shirts ;)
 

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BxBender

BIOS-Overclocker(in)
Wieso auf eine 3090 warten und dann zum Kleinwagenpreis vom Scalper abkaufen? Lets pimp it! Einfach per pimp, statt auf Pump. ^^ ;-)
 

MrHorstBeppo

Komplett-PC-Käufer(in)
Hallo alle miteinander,

Nochmals vielen Dank, dass ich als Teilnehmer ausgewählt wurde. Die Teile sind bei mir bereits alle verbaut. Bei dem Gehäuse habe ich mich letztendlich für das Sugo 14 von Silverstone entschieden, einmal wegen dem Platz für mein NH-D15 und die Möglichkeit ein ATX Netzteil zu verbauen, zum anderen wegen der Optik und Größe, welche wunderbar zu den Klipsch Lautsprechern passt. Beim Prozessor habe ich wie schon erwähnt ein Schnäppchen mit dem Ryzen 7 3700X gemacht.... 8 Kerne statt 6 klingt einfach besser.:daumen:

Bei der Installation von Windows gab es Anfangs etwas Schwierigkeiten und ich dachte schon ich müsste die Teile wieder zu euch zurückschicken. Für die Installation konnte ich wunderbar wie gewohnt auf den USB Stick booten, aber als diese dann durchgelaufen ist und das Mobo versuchte von der Platte in einer der beiden M.2 Schnittstellen zu booten, hing sich der Vorgang bei der Animation mit den kreisenden Punkten auf. Sowohl die neue nvme als auch eine alte Sata zeigte jeweils bei beiden Steckplätzen das selbe Verhalten. Das waren die ersten 4 Installationsversuche. Danach habe ich mal das Bios über die wunderbare M-Flash Funktion des Mobo aktualisiert und das gesamte Prozedere wiederholt. Da waren es 8 Versuche. Ok letzte Chance sah ich darin, das ganze mal mit einer normalen 2.5er Sata SSD zu versuchen und siehe da, das Ding lebt:hail:. Alle Treiber installiert, die komplette Chose auf die nvme geklont und alles läuft wunderbar.:daumen:
Anscheinend braucht Windows den Chipsatztreiber um von den Dingern booten zu können oder was weis ich.:huh:

Ich glaube, dass ich leider auch von den USB Unterbrechungen der 500er Generation betroffen bin. Hatte eine Externe Festplatte angeschlossen und einiges an Daten kopiert als plötzlich meine Tastatur und Maus ausgefallen sind, welche auch über USB am Rechner hängen. Nach dem Kopieren lief alles wieder wunderbar.:ka:
Naja das Problem scheint ja bekannt zu sein und wird sicherlich bald gefixt.

Vielen Dank ich freu mich tierisch über die Teile und so ein bisschen Bastel- und Knobelarbeit ist auch eine schöne Abwechslung in diesem tristen Lockdownzeiten.
Viele Grüße an alle !
 

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purzelpaule

Software-Overclocker(in)
Hallo,

erst einmal auch von mir einen großen Dank an PCGH. Habe die Teile am 09.03.2021 erhalten und gleich auch in das Gehäuse meines Sohnemanns eingebaut. Ein i5 10600KF nebst SSDs und ein Sharkoon TG4 lagen schon seit Weihnachten bereit.

Leider hat sich herausgestellt, dass das Mainboard defekt ist, was sich nach diversen Tests bestätigte. War eine ganz schöne Bauerei und Testerei. Netzteil, GPU, RAM funktionieren einwandfrei. Das Mainboard will nur einfach keinen Strom nehmen.

Bevor hier Ratschläge kommen.... ich habe mehr als ausreichende Erfahrung im Bau von Rechnern... es liegt definitv ein Defekt vor, der nicht von mir verursacht wurde :-|.

Habe es nun erst einmal zu MSI geschickt. Gar nicht so einfach, da es Teile aus dem Marketing-Bereich bei MSI sind, ging es nicht über den normalen Weg. Aber der Support war sehr freundlich und hat den Umtausch / die Reparatur geregelt. Bin gespannt wann ich Ersatz bekomme.

Auf meinen Bericht müsst Ihr daher ein wenig warten, da ich natürlich gern einen mit allen Teilen verfassen möchte.

Gruß
 

Paul-W

Schraubenverwechsler(in)
Hallo,


Auch nochmals herzlichen Dank an PCGH. Die Teile kamen bei mir am letzten Freitag an und die Freude war natürlich groß. Erst wurde auch ordnungsgemäß erstmals alles ausgepackt und bestaunt . Da die CPU sowie die M.2 SSD wahrscheinlich erst Mittwoch ankommen, hier schon mal die ersten Testergebnisse.
Als CPU ist jetzt der 3900X bestellt, da der 5900xt ca. das Doppelte kostet und nur ca. 20% mehr Leistung liefert. Als M.2 SSD kommt die Samsung 980 1TB zum einsatz.
Das Packet.jpg:hail:

Als erstes habe ich das Netzteil gegen das Be Quiet Pure Power 11 CM 700 Watt getauscht sowie die rx480 gegen die MSI rx5700xt GamingX.
Die rx5700xt ist schon deutlich größer als die rx480. Der Kühlkörper ist fast 3X so dick wie bei der rx480 sowie deutlich breiter und länger. Die Backplate ist echt massiv und kühlt auch mit.


Nun schnell alles angeklemmt und den Rechner gestartet. Das BIOS lief fleißig durch und dann NCIHTS! Mist. Nagut, vielleicht ist die BIOS Batterie leer und die Bootpriorität hat sich umgestellt. Also wieder Aus und Ein und ab ins BIOS. Im BIOS war jedoch noch alles richtig eingestellt, also noch ein versuch. Und wieder, nach dem durchlaufen nur ein schwarzer Bildschirm. Ist jetzt was anderes kaputt gegangen? Also rx5700xt raus und rx480 wieder rein. Und siehe da, der Rechner fährt wieder hoch und Windoof startet. Da die rx5700xt ja anfangs ein Bild ausgibt, ist ein defekt ehr unwahrscheinlich. Also liegt wohl ein Kompatibilitätsprobleme vor. Schnell nach "rx5700xt mit X58 Chipsatz" gegoogelte und viele Treffer erhalten mit dem gleichen Problem. Das alte BIOS (neuste Version von 2011) erkennt die Grafikkarte nicht an und startet deshalb nicht Windoof.
Um das Problem zu umgehen gibt es 3 Lösungen:
Erstens, ein Modifiziertes BIOS auf die Grafikarte spiele. (kam für eine kurze Überbrückung nicht in Frage)
Zweitens, Asus Express Gate Aktivieren und von da aus ins Windoof. (das Rampage III Extreme hat aber kein Expressgate)
Bleibt also nur noch drittens, eine Kompatible Grafikarte in den primären PCIe Slot und die rx5700 in einen anderen.
Also rx480 oben eingebaut und die rx5700xt in den dritten 16x PCIe Slot, da sonst die rx480 keine Luft bekommt. Die Oberen beiden PCIe 16x Slots sind mit x16 angebunden, die unteren beiden nur mit x8. Den 4K Monitor an die rx5700xt und den kleinen an die rx480. PC wieder hochgefahren und Tada, es funktioniert. Da jetzt beide grafikarten auf einmal verbaut sind, ist das mit der Rentenleistung vergleichen auch deutlich komfortabler.
rx480 und rx5700xt.jpg

Als Benchmark kommt Blender 2.92 und das Demo File Classroom zum Einsatz.
Die rx480 brauchte 8min und 8sek bei ca. 90W
Die rx5700xt schaffte es in 3min und 45sek bei ca. 150W
Beide zusammen brauchten 2min und 51sek
Beide GPUs und der i7 980X brauchten nur 2min 41sek.

Das Be Quiet Netzteil war trotz der hohen Leistungsaufnahme von ca. 520W ziemlich unbeeindruckt und lief leise vor sich hin.
Bei der rx480 dagegen liefen die Lüfter fast auf Anschlag und war dementsprechend ziemlich laut.
Hingegen die Lüfter der rx5700xt lief bei gemütlichen 1500U/min. Bei offenem Seitenteil ist es zwar hörbar, aber nicht störend.

Um die rx5700xt mit x16 Anbindung zu testen, kam in den ersten Slot eine uralte GT520 die nur ein Slot breit ist. Dadurch kann die rx5700xt in den zweiten PCIe Slot.
rx5700xt und GT520.jpeg
Jetzt Schaft die rx5700xt das Bild in 3min und 43sek zu rendern, also ca. 2sek bzw. ca. 0,9% schneller als mit x8 Anbindung. Ich erwarte das PCIe 3.0 einen genauso geringen Vorteil bringt für die Renderleistung.

In 4K spielen schlägt sich die rx5700xt echt gut, vor allen gibt es keine Black Screens mehr beim Spielen in 4K.
In Scrap Mechanic auf höchsten Einstellungen und Vsync auf 60fps liegt die GPU Auslastung bei 60% und die Leistungsaufnahme bei um die 90W. Die Lüfter von der GPU gehen nur ab und zu mal an, es kommt halt doch manchmal auf die Größe an. Bei der rx480 auf FHD liefen die immer auf Hochtouren.

In Raceroom Racing Experience in 4K mit Vsync 60fps ist die Auslastung bei ca. 85% und die Leistungsaufnahme bei bis zu 200W. Die Lüfter drehen hier bei ca. 1500U/min dauerhaft und sind daher nicht störend, aber hörbar.

Bei anderen Spielen verhält es sich ähnlich, eine sehr gute Karte.
Ein negativen punkt gibt es aber doch, bei geringen Leistungsbedarf von ca. 60W - 110W, wen die Lüfter immer nur ab und zu mal angeht, überschwingt die Lüfterreglung. Die Lüfter fangen bei 1000U/min an, dreht dann auf 1700U/min hoch, gehen dann zurück auf 1000U/min, bleiben da eine Zeit lang (je nach Last) und gehen dann aus. Dieses Überschwingen am Anfang ist schon etwas unschön vor allen da es nicht nottut. Da muss ich mal im Treiber die Lüftersteuerung etwas anpassen.

Wie sich das Mainboard, der RAM und der CPU-Kühler schlägt wird dann demnächst folgen.

Da ich die Teile jetzt hier liegen habe, habe ich auch schon angefangen sie zu vermessen und in CAD zu Zeichen um das Gehäuse zu Konstruieren. Es werden noch Veränderungen folgen, hab da noch ein paar Ideen im Kopf und
je nachdem wie sich beim Mainboard die Gehäuselüfter steuern lassen und mit anderen Temperaturen koppeln lassen und wie die Temperatur von den Komponenten wie Chipsatz und CPU-Stromversorgung sind, wird sich das Gehäuse noch verändern.
Schreibtisch1.png
Schreibtisch2.png


Am Rande, das Betriebssystem wurde auf Win10 geupgradet da Win7 ein paar System Fehler hatte was zu Spontanen Systemausfällen führte. Manchmal lief der Rechner nur 2 Minuten manchmal 5 Stunden. Wen ich Linux starte passiert es nicht. Also Daten Sichern, Festplatte Platt machen und Win10 rauf. Die Installation von Win10 geht zwar schnell, aber bis man alles unnötige was man nicht brauch und Daten sammelt Deaktiviert, Deinstalliert oder gelöscht hat, streichen schon ein paar Stunden ins Land.

Lebt lang und in Frieden
 

Wurstpaket

PC-Selbstbauer(in)
Moin :)

jetzt ich. Die Information, dass ich bei der Aktion dabei bin, bekam ich zu meinem Geburtstag. Besseres Geschenk kann es wohl kaum geben oder?

Nachdem sich die ganze Sache etwas gezogen hat, ergaben sich dadurch für mich kleine ;) Änderungen am Projekt. Durch die Wartezeit und eingesparte Kosten (durch den Gewinn des Aufrüstpakets), war noch eine neue Graka drin. Hilfreich war auch, dass ich noch einen prima Preis für die 1080 bekam und so der Aufpreis gar nicht so hoch war.

Erstmal als vorab Schocker ein Bild der Ausgangssituation :D

IMG_20201113_101414_ergebnis.jpg

Dazu sei gesagt, dass die Verfärbung vom grünen UV Farbstoff kam, das sind nicht etwa Algen. Die Brühe war da einige Jahre drin und so sieht das dann aus. Da Aufrüstung so oder so geplant war, gab es auch keine Wartung mehr (Staub). Ich weiß, ich kann ein Ferkel sein.

Da PC-Basteln bei mir immer ewig dauert, habe ich mir den heutigen Freitag frei genommen und bin die Sache angegangen.

Vorn seht ihr die neuen Teile von PCGH, hinten auf dem Radi sind die von mir gekauften.
PCGH:
MSI MPG B550I Gaming Edge Wifi
Adata XPG Spectrix D50 2× 16 GiB DDR4-3600
Adata XPG Spectrix S40G 2 TB
Be Quiet Straight Power 11 Platinum 850 Watt
3 × Be Quiet Pure Wings 2 (140 mm)


Von mir selbst gekauft:
AMD Ryzen 5900X
AMD RX 6800 + EK Kühler

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Also erstmal Wasser abgelassen und alles rausgerupft.
Hier seht ihr das nackte Gehäuse mit Aquaero.
Das Gehäuse ist ein Fractal Design Core500, allerdings wurde da schon sehr viel dran rumgedremelt.
Der Aausgleichsbehälter würde sonst z.B. niemals vorne quer in den Laufwerksschacht passen, aber gerade das wollte ich als Designelement, denn man sieht schön das Wasser fließen.

IMG_20210319_113906_ergebnis.jpg

Treffen der Generationen
Vorher war es ein Sandy Bridge 2600k mit 16GB DDR3 und Z77 Mainboard (nachträglich mit Kupfer-Kühlkörpern gepimpt, weil die VRM reichlich knapp dimensioniert sind). Leider in der letzten Zeit nicht mehr so zuverlässig wie die vielen Jahre zuvor. Das Wifi ging auch schon lang nicht mehr und musste stattdessen mit Dongle realisiert werden. Wie ihr sehen könnt war die CPU auch plan geschliffen - beim Ryzen verkneif ich mir das.

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Houston, wir haben ein Problem!
Auf dem 1. Bild ganz oben kann man erahnen, das vorher schon wenig Platz zwischen Netzteil und GPU waren. Nun ist das neue Netzteil noch länger!

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Das passt so leider nicht - keine Chance. Demzufolge musste der originale Netzteilkäfig weichen, damit das Netzteil nochmal ein Stück Richtung Gehäusewand rutschen konnte. Das ergab den notwendigen Platz und es passt nun gerade so, ohne die GPU zu verbiegen ;)


Als nächstes alles mit neuen Schläuchen verbunden und Dichtigkeitstest. Der Ausgleichsbehälter muss dazu hochkant, denn sonst wird es nix mit befüllen. So ist er auch direkt der höchste Punkt und alles geht flott von der Hand. Dazu betreibe ich die Pumpe über ein externes Netzteil aus dem Modellbau Bereich.

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Alles scheint dicht! :banane:

Nächster Schritt: Funktionstest.
Wir haben ein BILD!

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aber wir haben keine SSD :(. Allerdings leuchtet selbige schön, wird nur nicht erkannt. Im M2 Selftest steht allerdings der Name richtig da. In Folge habe ich im Bios alles mögliche probiert - kein Erfolg.

Daraufhin habe ich überlegt, woran es noch liegen könnte. Gucken wir mal nach dem Bios... AHA :gruebel:07/2020 ist der installierte Stand. Also Update gesucht (zum Glück noch ein altes Notebook mit Linux parat), Update gefunden, Update installiert uuuuuuuuunnnnd....... :banane: es läuft! Nachdem ein anderer Teilnehmer ein defektes Board erwischt hat, hatte ich schon kurz Angst - zum Glück alles gut.

Es leuchtet nun gar bunt im Gehäuse :)

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Test bestanden, so solls sein. Also wurde nun alles hübsch gemacht und der AB wanderte dahin, wo er hin gehört.

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Der kleine Kraftzwerk ist einsatzbereit. Der Radi verschwindet unterm Tisch, der PC steht auf dem Tisch (wie oben im Bild)

Vielen vielen Dank an Stephan, die Hersteller und natürlich PCGH für diese Aktion. Auch wenn es länger gedauert hat, am Ende ist alles gut. Warten ist auch voll ok, denn wann bekommt man sonst schon mal Hardware einfach so?
Ich bin jedenfalls zufrieden.

Danke²
:)
 

purzelpaule

Software-Overclocker(in)
Kurzes Zwischenfeedback:

MSI hat heute das Ersatzboard losgeschickt (definitv Defekt)... Bericht folgt also endlich alsbald.... :D

EDIT: Ersatzboard ist gestern am 06.04.2021 eingetroffen. Bis spätestens WE ist es dann verbaut.

EDIT2: Alles verbaut und ES FUNKTIONIERT :D. Bericht kommt WE....
 
Zuletzt bearbeitet:

purzelpaule

Software-Overclocker(in)
So liebe Leute,

wie angekündigt folgt nun mein Bericht:

Vorneweg möchte ich mich aber noch einmal bei PCGH bedanken bzw. den Dank meines Sohnemannes ausrichten.

Wir hatten uns für folgende Komponenten entschieden:

RAM: Adata XPG Spectrix D50 2× 16 GiB DDR4-3200
Netzteil: Be Quiet Pure Power 11 CM 700 Watt
Intel-Mainboard: MSI MPG Z490 Gaming Edge Wifi
Nvidia-Grafikkarte: MSI Geforce RTX 2070 Super Gaming X Trio

In Eigenregie wurden noch ein i5-10600KF, ein Gehäuse und ursprünglich eine M2-SSD (125GB für OS) und eine SATA-SSD (für Spiele) besorgt. Später kam noch eine weitere SSD dazu, so dass insgesamt 1 TB für Spiele zur Verfügung stehen.

Wie bereits vorab erwähnt, war das Board leider defekt (ich gehe von einem Kurzschluss aus) und nahm keinerlei Strom an. Daher sendeten wir es zu MSI zurück und erhielten ein Ersatzexemplar. Netterweise hat man dort gleich auch noch das aktuellste BIOS installiert ( Intels 11000er lassen grüßen).

Kommen wir zu den Komponenten:

Der Arbeitsspeicher:
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Der mit RGB-Elementen versehende Kühlkörper wirkt sehr haptisch und hochwertig und durch die Linienführung sehr stylisch. 32 GB reichen aktuell für Spiele locker aus und auch die Geschwindigkeit mit 3200 Mhz ist für den verbauten Prozessor mehr als ausreichend. (ist ja schließlich ein Mittelklasse-PC). Unter den gängigen Modulen mit RGB-Beleuchtung sind diese hier meiner Meinung nach, was die Optik betrifft, sehr weit oben anzusiedeln.
Fazit: Schicker, schneller und optisch sehr ansprechender Arbeitsspeicher!

Das Netzteil:
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Wie von BeQuiet gewohnt, macht das Pure Power 11 optisch sowie haptsich einen sehr guten Eindruck. Der Lüfter hat eine orange Umrandung , ansonsten ist es komplett in schwarz gehalten. Die Kabel sind alle schön ummantelt und gebündelt. Bis auf den Hauptstecker (24PIN) und den CPU-Stecker (4+4 PIN) sind alle anderen abnehmbar, also modular. Dadurch können nicht gebrauchte Kabel (z.B. eine weiterer für eine Grafikkarte mit zum Beispiel 3 Anschlüssen) weggelassen werden. Es liefert 700W, was für den PC mehr als ausreichend ist. Im Betrieb ist es nicht akustisch nicht auszumachen, sofern man nicht ein System komplett ohne Lüfter hat.
Fazit: Optisch ansprechend, sehr leise und mit ordentlich Power ein guter Begeleiter!

Das Mainborad:
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Durch die vorinstallierte I/O-Blende lässt sich das Mainboard nicht nur gut in das Gehäuse einsetzen, es sieht auch noch gut aus. Anschlussseitig ist hier alles vorhanden, was man aktuell wirklich gebrauchen kann. Zudem für uns super genial -> die WIFI-Fähigkeit. Beim Altsystem wurde die Internetverbindung via externer ASUS-Antenne aufgebaut. Leider mit stetigen Verbindungsabbrüchen, obwohl ein starkes WLAN-Signal vorliegt und mit Glasfaser auch sehr schnelles Internet. Diese Problem ist nun vollkommen gelöst. Es gibt keine Verbindungsabbrüche mehr und die Geschwindigkeit ist stets in voller Gänze da. Die erste M2-SSD lässt sich gut hinter einer Blende verstecken. USB-Anschlüsse sind ausreichend vorhanden und teils sogar bis zu 20 GBits/s schnell. LAN ist mit bis zu 2,5G auch extrem schnell. Hinzu kommt eine dezente aber schicke RGB-Beleuchtung, welche sich sehr komfortabel über das Tool "Dragon Center" von MSI steuern lässt. Hier lässt sich dann auch der Arbeitsspeicher und die Grafikkarte sowie alle RGB-Geräte mit "Mystic-Light"-Fähigkeit steuern und so kann man zum Beispiel alle Geräte gleichzeitig mit gleichen Farben / Farbschema oder Mustern leuchten lassen. Installiert wurde hier ein Intel i5-10600KF, dank BIOS-Update sind aber auch die neuen 11000er CPUs von Intel möglich. Der 10600 reicht hier aber erst einmal dicke aus.
FAZIT: Optisch sehr schick beleuchtet, mit allen nötigen Funktionen und mehr als ausreichende Anzahl an Aschlüssen!

Die Grafikkarte:
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Mal zum Vergleich zur vorher verbauten GTX950 von EVGA fällt einem sofort der Größenunterschied auf. Die RTX2070 Super von MSI in der Trio-Variante ist schon ein richtiges Monster. Selbst im Vergleich zu meiner 1070Ti von EVGA ist sie doch noch einmal ausladender. ABER, das verhilft ihr zu einer sehr guten Leistung auf 1080Ti-Niveu bei weniger Verbrauch und mit dem Vorteil, dass nun auch Raytracing genutzt werden kann. Der sehr große Kühler sorgt dafür, dass die Karte selbst bei größter Last leise arbeitet und das tut sie definitv. Selbst bei Vollast vernimmt man nur ein leichtes Wehen. Zu keine Zeitpunkt wird es irgendwie unangenehm laut. Sie bleibt stets ruhig und entspannt. Da diese gute Kühlleistung viel Kühlkörper braucht, welcher auch verbaut ist, ist die Karte allerdings auch ordentlich schwer. Um den PCI-Slot zu schützen und die Karte vor dem Biegen zu schützen, packt MSI eine Halterung mit in den Karton, welche man mit installieren kann. Aber auch ohne hängt sie nicht sonderlich, daher denke ich kann man sie auch weglassen (es ist ein Zusatzgimmik). Optisch im Aus-Zustand schon recht schick, fährt sie im AN-Zustand noch einmal voll auf und zwar durch eine RGB-Beleuchtung welche nicht nur auf der Lüfterseite vorhanden ist, welche man bei normalen Einbau in ein Gehäuse eher selten sieht, sondern auch an der Seite, also dem (ein Gehäuse mit Fenster vorausgesetzt) am ehesten sichtbaren Teil. Diese ist dabei, wie erwähnt, über das Dragon-Center steuerbar und leichtet in alles gewollten Farben und Mustern.
FAZIT: Schnell, sehr leise und schick.

Der Einbau aller Komponenten war problemlos auch wenn das von meinem Sohn ausgesuchte neue Gehäuse ein wenig eng ist (Sharkoon TG4 RGB). Und da, das Board einen defekt hatte durften wir ja mehrmals ran :D . Zu allem Überfluss versagte vorab auch das alte System, wodurch zwischenzeitlich, für die Zeit des Umtausches erst einmal ein i7-6700 nebst Board und DDR4-RAM verbaut wurde. Leider konnte ich daher auch nicht mehr ausreichend Tests durchführen um einen Leistungsvergleich durchzuführen.

Aber eines haben wir zumindest noch geschafft. In Fortnite hatte mein Sohnemann vorher in FHD bei max. möglichen Einstellungen maximal 34 FPS und nun sage und schreibe 410!!! FPS. Da lohnt sich der neue 165 Herz-Bildschirm jetzt richtig. Und auch erfolgrreicher ist er, da es kein Ruckeln mehr gibt und auf größte Entfernung alles zu sehen ist. ANNO und COH laufen auch butterweich und wunderschön. Die Playstation ist abgemeldet!

Gesamtfazit: Der alte PC meines Sohnes war im Prinzip nur noch ein besserer Office-PC. Nun kann er alle Spiele mit maximalen Details in FHD spielen und hat zudem noch einen voll umfänglich beleuchteten PC (für einen 12-Jährigen ein Highlight). Durch die WLAN-Funktion sind Verbindungsabbrüche passé. Der PC ist angenehm leise und zumindest in Fortnite ca. 10mal so schnell! Vorbei ist die Zeit, wo in den Einstellungen alles so weit runtergeschraubt werden muss, dass es flüssig läuft. Die Spiele die er spielt laufen alle in höchsten FHD-Einstellungen butterweich und schön dazu.

Danke an PCGH.
 
Zuletzt bearbeitet:

Paul-W

Schraubenverwechsler(in)
Wie versprochen kommt hier Teil 2 meines Berichts.

Schonmal vorweg, das System läuft jetzt seit ca. 4 Wochen Zuverlässig und höchst zufriedenstellend.

Aber von Anfang an,

Am Samstag den 3 März kam der Ryzen 3900x und die Samsung Evo 980 1T an, also ESD Armband angelegt und los. Erstmal alles raus aus dem Gehäuse außer Netzteil, Blu-ray Brenner und Festplatten. Und danach einmal grünlich das Gehäuse Säubern.

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Als erstes kam dann das MSI B550 Tomahawk ins Gehäuse, gefolgt von der CPU, CPU Kühler Halter und der M.2 SSD. Danach dann erst den Kühler der M.2 SSD wieder anschrauben und dann den BeQuied Shadow Rock 3, sonst kommt man nicht mehr an die Schrauben des SSD Kühler. Beide Kühler Liesen sich ohne Probleme und sehr einfach montieren. Als Wärmeleitpaste habe ich die beim BeQuied Kühler mitgelieferte verwendet. Für eine CPU reicht die Menge locker, für zwei muss man aber schon etwas sparsamer sein.

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Jetzt erstmal alle Stromkabel und Festplatten ans Mainboard anschließen, bevor die Grafikarte reinkommt. Und natürlich die zwei 16GB DDR4 RAM nicht vergessen. Da der CPU Kühler nach hinten versetzt ist, gibt es keinerlei Probleme mit dem RAM, selbst wenn man den ersten Slot verwendet.

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Danach noch mit ein paar Kabelbindern, um die Kabel halbwegs geordnet unter zu bringen. Zu guter Letzt noch die GPU einbauen und los geht’s.

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Nach dem ersten Druck auf den Startknopf war schonmal klar, die LED Beleuchtung funktioniert. Ich hatte auch noch einen kleinen Streifen mit fünf WS2812b LED’s rumliegen, schnell ein Stück Kabel ran gelötet und mit angeschlossen. Ich hielt RGB LED Beleuchtung immer für unnötig und überflüssig, aber wen man es erstmal hat ist es schon eine nette Spielerei. Die Innenbeleuchtung ist jetzt an die CPU Temperatur gekoppelt, so kann man immer gleich sehen in welchen Temperaturbereich die CPU unterwegs ist.

Die Lüftersteuerung vom Mainboard ist auch sehr gut und vor allem ist alles im Bios einstellbar, so das nicht extra noch eine Software laufen muss. Nach dem BIOS Update ist auch der Bug verschwunden das die Anstiegs und Abfallzeiten für die Lüfter immer bei allen gesetzt wurde und nicht nur bei den ausgewählte. Sehr schön finde ich auch dass man alle Lüfter auf 0 U/min setzten kann, selbst den CPU Lüfter, aber damit der auch wirklich Aus geht, muss man von PWM auf Analog umschalten da bei 0% PWM die Lüfter einfach auf ihrer Minimal Drehzahl drehen. Beim CPU Kühler mit 120mm Lüfter sind das ca. 390 U/min und somit absolut Lautlos, weshalb ich das so gelassen hab. Die Gehäuselüfter gehen dafür im Idel komplett aus. Leider ist es nicht möglich die Lüfter an die GPU Temperatur + CPU Temperatur zu koppeln. Man kann zwar CPU + PCIe einstellen, aber ich denke auch das es Technisch nicht möglich ist die GPU Temperatur mit dem BIOS zu erfassen, ist ja auch eigentlich nicht seine Aufgabe. Das einzige was noch schön wäre in der Lüftersteuerung ist eine einstellbare Hysterese, aber das ist jetzt schon meckern auf hohem Niveau. Die Ersten zwei Wochen musste ich mich auch erstmal an den geräuschlosen betrieb gewöhnen, hab immer wieder zu PCs Geschaut ob er noch läuft weil es einfach ungewohnt war.

Das Laden des XMP Profils vom RAM hat auch ohne Probleme geklappt und der läuft fleißig auf 3600MHz. Die Beleuchtung ist ebenfalls sehr schön. Nur bei dem Regenbogenverlauf gibs ein Problem, sobald man das mal umstellt versucht die Software die beiden RAM Rigel zu synchronisieren indem sie in regelmäßigen abständen mit dem Regenbogen von vorne anfängt, was zu einem Sprung führt und ziemlich nervig ist. Nach einem Neustart, wen die Software nicht läuft (Autostart deaktiviert) und die Rigel nicht mehr synchronisieren werden, laufen die zwar mit der Zeit auseinander, dafür gibs aber keine Sprünge mehr im Verlauf. Zudem sieht das auch hübsch aus wen die ungleichmäßig laufen. Da müsste an der Software noch etwas nachgebessert werden. In den anderen Leuchtmoden ist allerdings kein Sprung.

Wie erwartet ist der Energie Hunger des PC mit den neuen Komponenten deutlich gesunken im Idel. Vorher waren es 160W jetzt sind es nur noch um die 80W. Wen man nix macht und die Maus auch nicht bewegt, geht es sogar auf 60W runter, sobald man aber den Mauszeiger wieder bewegt steigt es zurück auf 80W. Im Zoom Meeting sind es um die 95W. Im Idel sind zudem die meisten Kerne deaktiviert was die CPU Leistungsaufnahme auf 7W drückt laut AMD Ryzen Master. Die Leistungsaufnahme beim Spielen hat sich nicht wirklich geändert, zwar ist jetzt die CPU und das Mainboard sparsamer, dafür schluckt die Grafikarte etwas mehr, so dass es ungefähr gleichbleibt. Die Leistungsaufnahme der GPU liegt im Idel bei 10W, allerdings nur wen nur ein Monitor angeschlossen ist. Sobald man eine zweiten anschließt, geht der Stromverbrauch gleich auf 35W hoch, da der VRAM auf der Vollen Taktfrequenz hochläuft und sich nicht mehr alleine runter tacktet, was den Stromverbrauch natürlich in die höhe treibt. Das Problem hat AMD also immer noch nicht behoben, kann ja eigentlich nicht so schwer zu beheben sein. Sehr schade, da ich den zweiten Monitor aber nur noch relativ selten benutze, habe ich einfach das HDMI Kabel rausgezogen und schließe den Monitor dann einfach manuell nach Bedarf an.

Unter Volllast kommt die CPU mit der Standard Lüfterkurve auf 75°C in Cinebench R23. Die Lüfterkurve habe ich im Nachhinein noch etwas nach unten korrigiert. Jetzt kommt die CPU im R23 auf 80°C bei 1000 U/min Lüfterdrehzahl. Hätte nie gedacht das der CPU Kühler so eine gute Kühlleistung hat. Vor allen da rechnerisch die reine Kühlfläche geringer ist mit ca. 0,35m² als bei dem alten Towerkühler mit ca. 0.45m². Der größere Abstand von den Kühlrippen ist also gar nicht so schlecht.

Die Rechenleistung hat sich auch ordentlich gestiegen, von 4090 Punkten im R23 mit dem I7 90s auf 18400 mit dem Ryzen 3900x und dass bei weniger Stromverbrauch. Auch die Startzeit des PC hat sich deutlich verbessert. Vorher hat das BIOS ca. 60s gebraucht um durch zu laufen und Windows dann noch mal 20s. Jetz brauch er Rechner bis zum Anmeldebildschirm grade einmal 32s.

Die 140mm BeQuied Lüfter habe ich auch schon mal angeschlossen und laufen gelassen. Und was soll ich sagen, der Name ist Programm. Selbst bei den vollen 900 U/min sind sie in 10cm Entfernung nicht mehr zu hören.

Alles im allem bin ich sehr zufrieden mit der Leistung vom PC und Mega glücklich das ich gewonnen habe. An alle die dieses Jahr kein Glück hatten, drücke ich euch fürs nächste Mal die Daumen.

Mit freundlichen Grüßen

Paul
 
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